
Diesen Urlaub im Ferienpark Kreischberg hatten wir schon im vergangenen Herbst gebucht. Er war auch ein wesentlicher Grund, heuer als Saisonkarte den Steiermark-Joker zu kaufen. Geplant waren Schitage am Kreischberg, Lachtal und Turracher Höhe. Bei der Anreise würde sich auch ein Schitag am Stuhleck anbieten.
Doch dann kam der Orkan Niklas.
Glücklicherweise waren die stärksten Windspitzen nördlich der Alpen. Unser Urlaubsort im oberen Murtal war wetterbegünstigt.
Den Anreisetag verbrachten wir dann nicht wie ursprünglich geplant am Stuhleck, wo es stark bewölkt war, sondern gleich am Kreischberg, wo es herrlich sonnig war. Die Kreischbergseilbahn erreichten wir von Wien aus in 2h 45min.
Erster Blick vom Parkplatz auf die Piste.

Auf der Piste unterhalb der zweiten Sektion der 6EUB Kreischberg, mit der wir hinauf fuhren.

Selber Standort. Blick ins Tal.

Bei der Bergstation der Gondelbahn studierten wir auf der Panoramatafel den Lift- und Pistenstatus.
Während bei allen Pisten das grüne Licht leuchtete, waren zahlreiche Lifte auf Rot.
Das lag daran, dass der Besucherandrang so gering war, dass sämtliche Parallelanlagen außer Betrieb waren.
Davon waren betroffen:
4SB Schopfart
DSB Ochsenberg
Schlepplift Rosenkranzhöhe und
sogar die beiden Sunshine-Schlepplifte, die durch die 10EUB Riegleralm an Bedeutung verloren haben.
Deshalb setzten wir unsere Bergfahrt nicht mit den Sunshineliften, sondern mit der 10EUB Riegleralm fort.

Nachdem wir die Bergstation erreicht hatten ging es auf der Piste 3 talwärts. Hier bei der Bergstation der Sunshine-Schlepplifte.



Nach einer weiteren Fahrt mit der 10EUB ging es auf der Piste 7 zur DSB Rosenkranzhöhe.


Bergfahrt mit der DSB Rosenkranzhöhe.

Bei der Bergstation.

Es folgt die Abfahrt auf der Piste 9, eine meiner Lieblingspisten im Schigebiet Kreischberg.



Piste 11 ist aber auch nicht schlecht.



Unterhalb der 10EUB Riegleralm gibt es die neue Piste 18 (wurde ein Jahr vor dem Bau der Gondelbahn angelegt.)
Bergstation der 10EUB.

Einfahrt in die Piste 18.

Auf der Piste 18.

Wechsel zur 6KSB Six Pack.



Der Steilhang der Piste 16 bei der 6KSB ist wirklich toll.

Der Hang aus dem Lift.

Blick zur Talstation nach dem Steilstück.

Ebenfalls bei der 6er-Sesselbahn entdecke ich den neuen Schiweg 17a.


Zwischendurch teste ich auch die Talabfahrt.


Dabei fällt mein Blick auch auf den Ferienpark, der nun für eine Woche unser Quartier sein sollte.

Nach der kompletten Runde durch das Schigebiet musste ich dann den angegebenen Pistenstatus von „alle Pisten geöffnet“ ein weinig relativieren, denn die Pisten 1a, 1b, 13a und der untere Abschnitt der Piste 10 waren geschlossen. Da es sich bei den Pisten mit den Buchstaben a, b… aber nur um Varianten zur eigentlichen Hauptabfahrt handelt, werden diese auf den Panoramatafeln bei den Statusleuchten nicht angeführt. ==> Alles offen.
Nun zum Wetter:
Die bisherigen Bilder stammen alle vom Anreisetag, Samstag 28.3.
Auch Sonntag bis Dienstag waren freundliche, wenn auch nicht ganz ungetrübte Tage mit kurzen leichten Schauern am Nachmittag. Es gab frühlingshafte Temperaturen mit 10°C am Berg und 17°C im Tal. Allerdings machte sich Orkan Niklas auch hier bemerkbar. Samstag und Sonntag war er nur als starker Wind auf der Rosenkranzhöhe spürbar. Ab Montag wurde er so kräftig, dass die DSB Rosenkranzhöhe ihren Betrieb einstellen musste. Stattdessen wurde der parallele Schlepplift in Betrieb genommen. (Bild vom Montag)

Am Mittwoch änderte sich dann das Wetter. Die Temperatur fiel um 15°C auf 2°C im Tal und -5°C am Berg. Dazu setzte Schneefall ein und der Wind wurde noch kräftiger. Trotz Schneesturm drehte sogar der Rosenkranzschlepplift tapfer seine Runden, allerdings waren meine Frau und ich mit unserer Ausrüstung nicht ganz auf dieses abartige Wetter vorbereitet, und bevorzugten windgeschütztere Abfahrten und komfortablere Gondeln.
Pistenzustand: Samstag bis Dienstag hatten wir die klassischen Frühjahrsverhältnisse mit harten Pisten in der Früh, die dann sehr rasch weich wurden. Je nach Gefälle, Höhenlage und Hangrichtung setzte das Aufweichen zu unterschiedlichen Tageszeiten ein. Am Längsten blieb der steile Nordwesthang an der 6KSB Six Pack hart.
Der Temperatursturz und der Schneefall am Mittwoch änderten die Situation. Der nasse Frühjahresschnee fror pickelhart zusammen und pulvriger Neuschnee fiel darauf. Am Neuschnee bedeutete das, ein Pulverschneeerlebnis vom Feinsten zu haben. Leider kam an windanfälligen oder steilen Pistenabschnitten der eisige Untergrund durch. Vor allem auf der Talabfahrt bedeutete das einen großen Qualitätsverlust.
Nach fünf Urlaubstagen waren wir fünf Mal am Kreischberg Schi fahren. Das Lachtal möchte ich zwar noch sehr gerne besuchen, so lange es aber so stürmisch bleibt, halte ich den Kreischberg für die bessere Alternative. Ein Besuch auf der Turracher Höhe geht sich hoffentlich noch aus.
Abschließend noch ein Bild von der sonnigen Piste 7 ins Rosenkranztal.





