Die Vermessung der Pisten

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Winter210
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Winter210 »

Wintersportsfreund Jannik
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j-d-s
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von j-d-s »

Da sollten wir als AF starli hinschicken, damit er alles genau überprüft. Dem Schrahe kann man nicht trauen, seit der Geld für die Vermessungen nimmt scheint er da gerne mal etwas großzügig zu zeigen.
Wombat
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Wombat »

:rofl:
Könnte sein: Schrahe kannst Du nicht statt 10m gleich 1000m aufrunden? :wink:
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David93
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von David93 »

Und selbst wenn sich dann die Skiwelt als Nummer 2 herausstellen sollte: "Für den Gast ist das schon bei der derzeitigen Größe unseres Skigebiets egal. Da zählen mehr der Komfort von Liften und Talstationen und vieles anderes wie zum Beispiel die Hüttenkultur und die Qualität des Angebots von Liften bis zu Kindereinrichtungen," gibt sich Baumgartner selbstbewusst.
Nur Schade dass auch in diesen Punkten SHLF (zumindest meiner Meinung nach) weit vorne liegt. :lol:
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Fab
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Fab »

j-d-s hat geschrieben:Da sollten wir als AF starli hinschicken, damit er alles genau überprüft. Dem Schrahe kann man nicht trauen, seit der Geld für die Vermessungen nimmt scheint er da gerne mal etwas großzügig zu zeigen.
Du unterstellst hier Betrug. Kannst du das belegen? - evtl. vor Gericht?
Ich stelle die Frage da Schrahe das AF verklagen könnte.
j-d-s
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von j-d-s »

Fab hat geschrieben:
j-d-s hat geschrieben:Da sollten wir als AF starli hinschicken, damit er alles genau überprüft. Dem Schrahe kann man nicht trauen, seit der Geld für die Vermessungen nimmt scheint er da gerne mal etwas großzügig zu zeigen.
Du unterstellst hier Betrug. Kannst du das belegen? - evtl. vor Gericht?
Ich stelle die Frage da Schrahe das AF verklagen könnte.
Du hast offenbar so ungefähr null Ahnung von Jura, oder?

Zunächst einmal bezweifle ich nur den Wahrheitsgehalt von Schrahes Ausführungen, was genauso legal ist wie das Veröffentlichen unwahrer Informationen. (Beispiel: Die Bildzeitung veröffentlich regelmäßig Gerüchte und erwiesenermaßen unwahre Tatsachen, trotzdem wird sie dafür nicht verklagt, solange sie keine Persönlichkeitsrechte verletzt. Oder die Liftgesellschaften, die da bis vor ein paar Jahren oftmals mehr als das doppelte angegeben haben.)

Dann ist Betrug ein Vermögensdelikt, das mit dieser Sache sowieso nicht im Entferntesten etwas zu tun hat. (Wiki liefert dazu für den Laien ganz brauchbare Infos.)

Und zuguter letzt kann man niemanden einfach so verklagen. Bevor man jemanden verklagen kann, muss man versuchen, seine Ansprüche außergerichtlich durchzusetzen. Allerdings wird das schwierig, wenn man gar keine Ansprüche hat. Die Meinungsfreiheit geht doch recht weit und man kann nicht einfach aus einer Laune heraus Leuten den Mund verbieten.
Chlosterdörfler
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Chlosterdörfler »

Langer Weg zur genauen Pistenlänge

Während in Österreich sehr viele Gebiete die Kilometerangaben ihrer Skipisten geändert haben, sieht das international anders aus.

Infos: http://www.tt.com/wirtschaft/standortti ... %A4nge.csp
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Andi15
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Andi15 »

Die Diskussion geht weiter...

http://tirol.orf.at/news/stories/2738862/
Skitage 25/26:4x Hintertux 2x Kitzbühel 15x SkiWelt 7x SkiWelt/Kitzbühel
Skitage 24/25:6x Hintertux 3x Kitzbühel 2x Sölden 2x Ischgl 29x SkiWelt 15x SkiWelt/Kitzbühel 1x SkiJuwel 4x Zillertal Arena 1x Hochzillertal 1x Mayrhofen 1x Kühtai/Hochoetz
Skitage 23/24:7x Hintertux 1x Ischgl 13x SkiWelt 18x SkiWelt/Kitzbühel 3x Zillertal Arena 1x Mayrhofen 1x Hochzillertal 1x Kappl/See 2x Kitzbühel
Skitage 2022/23:8x Hintertux 21x SkiWelt 3x Mayrhofen 1x Sölden 16x SkiWelt/Kitzbühel 2x Hochzillertal 5x Zillertal Arena 1x Skijuwel 2x Kitzbühel 1x SFL 1x Ischgl
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Theo
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Theo »

Das lustige an der ganzen Geschichte ist, dass eigentlich jeder Betreiber genau weis wie lange dass seine Pisten sind und welche Fläche diese beanspruchen, denn diese Daten braucht er ja für die baueingaben von neuen Liften und Beschneiungsanlagen.
Faire Angaben wird man aber vermutlich erst dann haben wenn die Skigebietsbetreiber eine neue Steuer pro Pistenkilometer bezahlen müssen.

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Petz
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Petz »

Die genauen Werte wissen die Betreiber schon allein zur Bemessung der Präparierungsaufwandes denn keiner stellt Maschinisten nur aus Sympathie ein und kauft ein Pistengerät zum Privatvergnügen; dafür sind letztere Biester auch schlicht viel zu teuer... :ja:
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
gfm49
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von gfm49 »

Theo hat geschrieben:Faire Angaben wird man aber vermutlich erst dann haben wenn die Skigebietsbetreiber eine neue Steuer pro Pistenkilometer bezahlen müssen.
geniale Idee :mrgreen:
freerider13
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von freerider13 »

Servus!

Nun ja, ob die Betreiber tatsächlich die LÄNGE der Pisten wissen bezweifle ich jetzt mal. Aus anderem Bereich jetzt mal auf Skipisten übertragen: Für Genehmigungen, Beschneiungen oder Präparierung im ganz allgemeinen ist der Flächenbedarf relevant - also die Quadratmeter. Die nackte Länge interessiert da nicht wirklich.
Diese Zahl hat aber jeder Betreiber ganz sicher. Und natürlich könnte man aus diesen Angaben auch die Länge errechnen. Die Frage ist nur: Welche Kriterien werden dann bei dieser Berechnung zugrunde gelegt?
Und genau darum geht's ja im Endeffekt bei der ganzen Diskussion zu dem Thema hier...

Schöne Grüße,
Jan
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ski-chrigel
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von ski-chrigel »

Aufgrund der Wasserleitungen werden sie wohl zumindest bei den beschneibaren Pisten auch deren Länge wissen.
Ich glaube aber sowieso, dass jedes Gebiet seine Pistenlängen bestens kennt, bei der Angabe dann aber einfach sehr grosszügig rechnet.
Meine Berichte findet man seit 23.11.23 in einem anderen Forum
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Werna76 »

freerider13 hat geschrieben:Für Genehmigungen, Beschneiungen oder Präparierung im ganz allgemeinen ist der Flächenbedarf relevant - also die Quadratmeter. Die nackte Länge interessiert da nicht wirklich.
Diese Zahl hat aber jeder Betreiber ganz sicher.
Die Pistenfläche weiß jeder Betreiber aus den genannten Gründen ganz genau, das kann ich zu 100% bestätigen.
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Petz
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Petz »

ski-chrigel hat geschrieben:Ich glaube aber sowieso, dass jedes Gebiet seine Pistenlängen bestens kennt, bei der Angabe dann aber einfach sehr grosszügig rechnet.
Das "grosszügige" Rechnen kommt vermutlich daher weil einerseits einige Gebietsbetreiber davon ausgehen das eine Piste eine bestimmte Maximalbreite besitzt (was logischerweise natürlich nicht der Fall ist) und deshalb dann aus einer breiten Piste eventuell gleich zwei gemacht werden - oder man hat andererseits beispielsweise eine rote Piste die mal schon in voller Länge gerechnet wird aber für ungeübtere Schifahrer Umfahrungen an den steileren Stücken und weist deshalb die gesamte Piste auch noch zusätzlich als blaue Abfahrt aus anstelle sich auf die Umfahrungen zu beschränken... :rolleyes:
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Ram-Brand
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Ram-Brand »

Vielleicht sollte man gar nicht mehr die Pistenlängen angeben, sondern eher die Fläche.
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j-d-s
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von j-d-s »

Nein, das halte ich für sehr schlecht. Da kann sich keiner was drunter vorstellen und ich fahre die Piste ja auch mehr oder weniger geradeaus runter. Wenn die Piste 50 Meter breit ist, macht man deswegen ja nicht solche Querfahrten.

freerider13
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von freerider13 »

Servus!

Die Quadratmeterangabe ist bei solchen - sagen wir mal - "Flächenbetrieben" wie einem Skigebiet eigentlich nutzlos für den Kunden. Es ist ein rein technischer Wert, der für Planung und Unterhalt benötigt wird. (zB. Wasserleitungsanzahl und Querschnitt, benötigte Kunstschneemenge, Mannstunden/Spritverbrauch/Wartungskosten für Pistenraupen - nur um ein paar Beispiele zu nennen.) Erfahrungsgemäß können die wenigsten Kunden mit dieser Kennzahl wirklich etwas anfangen.

Zudem:
In vielen Skigebieten werden bei schlechten Schneeverhältnissen auch nicht die ganzen Pisten beschneit, sondern nur zB. 1/3 oder die Hälfte der tatsächlichen Breite. (zB. in Kitzbühel). Der Kunde würde dann dastehen und feststellen, dass die angepriesene Quadratmeterzahl aktuell gar nicht zur Verfügung steht, obwohl die Pisten als offen markiert sind. Da wäre der nächste Ärger schon vorprogrammiert.

Nein, was es braucht sind verbindliche Kriterien, wie die Länge denn nun gemessen wird. Von einem Startpunkt A zum Zielpunkt B, mit entsprechenden Kurvenpunkten.

Evtl. würde ein Seitenblick zum Golfsport helfen, aus dem ich maßgeblich mein Wissen übertrage. Die Probleme sind hier recht ähnlich.
Hier gibt es einen exakten Kriterienkatalog, nach denen die Länge der Spielbahnen und der Schwierigkeitsgrad gemessen wird. (Das ist für das Golfspiel selbst von existentieller Bedeutung, liegt in der Natur der Spielform. Nur ums kurz zu umreißen, will jetzt da nicht ausschweifen...)
Die Kriterien werden vom Golfverband erarbeitet, regelmäßig aktualisiert und alle paar Jahre turnusmäßig auf den Anlagen überprüft. Bei baulichen Veränderungen des Platzes sofort. (sog, "Course-Rating".)

Für Skigebiete eigentlich auch eine praktikable Möglichkeit, zB. in Form einer "Zertifizierung" oä., der man sich (entsprechend werbewirksam versteht sich) freiwillig unterwirft.

Hat natürlich einen Nachteil: Die eigenen Marketingstrategen werden hierbei einiger Freiheiten/Gestaltungsmöglichkeiten beraubt. Ob man das so möchte steht freilich auf einem anderen Blatt Papier...

Schöne Grüße,
Jan
danimaniac
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von danimaniac »

steht bestimmt schon irgendwo auf den letzten Seiten, aber ich hab lese das jetzt nicht nach.

Ich finde Ischgl geht da beispielhaft voran mit Ihrer recht transparenten Methode der Pistenlängen-Darstellung.
Ob die natürlich stimmen, weiß ich nicht.

Und wenn man mal getrackte GPS-Daten mit SkiLine-Auswertungen vergleicht wird einem schnell übel.
Skiline x 0,6 = GPS :-D


EDIT: Buh wie peinlich, habe jetzt das ganze Topic gelesen. Heiden-Arbeit.
Die Aufmachung von Ischls Pistenmesserei ist trotzdem top und wirklt vertrauenswürdig.
Gut gelogen ist halb gewonnen :D
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...
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Tibor
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Tibor »

Neu erschienen "Die Liste der 100 größten Skigebiete der Welt"

Skigebietszusammenschlüsse haben die Ranglisten zur Saison 2015/16 kräftig durcheinandergewirbelt.

Christoph Schrahe hatte mit seinen Enthüllungen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu Schummeleien bei den Pistenlängen für erheblichen Wirbel in der Wintersportbranche gesorgt. ...

...

Der vollständige Report kann zum Preis von 99 Euro netto unter info@ski-weltweit.de bestellt werden.,
Mehr Informationen: www.pistenlaengen.com und [url=htttp://www.ski-weltweit.de/]www.ski-weltweit.de[/url]
Quelle: www.seilbahn.net
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Wombat »

Es wird ja nicht nur bei der Länge der Pisten beschiessen, sondern auch bei der Schneehöhe. Letzten Sonntag soll die Schneehöhe hier in Fieberbrunn auf dem Berg 120cm betragen haben :stupid: . Ausserdem nehmen es die Bahnbetreiber bei der Klassifizierung der Pisten auch nicht so genau. Hab dazu gestern ein Beispiel in Kitzbühl gefunden.
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Andi15
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von Andi15 »

Die Skiwelt arbeitet derzeit ziemlich wild an Pistenlängen/-Anzahl/-Bezeichnungen
täglich kommen neue Pisten dazu, es wird jetzt jeder 100m Skiweg einzeln angegben
im Energebnis wird die SkiWelt dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch ohne Kelchsau und Schwoich "größer" als SHLF sein ;D
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von ski-chrigel »

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von 3303 »

Komplett zu Recht gerügt.
Wer im Laufe von 20 Jahren einen Großteil der langen Pisten/Abfahrten abschafft:
- Crap Melan
- Maromoè
- Georgi Run (die echte)
- 2 Hintenrumpisten Fuorcla Surlej
- Schwarze Talabfahrt nach Sils
- Noch eine kurze Schwarze oben auf Furtschellas
und dabei die Kilometerangabe von 80 auf 120 erhöht - der braucht sich nicht zu beschweren, wenn er jetzt in den Medien "angeprangert" wird.
Selbst die ursprünglich angegebenen 80km können mE nur halbwegs passen, wenn man alle Abfahrten, die seit den 60ern mal verzeichnet waren wie Plattas Run, die doppelte Surlej Run vor dem Pistenbau etc. noch addiert.

Bin mal gespannt wie Grands Montets abschneidet. Das scheint mir eines der wenigen Gebiete mir realistischer Angabe zu sein.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“
[Johann Wolfgang von Goethe]
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David93
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitrag von David93 »

Andi15 hat geschrieben:Die Skiwelt arbeitet derzeit ziemlich wild an Pistenlängen/-Anzahl/-Bezeichnungen
täglich kommen neue Pisten dazu, es wird jetzt jeder 100m Skiweg einzeln angegben
im Energebnis wird die SkiWelt dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch ohne Kelchsau und Schwoich "größer" als SHLF sein ;D
Für die ist die Größe eben ein entscheidendes Werbemittel dass man die letzten Jahre immer genutzt hat. Das will man wohl unbedingt zurück. Wobei ich es nicht ganz verstehe warum man jetzt noch so nen Aufwand betreibt. Sobald die Arlberg-Gebiete verbunden sind haben die eh keine Chance mehr größenmäßig. Und auch Saalbach wird sich vermutlich früher oder später mit Zell a. See verbinden. Die wären dann ebenfalls deutlich größer.

Und das es nicht gerade kundenfreundlich ist jeden Meter Skiweg als Piste zu verkaufen ist eh klar.

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