Es ist ja auch ziemlich Sinnlos auf so einem gern vom Wind befallenen Berg ne Sesselbahn zu bauen. Das ist einer der Orte wo selbst ich für eine PB binSchöditaz hat geschrieben:Die aktuelle Gipfelbahn ist eine Pendelbahn und keine Gondelbahn. Vor 2 Jahren hat sie eine neue Steuerung erhalten und glaub auch noch einen neuen Antrieb. Von dem her kann sie wieder für einige Jahre weiterlaufen.Tiob hat geschrieben:Gab es sowas mal? Die Gondelbahn ist doch wichtig um das technische Zeugs auf dem Gipfel zu versorgen.Blue Boarder hat geschrieben:Was wurde eigentlich aus dem Projekt der Sesselbahn Wasserscheide-Weissfluhgipfel?
Falls man das Wasserscheidi-Gipfel-Projekt weiterverfolgt hätte, dann hätte man sicherlich mehr davon gehört. Ich persönlich bin aber froh, dass es um diese Schnapsidee ruhig geworden ist.
Neues in Davos Klosters
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Vincent
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Re: Davos-Klosters
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Re: Davos-Klosters
Neubau Jatzhütte:
http://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft ... au-ersetzt
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Re: Davos-Klosters
Das ist für mich einfach ein weiteres Beispiel für solche einseitigen Investitionen. Als ob man in der Region keine dringenderen Probleme hätte als die Jatzhütte zu ersetzen. Pfui, DKB.
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Wombat
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Re: Davos-Klosters
@Schöditaz
Anscheinend verdienen sie Geld mit der Hütte, sonst würden sie es nicht machen. Nun rechnen sie, dass sie mit einem Neubau, noch mehr Geld verdienen.
Anscheinend verdienen sie Geld mit der Hütte, sonst würden sie es nicht machen. Nun rechnen sie, dass sie mit einem Neubau, noch mehr Geld verdienen.
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Re: Davos-Klosters
War jetzt diesen Winter auf der Hütte. Und sie schien noch einwandfrei. Wenn so Hütten älter werden sind sie meist sogar besser als neue, da sie dann so einen Charme entwickeln.
Es gibt dieses Jahr wahrscheinlich "nur" so eine kleine Investition, da man die Jakobshorngondel noch verdauen muss. Mein Tipp:nächstes Jahr kommt wieder eine größere Investition, das würde auch in den bisherigen zweijahres-Rythmus passen.
Es gibt dieses Jahr wahrscheinlich "nur" so eine kleine Investition, da man die Jakobshorngondel noch verdauen muss. Mein Tipp:nächstes Jahr kommt wieder eine größere Investition, das würde auch in den bisherigen zweijahres-Rythmus passen.
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Vincent
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Re: Davos-Klosters
Gibt ja schon den Sechser Sessel auf Madrisa, ich würde allerdings auch noch ne 6er ksb Furka befürchten (Löblich wäre die Verbindung Jaki Rienerhorn aber wir reden von der DKM)
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Re: Davos-Klosters
Ich weiss nicht genau, was du mit dem 2-Jahres-Rhythmus meinst. 2014- neue Jakobshornbahn, 2011-Brämabüel-Sesselbahn. Da liegen 3 Jahre dazwischen.
Auch sonst investiert man bei den DKB eher nach Lust und Laune und verfolgt keinen Rhythmus.
Auch sonst investiert man bei den DKB eher nach Lust und Laune und verfolgt keinen Rhythmus.
Schön wäre es, wenn all diese Anlagen gebaut werden würden, aber das ist totale Utopie. Die Schaffürggli-Sesselbahn kommt erst nächstes Jahr, da die Gemeinde Klosters noch dazu abstimmen muss. Zudem ist die Madrisa eine andere Gesellschaft, die ziemlich lösgelöst ist von den DKB (also Parsenn & Jakobshorn).Vincent hat geschrieben:Gibt ja schon den Sechser Sessel auf Madrisa, ich würde allerdings auch noch ne 6er ksb Furka befürchten (Löblich wäre die Verbindung Jaki Rienerhorn aber wir reden von der DKM)
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Re: Davos-Klosters
Ist ja zumindest eine gute Nachricht dass der Schaffürggli nächstes Jahr erstetzt wird, was Madrisa weiter helfen kann.
Aber beim Rest muss ich leider auch sagen dass vieles einfach pro Jakobshorn und dann Parsenn entschieden wird!
Bei Pischa scheint man ja bereits ein Urteil gefällt zu haben, will es aber so lange wie möglich heraus zögern, um dann sagen zu können, es geht einfach nicht mehr, anstatt wirklich Willen zu zeigen, diesen tolle Gebiet zu erhalten.. Und hält allenfalls auch mal dort Geld zu investieren oder auch ins Rinerhorn..
Aber da die kleinen nur als Tochtergesellschaften geführt werden, hat der Konzern eine gute Ausrede.. Ich kann mich gut erinnern, dass diese Gebiete auch noch Mitte der 90er gut dastanden.. Es gab damals sogar auf Pischa Pläne für KSB's... Aber die Entwicklung war zu schnell und nach der Fusion wurden die kleinen leider einfach ihrem Schicksal überlassen
Dass nun zumindest Madrisa sich wieder etwas lösen konnte ist zumindest was allfällige Projekte betrifft, eine gute Nachricht.. Denn unter den Fängen der DKM wäre die Schaffürggli KSB wohl nicht möglich
Aber beim Rest muss ich leider auch sagen dass vieles einfach pro Jakobshorn und dann Parsenn entschieden wird!
Bei Pischa scheint man ja bereits ein Urteil gefällt zu haben, will es aber so lange wie möglich heraus zögern, um dann sagen zu können, es geht einfach nicht mehr, anstatt wirklich Willen zu zeigen, diesen tolle Gebiet zu erhalten.. Und hält allenfalls auch mal dort Geld zu investieren oder auch ins Rinerhorn..
Aber da die kleinen nur als Tochtergesellschaften geführt werden, hat der Konzern eine gute Ausrede.. Ich kann mich gut erinnern, dass diese Gebiete auch noch Mitte der 90er gut dastanden.. Es gab damals sogar auf Pischa Pläne für KSB's... Aber die Entwicklung war zu schnell und nach der Fusion wurden die kleinen leider einfach ihrem Schicksal überlassen
Dass nun zumindest Madrisa sich wieder etwas lösen konnte ist zumindest was allfällige Projekte betrifft, eine gute Nachricht.. Denn unter den Fängen der DKM wäre die Schaffürggli KSB wohl nicht möglich
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Re: Davos-Klosters
Als Ersatz von bestehenden Liften oder als Neuerschliessung?gorner hat geschrieben: Aber da die kleinen nur als Tochtergesellschaften geführt werden, hat der Konzern eine gute Ausrede.. Ich kann mich gut erinnern, dass diese Gebiete auch noch Mitte der 90er gut dastanden.. Es gab damals sogar auf Pischa Pläne für KSB's... Aber die Entwicklung war zu schnell und nach der Fusion wurden die kleinen leider einfach ihrem Schicksal überlassen
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gorner
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Re: Davos-Klosters
KAnn mich erinnern dass etwa Mitte der 90er, als es in Davos-Klosters generell noch kaum KSB's gab, der Flüelameder durch eine KSB ersetzt werden sollte.
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Re: Davos-Klosters
Jap. 1994/95 wollte man zuerst eine Sesselbahn vom Parkplatz Dörfji zur Mäderbeiz bauen. Dann hatte 1996 der Mäderlift einige Probleme, sodass man sich entschieden hat, auch gleich noch den Mäderlift zu ersetzen. Bei Garaventa würden wahrscheinlich noch Pläne für diese Sesselbahnen existieren.gorner hat geschrieben:KAnn mich erinnern dass etwa Mitte der 90er, als es in Davos-Klosters generell noch kaum KSB's gab, der Flüelameder durch eine KSB ersetzt werden sollte.
Leider liess man sich dann etwas lange Zeit mit dem Bau dieser Sesselbahnen, bis 1998/99 der Rekordwinter kam, wodurch die Pischa bzw. die Flüelastrasse wegen Lawinengefahr für längere Zeit gesperrt wurde. Dies ergab einen riesigen Verlust bei der Pischa, von der sie sich lange Zeit nicht mehr erholte. Zudem gab es dann auch keine Unterstützung durch die Muttergesellschaft (obwohl dies eigentlich so vorgesehen war), sodaass Pischa nie wieder richtig investieren konnte.
Ich habe eben meine Maturaarbeit über die Pischa geschrieben. Wer das Ding lesen will , kann mir eine PN schicken , dann kann ich euch den Link zu meiner Dropbox senden.
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Treasure Island
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Re: Davos-Klosters
Naja, zumindest das Rinerhorn steht heute besser da als in den 90er Jahren vor dem Einstieg von Schertenleib (s. Artikel Handelszeitung aus dem Jahr 1999). Hätten die Parsennbahnen damals im Investitionsrausch auch noch Pischa ausgebaut/modernisiert, wäre einfach der Kollaps und die Sanierung durch Schertenleib zwei / drei Jahre früher gekommen.gorner hat geschrieben:Aber da die kleinen nur als Tochtergesellschaften geführt werden, hat der Konzern eine gute Ausrede.. Ich kann mich gut erinnern, dass diese Gebiete auch noch Mitte der 90er gut dastanden.. Es gab damals sogar auf Pischa Pläne für KSB's... Aber die Entwicklung war zu schnell und nach der Fusion wurden die kleinen leider einfach ihrem Schicksal überlassen
"Handelszeitung vom 01.12.1999, 48/99
Schulterschlussin Davos
Bergbahnen/Parsenn und Jakobshorn vor Fusion? Reto Schlatter*
Mit dem Startschuss zur Wintersaison 99/00 ist in Davos der Grundstein zu einer gemeinsamen Zukunft der lokalen Bergbahnen gelegt worden. Die Grundsteinlegung erfolgte anlässlich der Generalversammlung der AG Davos-Parsenn-Bahnen (DPB) von letzter Woche und muss als eigentliche Überraschung gewertet werden. Möglich gemacht hat diese Entwicklung Carlo Schertenleib, seines Zeichens Hauptaktionär und Delegierter des Verwaltungsrates der Bergbahnen Brämabüel & Jakobshorn AG (BBBJ). Schertenleib hat nicht nur ein grösseres Aktienpaket der DPB übernommen, er ist auch neu in den Verwaltungsrat der Parsenn-Bahnen eingezogen.
Unterschiedliche Entwicklung
Die beiden Davoser Gesellschaften Parsenn (zu der auch die Anlagen auf der Pischa und dem Rinerhorn gehören) und Jakobshorn haben in der Vergangenheit insofern für Aufsehen gesorgt, als sie sich nicht nur gegenseitig nichts schenkten, sondern sich auch völlig unterschiedlich entwickelten. Die Verkehrserträge stiegen am Jakobshorn seit 1991 um knapp 70%, während sie auf der Parsenn praktisch stagnierten. Das Jakobshorn schaffte den Aufschwung mit gezielten Investitionen und klar fokussiertem Snöber-Marketing. HSG-Tourismus-Professor Thomas Bieger bezeichnete denn auch in einem Interview mit der «HandelsZeitung» das Jakobshorn als «eines der besten und fortschrittlichsten Bergbahnunternehmen der Schweiz».
Davon kann beim (einstigen) Konkurrenten Parsenn nicht die Rede sein (siehe Nr. 47 vom 24.11.1999). Das letzte Geschäftsjahr beendete die DPB mit einem Fehlbetrag von 6,3 Mio Fr. bei Sonderabschreibungen von 4,7 Mio Fr. «Überlupft» hat sich die DPB vor allem mit ihrem Engagement bei der vor dem Konkurs stehenden Rinerhorn-Bahn. (An dieser war übrigens auch Schertenleib vom Jakobshorn interessiert gewesen, doch hat er offenbar nicht genügend zahlen wollen).
DPB-Verwaltungsratspräsident Andreas J. Gredig zeigte sich vor den in grosser Zahl aufmarschierten Aktionären nicht mehr willens, den Einstieg beim Rinerhorn, der schon drei Jahre zurückliegt, weiter zu kommentieren. «Nur dort, wo gearbeitet wird, ereignen sich Irrtümer», rechtfertigte sich Gredig lapidar, was von der mehrheitlich von Davosern besuchten GV stillschweigend goutiert wurde.
Verantwortlichkeitsklage
Diesen Irrtümern auf den Grund gehen wollte einzig der Zürcher Anwalt Jürg Plattner. Das Kind Parsenn sei unter die Fuchtel von schlechten Pflegeeltern geraten, wiederholte er seine im Vorfeld der GV geäusserte Kritik. Diese richtete sich gegen die fünf abtretenden Verwaltungsräte. Plattners Antrag auf Verweigerung der Décharge erlitt bei den 560 Aktionären jedoch deutlich Schiffbruch. Jetzt will es Plattner noch mit einer Verantwortlichkeitsklage versuchen.
Einen Erfolg verbuchen konnte Plattner hingegen bei der Neuwahl des Verwaltungsrates. Noch vor drei Wochen war von einem Einstieg eines Jakobshorn-Mächtigen bei der Parsenn nicht die Rede gewesen. Stattdessen hätten weitere «Platzhirsche» versuchen sollen, das nötige Kleingeld für die Erneuerung der Stammlinie (rund 30 Mio Fr.) aufzutreiben. Bei einem Cashflow von 2,4 Mio Fr. kein leichtes Unterfangen. Anzunehmen ist, dass der neue DPB-Verwaltungsratspräsident, Hans-Peter Pleisch, von den Banken zu einem Befreiungsschlag gedrängt wurde. Mit dem Einstieg Schertenleibs ist dies nun geschehen. Ein Zusammengehen der einstigen Kontrahenten ist jetzt absehbar."
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Re: Davos-Klosters
Ich weiß nur dass die Parsenn Bahnen damals ziemlich spekuliert haben, dass es eben mit der Erweiterung Fondei und auch Fideriser Heuberge klappt. So hat man damals laut meinen Informationen die Bergrestaurants auf den Heubergen gekauft, weil man sich sicher war, dass die bald zum Gebiet gehören..
Als es dann nicht klappte hätte man dadurch Schulden und war selbst kurz in Geldnöten..
Stimmt auch dass Pischa ( die waren ja schon lange mit Parsenn in einer Kooperation) und später das Rinerhorn mit Pafsenn eng verbunden waren, wie eng kann ich jetzt nicht sagen!
Aber dadurch dass Parsenn Ende der 90er Probleme hatte durch die Fehleinschätzung hat es natürlich die andern beiden indirekt auch stark beeinflusst... Gerade für Pischa bis heute etwas wo man sich nicht wirklich erholen konnte.
Trotzdem, 2003 war die Fusion... Und wenn man damals schon gewisse Richtlinien bzw. Ziele formuliert hätte, z. B sich auch klar zu den kleinen zu bekennen hätte man den schwächeren Gebieten frühzeitig finanziell durch ersatzanlagen unter die Arme greifen können und mit der entsprechenden Infrastruktur heute in den kleinen Gebieten ( es können ja auch fixe SB' s sein) würde man heute insgesamt besser da stehen...
Das ist zumindest meine Meinung
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Stimmt auch dass Pischa ( die waren ja schon lange mit Parsenn in einer Kooperation) und später das Rinerhorn mit Pafsenn eng verbunden waren, wie eng kann ich jetzt nicht sagen!
Aber dadurch dass Parsenn Ende der 90er Probleme hatte durch die Fehleinschätzung hat es natürlich die andern beiden indirekt auch stark beeinflusst... Gerade für Pischa bis heute etwas wo man sich nicht wirklich erholen konnte.
Trotzdem, 2003 war die Fusion... Und wenn man damals schon gewisse Richtlinien bzw. Ziele formuliert hätte, z. B sich auch klar zu den kleinen zu bekennen hätte man den schwächeren Gebieten frühzeitig finanziell durch ersatzanlagen unter die Arme greifen können und mit der entsprechenden Infrastruktur heute in den kleinen Gebieten ( es können ja auch fixe SB' s sein) würde man heute insgesamt besser da stehen...
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Re: Davos-Klosters
gorner, lass Dir den Link von Schöditaz' Maturaarbeit geben, dann musst Du keine Vermutungen mehr anstellen! Ist wirklich lesenswert.
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Re: Davos-Klosters
Hätte, hätte Fahrradkette. Die Bergbahnen in Davos sind jetzt nun mal fusioniert. Die DKB hat eine EBITDA ca 20 Millionen Franken. Das langt locker für eine KSB pro Jahr. Also wo verschwindet das ganze Geld? Ist die Zinslast wirklich so hoch, oder sind die Abschreibungen so groß? Und in der momentanen Niedrigzinsphase währe es doch schlau sich zu verschulden und mal richtig zu investieren.gorner hat geschrieben:Ich weiß nur dass die Parsenn Bahnen damals ziemlich spekuliert haben, dass es eben mit der Erweiterung Fondei und auch Fideriser Heuberge klappt. So hat man damals laut meinen Informationen die Bergrestaurants auf den Heubergen gekauft, weil man sich sicher war, dass die bald zum Gebiet gehören..
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Stimmt auch dass Pischa ( die waren ja schon lange mit Parsenn in einer Kooperation) und später das Rinerhorn mit Pafsenn eng verbunden waren, wie eng kann ich jetzt nicht sagen!
Aber dadurch dass Parsenn Ende der 90er Probleme hatte durch die Fehleinschätzung hat es natürlich die andern beiden indirekt auch stark beeinflusst... Gerade für Pischa bis heute etwas wo man sich nicht wirklich erholen konnte.
Trotzdem, 2003 war die Fusion... Und wenn man damals schon gewisse Richtlinien bzw. Ziele formuliert hätte, z. B sich auch klar zu den kleinen zu bekennen hätte man den schwächeren Gebieten frühzeitig finanziell durch ersatzanlagen unter die Arme greifen können und mit der entsprechenden Infrastruktur heute in den kleinen Gebieten ( es können ja auch fixe SB' s sein) würde man heute insgesamt besser da stehen...
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Re: Davos-Klosters
Ja wo verschwindet das ganze Geld? Der Finanzaufwand betrug letztes Jahr 1‘029‘483 CHF, die Abschreibungen 15‘935‘620 CHF.Tiob hat geschrieben: Hätte, hätte Fahrradkette. Die Bergbahnen in Davos sind jetzt nun mal fusioniert. Die DKB hat eine EBITDA ca 20 Millionen Franken. Das langt locker für eine KSB pro Jahr. Also wo verschwindet das ganze Geld? Ist die Zinslast wirklich so hoch, oder sind die Abschreibungen so groß? Und in der momentanen Niedrigzinsphase währe es doch schlau sich zu verschulden und mal richtig zu investieren.
Aber es gibt da noch eine andere Sache: In den letzten 2 Geschäftsjahren hat die DKB zum Beispiel eine Dividende von je 36 % ausgegeben. Das sind also 2x 1‘387‘523 CHF = 2'775'046 CHF. Mit diesem Geld hätte man auch etwas besseres anfangen können.. Ich sage ja nicht, dass sie keine Dividende mehr ausschütten dürfen, aber in dieser Höhe finde ich das absurd.
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Vincent
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Re: Davos-Klosters
Will auch, aber jetzt mal ernst: wäre es nicht schlau beim aktuellen Zinssatz neue Kredite aufzunehmen um so die alten komplett zu bedienen? Wenn das möglich wäre würde das sehr viel Geld sparen und Investitionen erleichtern...
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Re: Davos-Klosters
Die Aktien der Gesellschaft werden auf der ausserbörslichen Handelsplattform OTC-X der Berner Kantonalbank (BEKB) gehandelt.j-d-s hat geschrieben:Wo kann ich die Aktien erwerben?
Titel: Valor 1727783
ISIN CH0017277838
Kursinfos: https://www.otc-x.ch/markt/instrument/v ... 27783.html
Bei der Hausbank braucht es ein Aktiendepo und da das nötige Kleingeld vorhanden ist gemäss der Fragestellung dürfte das kein Problem sein.
PS: Von den Aktien gibt es 386'000 Stück wenn 193'001 Stück in deinem Besitz sind dann ist klar wer der Chef ist.
Wer Träume hat der lebt noch.
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Re: Davos-Klosters
Sicherlich wäre das schlau. Aber das Wort "schlau" scheint den DKB nicht geläufig zu sein (den Madrisabahnen hingegen schon, darum investieren diese ja auch). "Stur" und "selbstverliebt" hingegen sind aber sehr beliebte Wörter. Man zeigt sich immer überzeugt, dass man ein genügend grosses bzw. modernes Angebot bereitstellt. Ist ja schön , dass sie selber überzeugt sind, aber schlussendlich muss man die Gäste überzeugen. Immer mehr Gäste sind aber unzufrieden mit dem Angebot, und dann wundern sich die DKB, wieso sie weniger Besucher haben...Vincent hat geschrieben:Will auch, aber jetzt mal ernst: wäre es nicht schlau beim aktuellen Zinssatz neue Kredite aufzunehmen um so die alten komplett zu bedienen? Wenn das möglich wäre würde das sehr viel Geld sparen und Investitionen erleichtern...
P.S.: Danke an Chlosterdörfler für die Infos! So eine Investition in DKB-Aktien ist doch eine Überlegun wert.
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Vincent
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Re: Davos-Klosters
Erstmal ein Lob an deine Matura Arbeit, hat mir sehr sehr gut gefallen. Das war sehr interessant und aufschlussreich für jemanden, der sich mit der Marterie nie richtig auseinandergesetzt hat.
Das Wort schlau scheint ja wirklich nicht gerade bekannt in den Köpfen der DKM zu sein. Das sieht man ja an den Beispielen Pischa oder Schatzalp. Parsenn und Schatzalp wäre so einfach zu verbinden bei einer schon existierenden Bahn. Wenn man ein Gebiet wie die Pischa nicht unterstützen will kann man sie an besagten Energiegetränkekonzern verkaufen...Eigenschaften der DKM sind kurzsichtig, selbstgefällig und dumm. Mal sehen wie lange das noch gut geht im hart umkämpften Skitourismusmarkt, besonders beim momentanen Eurokurs.....
Das Wort schlau scheint ja wirklich nicht gerade bekannt in den Köpfen der DKM zu sein. Das sieht man ja an den Beispielen Pischa oder Schatzalp. Parsenn und Schatzalp wäre so einfach zu verbinden bei einer schon existierenden Bahn. Wenn man ein Gebiet wie die Pischa nicht unterstützen will kann man sie an besagten Energiegetränkekonzern verkaufen...Eigenschaften der DKM sind kurzsichtig, selbstgefällig und dumm. Mal sehen wie lange das noch gut geht im hart umkämpften Skitourismusmarkt, besonders beim momentanen Eurokurs.....
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Re: Davos-Klosters
Nein, ich will doch nur einige 100 Stück um was von der Dividende mitzunehmen und sie dann nach ein paar Jahren wieder abstoßen. Weil auf Dauer geht die Strategie mit Dividenden statt Investitionen nicht gut, auch wenn sie für Anleger natürlich erfreulich istChlosterdörfler hat geschrieben:Die Aktien der Gesellschaft werden auf der ausserbörslichen Handelsplattform OTC-X der Berner Kantonalbank (BEKB) gehandelt.j-d-s hat geschrieben:Wo kann ich die Aktien erwerben?
Titel: Valor 1727783
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Kursinfos: https://www.otc-x.ch/markt/instrument/v ... 27783.html
Bei der Hausbank braucht es ein Aktiendepo und da das nötige Kleingeld vorhanden ist gemäss der Fragestellung dürfte das kein Problem sein.
PS: Von den Aktien gibt es 386'000 Stück wenn 193'001 Stück in deinem Besitz sind dann ist klar wer der Chef ist.
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Treasure Island
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Re: Davos-Klosters
Schlau oder nicht schlau, darüber lässt sich streiten. Wir können ja mal eine Umfrage starten: wer investiert lieber in Aktien der Davos Klosters Bergbahnen, die eine hohe Profitabilität und hohe Cash Flows erwirtschaften und sogar eine Dividende zahlen können, und wer investiert lieber in Aktien der Madrisabahnen, die auch nach eigenen Aussagen mit den neuen Investitionen im besten Fall die Gewinnschwelle erreichen (Quelle: http://www.klosters-serneus.ch/dl.php/d ... 150304.pdf)? Die Investitionen in die Madrisa haben nichts mit privatwirtschaftlichem Verhalten zu tun, sondern sind Wirtschaftsförderung/Subventionen (Gemeinde Klosters-Serneus) und Mäzenatentum (Familien Firmenich, Bisang, etc.). Ein absoluter Glücksfall für Klosters und toll für die Kunden.Schöditaz hat geschrieben:Vincent hat geschrieben:Aber das Wort "schlau" scheint den DKB nicht geläufig zu sein (den Madrisabahnen hingegen schon, darum investieren diese ja auch).
Also bitte, wer die Madrisabahnen so toll findet: momentan laufen die Zeichnungen für die Kapitalerhöhung, Investoren sind willkommen!