Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
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Emilius3557
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
M-V hat eine Bev.dichte von 69 Ew/km², die Kantone Uri und Graubünden nur 33 bzw. 27. Das ist nochmals weniger als die Hälfte...
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...
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Wombat
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Da machst Du einen Denkfehler. 1/3 der Schweizer Fläche sind Berge und Sehen. Ein weiteres Drittel ist Wald. Also lebt die Bevölkerung im letzten Drittel.Marvin hat geschrieben:Schweiz: 199 EW/km²Die Schweiz ist jetzt schon eines der am dichtesten besiedelten Länder Europas. Und die 10 Millionen Einwohner Grenze ist nicht mehr Weit weg. 10 Millionen, auf einer Fläche etwas kleiner als Schleswig Holstein! Der Unterschied fällt mir jedesmal auf, wenn ich nach Deutschland fahre. Deutschland ist viel freiflächiger.
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Die Schweiz ist bei weitem nicht eines der am dichtesten besiedelten Länder Europas. Auch innerhalb der Schweiz sind es nur eine kleine Zahl an Kantonen, die wirklich dicht besiedelt sind; und solche Unterschiede gibt es in jedem Land.
- Fab
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Zwei Bemerkungen:
In 30 Jahren in der Schweiz war ich höchstens mal in einem der div. Selfs unzufrieden.
@Marvin
Als ich zu Schule ging hatte die Schweiz etwas ü. 5,5 Mio Einwohner - Österreich (bin Halbösterreicher) 7,5 Mio E.
Schweiz Heute knapp ü. 8 Mio - Ö knapp 8,5 Mio
Bei gleicher Zunahme hätte .de heute ca. 105 Mio! Einwohner.
In 30 Jahren in der Schweiz war ich höchstens mal in einem der div. Selfs unzufrieden.
@Marvin
Als ich zu Schule ging hatte die Schweiz etwas ü. 5,5 Mio Einwohner - Österreich (bin Halbösterreicher) 7,5 Mio E.
Schweiz Heute knapp ü. 8 Mio - Ö knapp 8,5 Mio
Bei gleicher Zunahme hätte .de heute ca. 105 Mio! Einwohner.
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Marvin
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Flächennutzung Schweiz:Wombat hat geschrieben:Da machst Du einen Denkfehler. 1/3 der Schweizer Fläche sind Berge und Sehen. Ein weiteres Drittel ist Wald. Also lebt die Bevölkerung im letzten Drittel.
http://www.are.admin.ch/dokumentation/0 ... ml?lang=de
Flächennutzung Deutschland:
http://www.umweltbundesamt.de/sites/def ... _neu_0.png
Der wesentliche Unterschied ist also, dass die Schweiz weniger Siedlungs- (!) und Landwirtschaftsfläche hat als Deutschland, weil 25% nicht nutzbar sind. Waldfläche ist in etwa gleich. Mit dieser Flächennutzung ist die Schweiz sicher nicht dünn besiedelt, das habe ich auch nie behauptet. Es gibt dennoch bei weitem genug Raum für Wachstum, eine wirkliche Grenze wird da erst viel später erreicht. Ich denke es ist eher eine gefühlte Sache, denn weil in der Schweiz eben die größeren Bevölkerungszentren mit 1 Mio.+ Einwohnern fehlen, gibt es über das Land verteilt sehr viele mittelgroße Städte. Wie meine Statistik schon zeigte sind ja bspw. die Niederlande und Belgien auch weitaus dichter besiedelt als Deutschland, was mich zum anderen Punkt bringt:
105 Mio. Einwohner in Deutschland würden natürlich zusätzliche Fläche beanspruchen, aber wären problemlos tragfähig, wenn sie durch ein kontinuierliches Wachstum zustande kommen.Fab hat geschrieben:Zwei Bemerkungen:
In 30 Jahren in der Schweiz war ich höchstens mal in einem der div. Selfs unzufrieden.
@Marvin
Als ich zu Schule ging hatte die Schweiz etwas ü. 5,5 Mio Einwohner - Österreich (bin Halbösterreicher) 7,5 Mio E.
Schweiz Heute knapp ü. 8 Mio - Ö knapp 8,5 Mio
Bei gleicher Zunahme hätte .de heute ca. 105 Mio! Einwohner.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Diese sind aber auch nicht annähernd so groß wie MVP oder Brandenburg. Wenn du schon Kantone herranziehst dann wäre ein Vergleich mit Landkreisen angebrachter. Es gibt durchaus Landkreise in den genannten Ländern mit weniger als 40 Einwohnern/km².Emilius3557 hat geschrieben:M-V hat eine Bev.dichte von 69 Ew/km², die Kantone Uri und Graubünden nur 33 bzw. 27. Das ist nochmals weniger als die Hälfte...
Auch in Deutschland sind 1/3 der Fläche von Wald bedeckt. Der nicht bewohnbare, relative Anteil, auf Berge bezogen ist sicherlich geringer, ebenso die Wasserflächen. Dafür finden sich aber andere, teils ebensowenig bewohnbare Landschaften.Wombat hat geschrieben:Da machst Du einen Denkfehler. 1/3 der Schweizer Fläche sind Berge und Sehen. Ein weiteres Drittel ist Wald. Also lebt die Bevölkerung im letzten Drittel.
Wie auch immer, irgendwo werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. Lt. Wikipedia leben im Mittelland etwa 380 Menschen/km². Das ist durchaus vergleichbar mit den Niederlanden, Belgien oder gar NRW. Von daher kann man schon von einer Dicht besiedelten Schweiz sprechen.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
1% Wachstum sind schon gewaltig. Staaten mit einem ähnlich großem Wachstum sind u.a. Marokko, Vietnam, oder Aserbaidschan. Hätten wir hier in Deutschland auch so ein Wachstum, dann würden wir 2035 würden die 100 Millionen Marke knacken. Und wohl gemerkt, das kommt nur durch Zuwanderung! Aber letztendlich müssen die Schweizer selbst entscheiden was sie wollen. Als Außenstehender ist es immer schwierig Ratschläge zu erteilen. Ich mache mir nur Sorgen, dass einem Land, in welchem ich gerne Urlaub mache, die Landschaft zerstört wird (Stichwort "Heidi Idylle").Marvin hat geschrieben: 1% Wachstum sind im heutigen Europa vielleicht viel, waren früher aber vollkommen normal und sind im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich. Im Grunde genommen können die Schweizer darüber sogar froh sein, denn sinkende Einwohnerzahlen, wie es sie in anderen Ländern Europas bereits gibt, haben viel größere Nachteile.
Das sollte aber keine Hetze gegen Zuwanderung und Immigranten im allgemeinen sein. Ich wollte nur mal einen etwas anderen Blick auf die Dinge geben
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chatmonster
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Ich hab mal ne Frage zu dem Thema:
Welche Vorteile hat die Schweiz denn im Europäischen Binnenmarkt? Der Zoll ist es ja schon mal nicht, das erlebe ich hier täglich live (auf der Strasse und geschäftlich...)
Ich war immer davon ausgegangen, daß die europäischen Arbeitskräfte halt auch in schweizer interesse sind (siehe eben besonders das Gesundheitssystem... in den letzten Wochen leider (für die Gesundheit) die Erfahrung machen müssen: auf einer ganzen Station war eine schweizer Schwester, der Rest aus D und NL. Ärzte besonders im Krankenhaus keine Schweizer, aber selbst niedergelassene FÄ sicher zur hälfte nicht...)
Ich sehe das insgesamt sehr entspannt mit der Zuwanderungsiniziative...
In meiner Gegend war das natürlich extrem Gesprächsstoff, aber auch vor der Personenfreizügigkeit, hatten wir hier alle keine Probleme, zumindest eine Arbeitsbewilligung in der Schweiz zu bekommen.
Welche Vorteile hat die Schweiz denn im Europäischen Binnenmarkt? Der Zoll ist es ja schon mal nicht, das erlebe ich hier täglich live (auf der Strasse und geschäftlich...)
Ich war immer davon ausgegangen, daß die europäischen Arbeitskräfte halt auch in schweizer interesse sind (siehe eben besonders das Gesundheitssystem... in den letzten Wochen leider (für die Gesundheit) die Erfahrung machen müssen: auf einer ganzen Station war eine schweizer Schwester, der Rest aus D und NL. Ärzte besonders im Krankenhaus keine Schweizer, aber selbst niedergelassene FÄ sicher zur hälfte nicht...)
Ich sehe das insgesamt sehr entspannt mit der Zuwanderungsiniziative...
In meiner Gegend war das natürlich extrem Gesprächsstoff, aber auch vor der Personenfreizügigkeit, hatten wir hier alle keine Probleme, zumindest eine Arbeitsbewilligung in der Schweiz zu bekommen.
Schöne Grüße
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Der Beitrag von Arte ist interessant http://www.arte.tv/guide/de/055850-000/ ... genfer-seechatmonster hat geschrieben: Ich sehe das insgesamt sehr entspannt mit der Zuwanderungsiniziative...
In meiner Gegend war das natürlich extrem Gesprächsstoff, aber auch vor der Personenfreizügigkeit, hatten wir hier alle keine Probleme, zumindest eine Arbeitsbewilligung in der Schweiz zu bekommen.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Trotz aller Unkenrufe: Der Schweizer Tourismus ist bezüglich Gästezahlen sogar gewachsen im letzten Jahr:
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/ ... y/30205338
Ausserdem hat z.B. Luzern einen neuen Gästerekord verbuchen können:
http://www.luzernerzeitung.ch/nachricht ... t92,491634
Ich denke, was wir hier in der Diskussion manchmal etwas ausblenden: (Deutsche) Skifahrer bzw. das Wintergeschäft allgemein sind eben für den Schweizer Tourismus nur ein Segment unter vielen. Insgesamt ist man wohl einiges breiter aufgestellt als andere Länder und daher dürfte auch der Frankenschock letztlich schwächer wirken, als teilweise angenommen. Natürlich wird es trotzdem einige Orte hart treffen, die eben sehr stark auf das zur Zeit "falsche" Segment ausgerichtet sind. Für den ganzen Tourismus trifft das aber nicht zu und Untergangsprognosen sind offensichtlich fehl am Platze.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/ ... y/30205338
Ausserdem hat z.B. Luzern einen neuen Gästerekord verbuchen können:
http://www.luzernerzeitung.ch/nachricht ... t92,491634
Ich denke, was wir hier in der Diskussion manchmal etwas ausblenden: (Deutsche) Skifahrer bzw. das Wintergeschäft allgemein sind eben für den Schweizer Tourismus nur ein Segment unter vielen. Insgesamt ist man wohl einiges breiter aufgestellt als andere Länder und daher dürfte auch der Frankenschock letztlich schwächer wirken, als teilweise angenommen. Natürlich wird es trotzdem einige Orte hart treffen, die eben sehr stark auf das zur Zeit "falsche" Segment ausgerichtet sind. Für den ganzen Tourismus trifft das aber nicht zu und Untergangsprognosen sind offensichtlich fehl am Platze.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Ja. Trifft sicher zu. In den letzten Tagen wurden diverse Interviews mit Touristen im Fernsehen gezeigt. Es sagen alle es ist Teuer. Aber jammern tun eigentlich nur die Deutschen. Wer also nicht nur Gäste aus Deutschland/Schweiz hat, sondern breiter abgestützt ist wie Adelboden das auch Gäste aus GB, NL, BE hat, neben den genannten, Oder sich spezialisiert hat wie Grächen auf Familien, ist besser aufgestellt. Btw gibt es auch regionale Unterschiede. Das Berneroberland hat weniger mit nachbarlicher Konkurrenz zu kämpfen wie St. Gallen und Graubünden mit Vorarlberg. Neben dem Wintertourismus sind auch Städte Reisen ein wichtiges Geschäft. Ein weiteres wichtiges Segment sind Gruppenreisen. Das sind vor allem Asiaten und Leute aus Süd/Mittelamerika. In zwischen haben einige Destinationen gemerkt das man Brasilien stärker bearbeiten muss, weil da Potential ist. Weiter ziehen die Luxushotels in der Schweiz, Leute aus dem Nahen Osten an.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Wichtiger Einwand, den man gerne vergisst. Der Tourismus in der Schweiz besteht eben nicht nur aus dem Skifahren. So mögen zwar die klassischen Skiorte unter dem Wechselkurs leiden, aber die Gesamtrechnung sieht im Endeffekt gar nicht so schlecht aus.
Aber es ist tatsächlich ein Problem, dass das Gastgewerbe und Hotellerie beim Zwischenhändler teurer einkaufen muss, als die identischen Produkte im Ausland im Supermarkt kosten!
Und hier ist ganz klar die Politik gefordert. Aber offensichtlich können von dieser Hochpreisinsel noch zu viele Personen profitieren, so dass da nur ein halbherziger Wille besteht die Problematik ernsthaft anzupacken...
Aber es ist tatsächlich ein Problem, dass das Gastgewerbe und Hotellerie beim Zwischenhändler teurer einkaufen muss, als die identischen Produkte im Ausland im Supermarkt kosten!
Und hier ist ganz klar die Politik gefordert. Aber offensichtlich können von dieser Hochpreisinsel noch zu viele Personen profitieren, so dass da nur ein halbherziger Wille besteht die Problematik ernsthaft anzupacken...
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Schweiz gibt deutsche Touristen verloren.
http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... loren.html
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Statt Millionen in die Werbung zu investieren, sollten sie sich mal lieber überlegen, wie man Vermieter animiert ihre Unterkünfte etc. auf Vordermann zu bringen. Auch Chinesen, Südamerikaner etc. haben sicherlich keinen Bedarf an Unterkünften im Retro-Look.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Wobei die Asiaten wohl eher nicht in einer Wohnung logieren.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Viele Hotels haben leider auch immer noch den "Charme" der 50er JahreTPD hat geschrieben:Wobei die Asiaten wohl eher nicht in einer Wohnung logieren.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
..."Unterkünfte im Retro-Look."
Wenn in einer Wohnung alles da ist,was man braucht und alles sauber und ordentlich ist; stört mich das überhaupt nicht,wenn die Möbel etwas älter sind.Dafür zahlt man dann halt etwas weniger.
Mir persönlich gefällt sowieso eine etwas rustikalere Einrichtung mit viel Arvenholz viel besser als diese "sogenannten" Desighner-Möbel aus Pressspan in kaltem weiß,schwarz und grau.Außerdem paßt das überhaupt nicht in die landestypischen Gebäude/Chalets.-
Und - komischerweise habe ich gerade in letzter Zeit sehr viele Anfragen für unsere Wohnung im Wallis.
Wenn in einer Wohnung alles da ist,was man braucht und alles sauber und ordentlich ist; stört mich das überhaupt nicht,wenn die Möbel etwas älter sind.Dafür zahlt man dann halt etwas weniger.
Mir persönlich gefällt sowieso eine etwas rustikalere Einrichtung mit viel Arvenholz viel besser als diese "sogenannten" Desighner-Möbel aus Pressspan in kaltem weiß,schwarz und grau.Außerdem paßt das überhaupt nicht in die landestypischen Gebäude/Chalets.-
Und - komischerweise habe ich gerade in letzter Zeit sehr viele Anfragen für unsere Wohnung im Wallis.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
So sehe ich das auch; solange alles sauber ist und funktioniert, ist's mir völlig egal, ob das jetzt 70er-Style ist oder nicht - man ist ja eh den ganzen Tag unterwegs. Der springende Punkt ist aber der Preis - und hier sind wir wieder beim Schweiz-Problem: "etwas weniger" in der Schweiz bedeutet immer noch unglaublich viel mehr als für ein vergleichbares Angebot in Österreich. (Das galt auch schon vor der extremen Franken-Aufwertung und gilt jetzt um so mehr.) Und deshalb stimmt die Kritik eben doch wieder: So viel Geld für veraltete Standards - das ist einfach völlig unverhältnismäßig.matterhorn48 hat geschrieben:Wenn in einer Wohnung alles da ist,was man braucht und alles sauber und ordentlich ist; stört mich das überhaupt nicht,wenn die Möbel etwas älter sind.Dafür zahlt man dann halt etwas weniger.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Das stimmt so auch nicht ganz; ich kenne sehr viele günstige Unterkünfte in der Schweiz;man muß nur an der richtigen Stelle suchen.
Aber die meisten versuchen es erst garnicht und zahlen in Österreich dann vielleicht noch mehr.
Aber die meisten versuchen es erst garnicht und zahlen in Österreich dann vielleicht noch mehr.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Da stimme ich dir zu, sind erstmal die wichtigsten Aspekte. Und von Designermöbeln etc. ist ja nicht die Rede, eher von uralten Bädern, billiger Einrichtung usw.matterhorn48 hat geschrieben:Wenn in einer Wohnung alles da ist,was man braucht und alles sauber und ordentlich ist...
Jetzt sind wir wieder beim typischen Problem - Verallgemeinerung. Es gibt viele Gegenbeispiele in der Schweiz, wo das Preis-Leistungsverhältnis in meinen Augen schon passt (trotz "Franken-Aufschlag") aber eben auch den anderen Fall. Die Tage erst wieder festgestellt, als ich für kommenden Winter nach einer FeWo gesucht habe. Manches ist eigentlich schon frech, was einem da für nicht wenig Franken angeboten wird.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Ähnlicher Artikel:Fab hat geschrieben:Schweiz gibt deutsche Touristen verloren.
http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... loren.html
Die Schweiz pfeift auf deutsche Touristen:
http://www.travelbook.de/europa/Die-Sch ... 11046.html
Naja, wer es sich erlauben kann 22% seiner derzeitigen Touristen nicht mehr anzusprechen...
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (F) / Valberg (F) / Rosiere-Thuile (I/F) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/F) / Vars-Risoul (F) / Serre Chevalier (F) / Carezza (I) / Catinaccio-Vigo di Fassa (I) / Latemar-Obereggen (I)
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Man kann halt auch alles versuchen schönzureden.... Bei Preis/Leistung kann die Schweiz mit Österreich und Frankreich durch die Bank derzeit einfach nicht mithalten, das ist wohl Fakt. Zulange hat man sich darauf ausgeruht "die Schweiz zu sein" und nicht über seinen Tellerrand geschaut was die Konkurrenz so treibt. Ich wage zu behaupten das eine durchschnittliche Tiroler Privatunterkunft sowohl moderner ist als auch mehr Komfort bietet wie ein durchschnittliches Schweizer 3-4 Stern Hotel.... (bei mind. halbem Preis)matterhorn48 hat geschrieben:Das stimmt so auch nicht ganz; ich kenne sehr viele günstige Unterkünfte in der Schweiz;man muß nur an der richtigen Stelle suchen.
Aber die meisten versuchen es erst garnicht und zahlen in Österreich dann vielleicht noch mehr.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Wenn man denn wenigsten weniger zahlen würde, wäre das ja noch ein Argument. Aber dem ist ja nicht so: Oft findet man in der Schweiz Wohnungen/Hotels vor die alt, abgewohnt und trotzdem teuer sind...[/quote]matterhorn48 hat geschrieben:..."Unterkünfte im Retro-Look."
Wenn in einer Wohnung alles da ist,was man braucht und alles sauber und ordentlich ist; stört mich das überhaupt nicht,wenn die Möbel etwas älter sind.Dafür zahlt man dann halt etwas weniger.
Mir persönlich gefällt sowieso eine etwas rustikalere Einrichtung mit viel Arvenholz viel besser als diese "sogenannten" Desighner-Möbel aus Pressspan in kaltem weiß,schwarz und grau.Außerdem paßt das überhaupt nicht in die landestypischen Gebäude/Chalets.-
Natürlich ist eine Einrichtung mit Arvenholz sehr schön und passend für ein Alpenchalet/hotel. Aber bitte doch kein Zimmer das aussieht wie vor 20, 30 oder 40 Jahren.
Auch moderne Zimmer kann man sehr schön im Holzstil einrichten, das findest du in AT an jeder Ecke... in der Schweiz natürtlich teilweise auch, aber leider viel seltener.
Und zu einer zeitgemäßen Unterkunft gehören eben nicht nur eingermßen aktuelle Möbel, sondern auch zeitgemäße Bodenbeläge, Küche, Bäder etc.
Ich habe zu Hause ein schönes, modern eingerichtet Haus mit aktuellen Bädern, Möbeln, Einrichtung etc.. Das habe ich mir so eingerichtet/gekauft, weil ich mich so wohl fühle und es mir gefällt. Warum sollte ich mich ausgerechnet im Urlaub (wo ich ja eine große Auswahl an Hotels/Appartments habe) mit weniger zufrieden geben?HBB hat geschrieben:So sehe ich das auch; solange alles sauber ist und funktioniert, ist's mir völlig egal, ob das jetzt 70er-Style ist oder nicht - man ist ja eh den ganzen Tag unterwegs. Der springende Punkt ist aber der Preis - und hier sind wir wieder beim Schweiz-Problem: "etwas weniger" in der Schweiz bedeutet immer noch unglaublich viel mehr als für ein vergleichbares Angebot in Österreich. (Das galt auch schon vor der extremen Franken-Aufwertung und gilt jetzt um so mehr.) Und deshalb stimmt die Kritik eben doch wieder: So viel Geld für veraltete Standards - das ist einfach völlig unverhältnismäßig.matterhorn48 hat geschrieben:Wenn in einer Wohnung alles da ist,was man braucht und alles sauber und ordentlich ist; stört mich das überhaupt nicht,wenn die Möbel etwas älter sind.Dafür zahlt man dann halt etwas weniger.
Mein Anpsruch an eine Ferienunterkunft ist immer der, dass es in meinem Hotel, Appartment mindestens genauso schön sein muss, wie bei mir zu Hause...
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
So weit will ich ja gar nicht gehen, aber wenn ich in einem Hotel rissige Kunstlederpolster am Kopfende des Betts, plastik"furnierte" Schränke mit ausgeleierten Stangenschlössern und altrosa Badfliesen vorfinde, dann komme ich nicht wieder (wobei man zugeben muß, daß man das auch in Oberbayern vorfinden kann - aber bei ansonsten vergleichbaren Orten wenigstens nur zum halben Preis)Mt. Cervino hat geschrieben:Mein Anpsruch an eine Ferienunterkunft ist immer der, dass es in meinem Hotel, Appartment mindestens genauso schön sein muss, wie bei mir zu Hause...
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Sowas findet sich auch noch im Ötztal - aber dafür war's günstig und für zwei Nächte nur zum pennen war's mir egal.
Allerdings EZ, was ja oft früher eher stiefmütterlich behandelt wurde. Die anderen Butzen waren wohl schon renoviert.
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Konrad Adenauer
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab
Mir ist das Styling einer FeWo eher egal. Mir kommt es auf die Funktionalität der Wohnung an (Küche voll ausgestattet, Sat-TV, WLan).
Ich habe in der Schweiz die Erfahrung gemacht, dass die älteren FeWos wesentlich größer als die Neubauten sind. Ich habe bewusst ältere Wohnungen gesucht. Bäder u. Küche waren eigentlich immer modernisiert, nur war mehr Platz.
In der Schweiz hatte ich noch keine, wg. der aktuellen Bau- u. Grundstückspreise, quasi auf den Körper zugeschnittene FeWo wie wir sie z. B. in Leogang hatten.
Ich habe in der Schweiz die Erfahrung gemacht, dass die älteren FeWos wesentlich größer als die Neubauten sind. Ich habe bewusst ältere Wohnungen gesucht. Bäder u. Küche waren eigentlich immer modernisiert, nur war mehr Platz.
In der Schweiz hatte ich noch keine, wg. der aktuellen Bau- u. Grundstückspreise, quasi auf den Körper zugeschnittene FeWo wie wir sie z. B. in Leogang hatten.