Antizyklisch unterwegs in Ischgl?

Allgemeine Diskussionen zu Skigebieten weltweit: Erfahrungsaustausch, Reisetipps und Entscheidungshilfen für die Planung des nächsten Skiurlaubs.
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Marta-Jule
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Antizyklisch unterwegs in Ischgl?

Beitrag von Marta-Jule »

So … morgen geht's endlich los …

Da sicher viel los sein wird über die Faschingstage, einige Fragen an die Ischgl-Kenner 8)
Gibt es Tipps, wo es im Skigebiet um bestimmte Uhrzeiten leerer ist? Oder gibt es neuralgische Punkte, die man zu bestimmten Zeiten meiden sollte? Ich denke da an sowas wie die Talstationen in Fiss, wenn die Skischulen anfangen oder so.
Wir wollen gleich früh morgens auf der Piste sein. Welche Richtung sollten wir dann bevorzugt einschlagen, wenn wir länger "alleine" fahren wollen? Und gibt es am Nachmittag irgendwo eine Rushhour, die man nicht mitnehmen muss?

Und wenn wir schon mal dabei sind. Wir fahren in der Pfalz so gegen 12 Uhr weg. Welche Route scheint am besten? Arlberg oder Fernpass? Was meint ihr? :roll:

Vielen Dank schon mal :)

Voller Vorfreude grüßt
Marta :D
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JayCeeAr
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Re: Antizyklisch unterwegs in Ischgl?

Beitrag von JayCeeAr »

Die Idalp würde ich meiden. Dort kommt alles an und hält sich auch viel auf (Skischule und Gäste die nicht Skifahren). An und um der Taya könnte es Fasching bedingt auch voller werden. Generell verläuft es sich aber gut in Ischgl.
Fimba-Bahn ist zum Aufstieg oft eine Alternative, wenn es an der Silvretta sehr voll sein sollte.
Route: Fernpass meiden!
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Re: Antizyklisch unterwegs in Ischgl?

Beitrag von waikiki83 »

Die Talabfahrten lieber morgens fahren, am Nachmittag sind die überfüllt. Morgens fahren die meisten erst mal nach Samnaun rüber, weil es dort sonniger ist.
Und falls ihr doch mal auf die Thaya gehen wollt zum Feiern: wir sind meistens schon um 15 Uhr rum aufgebrochen, um dem grossen Trubel zu entgehen und dann über den Höllkar wieder zurück.
Aber wie mein "Vorschreiber" schon gesagt hat, es verläuft sich eigentlich immer recht gut.
petracarola
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Re: Antizyklisch unterwegs in Ischgl?

Beitrag von petracarola »

Wir sind gerne vormittags Richtung Mullerbahn (rote Haube) gefahren, das ist am äußeren Ende auf der Schweizer Seite und da war kaum etwas los. Bei der Idalp nur bei Bedarf die Snowparks fahren, die Pisten dort meiden- die waren eigenlich den ganzen Tag voll. Talabfahrten gingen eigentlich ganz gut bis zum frühen Nachmittag.

Fernpass ging bei uns gut, ist aber ein Nadelöhr und wir waren vor 8.00 Uhr früh durch.

Gruß
Petracarola
Marta-Jule
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Re: Antizyklisch unterwegs in Ischgl?

Beitrag von Marta-Jule »

Guten Morgen,

wir sind gestern wohlbehalten aus Ischgl zurück gekommen.
Und was soll ich sagen … Es war großartig … tolles Wetter, super Schnee und gar nicht so viel los wie befürchtet.

Fernpass war am Freitagabend super zu fahren. Kein Vergleich zu so manchem Samstagvormittag, den ich dort schon verbracht habe.
Und was das antizyklische Skifahren angeht. Mullerlift etc. am frühen Morgen war großartig und auch die erste Passage am Piz Val Gronda zu bekommen hat was …

Vielen Dank für eure Tipps :)
Marta
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Gelegenheitsboarder
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Re: Antizyklisch unterwegs in Ischgl?

Beitrag von Gelegenheitsboarder »

Wir waren letzte Woche das erste Mal in Ischgl und sehr positiv überrascht. Trotz Ferienzeit haben wir - außer morgens rund 15 min. an der Silvretta-Bahn - nie relevant angestanden. Natürlich haben wir die Tips aus dem Forum (danke mal wieder dafür) berücksichtigt und die Idalp weitgehend gemieden. Ich war trotzdem sehr überrascht, wie gut sich das sonst so verteilt. Dass es nach 15.30 Uhr auf der Talabfahrt voll wie in der Fußgängerzone ist, hat niemanden wirklich überrascht. Da aber alle ziemlich gleichmäßig schnell oder langsam gefahren sind, war auch das kein wirkliches Problem. Aber dafür sind die Talabfahrten Vormittags toll zu fahren. Gutes Lift-Pisten-Verhältnis. Mit Ausnahme von Frankreich (hach, wenn das nur nicht so weit wäre...) ist Ischgl bei uns ein ziemlicher Favorit geworden... Selbst der morgentliche Verkehr das Tal rauf (haben in See gewohnt) lief entgegen meiner Befürchtung total easy.

Mit dem Fernpass hatten wir offenbar Glück - sowohl Sonntag früh als auch Freitag abend - konnte ich fast so schnell fahren, wie ich selbst wollte (und durfte). Das dürfte Samstags aber sicher anders aussehen, weswegen ich in der Ferienzeit versuche, diesen als An-/Abreisetag zu vermeiden. Glücklicherweise machen das immer mehr Vermieter auch mit.

Mal sehn was die schreiben, die jetzt in der Faschingswoche dort sind. Kommt es da an den Liften zu größeren Wartezeiten? Wie siehts da so auf den Pisten aus? Und wie ist es Silvester?
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B-S-G
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Re: Antizyklisch unterwegs in Ischgl?

Beitrag von B-S-G »

Also ich war an Silvester in Ischgl und war überrascht, wie wenig Wartezeiten es gab. Klar gibt es manche Bahnen wie zum Beispiel die Filmsattelbahn, an denen man zu bestimmten Zeiten länger steht, aber es lässt sich ja durch die vielen anderen Bahnen gut ausweichen. Man muss sich nicht immer in die Schlangen stellen: Wenn z.B. an der Greitspitzbahn viel los war, habe ich halt die Viderjochbahn II genommen.

Auf den Pisten war es sehr unterschiedlich. Manche waren schon am Vormittag zerfahren oder eisig, andere hielten bis zum Nachmittag sehr gut. Da ich in Samnaun gewohnt habe, kann ich nicht viel zu den Talabfahrten nach Ischgl am Nachmittag oder zu einem guten antizyklischen Weg von Ischgl aus sagen. Ich bin immer morgens zwischen 8:30 und 10:00 Uhr auf der Samnauner Seite gefahren und wenn es dann durch die Gäste aus Ischgl voller wurde, wechselte ich ins Höllkar oder Richtung Idalp. Am Vormittag sind auch die Talabfahrten nach Ischgl gut, vorausgesetzt die Schneelage lässt es zu. Sehr gut gingen auch noch am Nachmittag die schwarzen Pisten an der Zeblasbahn.

Auf den Pisten hatte ich auch fast nie das Gefühl, dass es ein riesiges Gedrängel war, meistens ließ es sich noch gut fahren. Ausnahme war dabei die Piste 2 ins Höllkar und teilweise die Pisten auf der Idalp, wobei dies stark von der Zeit abhängig war. Dort war es mir oft zu voll.
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