Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.15)
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Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.15)
Gerade eben auf einen ganz interesannten Artikel in der Zeit gestoßen:
http://www.zeit.de/reisen/2015-01/skifa ... -tourismus
Ich finde der Artikel ist leider sehr einseitig geschrieben und sachlich neigt er auch leicht zur Übertreibung.
Außerdem hatte es am 24.01.2015 in den Alpen übrigens weitesgehend beste Bedingungen!
Was haltet ihr davon?
http://www.zeit.de/reisen/2015-01/skifa ... -tourismus
Ich finde der Artikel ist leider sehr einseitig geschrieben und sachlich neigt er auch leicht zur Übertreibung.
Außerdem hatte es am 24.01.2015 in den Alpen übrigens weitesgehend beste Bedingungen!
Was haltet ihr davon?
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.1
Die Überschrift ist schon reisserisch, aber grundsätzlich stimmt es ja schon. Obwohl ich begeisterter Skifahrer bin, die Umweltverträglichkeit muss man schon ausblenden, sonst dürfte man nicht fahren.
- Sauerland_6_CLD
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.1
Der größte Frevel ist für solche Pamphlete auch noch Geld von den Lesern zu erwarten.
Sind aber wohl immer weniger dazu bereit, Zeitungsverlage sterben aktuell deutlich mehr als Skigebiete.
Sind aber wohl immer weniger dazu bereit, Zeitungsverlage sterben aktuell deutlich mehr als Skigebiete.
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser
- Harzwinter
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.1
Der Artikel schert alle Skigebiete über einen Kamm und neigt zur Übertreibung. Auf Massenskigebiete und Partyhochburgen mag das Geschriebene sicherlich zutreffen. Das betrifft vielleicht 30% der Skigebiete, und man muss dort nicht hinfahren. Auf unbekanntere, mittelgroße und kleine Skigebiete, in denen ich mich viel wohler fühle, trifft der größte Teil der Behauptungen gar nicht erst zu.
Und was bitte hat eine Uni-G-Liftstation mit der "Weltherrschaftszentrale eines James-Bond-Bösewichts" zu tun?
Und was bitte hat eine Uni-G-Liftstation mit der "Weltherrschaftszentrale eines James-Bond-Bösewichts" zu tun?
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Rüganer
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.1
Durchaus richtige Aussagen mischen sich mit extremem Gutmenschengeschwurbel.
Der Artikel macht irgendwie ratlos, der Mann hat von der Verschiedenartigkeit des Skiangebots keine Ahnung.
Da hab ich ja noch mehr Peilung davon (als Inselaffe) als dieser Schreiberling.
Auch die Kommentare bestätigen wiedermal alle Klischees über Zeit-Leser
Fortschritt ist schrecklich, früher war alles besser und viiiiiiiiiiel mehr Schnee !
Der Artikel macht irgendwie ratlos, der Mann hat von der Verschiedenartigkeit des Skiangebots keine Ahnung.
Da hab ich ja noch mehr Peilung davon (als Inselaffe) als dieser Schreiberling.
Auch die Kommentare bestätigen wiedermal alle Klischees über Zeit-Leser
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Danke Schweiz und Bulgarien !
- Petz
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.1
Nicht nur das sondern es gibt neben den mittlerweile berühmten Solarskilift in Tenna beispielsweise Bergbahngesellschaften wie konkret See im Paznauntal die keine negative C02 - Bilanz aufweisen; See hat ein eigenes Wasserkraftwerk das auch den Verbrauch der Beschneiungsanlagen mit abdeckt.Harzwinter hat geschrieben:Auf unbekanntere, mittelgroße und kleine Skigebiete, in denen ich mich viel wohler fühle, trifft der größte Teil der Behauptungen gar nicht erst zu.
Das schlechteste Gewissen müssten am ehesten jene Schifahrer haben die aus Prinzip nur die großen hochmodernisierten Megaschiarenen nutzen denn auch die Produktion einer jeden (und vielleicht bei genauerer Betrachtung unnötigen oder zumindest überkapazitiven) Anlage bringt jede Menge CO2 - Ausstoß mit sich.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.1
Der Artikel ist natürlich völlig überzeichnet und geizt mit Übertreibungen nicht. Ich denke aber ein "ehrlicher" Artikel von jemandem, der auch Ahnung hat wovon er/sie schreibt würde einfach angebrachter sein. In diesem Sinne aber ist die Haltung des Autors eher negativ und abwertend. Wenn ich ehrlich bin, würde ich als Journalist mir auch nur Kommentare/Kritiken etc. zu Themen erlauben, wovon ich selbst Ahnung hab. Leider verallgemeinert der Text auch zu viele Themen und wird dadurch meiner Meinung nach "wischi waschi".
Generell zu (vielen) (Online)Artikeln in verschiedenen Zeitschriften:
Da wird leider viel zu viel Quantität produziert, anstelle von Qualität. Sich einfach mal einzugestehen, dass es mal auch erfrischend sein kann weniger zu lesen, dafür aber von Leuten die Ahnung haben, wollen die meisten Print/Onlinemedien doch gar nicht... Schlagt mal eure Tageszeitung auf und überlegt, wie viel dünner diese ohne Nonsensartikel wäre
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Da wird leider viel zu viel Quantität produziert, anstelle von Qualität. Sich einfach mal einzugestehen, dass es mal auch erfrischend sein kann weniger zu lesen, dafür aber von Leuten die Ahnung haben, wollen die meisten Print/Onlinemedien doch gar nicht... Schlagt mal eure Tageszeitung auf und überlegt, wie viel dünner diese ohne Nonsensartikel wäre
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.1
Dann gerne deine Vorschläge wie es vielseitiger könnte....Ich finde der Artikel ist leider sehr einseitig geschrieben
Ich glaube der Artikel IST sehr nuanciert!
- whiteout
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.1
Ich denke es liegt einfach daran,dass der Autor sich mit der Materie nicht sonderlich gut auskennt.
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen (
Ich meine der Interessante Teil des Artikels ist weniger ob Massenskifahren nun verantwortbar ist oder nicht, sondern die Tatsache, dass wir unser Handeln durchaus im Widerspruch mit unseren Idealen sehen dürfen.whiteout hat geschrieben:Ich denke es liegt einfach daran,dass der Autor sich mit der Materie nicht sonderlich gut auskennt.
Also statt zu sagen "ich fahre gerne ski und fast überall hin, weil es ja nicht schadet und das meiste ökogerede eine Lüge ist" anzuhaften, wäre eine Haltung "ich fahre gerne ski und fast überall hin, ich weiss dass das in vielerlei Hinsicht nicht sinnvoll ist, aber ich nehme dieses Handeln als Widerspruch in mir auf".
Man kann durchaus kritisch mit sich selbst sein dürfen. Ich ziehe eine kritische Selbsthaltung einer scheinheiligen Selbstrechtfertigung ("die anderen sind die schlechten") allemal vor. Es heisst ja nicht, dass man nur mehr Zuhause bleiben soll, aber wenigstens nachdenken über Hintergründe und Zusammenhänge des eigenen Handelns ...
So, und ich fahre jetzt zum Mac Donalds ...
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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jonson123
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.1
sehe ich auch so.Kris hat geschrieben:Ich meine der Interessante Teil des Artikels ist weniger ob Massenskifahren nun verantwortbar ist oder nicht, sondern die Tatsache, dass wir unser Handeln durchaus im Widerspruch mit unseren Idealen sehen dürfen.whiteout hat geschrieben:Ich denke es liegt einfach daran,dass der Autor sich mit der Materie nicht sonderlich gut auskennt.
Also statt zu sagen "ich fahre gerne ski und fast überall hin, weil es ja nicht schadet und das meiste ökogerede eine Lüge ist" anzuhaften, wäre eine Haltung "ich fahre gerne ski und fast überall hin, ich weiss dass das in vielerlei Hinsicht nicht sinnvoll ist, aber ich nehme dieses Handeln als Widerspruch in mir auf".
Man kann durchaus kritisch mit sich selbst sein dürfen. Ich ziehe eine kritische Selbsthaltung einer scheinheiligen Selbstrechtfertigung ("die anderen sind die schlechten") allemal vor. Es heisst ja nicht, dass man nur mehr Zuhause bleiben soll, aber wenigstens nachdenken über Hintergründe und Zusammenhänge des eigenen Handelns ...
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Wobei ich sagen muss inzwischen meide ich im Sommer die Berge die nur mehr aus Liftstützen bestehen, das stört mich erheblich mehr.
Gruß
joe
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Latemar
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.1
Ehrlich gesagt finde ich nicht schlimm was da steht.
Wie der Autor schon schreibt, es gibt eigentlich nur schwarz oder weiß.
Eine differnzierte Betrachtung ist nahezu unmöglich.
Der mündige Skifahrer sollte sich schon Gedanken über die angesprochenen Probleme machen. Zu nicht mehr oder weniger sollte uns der Artikel anregen.
Gruß!
der Joe
Wie der Autor schon schreibt, es gibt eigentlich nur schwarz oder weiß.
Eine differnzierte Betrachtung ist nahezu unmöglich.
Der mündige Skifahrer sollte sich schon Gedanken über die angesprochenen Probleme machen. Zu nicht mehr oder weniger sollte uns der Artikel anregen.
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Martin_D
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen (
Insgesamt hast du schon recht. Man fragt sich aber schon, warum man als Skifahrer sich das "Umweltschwein" anhören muss, der Motorradfahrer oder der Fußballfan, der mit dem PKW zu Auswärtsspielen fährt, aber nicht.Kris hat geschrieben: Ich meine der Interessante Teil des Artikels ist weniger ob Massenskifahren nun verantwortbar ist oder nicht, sondern die Tatsache, dass wir unser Handeln durchaus im Widerspruch mit unseren Idealen sehen dürfen.
Also statt zu sagen "ich fahre gerne ski und fast überall hin, weil es ja nicht schadet und das meiste ökogerede eine Lüge ist" anzuhaften, wäre eine Haltung "ich fahre gerne ski und fast überall hin, ich weiss dass das in vielerlei Hinsicht nicht sinnvoll ist, aber ich nehme dieses Handeln als Widerspruch in mir auf".
Man kann durchaus kritisch mit sich selbst sein dürfen. Ich ziehe eine kritische Selbsthaltung einer scheinheiligen Selbstrechtfertigung ("die anderen sind die schlechten") allemal vor. Es heisst ja nicht, dass man nur mehr Zuhause bleiben soll, aber wenigstens nachdenken über Hintergründe und Zusammenhänge des eigenen Handelns ...
So, und ich fahre jetzt zum Mac Donalds ...
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen (
Wenn sich mal jeder kritisch hinterfragen würde, müsste man mit welcher Freizeitbeschäftigung auch immer eigentlich "Umweltschwein" sein. Seien es die nicht gebildeten, aber möglichen Fahrgemeinschaften oder der Einkauf, der eventuell auch mal mit dem Rad/Bus/Bahn möglich ist...Martin_D hat geschrieben:Insgesamt hast du schon recht. Man fragt sich aber schon, warum man als Skifahrer sich das "Umweltschwein" anhören muss, der Motorradfahrer oder der Fußballfan, der mit dem PKW zu Auswärtsspielen fährt, aber nicht.Kris hat geschrieben: Ich meine der Interessante Teil des Artikels ist weniger ob Massenskifahren nun verantwortbar ist oder nicht, sondern die Tatsache, dass wir unser Handeln durchaus im Widerspruch mit unseren Idealen sehen dürfen.
Also statt zu sagen "ich fahre gerne ski und fast überall hin, weil es ja nicht schadet und das meiste ökogerede eine Lüge ist" anzuhaften, wäre eine Haltung "ich fahre gerne ski und fast überall hin, ich weiss dass das in vielerlei Hinsicht nicht sinnvoll ist, aber ich nehme dieses Handeln als Widerspruch in mir auf".
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So, und ich fahre jetzt zum Mac Donalds ...
Ich persönlich kann beispielsweise mit Golf nichts anfangen, das sind auch Anlagen die einfach in die Gegend gesetzt werden. Da gibt es sicherlich zig andere Beispiele, aber wir Skifahrer sind im Winter nun mal eher repräsentativ.
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Re: Von Kapitalisten und Umweltschweinen ("Die Zeit",24.01.1
Umweltschutz zum Selbstzweck ist grober Unfug, leider ist das inzwischen ne Ersatzreligion geworden. Sieht man bei der ganzen Hetze und Polemik die die Umweltschützer immer verbreiten und durch ihr unverantwortliches Verhalten das wirtschaftliche Wohlergehen einer großen Anzahl an Menschen torpedieren.
Ich kenne bis dato jedenfalls noch keine Lifte oder Pisten, die Menschen geschadet hätten, weil sie die Umwelt "schädigen".
Ich kenne bis dato jedenfalls noch keine Lifte oder Pisten, die Menschen geschadet hätten, weil sie die Umwelt "schädigen".