
Da ich an diesem Wochenende am sonnigen Samstag arbeiten musste, blieb mir für einen Schiausflug nur der Schlechtwetter-Sonntag über. Meine Frau wollte bei diesem Wetter lieber ins steirische Thermenland und so wählte ich für diesen Tag das einzige Schigebiet meiner Saisonkarte als Ziel, bei dem die Anreise durch das Thermenland ging. Meine Frau stieg in Bad Waltersdorf aus und ich fuhr weiter auf den Salzstiegl.
Am Parkplatz angekommen blickte ich zuerst gleich auf die Speiklifte.

Den ersten Schneekontakt des Tages hatte ich auf der Lupowiese, wobei ich den dortigen Seillift aber nicht gefahren bin.

Ich bin nämlich gleich vom Parkplatz hinunter zum Buchenlift gefahren. Bergfahrt mit dem Buchenlift, daneben der Sturzhang.

Beim Buchenlift habe ich das Problem, dass ich nicht weiß, wie ich ihn statistisch einordnen soll. Ist er ein Tellerlift, oder doch ein Zwei-Personen-Schlepplift? Es kommen 8 bis 13 Gehänge des einen Typs hintereinander, dann folgt eine Gruppe des anderen Typs.

Ich bin dann zum Speiklift weitergefahren. Die beiden parallel verlaufenden Schlepplifte sind wenigstens eindeutig zwei-Personen-Schlepplifte. Der linke mit langen SB-Bügeln, der rechte ein Kurzbügler mit Liftomat. Letzterer war an diesem Tag wegen zu geringem Besucherandrang nicht in Betrieb.
Die ersten beiden Stützen sind bei beiden Liften Gitterportalstützen,…

…der Rest sind normale Portalstützen.

Wenn man nach 390 Höhenmetern am Speiklift die Bergstation erreicht hat, blickt man auf zwei Windräder, wobei ich nur eines fotografisch festgehalten habe.

Am Vormittag standen die Windräder still, am Nachmittag begannen sie sich bei leichtem Wind zu drehen. Es schneite den ganzen Tag, mittags sogar ziemlich kräftig. Die Temperatur bewegte sich um und leicht unter dem Gefrierpunkt. Fernsicht gab es keine, die Bodensicht war aber dennoch den ganzen Tag gut.
Hier fahre ich über die Piste „Steilhang“ zu Tal. Im Bild sind der Gasthof Moasterhaus und der Parkplatz zu sehen.

Der Muldenlift ist ein Schlepplift mit T-Stützen. Hier haben wir seine Talstation im Bild.

Bergfahrt mit dem Muldenlift.

Bergstation des Muldenlifts mit der Piste Rosseben.

Gleich nochmals die Piste Rosseben. Man sieht den nicht vorhandenen Besucherandrang. Bei den Liften musste ich maximal 5 Fahrbetriebsmittel warten, die Pisten blieben bis auf wenige Ausnahmen griffig, nur auf der „Salzstieglabfahrt“ gab es großflächigere Eisplatten.

Außer der Piste „Kochabfahrt“ waren alle Pisten geöffnet und in einem sehr guten Zustand. Nur die nicht präparierte Buckelpiste „Kanonenrohr“ neben dem Muldenlift sah mir sehr naturnah aus, weshalb ich ein Befahren zunächst vermieden habe.

Nachdem ich im Tagesverlauf andere Schifahrer auf diesem Hang beobachtet habe, bin ich dann doch auch in diese Piste eingefahren und sie ging erstaunlicherweise auch sehr gut zu fahren.

Meine Lieblingsabfahrt an diesem Tag war die Muldenabfahrt.

Aber natürlich habe ich auch alle anderen Pisten systematisch abgearbeitet. Sogar den Tellerlift Zwergenlift bin ich gefahren.

Hier haben wir dessen Talstation.

Trotz schlechten Wetters hatte ich einen sehr schönen Tag in diesem reinen Schlepplift-Gebiet. Den Abend ließ ich dann noch bei meiner Frau in der Therme Bad Waltersdorf ausklingen. Zum Abschluss nochmals ein Bild vom Buchenlift, dessen Mischung aus Teller und T-Bügel für mich die Besonderheit des Tages waren.