Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

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Harzwinter
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Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von Harzwinter »

Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Anfahrt: Karlsbad - A8 - Stuttgart - Ulm - A96 - Bregenz - Bludenz 3:40 h. Bludenz - St. Gallenkirch 0:20 h.
Wetter: Samstag: Schön mit löchriger Hochnebeldecke auf 1800 m, ab 14:30 h Eintrübung. Sonntag: Vormittags Schneefall, nachmittags größere Aufhellungen. Tal 0°C, Berg -5°C.
Schnee: Tal 10 cm, Berg 40 cm Pulverschnee. Pisten mit harter Kunstschneeunterlage. Talfahrt St. Gallenkirch geöffnet, Gaschurn gesperrt. Skirouten am Berg waren großenteils gesperrt, wenn ich das richtig gesehen habe.
Anlagen geöffnet: Im Verbund Silvretta Montafon alle außer SCHL Lifinar in Partenen und SCHL Kapell am Hochjoch = 35 von 37.
Wartezeit: Keine bis 1 min
Gefallen: Gebirgslandschaft des Rätikons; Höhendifferenz des Skigebiets; wenig Geländeplanierung; freundliches Personal überall; Wetter am 24.1.; Rodelbahn Garfrescha.
Nicht gefallen: Viele langsame fixgeklemmte Sesselbahnen; Betriebsschluss fast aller Bahnen bereits um 15:45 Uhr (!); keine Verbindung von Neuschnee und altem Kunstschnee auf den Pisten (dadurch schnell aufgefahren); uninteressante Ziehweg-Talabfahrt Valisera.
Bewertung: 4,5 von 6 Punkten wg. nicht gefallen

Unsere Firmenskifahrt der Saison 2014/15 führte mich diesmal ins Montafon; es war mein Erstbesuch dort. Keine Ahnung, warum ich es mit meiner Frau noch nie an einem Wochenende dorthin geschafft habe. Mit dem Firmenteam wohnten wir im Val Blu Resort in Bludenz, einem Hotelbetrieb im Bludenzer Bäder- und Fitnesskomplex im Stil einer modernen Jugendherberge. Die Pkw-Anfahrt von dort nach St. Gallenkirch dauert rund 20 Minuten. Da man für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zweimal hätte umsteigen müssen, war das keine Option. Wunschprogramm war eigentlich, samstags im Nova-Gebiet und sonntags am Hochjoch zu fahren. Wegen des Schneefalls und der schlechten Sicht am Sonntagvormittag kniff jedoch die Mehrzahl der Kollegen, und die wenigen Mitstreiter wollten nicht ans Hochjoch. Darum auch der Berichtstitel, obwohl es das eigenständige Teilgebiet Silvretta Nova seit dem Betreiberzusammenschluss mit dem Hochjoch eigentlich nicht mehr gibt.

In St. Gallenkirch hing am Samstagmorgen Hochnebel im Tal, der noch keinen schönen Tag versprach. Einige Kollegen hatten sich bereits am Vortag in dicker Nebelsuppe über die Hänge gekämpft und wurden etwas missmutig. Doch je weiter es mit der EUB Valisera bergauf ging, um so löchriger wurde der Hochnebel und gab schließlich die Sonne frei. Im Kollegengedränge an der EUB-Bergstation gelang es mir gerade noch, mich der Hochgeschwindigkeitsgruppe anzuschließen, die sich bereits absetzte. Bis zum Mittag ging es meist bei Sonne nonstop über die Nord- und Südhänge der Valisera und zwischendurch zweimal auf die Talabfahrt und wieder mit der EUB hinauf. Nach dem Mittagessen auf der Terrasse des Restaurants Bella Nova fuhren auch die etwas langsameren Kollegen mit, und es ging hinüber ins Gaschurner Versettla-Gebiet. Die Talroute nach Gaschurn war schneemangelbedingt gesperrt. Einen Wechsel ins Hochjoch-Gebiet am Nachmittag über die Grasjochbahn schlossen die Montafon-erfahrenen Kollegen mit Verweis auf die zu lange Dauer aus. Gegen 14:30 Uhr quollen die Hochnebelreste auf der Gaschurner Seite schnell wieder auf, weshalb wir den Skitag lieber auf den Valisera-Abfahrten ausklingen ließen, wo sich die Sonne länger hielt.

Der Schneefall intensivierte sich am Samstagabend. Vor dem gemeinsamen Essen stand die Rodelabfahrt an der Garfrescha auf dem Programm. Ab 18 Uhr wird dort die zwischenzeitlich wieder präparierte Talabfahrt bei Flutlicht zur Rodelstrecke umfunktioniert. In der DSB Garfrescha von 1969 kommt Retro-Feeling auf - bei der Bergfahrt in Dunkelheit und Kälte hat man viel Zeit, sich mancher DSB-Fahrten in den 1970er und 1980er Jahren zu erinnern, denen man wie ein Eiszapfen entstieg ... so auch hier. :D An der Garfrescha werden nicht nur Holzzschlitten verliehen, sondern auch gefederte Alurodel. Damit macht's doppelt Spaß, die Dinger gehen ab wie Schmidt's Katze.

Der Schneefall des Samstagabends dominierte auch den Sonntagvormittag, was den Großteil der Kollegen dazu verleitete, nicht mehr auf die Ski zu steigen (Warmduscher ... :D). Die wenigen letzten Mohikaner zogen nochmals ins St. Gallenkircher Nova-Gebiet. Bis zum frühen Mittagessen bevorzugten wir wegen der schlechten Sicht die direkten EUB-Abfahrten - dort konnte man sich an anderen Skifahrern vergleichsweise gut orientieren. Erfreulicherweise entwickelten sich nachmittags schnell größere Aufhellungen mit schlagartig besserer Sicht und ein paar Sonnenstrahlen. Das war unser Lohn fürs Durchhalten und erlaubte noch eine kleine Abschlussrunde durch die Nova, bevor es per endloser Schussfahrt über die Vermielbahn zurück nach St. Gallenkirch ging.

Fazit:

Silvretta Montafon versucht zwar, mit der Grasjochbahn und Anlagenerneuerungen eine "Skiarena" zu werden, aber aus meiner Sicht hat das Montafon hier keine Chance. Keiner meiner Kollegen, die jahrelang Wochenenden oder Urlaub im Montafon verbracht haben, hat erwogen, untertags per Seilbahn von der Nova zum Hochjoch zu wechseln, weil Hin- und Rückfahrt zu lange dauern. Gargellen und Golm werden sich ohnehin nicht anbinden lassen. Darum erinnert mich die Konstellation eher ans Val d'Anniviers mit seinen vier Einzelskigebieten und der Verbindungsbahn Grimentz-Zinal - mit dem Unterschied, dass im Montafon die Tallagenhöhe der Wintersportorte Vandans, Schruns/Tschagguns und St. Gallenkirch so bedenklich niedrig ist wie in der Skiwelt Wilder Kaiser. In St. Gallenkirch lässt die Topographie leider keine guten Talabfahrten zu - die Grasjochbahn wird keine bekommen, und die der Valiserabahn ist so umständlich und ziehweglastig wie die vom Rastkogel in Lanersbach. Generell scheint mir die infrastrukturelle Grundplanung des Verbundgebiets überholt zu sein: Die Montafon-Bahn als eigentlich attraktiver ÖV-Hauptzubringer ab Bludenz endet nicht am größten Montafoner Skigebiet in St. Gallenkirch, sondern vorher in Schruns. Wenn man zusätzlich Skibus fahren muss, wird die Bahnbenutzung unattraktiv. Statt in Schruns die Hochjochbahn in eine leistungsfähige EUB umzubauen, wurde mit der Zamangbahn zusätzlich eine EUB ohne Talabfahrt neben den Ort gestellt. Die Erhaltung der Anbindung des Nostalgie-Kleinskigebiets Kristberg in Silbertal scheint nur optional verfolgt zu werden (Diskussion Erhaltung Kapallbahn). Gaschurn hat trotz seiner Höhenlage von 1000 m seit Jahren keine offizielle Talabfahrt mehr, dabei waren es früher sogar drei. Das frühere Kleinskigebiet Grabs in Tschagguns und die schwarze Direktabfahrt Vermunt/Trominier in Partenen wurden bereits aufgegeben - schade. Immerhin: Im Nova-Gebiet habe ich keine Überfüllung der Abfahrten durch zu viele Beschäftigungsanlagen bei zu wenigen Pisten feststellen können - diesen Sachverhalt haben im Topic "Silvretta Montafon - eine Skiarena entsteht" mehrere Forenuser beanstandet.

Trotz oder wegen der oben genannten Punkte werden wir uns das Montafon in den nächsten Jahren sicherlich über spontane Wochenend-Skiausflüge mit Übernachtung erschließen, wenn die Bedingungen dort absehbar gut sind. Da das Montafon jedoch weiterhin vorwiegend aus separaten Einzelskigebieten bestehen wird, kommt es bei uns für einen einwöchigen Familienskiurlaub nicht in Frage, so lange Klein Harzwinter in der Skischule ist. Den Montafoner Hoteliers kann das völlig egal sein - die freuen sich über neuerdings noch zahlreichere Besucher aus der Schweiz. :D

Fotos:

Da die Skigebiete des Montafons im Alpinforum hinlänglich dokumentiert sind, gibt's im folgenden 40 subjektiv ausgewählte Impressionen aus der Nova vom 24. Januar ohne Anspruch auf vollständige Abdeckung des Gebiets:

Trübe Morgenstimmung analog dem Vortagswetter an der Talstation der EUB Valisera in St. Gallenkirch. Gegenüber verschwindet die Grasjochbahn im Hochnebel.
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An der Mittelstation der EUB Valisera sieht das noch nicht deutlich besser aus, ...
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... aber das ändert sich knapp unterhalb der Bergstation deutlich. Kabinenscheibe und Hochnebelfetzen wetteifern, wer das Sonnenlicht stärker streut.
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Während die EUB den SCHL Jöchle quert, tauchen die Berge des Rätikon aus dem Hochnebel auf.
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An der Bergstation Valisera sorgen Hochnebel und ausfallende Luftfeuchte für diesen eindrucksvollen Halo.
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Sehr sorgfältige Pistenbeschreibung an der Bergstation Valisera - hab' ich so bislang nirgends gesehen.
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Quer durch die Nova geht's zur ...
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... Madrisellabahn, ...
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... aber die ist unseren Montafon-Experten zu voll, also wird stattdessen die 3KSB Schwarzköpfle benutzt.
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Blick aus der Sesselbahn ins Novatal und zur Alpe Nova, nach denen das Teilgebiet benannt ist.
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Und wenn man dann wieder über den Hochnebelresten steht, macht die Digicam aus der Sonne auch keinen Breifleck mehr. Blick vom Ausstieg der Schwarzköpflebahn über die Rinderhüttenbahn nach Süden.
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6KSB Rinderhütte mit Piste.
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4SB Heimspitzbahn.
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Bergstation der Madrisellabahn knapp über den Hochnebelresten.
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Querung von der Madrisella- in Richtung Schwarzköpflebahn, ...
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... vor der die Abfahrten 42 ...
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... und 24 ...
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... in Richtung Alptobel und Talabfahrt führen.
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Vorher geht es mit der DSB Garfrescha II von 1972 wieder auf den Berg in Richtung Valisera, ...
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... wobei man an diesem stylischen Heustadel vorbeischwebt.
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Schöne Abfahrt 27 an der 3SB Älpli, ...
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... mit der wir im blendenden Gegenlicht von Hochnebelresten wieder hinauf zur Bergstation der EUB Valisera fahren.
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Auch die Abfahrten unter ...
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... der Valisera-EUB machen viel Spaß.
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Mittelstation Valisera mit sehr kurzem ÜbungsSCHL - ein Objekt zum Wegsparen für die Banken der Seilbahngesellschaft.
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Krasser Kontextsprung hinauf auf den Grat zur Bergstation der Sonnenbahn mit ihren gelben Bubbles, die den Gampabing-Doppelschlepper ersetzte und angeblich auch nicht deutlich länger geworden ist, weil sich unterhalb der Talstation ein Naturschutzgebiet befindet. Das moderne Bergstationsgebäude gefällt mir gut. Die Hochnebelreste halten sich eisern.
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Blick von der Bergstation der Sonnenbahn über den Grat zu den Stationen von Madrisella- und Schwarzköpflebahn.
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Über die Abfahrt 41 fahren wir in Richtung der Gaschurner Versettla-Seite, ...
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... zu der uns die 6KSB Nova hinaufbringt. Oben links ist bereits der wuchtige Gebäudekomplex des Bergrestaurants "Nova Stoba" zu sehen.
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Aus der Sesselbahn bietet sich ein schöner Blick ins Novatal, über dem die Hochnebelreste das Sonnenlicht streuen.
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Fahrt ins Licht mit der kurzen 4SB Spatla ...
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... und dann hinunter zur Mittelstation Versettla, wo sich der Hochnebel wieder stärker bemerkbar macht. Die Talroute hinunter nach Gaschurn war schneemangelbedingt gesperrt. Peinlich, dass man hier seit Jahren keine offizielle Talabfahrt mehr zustande bekommt.
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An der Abfahrt der EUB Versettla II verschwindet die Sonne bereits wieder hinter dem Grat, und im Schatten leidet die Konturensicht.
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Warum ist das Bergrestaurant Nova Stoba auf der Gaschurner Seite eigentlich so dermaßen groß?
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Weil es dort noch sonnig ist, geht es zurück zu den Valisera-Hängen. Hier eine Lichtimpression von der 3KSB Schwarzköpfle.
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Nach der Zwischen-Bergfahrt mit der unspektakulären Vermielbahn machen wir uns über das wunderschön gelegene Almdorf Garfrescha auf in Richtung Talabfahrt. Einen eventuellen ersatzlosen Wegfall der DSB Garfrescha I, wie er hier im Thread "Silvretta Montafon - eine Skiarena entsteht" diskutiert wird, halte ich für ausgeschlossen. Dann wäre das Almdorf, das immerhin aus rund 35 Gebäuden mit großenteils touristischer Nutzung besteht, im Winter nicht nutzbar. Alternativ müsste man die Talabfahrt aufgeben und als Zufahrtsstraße freihalten. Beides ist undenkbar.
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Ziehweg-Talabfahrt Valisera. Wahrlich kein Highlight.
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Auslauf der Talabfahrt am Talstationskomplex in St. Gallenkirch.
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Abends brachte uns die DSB Garfrescha nochmals für eine Rodelpartie auf den Berg.
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Gerodelt wird auf der Ziehweg-Talabfahrt. Dafür ist sie wesentlich besser geeignet als fürs Skifahren. Im Sommer ist das übrigens die Autostraße hinauf zum Almdorf Garfrescha.
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Stäntn
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Re: Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von Stäntn »

Danke für den Bericht, hab den gleich mal hier weiter geleitet - Bekannte fahren am kommenden Samstag mit Schneebeben dorthin :) ich hab denen geraten sich die Massen nicht anzutun sondern gleich aufs Hochjoch zu fahren und dort den Tag zu verbringen. Wobei mich überrascht wie wenig dort für einen Samstag los war, ist es doch ein klassisches Tagesausflugsgebiet...

Naja. Wenn Schneebeben mit (wieviel? 50?) Bussen kommt ist schon einiges mehr los, daher denke ich macht Hochjoch Sinn gerade als "schwacher" Skifahrer kann man da schon einen Tag verbringen.

Hütten gefallen mir so ganz und gar nicht auf der Nova Seite. Hab mich schon öfter aufgeregt - weil aus meiner Sicht SB einfach ein Unding ist. Lieber 10 kleine als eine große Hütte, dafür mit Bedienung und mehr Qualität, denn billig sind die SB Tempel auch nicht... naja. Nach wie vor ein Malus des Gebiets.

Das Rodeln ist allerdings schon lustig! Erinnere mich gerne daran, v.a. weil man oben in den Hütten bei echt guter Stimmung noch einige Bierchen kredenzen kann um dann lustig runter zu rodeln :mrgreen:
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Re: Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von xcarver »

Danke für die akutellen Bilder! :D
Gras und Steine scheinen ja inzwischen verschwunden zu sein?!
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Re: Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von Harzwinter »

Stäntn hat geschrieben:Naja. Wenn Schneebeben mit (wieviel? 50?) Bussen kommt ist schon einiges mehr los,
50 Busse von Schneebeben ?!? Habe mich angesichts dieser Zahl zunächst etwas erschrocken, dann aber ein Foto vom Parkplatz der Valiserabahn gefunden (aufgenommen aus der EUB), auf dem 35 geparkte Busse zu sehen sind. Davon hat man weder an der Kasse noch im Skigebiet etwas gemerkt. Das Wetter war deutlich besser als vorhergesagt, vielleicht wären es sonst mehr Busse gewesen.
Stäntn hat geschrieben:Hütten gefallen mir so ganz und gar nicht auf der Nova Seite. Hab mich schon öfter aufgeregt - weil aus meiner Sicht SB einfach ein Unding ist. Lieber 10 kleine als eine große Hütte, dafür mit Bedienung und mehr Qualität, denn billig sind die SB Tempel auch nicht... naja. Nach wie vor ein Malus des Gebiets.
Wir waren kurz im Valisera Hüsli, das fand ich eigentlich ganz nett. Nova Stoba und Bella Nova sind als Massentempel natürlich eher abschreckend. Am Sonntagmittag haben wir in einem kleinen Gasthaus am Auslauf der Talabfahrt Valisera gegessen. Dort war es völlig entspannt. SB find' ich gut, wenn ich allein Ski fahre und bei Schönwetter Pistenkilometer fressen will, weil's schneller geht als mit Bedienung. :D
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Re: Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von Harzwinter »

xcarver hat geschrieben:Danke für die akutellen Bilder! :D
Gras und Steine scheinen ja inzwischen verschwunden zu sein?!
Gras gab's keines, ein paar Steine nur an Sonnen- oder Heimspitzbahn (weiß nicht mehr, welche von den beiden es war).
Der Husumer
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Re: Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von Der Husumer »

Harzwinter hat geschrieben: Silvretta Montafon versucht zwar, mit der Grasjochbahn und Anlagenerneuerungen eine "Skiarena" zu werden, aber aus meiner Sicht hat das Montafon hier keine Chance. Keiner meiner Kollegen, die jahrelang Wochenenden oder Urlaub im Montafon verbracht haben, hat erwogen, untertags per Seilbahn von der Nova zum Hochjoch zu wechseln, weil Hin- und Rückfahrt zu lange dauern. Gargellen und Golm werden sich ohnehin nicht anbinden lassen.
Finde ich interessant. Habe ich vor etwas mehr als einem Jahr anders erlebt. Da hab ich in Gaschurn gewohnt, und bin gerne mal von der Nova zum Hochjoch gewechselt und wieder zurück. Meistens gleich früh morgens mit dem Bus nach St. Gallenkirch, aber dann nachmittags rechtzeitig zurück und in Ruhe durch die Nova. Alle Pisten schafft man so nicht, aber das braucht es auch gar nicht.

Da ich letztes Jahr auch noch in den Genuss eines gemeinsamen Skipasses von Gargellen, Golm und Silvretta Montafon gekommen bin, kann ich dazu noch sagen, dass es ganz gut ist, dass Gargellen nicht angebunden ist und eine einigermaßen umständliche Busfahrt (insbesondere von Gaschurn) erfordert. Diese lohnt sich aber absolut, war meiner Meinung nach das beste Skigebiet im gesamten Montafon. Vor allem, da es drei Talabfahrten hat und vergleichsweise leer ist.
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Re: Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von Harzwinter »

Der Husumer hat geschrieben:
Harzwinter hat geschrieben: Silvretta Montafon versucht zwar, mit der Grasjochbahn und Anlagenerneuerungen eine "Skiarena" zu werden, aber aus meiner Sicht hat das Montafon hier keine Chance. Keiner meiner Kollegen, die jahrelang Wochenenden oder Urlaub im Montafon verbracht haben, hat erwogen, untertags per Seilbahn von der Nova zum Hochjoch zu wechseln, weil Hin- und Rückfahrt zu lange dauern. Gargellen und Golm werden sich ohnehin nicht anbinden lassen.
Finde ich interessant. Habe ich vor etwas mehr als einem Jahr anders erlebt.
Ein endgültiges Urteil kann ich mir natürlich erst erlauben, wenn ich das selbst ausprobiert habe. Vielleicht komme ich mit Frau Harzwinter noch in dieser Saison ein zweites Mal hin.
Der Husumer hat geschrieben:Gargellen [...] war meiner Meinung nach das beste Skigebiet im gesamten Montafon. Vor allem, da es drei Talabfahrten hat und vergleichsweise leer ist.
Deinen Tipp werde ich beim nächsten Montafon-Besuch sicherlich berücksichtigen - danke!
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starli
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Re: Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von starli »

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Pfff, da muss man aber zumindest mal die Liftnamen kennen und selbst dann scheint mir das sehr kompliziert. Ein Pistenplan(ausschnitt) wäre da m.E. einfacher zu verstehen...
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Harzwinter
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Re: Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von Harzwinter »

starli hat geschrieben:Pfff, da muss man aber zumindest mal die Liftnamen kennen und selbst dann scheint mir das sehr kompliziert. Ein Pistenplan(ausschnitt) wäre da m.E. einfacher zu verstehen...
Wenn nicht mal Du diese Darstellungen aus anderen Skigebieten kennst, ist es vielleicht ein Test ...

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starli
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Re: Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von starli »

Ne, noch nie gesehen - aber bitte, ich geh ja auch selten in so top-moderne Skiorte :)
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Mt. Cervino
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Re: Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von Mt. Cervino »

Bei den Pistentafeln hab ich mir das Gleiche gedacht wie Starli. Viel zu viel Informationen, die so keiner wirklich verarbeiten kann. Graphisch geht das viel besser...

Das Skigebiet hat ja doch noch die ein oder andere nett trassierte Piste die noch nicht komplett dem modernen Pistenbau zum Opfer gefallen ist. Allerdings wärs mir dort zu voll.
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Re: Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von Harzwinter »

Mt. Cervino hat geschrieben:Das Skigebiet hat ja doch noch die ein oder andere nett trassierte Piste die noch nicht komplett dem modernen Pistenbau zum Opfer gefallen ist. Allerdings wärs mir dort zu voll.
Ja, im Nova-Skigebiet ist - Österreich-untypisch - noch vieles ungebulldozert. Nicht nur Deiner Rückmeldung entnehme ich, dass wir bzgl. Andrang bei unserem Besuch ziemliches Glück hatten. Rückblickend und auf den Fotos (nicht nur auf den hier eingestellten) waren die meisten Pisten wirklich nicht voll.
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Re: Montafon / Silvretta Nova 24./25. Januar 2015

Beitrag von j-d-s »

Also, man kann definitiv problemlos die ganze Silvretta Montafon in einem Tag befahren, so lang ist der Verbindungslift St. Gallenkirch - Hochjoch nun auch wieder nicht. Ich finde, Nova und Hochjoch sind zusammen viel schöner als nur eins alleine. Die Panoramabahn im Hochjoch-Gebiet hat das Gebiet auch aufgewertet. Insgesamt gefällt mir die Silvretta Montafon schon recht gut, auch wenn es schade ist, dass sie keine Talabfahrt nach Gaschurn bauen.

Aber der größte Nachteil ist, wie auch erwähnt, dass dort viele Lifte schon um 15:45 zu machen, und zwar auch im März/April, und selbst Rückbringerbahnen, die man als letzten Lift zu seinem Startplatz benötigt. Für mich ist das ein echt großer Minuspunkt, weil ich so kurze Betriebszeiten, vor allem nach der Uhrumstellung, für eine absolute Unverschämtheit halte, schließlich kostet der Skipass etwa gleich viel wie sonst auch, aber selbst im Rest Österreichs laufen jetzt zusehends Lifte bis 16:30 und in allen anderen Ländern im Frühling mindestens bis 17:30 Uhr, manche Rückbringerlifte auch bis kurz vor 18:00 Uhr.
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