
Die Entscheidung, am Sonntag das Lachtal zu besuchen, ist sehr kurzfristig gefallen. Eigentlich wollte ich am Samstag aufs Hochkar wo es eine 15,- Euro-Tageskarten-Aktion gab. Doch die Sorge, dass diese Aktion von vielen anderen Schifahrern ebenfalls in Anspruch genommen wird, und es dort sehr voll werden könnte, ließ mich diesen Plan verwerfen und ich verbrachte den Samstag in der Thermenlandschaft und den Saunen in Frauenkirchen im Seewinkel.
Am Sonntag holte ich dann den Schitag nach. Wohin sollte die Reise gehen? Das Hochkar hätte ich am Vortag nur wegen des günstigen Preises besucht, aber eigentlich zählt es nicht zu meinen Lieblingsgebieten. Im Großraum Wien ist das Pistenangebot noch sehr gering. Zunächst habe ich überlegt bis auf die Tauplitz zu fahren, wo beinahe schon Vollbetrieb ist. Dann habe ich entdeckt, dass am Lachtal seit diesem Wochenende zusätzlich zum bisherigen Angebot auch der Schönberg-6er-Sessellift in Betrieb genommen wurde. In Summe ist dort das Angebot zwar immer noch gering, aber ich mag das Lachtal und so startete ich in Wien um 6:30 Uhr meine Reise und erreichte um 8:52 Uhr den Parkplatz am Lachtal. Noch vor 9:00 startete ich zur ersten Bergfahrt am Hebert-Schlepplift.

Die Schigebietsausrichtung geht von Südost (Lachtal6er und Hebertlifte) bis Südwest (Schönberg6er). Das bedeutet, dass man auch trotz tiefem Sonnenstand am 20. Dezember den ganzen Schitag in der Sonne verbringt. Die sonnige Bergfahrt geht weiter. Der parallele Hebert-Tellerlift endet hier.

Bergfahrt am Hebertlift im oberen Bereich.

Bergfahrt am Lachtal6er.

Selbe Bergfahrt kurz vor der Bergstation.

Das Schifahren hat vor allem am Vormittag sehr großen Spaß gemacht. Die harten Kunstschneebänder firnten bereits in den ersten Betriebsminuten leicht auf. Man konnte toll der Sonne entgegencarven.

Die Sonne am wolkenlosen Himmel konnte ich den ganzen Tag bei Temperaturen zwischen -1° C morgens und +6°C mittags genießen. Der Wind, der am Lachtal durchaus kräftig sein kann, war nur ein harmloses Lüfterl. Im Tal hielt sich der Nebel.

Auch am benachbarten Kreischberg kann man den Schitag im Sonnenschein genießen.

Doch kommen wir nun zu den geöffneten Pisten am Lachtal. Bei den Hebertliften und dem Lachtal6er waren die Pisten 2, 2a und 3, 3a geöffnet sowie die Piste 1 ab dem Verbindungsweg zum Schönberg6er (1a). Beim Schönberg6er war nur die Piste 8 geöffnet.
Auf dem kurzen offenen Stück der 1er waren auch noch mittags frische Raupenspuren.

Nochmals die Piste 1 aus einem anderen Winkel mit dem geöffneten Teil unten und dem grünen oberen Teil im Hintergrund.

Bisher waren alle Bilder vom Bereich Lachtal6er – Hebertlifte. Nun geht es über den Schiweg zur Schönbergschaukel. Man kann im Bild auch die Baustelle für das neue Feriendorf erkennen.

Bergfahrt am Schönberg6er.



Auf der Piste 8.



Kommen wir nun zu den geschlossenen Anlagen im Schigebiet:
Hier haben wir den Zinkenlift.

Hier ist der Schönbergschlepplift.

Und zuletzt noch die Bergstationen von den Schleppliften Tanzstatt und Dietrichalm.

Leider ist bei diesen Liften alles grün. Die Schneekanonen warten aber schon auf kalte Temperaturen.

Wartezeiten hatte ich den ganzen Tag keine. (max 3FBM am Vormittag) Am Nachmittag war ich sogar oft alleine am Sessel.

Am Nachmittag war leider der schöne Carving-Teppich vom Vormittag zerstört. Im weichen Schnee bildeten sich Hügel. In der letzten Betriebsstunde wurde der weiche Schnee wieder härter.

Erstmals in dieser Saison musste ich auch auf Steine und apere Stellen auf der Piste achten. Diese Stellen konnte man aber leicht umfahren.

Kurz vor 16:00 Uhr konnte ich noch eine letzte Bergfahrt am Schönberg6er erwischen. Auch um diese Uhreit befindet man sich um diese Jahreszeit am Lachtal in der strahlenden Sonne. Ein genialer Schitag geht zu Ende, der sich vor allem am Vormittag durch fantastische Schneeverhältnisse ausgezeichnet hat.