Die Leute in der Gondel hatten wohl nicht ganz Unrecht: "Ich kenne keinen Ort, an dem momentan derart viel natürlicher Schnee liegt wie auf der Lauchernalp." Wir waren selbst überrascht - bei rund 30 Leuten im gesamten Gebiet genossen wir am Donnerstag bis 16 Uhr noch unverfahrene, allerfeinste Pulverschnee-Ratracspuren. Und ein Mittagessen im T-Shirt bei gefühlten 20 Grad als einzige Gäste eines Restaurants.
Klar, es ist gut, dass man stellenweise mit Kunstschnee nachhelfen konnte. Unten (und das heisst "bis auf etwa 2300m") sowieso - hier liegt wie vielerorts kaum Naturschnee, höchstens 10-20cm sind noch übrig. Aber oberhalb Märwig sind die Verhältnisse nicht anders als man es sich sonst um diese Jahreszeit gewohnt wäre. An den Sonnenhängen wurde es am Nachmittag arg sulzig, aber ansonsten galt die Devise "tollster Pulverschnee", nicht zu weich, nicht zu hart - schlicht ideal. So wurde es dank der paar Zentimeter Neuschnee vom Mittwoch ein seltsamer Mix aus Vorwinter- und Frühlingsskifahren.
Aber schaut selbst... nur als kleiner Hinweis: Die ersten Bilder entstanden nicht etwa um 9 Uhr, sondern erst um 11 Uhr. Und die Tiefschneefahrer sind kein Fake. Das war wirklich im Dezember 2015! Letzten Donnerstag. Echt.
Hinweis für Liftnostalgiker: Der Tebru-Schlepper und sein paralleler antiker Zweiersessel werden im Sommer 2017 durch eine 6KSB ersetzt. Also jetzt hingehen und noch geniessen!
Alle Bilder in diesem Album - hier das Best Of:
Noch etwas Nostalgie - dieser Schlepplift von Theo Brunner wird 2017 abgerissen:
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