Das sagst ausgerechnet Du, wo aus Spargründen auf das Getränk beim Essen verzichtest???j-d-s hat geschrieben:Ob 75 oder 78 Franken macht da auch nicht mehr viel aus.
Neues im Oberengadin
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Re: News im Oberengadin
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Re: News im Oberengadin
Mir hat damals im April das Generalabo super gefallen, aktuell 74 Franken pro Tag. Da sind auch die rhätischen Bahnen mit drin. Bin immer bis 15 Uhr skigefahren, und dann mit der Bahn auf die Pässe rauf.
Dank der langen Helligkeit super für Bahnliebhaber - und bei aktiver Nutzung durchaus preis-wert.
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Re: News im Oberengadin
Das würde ich aber in der Schweiz sicher nicht für 3 Franken kriegen, oder? Außerdem hab ich im anderen Faden ja schon erzählt, dass ich nicht beim Skipass oder beim Auto spare, sondern bei allem anderen. Jeder hat eben so seine Prioritäten.ski-chrigel hat geschrieben:Das sagst ausgerechnet Du, wo aus Spargründen auf das Getränk beim Essen verzichtest???j-d-s hat geschrieben:Ob 75 oder 78 Franken macht da auch nicht mehr viel aus.
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Re: News im Oberengadin
Ob 3 oder 4.50 Franken macht da auch nicht mehr viel aus...j-d-s hat geschrieben:Das würde ich aber in der Schweiz sicher nicht für 3 Franken kriegen, oder?ski-chrigel hat geschrieben:Das sagst ausgerechnet Du, wo aus Spargründen auf das Getränk beim Essen verzichtest???j-d-s hat geschrieben:Ob 75 oder 78 Franken macht da auch nicht mehr viel aus.
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Re: News im Oberengadin
Auch Faktor ein wichtiger Faktor bei den Problemen der Skigebiete im Oberengadin ist, dass diese immer mit dem Namen St Moritz verknüpft sind. So "traut" man sich nicht ins Oberengadin da hier, gefühlt, nur die schönen und reichen hinfahren. Vielleicht sollte man über eine Umbenennung der Destination nachdenken. Bezüglich den Teilskigebieten: Der Reiz an Regionen wie dem Oberengadin, Davos, oder Gstaad ist doch gerade dass man ein Gebiet pro Tag erkunden und genießen kann. In Gebieten wie Zermatt ist man ständig am traversieren und wechseln zwischen den Teilgebieten. Skifahren ist, zumindest für mich, auch ein Genussport bei dem es auch Wiederholung von Pisten und Liften geben kann. Wenn man am kilometerfressen ist und ja keine Piste zweimal fahren will bleibt doch was ganz wichtiges auf der Strecke.
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Re: News im Oberengadin
Du währst überrascht wie viele Leute beim Skifahren einen richtigen sportlichen Ehrgeiz entwickeln: Um 8 Uhr mit der ersten Gondel auf den Berg, mittags noch schnell das morgens gemachte Vesper auf dem Lift verdrückt, Abends den letzten Lift mitgenommen um 16:30, und den ganzen Tag ohne Pause gefahren! Da ist doch klar, dass ein Gebiet wie Diavolezza schnell langweilig wird.Fab hat geschrieben:Jetzt hör aber auf!
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Ich komm meist nie vor 12 Uhr auf den Berg und ich steh dazu
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Re: News im Oberengadin
Wieso weisst Du so genau, dass meine Kollegen und ich dies immer genau so machen?Tiob hat geschrieben:Du währst überrascht wie viele Leute beim Skifahren einen richtigen sportlichen Ehrgeiz entwickeln: Um 8 Uhr mit der ersten Gondel auf den Berg, mittags noch schnell das morgens gemachte Vesper auf dem Lift verdrückt, Abends den letzten Lift mitgenommen um 16:30, und den ganzen Tag ohne Pause gefahren! Da ist doch klar, dass ein Gebiet wie Diavolezza schnell langweilig wird.Fab hat geschrieben:Jetzt hör aber auf!
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Re: News im Oberengadin
Na doch, eben weil ich eben Dinge habe, wo ich spare (Essen, Unterkunft, ...) und Dinge, wo ich nicht spare (Auto, Skipass). Überall nicht zu sparen wäre Verschwendung. Und vor allem seh ich keinen Sinn darin, während des Skifahrens irgendwas anderes zu trinken als Leitungswasser. Übrigens gehe ich selten überhaupt während des Skitages Essen, das wäre Verschwendung von kostbarer Skifahrzeit. Wenn ich aber schnell mal während ich eh im Lift sitze, ein Brötchen esse, verliere ich gar keine Zeit.ski-chrigel hat geschrieben:Ob 3 oder 4.50 Franken macht da auch nicht mehr viel aus...
Ganz genauso muss man das aber machenTiob hat geschrieben:Du währst überrascht wie viele Leute beim Skifahren einen richtigen sportlichen Ehrgeiz entwickeln: Um 8 Uhr mit der ersten Gondel auf den Berg, mittags noch schnell das morgens gemachte Vesper auf dem Lift verdrückt, Abends den letzten Lift mitgenommen um 16:30, und den ganzen Tag ohne Pause gefahren! Da ist doch klar, dass ein Gebiet wie Diavolezza schnell langweilig wird.Fab hat geschrieben:Jetzt hör aber auf!
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Re: News im Oberengadin
Sorry, dass der Sinn meiner zynischen Bemerkung in Deinen eigenen Worten nicht bei Dir angekommen ist...j-d-s hat geschrieben:Na doch, eben weil ich eben Dinge habe, wo ich spare [...]ski-chrigel hat geschrieben:Ob 3 oder 4.50 Franken macht da auch nicht mehr viel aus...
Ein durchaus berechtigter Gedanke; habe mir noch gar nie überlegt, dass das eine Rolle spielen könnte. Wenn ich daran denke, dass ich anfänglich "Angst" hatte, im Corviglia-Gebiet unfreiwillig in einem Luxus-Restaurant zu landen und es drum ganz sein liess, einzukehren, dann könnte das durchaus auch grad fürs Fernbleiben von der ganzen Destination ein Thema sein.Tiob hat geschrieben: So "traut" man sich nicht ins Oberengadin da hier, gefühlt, nur die schönen und reichen hinfahren.
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Re: News im Oberengadin
Vor Jahren hat der Bürgermeister genau diese Klage geführt. Der Milliardärsauftrieb im Februar + Berichte der Yellow Press über den Multimilliardärsslum Suvretta haben das Image von Moritz so fixiert, dass Leute aus der Unterschicht (Rechtsanwälte , Zahnärzte etc.) es gar nicht versuchen nach Moritz zu gehen.
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Re: News im Oberengadin
Das ist ein weiterer Grund warum es nicht mehr vorwärts geht, die „alte“ Stammkundschaft verkauft ihre Liegenschaften an gut betuchte. Die neuen Besitzer sehen das Objekt hehrer als Wertanlage an. Dazu kommt das sie weniger bereit sind die Ferienwohnung in ihrem Bekanntenkreis zu „vermieten“.Fab hat geschrieben:Vor Jahren hat der Bürgermeister genau diese Klage geführt. Der Milliardärsauftrieb im Februar + Berichte der Yellow Press über den Multimilliardärsslum Suvretta haben das Image von Moritz so fixiert, dass Leute aus der Unterschicht (Rechtsanwälte , Zahnärzte etc.) es gar nicht versuchen nach Moritz zu gehen.
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Re: News im Oberengadin
Nichts wirklich Neues:
Engadiner Bahnen stecken den Kopf nicht in den Sand
http://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft ... t-den-sand
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Re: News im Oberengadin
Das sind die Dinge die der Mensch wirklich am Berg braucht...LGH hat geschrieben:Immer wenn ich von Multimedia-Angeboten am Berg höre, kräuseln sich meine Fußnägel
Vielleicht die ach so geschätzte Zielgruppe der Asiaten.
Aber bald kann man sich diese Multimedia Angebote weltweit online konvergiert mit Realtime Streaming der dortigen Bergweltkulissen im 3D Heimkino auf dem curved 4k Fernseher anschauen. Dann bleiben auch die Asiaten zu Hause und ziehen das klimatisierte Wohnzimmer der unwirtlichen Bergwelt vor und die Schweizer Bergbahnbetreiber haben ein neues Problem.
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (F) / Valberg (F) / Rosiere-Thuile (I/F) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/F) / Vars-Risoul (F) / Serre Chevalier (F) / Carezza (I) / Catinaccio-Vigo di Fassa (I) / Latemar-Obereggen (I)
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Re: News im Oberengadin
Auch wenn das Oberengadin durch seine besonders eindrucksvolle Landschaft ein konstantes Herausstellungsmerkmal inne hat, so frage ich mich doch immer wieder, ob die konstanten Modernisierungsmassnahmen auf die Lange Sicht nicht mehr schaden (also Gäste zum nicht-anreisen veranlassen) als nutzen.
Kurzfirstig scheint "neu" Menschen zu faszinieren, es werden die Vorzüge zB. eine kuppelbaren Anlage noch gespürt weil der Vergleich mit dem Altzustand direkt vom Gefühl abgerufen werden kann.
Mit jedem "Neuen" geht aber auch ein "Etwas" verloren, dieses "Etwas" ist nicht leicht zu beschreiben und besonders subjektiver Natur. Ältere (ab Mitte 30 ist man in der modernen Skiwelt "alt") Forumisten beschäftigen sich immer wieder mit dem Fragenkomplex...
Ich ward in früher Jahren in nahezu jeder Wintersaison im Oberengadin, das hat mir damals sehr viel Freude gemacht. Dies war die Zeit, als von Marguns die ersten KSB's gezogen wurden (mit Stationen aus lokalen Naturstein) , als Corvatsch noch den alten Hahnensee Schlepper kannte, die Parkplätze und Menschenflächen wesentlich keinvolumiger und unstrukturierter waren etc... Es gibt viele Determinatnten die sich wandeln, Liftanlagen sind nur eine unter vielen, auch Dörfer und Hotels haben sich im Charakter durchaus sehr gewandelt.
Die Faszination finde ich dort nicht mehr vor, es ist vieles zu "smooth" geworden, zu glatt, zu einfach und gleichzeitig zu Massig und zu wenig Achtsam gegenüber dem was die Frage nach dem "eigentlichen" Sinn ist.
Nun mag es sein, dass die Junge Generation in diese jetzige Konfiguration hineinwächst und diese als Normal empfindet, also hieran keinerlei Nachteile sieht... Wer weiss....
Kurzfirstig scheint "neu" Menschen zu faszinieren, es werden die Vorzüge zB. eine kuppelbaren Anlage noch gespürt weil der Vergleich mit dem Altzustand direkt vom Gefühl abgerufen werden kann.
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>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: News im Oberengadin
Also ich kenne das Oberengadin auch noch aus den achtziger Jahren und glaube, dass die Probleme die man heute dort hat, gerade aus der Trägheit der damaligen Zeit herrühren. Ich assoziierte lange mit Corvatsch, Platzkarten, 2 Stunden warten, schlecht präparierte Pisten und alte Anlagen. Bin unter anderem deshalb lange dort nicht mehr hingefahren. Heute fahr ich zumindest als Tagesausflug immer wieder gerne dorthin. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Unter den früheren Bedingungen würde ich heute keinen Tag dort hinfahren, dann kann ich heute schon eher mit der 20 Minuten Frequenz der Corvatschbahn leben, obwohl ich auch das bei 75 € Tageskartenpreis grenzwertig finde .Kris hat geschrieben:Auch wenn das Oberengadin durch seine besonders eindrucksvolle Landschaft ein konstantes Herausstellungsmerkmal inne hat, so frage ich mich doch immer wieder, ob die konstanten Modernisierungsmassnahmen auf die Lange Sicht nicht mehr schaden (also Gäste zum nicht-anreisen veranlassen) als nutzen.
Kurzfirstig scheint "neu" Menschen zu faszinieren, es werden die Vorzüge zB. eine kuppelbaren Anlage noch gespürt weil der Vergleich mit dem Altzustand direkt vom Gefühl abgerufen werden kann.
Mit jedem "Neuen" geht aber auch ein "Etwas" verloren, dieses "Etwas" ist nicht leicht zu beschreiben und besonders subjektiver Natur. Ältere (ab Mitte 30 ist man in der modernen Skiwelt "alt") Forumisten beschäftigen sich immer wieder mit dem Fragenkomplex...
Ich ward in früher Jahren in nahezu jeder Wintersaison im Oberengadin, das hat mir damals sehr viel Freude gemacht. Dies war die Zeit, als von Marguns die ersten KSB's gezogen wurden (mit Stationen aus lokalen Naturstein) , als Corvatsch noch den alten Hahnensee Schlepper kannte, die Parkplätze und Menschenflächen wesentlich keinvolumiger und unstrukturierter waren etc... Es gibt viele Determinatnten die sich wandeln, Liftanlagen sind nur eine unter vielen, auch Dörfer und Hotels haben sich im Charakter durchaus sehr gewandelt.
Die Faszination finde ich dort nicht mehr vor, es ist vieles zu "smooth" geworden, zu glatt, zu einfach und gleichzeitig zu Massig und zu wenig Achtsam gegenüber dem was die Frage nach dem "eigentlichen" Sinn ist.
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Re: News im Oberengadin
In Ischgl gab es auch Platzkarten und Chaos... Trotzdem ist Ischgl eine der erfolgreichsten Destinationen geworden.
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Re: News im Oberengadin
Die haben aber rechtzeitig angefangen, bedingungslos zu investieren und die Gewinne nicht aus dem Unternehmen gezogen.ski-chrigel hat geschrieben:In Ischgl gab es auch Platzkarten und Chaos... Trotzdem ist Ischgl eine der erfolgreichsten Destinationen geworden.
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Re: News im Oberengadin
Ja eben! Ich wollte ja nur sagen, dass frühere Platzkarten sicher nicht ein Problem für heute sind..
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Re: News im Oberengadin
Dann sehen wir das gleich!ski-chrigel hat geschrieben:Ja eben! Ich wollte ja nur sagen, dass frühere Platzkarten sicher nicht ein Problem für heute sind..
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Re: News im Oberengadin
Wobei Kris ja der Meinung zu sein scheint, dass bereits die bestehenden Modernisierungen (z. B. Austausch von diversen Skiliften durch KSBs) eher kontraproduktiv gewesen wären…
Ein nostalgischer Teil von mir kann das durchaus nachvollziehen, dennoch glaube ich, dass sie absolut unumgänglich waren, und das Engadin heute noch deutlich mehr Probleme hätte, wenn man auf diese verzichtet hätte.
Erst dieses Jahr erlebte ich tatsächlich einen dieser Momente am Curtinella Skilift, wo die Sonnenstrahlen besonders idyllisch auf die "Schneewüste" fielen, und ich während der langen Fahrt eine gewisse innere Ruhe fand. Einen kurzen Moment dachte ich: "Schade eigentlich, mit einer schnellen KSB6 wird man in Zukunft das hier nie wieder so wie jetzt wahrnehmen."
Dann fing aber irgendwann auch mein Fuß ein wenig an zu schmerzen, und ich sagte mir: "Jetzt bequem in einem Sessel zu sitzen hätte aber auch was."
Fakt ist, dass ich auch des öfteren schon Personen gehört habe, die sich äußerten: "Am Corvatsch gibt's immer noch zu viele Skilifte." Gerade Anfänger lernen dank Förderteppichen &Co diese Lifte heutzutage fast gar nicht mehr zu beherrschen, vor allem auf längeren Strecken. Ich kenne immer mehr Skigebiete, wo man wirklich jede einzelne Ecke ohne Skilift erreichen kann und diese höchstens noch als Parallelanlage oder Abkürzung vorkommen.
Ich glaube, dass kein mittelgroßes Skigebiet es sich auf Dauer leisten kann, primär die Nostalgiker zu bedienen. Ob es einem gefällt oder nicht: die Gesellschaft wurde schnelllebiger. Selbst im Urlaub ist Geduld eine Tugend, die man immer seltener vorfinden wird. Das kann man bedauern… ist aber so
Ein nostalgischer Teil von mir kann das durchaus nachvollziehen, dennoch glaube ich, dass sie absolut unumgänglich waren, und das Engadin heute noch deutlich mehr Probleme hätte, wenn man auf diese verzichtet hätte.
Erst dieses Jahr erlebte ich tatsächlich einen dieser Momente am Curtinella Skilift, wo die Sonnenstrahlen besonders idyllisch auf die "Schneewüste" fielen, und ich während der langen Fahrt eine gewisse innere Ruhe fand. Einen kurzen Moment dachte ich: "Schade eigentlich, mit einer schnellen KSB6 wird man in Zukunft das hier nie wieder so wie jetzt wahrnehmen."
Dann fing aber irgendwann auch mein Fuß ein wenig an zu schmerzen, und ich sagte mir: "Jetzt bequem in einem Sessel zu sitzen hätte aber auch was."
Fakt ist, dass ich auch des öfteren schon Personen gehört habe, die sich äußerten: "Am Corvatsch gibt's immer noch zu viele Skilifte." Gerade Anfänger lernen dank Förderteppichen &Co diese Lifte heutzutage fast gar nicht mehr zu beherrschen, vor allem auf längeren Strecken. Ich kenne immer mehr Skigebiete, wo man wirklich jede einzelne Ecke ohne Skilift erreichen kann und diese höchstens noch als Parallelanlage oder Abkürzung vorkommen.
Ich glaube, dass kein mittelgroßes Skigebiet es sich auf Dauer leisten kann, primär die Nostalgiker zu bedienen. Ob es einem gefällt oder nicht: die Gesellschaft wurde schnelllebiger. Selbst im Urlaub ist Geduld eine Tugend, die man immer seltener vorfinden wird. Das kann man bedauern… ist aber so
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Re: News im Oberengadin
Volle Zustimmung, LGH. Auf Nostalgie zu machen ist entweder eine notgedrungene Ausrede, wenn die Finanzen Ersatzinvestitionen nicht zulassen oder der Tod eines Skigebiets. Hätte das Oberengadin 1991-95 resp. 2001-2002 nicht die grossen Investitionen in neue Anlagen gemacht, wäre die Situation heute noch viel schlechter. Nostalgie in Ehren, aber damit kann kein grösseres Skigebiet auf Dauer leben.
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Re: News im Oberengadin
Genaus so ist es. Wer möchte heute noch auf lahmen Schleppern die Berge hinauf. Wer Nostalgie sucht, geht Touren. Wer Pistenspass sucht, der sucht moderne Anlagen mit guten Pisten ohne große Wartezeiten.ski-chrigel hat geschrieben:Nostalgie in Ehren, aber damit kann kein grösseres Skigebiet auf Dauer leben.
Ich finde es auch traurig, dass Lagalb geschlossen werden soll. Es ist eigentlich unverantwortlich seitens der Verantwortlichen für den Tourismus, eine Anlage wir Lagalb und wahrscheinlich dann auch Diavolezza nicht quersubventionieren zu wollen. Oder man schraubt die Preise weiter hinauf, so dass die beworbene Kernklientel die exklusiven Preise zahlt und der Rest abwandert; dann reichen Corviglia und Corvatsch allemal aus.
Zuletzt geändert von maria13 am 28.04.2015 - 16:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: News im Oberengadin
Da hast Du wohl ein Durcheinander gemacht. Das Zitat stammt von mir, nicht von LGH, aber da LGH und ich die gleiche Meinung vertreten, spielt es auch nicht so eine Rolle...maria13 hat geschrieben:LGH hat geschrieben:Nostalgie in Ehren, aber damit kann kein grösseres Skigebiet auf Dauer leben.
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