Nachdem ich den Bericht von Schwiiiiiz las, war ich höchst erfreut, dass in der Waldschneise ganz oben doch noch ein aktiver Lift verläuft. Umso entschlossener war ich nun, selbst recht rasch hinzufahren. Nicht, dass man dort auf blöde Gedanken kommt und den Kurzbügler bzw. einen anderen Lift auch nur irgendwie anrührt. Der Schwabenberglift 2 hat einen Denkmalschutz verdient - alleine wegen der roten Stützen. Dazu noch die Kurzbügel, eine steile Wald-Trasse, den Dieselantrieb und den Liftomat 2000 am Einstieg.
Da ich am Vortag am Jugendherbergelift in Annaberg (Bericht findet ihr hier) einige Runden gedreht hatte, war ich für die Schwabenbergarena bestens "aufgewärmt".
Anfahrt: Von Wien nach Turnau in ca. 1,5 Stunden. A2 musste wie immer im "Sauhaufenmodus" gefahren werden... Als ich endlich auf die S6 wechseln konnte, ging es puncto Rechtsfahrgebot halbwegs gesittet zu...
Rückfahrt: Nach dem Ausflug zur Schwabenbergarena besuchte ich ja noch ganz spontan den Eichfeldlift (Bericht ist hier). Dorthin brauchte ich keine 15 Minuten, obwohl ich mich einmal verfahren hatte. Die abschließende Rückfahrt nach Wien dauerte wieder ca. 1,5 Stunden.
Wetter: Anfangs war es noch etwas diesig, doch der Morgendunst löste sich sehr schnell auf. Diese nicht ganz klare Stimmung war aber irgendwie auch ganz nett. Im weiteren Tagesverlauf gab es nur mehr Kaiserwetter.
Geöffnete Lifte/Pisten: Alle/alle.
Geschlossene Lifte/Pisten: Keine/keine.
Wartezeiten: Am Schwabenberglift 1 musste ich 1-2 mal ein paar Minuten anstehen. Ansonsten ging es meist direkt mit dem nächsten FBM nach oben.
Pisten-/Schneezustand: Sehr gut. Alle Abfahrten waren fein präpariert. Am besten gefielen mir die am Schwabenberglift 2.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Bewertung:
Bilder:
Nach dem Kauf meiner Karte hatte ich gleich einmal diesen Blick auf das Skigebiet. In der Mitte der Schwabenberglift 1, der in gewisser Weise die Hauptanlage darstellt. Rechts außen erkennt man einen kleinen Tellerlift, den Kohlwiesenlift. Ganz vorne kann man den untersten Trassenabschnitt vom Schwabenberglift 2 sehen, ehe dieser im Wald verschwindet.
Mit Zoom. Der Kohlwiesenlift erschließt ca. 2/3 der rechten Piste vom Schwabenberglift 1.
Talstation vom Schwabenberglift 1.
Blick von oben auf den Talstationsbereich. Was hat es mit der Türe links vom "Schiverleih-Schiservice-Schild" auf sich? Hatte der Lift vielleicht einen Vorgänger, dessen Antrieb sich hinter dieser Tür befand? Oder interpretiere ich da jetzt zu viel hinein?
Einstiegsbereich.
Blick vom Einstiegsbereich auf die Talstation.
Talseitiger Niederhalter direkt vor der Talstation. Hier hat es noch ein paar alte DM-Rollen.
Einstiegsniederhalter. Auch hier wieder ein leichtes "Rollengemisch".
Im Schwabenberglift 1.
Seitenblick zur Talstation vom Kohlwiesenlift.
Weiterer Trassenverlauf vom Schwabenberglift 1.
Die Stützen sind leider nicht mehr ganz "nackat" - haben bereits Podeste...
Seitenblick auf die rechte Abfahrt. Oben sieht man Ausstieg und Bergstation vom Kohlwiesenlift.
Seitenblick auf die linke Piste. Oben erkennt man den Schwabenberglift 2.
Rechts sieht man den Kohlwiesenlift und links oben erkennt man wieder, wie der Schwabenberglift 2 im Wald verschwindet.
Auch hier sind wieder alle 3 Lifte vereint.
Seitenblick zum Ausstieg bzw. zur Bergstation vom Kohlwiesenlift. Am Portal der Bergstation lässt sich schon etwas erahnen...
Nach wie vor unterwegs im Schwabenberglift 1. Links oben sieht man nun recht deutlich die Nicht-LSAP-Schneise(!!!) vom Schwabenberglift 2.
Zoom aus dem Schwabenberglift 1 zum Schwabenberglift 2.
Nächste Stütze vom Schwabenberglift 1. Wenn mich nicht alles täuscht, müsste ich zu diesem Zeitpunkt ziemlich genau auf Höhe der Bergstation vom Kohlwiesenlift gewesen sein.
Blick zurück. Links unten sieht man nochmals den Kohlwiesenlift.
Seitenblick zur Talstation vom Schwabenberglift 2.
Zomm auf seine erste Stütze. Es stimmt also wirklich, dass er noch seinen Originalanstrich besitzt.
Ausstiegsstütze vom Schwabenberglift 1.
Stimmungsbild.
Ausstieg vom Schwabenberglift 1.
Wenn man beim Schwabenberglift 2 rechts aussteigt und an ihm eine Wiederholungsfahrt machen will, so muss man die Abwurframpe vom Schwabenberglift 1 unterqueren. Dahinter sieht man dessen Bergstation.
Zoom zur Bergstation vom Schwabenberglift 1.
Auf der linken Abfahrt vom Schwabenberglift 1. Rechts die Talstation vom Schwabenberglift 2. Links unten kann man wieder den Ausstieg vom Kohlwiesenlift sehen.
Eine Wechsellastroba vom Schwabenberglift 1.
Weiterer Pistenverlauf. Ein Teil dieser Abfahrt war wegen eines Rennens abgesperrt.
Nach der nächsten Auffahrt mit dem Schwabenberglift 1 stieg ich rechts aus. Dabei ergab sich dieser Blick auf die Robas seiner Ausstiegsstütze.
Hier kommt man vom Schwabenberglift 2 herunter, wenn man bei diesem rechts aussteigt. Man kann an dieser Stelle vor der Abwurframpe vom Schwabenberglift 1 nach links abbiegen oder diese eben unterqueren, um zur Talstation vom Schwabenberglift 2 zurückzugelangen oder auf die linke Piste vom Schwabenberglift 1 zu wechseln. Links oben erkennt man wieder die Bergstation vom Schwabenberglift 1.
Rechte Abfahrt am Schwabenberglift 1. Unten links am Waldrand verläuft der Kohlwiesenlift.
Immer schön Turnau entgegenfahren.
Zoom auf Turnau. Für alle Ortsunkundigen: Nun ist der Eichfeldlift samt Hang nicht mehr im Bild.
An der Bergstation vom Kohlwiesenlift.
Nun sollte es (zumindest bei einigen) zwecks Hersteller klingeln...
Weiterer Pistenverlauf. Hier kann man nun schön zwischen Kohlwiesenlift (links) und Schwabenberglift 1 (rechts) hindurchcarven.
Ausstieg vom Kohlwiesenlift. Ich wollte natürlich gleich einmal wissen, was da für eine Piste rechts vom besagte Lift verläuft.
Robas der Ausstiegsstütze.
Diese kurze Piste rechts vom Kohlwiesenlift fand ich besonders nett.
Waldabfahrt.
Nach einer Linkskurve fährt man am letzten Pistenabschnitt wieder direkt neben dem Lift.
Talstation. Auch hier könnt ihr wieder die Winkel vom Portal überprüfen.
Einstiegsniederhalter.
Antrieb.
Komplette Talstation von hinten.
Blick auf die Piste zwischen Schwabenberglift 1 und Kohlwiesenlift. Hier sind wieder alle 3 Lifte vereint.
Der Kohlwiesenlift "kostet" 7 Punkte. Bei den anderen Liften fand ich keine Punktetafeln am Einstieg.
Blick vom Einstieg zum Antrieb...
bzw. auf den Einstiegsniederhalter.
Im Kohlwiesenlift.
Dieser Lift war bestimmt ursprünglich ein Kurzbügler. Der Bügelfang deutet darauf hin. Bzw. hat man den Einstiegsniederhalter demnach bei der Umrüstung auf Teller nachträglich eingebaut. Die Teller lassen sich sehr schwer ausziehen. Kann das sein, dass man an den ursprünglichen Kurzbügelgehängen einfach nur die Teller montiert hat, ohne jetzt die Federn zu wechseln etc.? Oder warum lassen sich die Teller sonst so schwer ausziehen?
Rechts kommt die Waldabfahrt herunter, links oben sieht man die Waldschneise vom Schwabenberglift 2.
Seitenblick auf die Waldabfahrt.
Zoom zum Schwabenberglift 2, darunter der Schwabenberglift 1.
Weiterer Trassenverlauf vom Kohlwiesenlift.
Stütze 4.
Die obersten Trassenmeter vom Kohlwiesenlift. Hier endet der Wald rechts neben der Trasse.
Ausstiegsstütze.
Zoom vom Ausstieg zur Bergstation.
Nun ging es wieder zurück zum Schwabenberglift 1.
Wechsellastrobas am Kohlwiesenlift.
Nach der nächsten Auffahrt mit dem Schwabenberglift 1...
wurde es nun Zeit für das Highlight des Tages, den Schwabenberglift 2.
Zoom von dessen Talstation auf die Trasse.
Doch erst einmal "hineinhören", was mir der Lift zu sagen hat.
Das liest man gerne.
Das auch.
Im Schwabenberglift 2.
Die wunderbaren roten (für manche mag das Rostbraun sein/heißen, für mich ist es genau genommen Karminrot) Stützen sind auch noch "nackat", was will man mehr?
Eine steile Waldtrasse, Kurzbügel, Dieselantrieb und einen Liftomat 2000. Doch all das hat der Schwabenberglift 2 ebenso.
Stütze 2 hat Wechsellastrobas. Diese sah ich mir später noch genauer an.
Blick zurück.
Zoom zu Stütze 3.
Direkt davor.
Stütze 4.
Trassenverlauf oberhalb von Stütze 4.
Fast schon Kalte Kuchl-like.
Blick zurück.
Stütze 5.
Zoom zu Stütze 6.
Direkt davor.
Zoom zur Ausstiegsstütze.
Direkt davor.
Bergstation.
Den Lift hätte man noch problemlos zum Gipfel verlängern können.
Ausstieg vom Schwabenberglift 2.
Zoom zu den Robas der Ausstiegsstütze.
Stützenpanorama.
Hier kommt der Schwabenberglift 2 aus dem Wald heraus.
Zoom. Rote Stützen hoch über Turnau.
Steigt man beim Schwabenberglift 2 links aus, so kommt man auf die schwarze Piste.
Zoom auf Turnau. Die B20 müsste ganz hinten im Tal verlaufen. Ich kam jedenfalls von dort nach Turnau, als ich Anfang Februar zur Hohen Veitsch unterwegs war. Inzwischen könnte ich nicht mehr sagen, von welchem Punkt ich damals entsetzt/erstaunt auf die mir noch unbekannte Schwabenbergarena blickte. Faktum ist: 2,5 Wochen später fuhr ich dort selbst Ski und erinnerte mich lachend an meine Anreise zur Hohen Veitsch.
Der weitere Verlauf der schwarzen Abfahrt.
Zoom vom untersten Pistenabschnitt auf die Talstation vom Schwabenberglift 2. Dahinter sieht man den Schwabenberglift 1 bzw. links davon den Kohlwiesenlift.
Hier noch die Wechsellastrobas von Stütze 2.
Niederhalterrobas direkt vor der Talstation.
Inzwischen hatte die Sonne die Talstation gut im Griff.
Nochmals ein Blick auf die 1A-Trasse.
Stimmungsbild an der Talstation vom Schwabenberglift 2.
Wieder an der Bergstation. Diesmal stieg ich rechts aus.
Zoom.
Beginn der roten Abfahrt am (roten
Eigentlich genauso genial wie die schwarze Piste.
Nach dieser Kurve...
gelangt man zur Bergstation vom Schwabenberglift 1. Dort hat man dann einige Möglichkeiten, was das Fortsetzen der bisherigen Abfahrt angeht. Erstere habe ich bei Bild 27 bzw. 33 genauer erläutert.
Rechts oben die Bergstation vom Schwabenberglift 1. Mit viel Schwung fuhr ich noch näher an diese heran, um unter anderem...
dieses Foto zu bekommen.
Blick von der Bergstation auf die Pisten.
Mit Zoom. Unten links kann man wieder den Kohlwiesenlift erkennen.
Nach diesem kleinen "Botanik-Exkurs" zur Bergstation vom Schwabenberglift 1 ging es unter dessen Abwurframpe hindurch.
Ich fuhr ab diesem Zeitpunkt nur mehr am Schwabenberglift 2. Hier wieder am Beginn seiner roten Abfahrt.
Panorama. Der Dunst war an diesem Tag allgemein hartnäckig. War mir aber egal, da er sich von der Schwabenbergarena sowieso recht schnell vertschüsste.
Finales Stützenpanorama.
Letzte Abfahrt.
Als ich meine Karte zurückgegeben hatte, ergab sich nochmals dieser Blick. Am Schwabenberglift 1 war zu dem Zeitpunkt halbwegs viel los. Kümmerte mich aber nicht mehr weiter.
Für mich war nun der Skitag planmäßig beendet. Am Parkplatz gönnte ich mir einmal eine kurze Ess- und Trinkpause. Währenddessen fiel mir dann eben in der Ferne plötzlich ein Lift mit Gitterportalstützen auf. Ich erkannte auch Skifahrer und beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen. So verbrachte ich die letzten 2 Stunden des Skitages noch außerplanmäßig am Eichfeldlift (den entsprechenden Bericht habe ich euch ja ganz am Anfang dieses Berichts verlinkt). Damit ging der Tag perfekt zu Ende und ich war mit meinem Lift-Pensum absolut zufrieden.
Am Weg vom Eichfeldlift zurück richtung S6 ergab sich noch dieser Zoom auf die Trasse vom Schwabenberglift 2.