Der fehlende Schnee lässt zu Winterbeginn Herbststimmung aufkommen. Die strahlende Sonne und die klare Luft tun ihr übriges. Nur die weißen Kunstschneebänder wirken wahrlich seltsam in der Landschaft. Ich dachte nicht, dass mir skifahren in solch einer Situation gefallen könnte - tut es aber! Das schöne Wetter ist aber notwendig, anders wäre es trist.
Im Gebiet um die Sella sind alle Verbindungen mit zwei Ausnahmen geöffnet:
- Arabba <-> Fodom, die Lokalpresse mault, weil das schon lange beantragte Basin nicht genehmigt wurde und damit die Power fürs Schneien fehle
- Col Raiser <-> Seceda. Keine Ahnung, warum.
Ansonsten kann man vom Belvedere via Grödnertal, Corvara und Campolongo bis Arabba/Portavescovo lifteln. Auch die Verbindungen ins Edelweißtal und via Col Alt nach La Villa/Pedraces und St. Kassian sind geöffnet.
Wir haben die Saison gemächlich begonnen, mit viel Zeit zum Photographieren in dieser hoffentlich nicht all zu häufig vorkommenden bizarren Stimmung.
Am 4.12. ging's von Canazei nach Gröden und zurück, am 5.12. fuhren wir mit Busunterstützung durch die Skigebiete des Fassatals (Canazei/Alba/Vigo).
Die Lift- und Pistensituation in Canazei Verbindungssituation angekommen am Pecol. Piste auf voller breite beschneit PB zum Col dei Rossi Herbstpanorama mit weißen Bändern nun zur neuen Errungenschaft: der/die/das Funifor von Alba auf den Col dei Rossi, hatte gerade Testfahrt, soll am 25.12. eröffnet werden. Schönes Teil! Dolomiten Standard. Perfekte Kuntschneepisten im Belvedere und am Col Rodella.
Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass dies v.a. am 4.12. nur für die Hochlagen bzw. Nordhänge zutraf. Die Wärme an den Vortagen hat doch teilweise für knollige Abschnitte in tieferen Lagen geführt. Am 5.12. war's dann deutlich besser. Friedliche Lamas neben der Piste...