Vom 30. Juli bis zum 4. August machten wir eine 5-tages-Tour durch die Verwallgruppe. Kaltenberghütte - Konstanzer Hütte - Darmstätter Hütte - Niederelbe-Hütte - Edmund - Graf - Hütte
Ich mache den Bericht abschnittsweise, das heißt erst einmal nur den Donnerstag.
Heute bestes Wetter
Blick zum Valluga, der höchste Punkt im Skigebiet Arlberg
Kaltenberghütte vor einer eindrucksvollen Bergkulisse
Blick hinunter ins Klostertal
Der restliche Nebel verzieht sich.
Nochmals die Kaltenberghütte
Spullersee (Stausee)
Nocheinmal der letzte Nebel
Weg
Schneefeld
Krachenspitze - Gipfel
Kaltenberg, darunter der Kaltenberggletscher
Zoom zum Kaltenberg und Kaltenberggletscher, der schon großteils aper ist
Schmelzwassersee
Kaltenbergsee
Murmeltier
Auf den Gipfel, hier ein par Bilder in allen Richtungen
Hoher Riffler, Ziel für den letzten Tag
Kaltenbergsee, spontan fiel die Entscheidung, hier eine kleine Badepause zu machen. Es war eiskal, was auch nicht anders zu erwarten war.
Dann stiegen wir nocheinmal auf, nämlich zum Gstanzjöchli hoch
Obern, auf dem Gstanzjöchli, Blick zum Scheibler (links) und Kuchenspitze (rechts). Zwischendrin ist morgen unser Durchgange, das Kuchenjöchli, zur Darmstätter Hütte.
Murmeltier
Unten im Tal sieht man die Verwallalpe, sozusagen die Nachbarn der Konstanzer Hütte
In diese Kiefer hat wohl der Blitz eingeschlagen.
Zum Schluss kamen wir auf einen Fahrweg.
Endlich am Ziel, Konstanzer Hütte
Fazit:
Der neblig trübe Tag wurde durch das wirklich sehr gute Wetter entschädigt. Wegtechschnisch war dieser Teil eher weniger anspruchsvoll, dafür war es der längste Abschnitt der Strecke. Fast überall hatten wir ein wirklich sehr schönes Panorama. In den Kaltenbergsee sind wir nur gesprungen, weil es wirklich sehr warm war.
Schöner Bericht. Jetzt sehe ich auch mal den Teil, den ich auf der Runde letztes Jahr ausgelassen habe. Meine erste Übernachtung war auf der Darmstädter Hütte. Den hohen Riffler hab ich auch ausgelassen, mir hat der Übergang von der Niederelbehütte zur Edmund-Graf-Hütte gereicht
Verwall bietet tolle Übergänge. Klar Niederelbe zur Darmstädter Hütte, aber auch rüber zur Friedrichshafener oder auch der von der Konstanzer zur Neuen Heilbronner (südlich des Patteriol). Immer gerne dort unterwegs gewesen...
mir hat der Übergang von der Niederelbehütte zur Edmund-Graf-Hütte gereicht
Mir auch, wir haben den Hohen Riffler auch erst am Tag danach bestiegen, dazu und zu den anderen Tagen werde ich noch den Bericht fortsetzen. Es war ne ziemliche Massenwanderung im Vergleich zum Rest...
Schöne Tour, obwohl nicht ganz nach meinem Geschmack - Hüttenübernachtungen sind einfach nicht 'meine' Sache . Aber wenn man es mag, hat man in der Region wirklich viele Möglichkeiten mit verschiedenen Übergängen. Wir waren nur 3 Tage später auf der Niederelbehütte: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 52&t=53925
BTW: seit ich deine Bilder gesehen habe, weiss ich endlich dass es Murmeltiere vereinzelt auch ausserhalb der lifttechnisch erschlossenen Gebiete und Passtrassen gibt .
Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety !
--------------------------------------------------------------------------------------
Skisaison 2025/26: aktuell 10 Skitage = 4 x Kitzsteinhorn, 2 x Mölltaler, 4 Berge, 1 x Obertauern, Zauchensee
Dieser Übergang war ja als schwer deklariert, auf deinen Bildern sieht es jetzt aber gut machbar aus, oder hast du die schweren Abschnitte nicht fotografiert, weil vielleicht die Hände gebraucht wurden?
Der Blick von der Niederelbehütte ist schon sehr schön, ich saß am Nachmittag sicherlich ein Stunde nur auf der etwas vor der Hütte platzierten Bank und habe die Aussicht genossen.
Der schwierigste Teil war vor dem Schneidjöchl, ausgerechnet da war das Wetter am Schlechtesten, es gab leichten Nieselregen. Deshalb machte ich vor dem Schneidjöchl kaum Fotos. Wir überlegten trotzdem, den leichteren Weg vorbei an der Kartellhütte und über das Seßladjöchli zu wählen. Das Wetter war eigentlich besser vorhergesagt als es war, eigentlich sollte es vormittags schon "nebelfrei" werden, das hat die Sonne dann wohl leider nicht geschafft....
Da ich schon früh wachwar, beschloss ich, den Sonnenaufgang zu betrachten. Auf den anderen Hütte war dies nicht möglich, da entweder ein Berg im Weg war, oder das Wetter leider nicht mitspielte.
Die Flugzeuggäste haben schon Sonne.
Dann werden auch bei uns unten auf der Erde die ersten Gipfel angeleuchtet.
Blick ins Paznaun.
Man kann bereits die Strahlen erkennen.
Sonnenaufgang!
Jetzt aber zur Wanderung. Am Sonntag war die kürzeste Etappe, deshalb überlegten wir kurz da schon den Hohen Riffler zu besteigen, ließen es dann aber doch bleiben, weil das Wetter für den nächsten Tag genauso gut vorhergesagt war.
Blick zurück zur Niederelbehütte
Nach etwa 10 Minuten verließen wir den Fahrweg und bogen links auf einen kleinen Pfad ab, richtung Skigebiet Kappl.
Blick ins Skigebiet Kappl
Kuh
Nochmals ein letzter Blick zur Niederelbehütte
Die Kieler Wetterhütte konnte man auch noch sehen.
Kuh
Oben am Schmalzgrubenjoch
Blick ins Malfontal
Blick hinunter nach Pettneu (am Arlberg)
Hoher Riffler, das nächste Ziel
Schmalzgrubensee
Nach einer kleinen Badepause (nicht so kalt wie Kaltenbergsee, ging es weiter zur Hütte.)
Gämsen, sie lösten den ein oder anderen Steinschlag aus.
Nochmal der Hohe Riffler und darunter die Edmund-Graf-Hütte.
Edmund-Graf-Hütte: Links: Bergstation der Materialseilbahn, Mitte Haupthaus mit Sschlaflagern und Stube, Hinten: großes Treppenhaus, Rechts: Toiletten und Waschräume.
Edmund-Graf-Hütte
Hütteneigene Kapelle
Angekommen an der Edmund-Graf-Hütte
Abendrot
Aus Zeitmangel konnte ich leider nicht alle Bilder beschriften. Bitte um Verständnis. Fortsetzung folgt!
Hast du im Lager oder in einem Zimmer geschlafen? Auf der Edmund-Graf-Hütte hatte ich nämlich letztes Jahr so ein abenteurliches Hochbett ohne jegliche Sicherung, wenn ich da nachts eine falsche Umdrehung gemacht hätte, hätte ich meinen Schlaf 1,50 Meter weiter unten fortgeführt .
Die Sonnen-Stimmungs-Bilder gefallen mir sehr gut.
Hy!
Gratulation zur Tour ( habs vor ein paar Jahren umgeehrt gemacht)!!
Zu Dem Foto vom oberen Malfontal von heute( das unter dem Pettneu-Talblick):
könnte wer die geplante Verbindung Rendl-Kappl einzeichnen und am besten gleich ins entsprechende Topic stellen?!
@ Riffler
Meist wenn du vom Riffler sprichst, hast du eigentlich das Blankahorn (3129m) im Blick.
Der Riffler ist nur ein paar 100 Meter weiter im Osten und wird aus Westen meist vom Blankahorn verdeckt bzw scheint dieses höher zu sein wie zB am Foto unterm oberen Malfontal (links Blankahorn rechts Riffler mit GK)!
Zum Blankahorn / Hoher Riffler:
Wahrscheinlich ist die fordere Spitze das Blankahorn, aber der Riffler dürfte nicht verdeckt sein, denn vom Riffler-Gipfel haben wir auch den Schmalzgrubensee gesehen, also dürfte das auch umgekehrt gehen, das man von unten den Hohen Riffler sieht.
Zur Verbindung Rendl-Kappl kenne ich mich nicht aus, da müsste jemand anders die Bahn im Bild einzeichnen.
Edmund-Graf-Hütte beim Aufbruch zum Hohen Riffler.
Angenehm war, das der ganze Aufstieg im Schatten verlief.
Blick ins Malfontal
Pettneuer Ferner
Pettneuer Ferner, dahinter Pettneu
Das müsste das Blankahorn sein.
Blick nach Süden
Gipfelkreuz, bis dahin kamen wir nicht, da hätten wir Kletterausrüstung gebraucht. Aber "unser Gipfel" war maximal ein halber Meter kleiner.
Pettneu
Zoom zu Galzig (Skigebiet St. Anton)
Schmalzgrubensee: Meine Logik: Wenn man den Schmalzgrubensee vom Hohen Riffler aus sieht, muss man ja auch umgekehrt den Hohen Riffler vom See aus betrachten können.
Zoom in die Silvretta
Lechtaler Alpen
Dann stiegen wir wieder ab, hier mussten wir ein Schneefeld oberhalb des Pettneuer Ferners überqueren.
Valluga
Hubschrauber
Wieder kurz vor der Edmund-Graf-Hütte: In diesem Schuppen ist der Antrieb der Materialseilbahn, die aus dem Malfontal kommt.
Dann machten wir uns an den Abstieg. Ein letzter Blick hoch zur Edmund-Graf-Hütte.
Malfontal: Hier könnte man wahrscheinlich auch die Verbindungsbahnen Kappl - Rendl einzeichnen.
Zum Schluss liefen wir noch auf dem Fahrweg hinunter nach Pettneu.
Unten in Pettneu
Blick hoch zum Hohen Riffler und davor dem Pettneuer Ferner. Der Wasserfall unterm Gletscher hat ganz schön viel Wasser für so einen kleinen Gletscher. Ist ja auch kein Wunder, bei denen Temperaturen schmilzt sicherlich eine große Menge an Eis....
Dann war das Ziel, irgendwie zurück auf den Arlbergpass zu kommen. Also nahmen wir den Bus und fuhren nach St. Anton, wo wir umsteigen mussten. Von dort aus fuhr ein weiterer nach Lech, was natürlich unsere Richtung war. Auf dem Bild sieht man die Rendlbahn (Direkt am Busbahnhof), wie sie im Sommerschlaf ist.
Oben am Arlbergpass.
Hier sieht man die Valluga von der anderen Seite aus.
Mit meinen Eltern war das Verwall einige Zeit Pflichtprogramm - vor allem als Mitglied des DAV Konstanz. Auf allen genannten Hütten habe ich schon übernachtet und einige Gipfel habe ich auch schon von oben gesehen. Gerade der Hohe Riffler war sehr beeindruckend.
Muss mal wieder für ein paar Tage in dieses "Hütten-Tour-Feeling" eintauchen. Ein paar Tage ohne die gewohnte Zivilisation fand ich immer sehr speziell und wenn man dann zurück ins Tal gekommen ist kam es mir oft vor als wäre ich einige Wochen "da oben" gewesen.
Es freut mich, das euch der Bericht so sehr gefallen hat. Auch wenn viele
Tolle Bilder!
geschrieben haben, ist dieses mal die Bildqualität vielleicht nicht ganz so gut, da meine Kamera geliehen ist. Meine eigene war zu diesem Zeitpunkt kaputt, jetzt geht sieh aber zum Glück wieder. Mit der "Leih-Kamera" kannte ich mich nicht aus und deshalb fotografierte ich so gut wie alles mit dem Automatik-Programm.
Was ich ganz vergessen habe ist ein Fazit, dieses hole ich jetzt noch nach.
Fazit
Die Verwallgruppe ist wirklich ein tolles aber auch sehr ruhiges, wenig überlaufenes Gebirge. (Im Sommer!) Ich fand die Tour genau richtig, es gibt eigentlich außer dem Wetter nichts zu meckern, aber es hätte auch noch deutlich schlimmer sein können. Die Wege waren sehr gut markiert, man konnte sich eigentlich nicht verlaufen, und wenn es einmal "gefährliche Passagen" gab, (ist immer relativ zu betrachten), dann waren diese mit Drahtseilen gut gesichert. Die Hüttenwirtsleute waren bis auf der Konstanzer Hütte (hier bekamen nur die Gäste mit Halbpension Milch) immer sehr freundlich. Also bleibt eine überwiegend positive Erinnerung an die Tour.
Zum Schluss bitte ich noch um eine Rückmeldung, falls euch mein Bericht in irgendeiner Hinsicht nicht gefallen hat oder dass es Verbesserungsvorschläge gibt.
Das ist von Hütte zu Hütte unterschiedlich, aber da diese hier an einer großen Runde liegen ist es schon empfehlenswert. Zumindest an der Darmstädter Hütte hatte ich das Gefühl, dass sie sehr gut ausgebucht war. Wenn man aber ganz spontan auftaucht, die Hütte voll ist und der Abstieg ins Tal nicht mehr zu schaffen ist, gibt es auch noch ein Notlager, das z.B. aus Matratzen auf dem Boden des Lagers besteht.
Auf dem Hohen Riffler war ich 2011, ebenfalls über die Edmund Graf Hütte.Sind damals mit dem Fahrrad das Malfontal von Pettneu aus hochgefahren bis zur Talstation der MSB.Ersparte uns im zurück sicher gut 1,5 - 2 Stunden Fußhatsch durchs Tal.
Der Pettneuer Ferner schmilzt auch zusehends, ich kann mich erinnern, dass die Schneewand und die Vergletscherung im Bereich des Jochs 2011 noch größer war.Eventuell finde ich noch ein Bild.
Auf der Kaltenberghütte war ich ebenfalls vor kurzem, der Blick von da aus ins Klostertal ist besonders zum Sonnenuntergang Hammer.Auch der See oberhalb der Hütte ist ganz cool, da er ziemlich warm ist haben wir auch drin gebadet.Der Aufstieg von der Alpe Rauz aus über Albona ist aber ein ziemlicher Hatsch, besonders wenn es heiß ist.Zum Glück kommen oben soviele Bäche
Bezüglich Hütten reservieren:
Dass würde ich immer machen, wir wollten eigentlich zur Stuttgarter Hütte.Dort hatten sie aber keinen Platz mehr, im Kaltenberghaus kamen wir auch nur im Winterraum unter.
Allgemein ist auf den Hütten besonders wenn sie auf solchen Mehrtagesrunden liegen fast immer voll.
Besonders krasses Beispiel dürfte hier die Lechquellenrunde sein, die Hütten auf dem Weg sind im Normalfall immer voll ausgelastet.Auf der Göppinger Hütte haben Leute teilweise in Zelten vor der Hütte und als Notlager im Nebenzimmer genächtigt.
Bei uns waren die Hütten auch immer recht voll. Das war aber auch die "Hauptsaison" und überall Schulferien. Ich denke wenn man schon Anfang Juli oder erst Ende August geht, ist auf den Hütte weit weniger los. Natürlich ist da vielleicht noch mehr Schnee oder im September schon wieder recht kalt. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, würde ich auf jeden Fall reservieren. Dann muss man aber auch vorher das Geld für die Übernachtung überweisen, somit sichern sich die Hütten ab.
Auch von mir: danke für den schönen Bericht, der Aufstieg auf den Riffler war IMO der krönende Abschluss der Tour. Wirklich schöner und aussichtsreicher Berg, für den würde ich u. U. sogar ne Hüttennächtigung in Kauf nehmen .
Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety !
--------------------------------------------------------------------------------------
Skisaison 2025/26: aktuell 10 Skitage = 4 x Kitzsteinhorn, 2 x Mölltaler, 4 Berge, 1 x Obertauern, Zauchensee
Ist eine Hüttennächtigung so schlimm? Die Aussicht ist dort wirklich genial. In alle Richtungen, bis auf der eigentliche Gipfel, wo man Kletterausrüstung braucht, der ist im Weg.