Wie bereits seit einigen Jahren, verbringen wir auch heuer unsere Weihnachts/Neujahrswoche in Osttirol, das dritte mal in Folge nun in der selben netten FeWo in Dölsach oberhalb von Lienz. Die Osttirol - Berichte kommen im Laufe der Woche, am Samstag haben wir am Hinweg noch Katschberg besucht, eines der Skigebiete unserer Saisonkarte wo wir diese Saison noch nicht waren.
Dank guter Beschneiung sind am Katschberg inzwischen alle Hauplanlagen in Betrieb, geschlossen sind die beiden hinteren Schlepper Freiberg und Sonnleiten. An den meisten Liften ist allerdings nur ein Teil der Pisten offen, wobei die Schneemenge definitiv von oben nach unten zunimmt - den meisten Schnee gibt es unten in St. Margarethen, den wenigsten am Gipfel des Ainecks.
Dass es mild war, brauche ich nicht zu sagen (am Parkplatz gab es um 15 Uhr, als wir den Skitag beendet haben, +8 Grad). Der Schnee war generell gut, am Nachmittag freilich zerfahren mit Buckeln und ein paar Platten. Ein wenig Gemüse gibt es auch und einige wenige Steine lagen gut sichtbar herum, Details bei den Fotos. Die Wartezeiten hielten sich durchaus in Grenzen, genauer gesagt konnten wir an der 3KSB sowie an den beiden EUBs meistens durchfahren oder evtl. eine oder zwei Kabinen / Sessel abwarten. An der berüchtigten DSB in St. Margarethen mussten wir zwischen 10 und 13 Uhr zwischen 3 und 5 Minuten (aktiv
Erste Auffahrt mit der 3KSB Aineckbahn am Morgen kurz nach 9 Uhr. Die Bahn liegt zu dieser Zeit noch im tiefsten Schatten, der (das?) gegenüberliegnede Tschaneck voll in der Morgensonne:
Seitenblick zur Piste:
Am Berg, wie bereits geschrieben, sehr wenig Schnee - für die flachen Wege oben haben sie aber gerade genug zusammengekratzt:
Entgegen unseren Gewohnheiten (wir beide sind generell Sonnenskifahrer) haben wir gleich am Morgen eine Fahrt zurück zur Passhöhe gemacht, obwohl die Piste bis auf einige Kurven zu dieser Zeit noch im Schatten liegt:
Die Entscheidung hat sich definitiv gelohnt
Weiter gehts auf der A1 Richtung St. Margarethen. Der erste flache Kilometer von der Bergstation Gipfelbah zur Bergstation Silverjet2 war die schlechteste Piste des Tages: wenig Schnee, viel Gemüse und einige Steine, dazu Eis weil man offensichtlich auf Biegen und Brechen versucht hat zu beschneien. Haben wir uns nur einmal angetan, man kann die Piste ja umfahren:
Die eigentliche A1, also ab Bergstation Silverjet2, war wesentlich besser, in voller Breite gut beschneit mit griffigem Schnee ... sabber:
Im Lungau noch ein wenig Nebel und eisige Temperaturen:
Auffahrt mit der DSB. Die direkte schwarze Piste unter der Bahn ist auch schon offen, unten in voller Breite, weiter oben dann in halber. Auch diese Piste generell mit griffigem Schnee, allerdings schattig:
Ebenfalls sehr gut zu fahren und dazu noch sonnig: Schwaigabfahrt, die dritte offene Abfahrt nach St. Margarethen:
Wieder mal auf der A1 mit Blick auf den Maschinenschneestreifen am Grosseck/Speiereck:
Kuriose Situation am Brantweinerlift: dier Lift ist in Betreib, die Trasse gut beschneit:
... die Piste am Lift im unteren Abschnitt entlang hingegen fast schneefrei, also muss man auf jeden Fall rechts zur Talstation des Silver Jet 2 fahren ... :
... und dann links über einen ganz schmalen und dünnen Schneestreifen zum Schlepper:
Noch ein Sprung auf die ostseitigen Pisten rechts der Gipfelbahn: geöffnet sind dort die rote 28 und schwarze 28a, wobei vor allem auf der Schwarzen noch einiges an Schnee fehlt, man muss vor allem im Steilhang schon vorsichtig fahren um ohne Feindkontakt runterzukommen. Aber auch hier oben im flachen schaut da und dort ein wenig das Gras heraus:
Mindestens 5 von diesen kleinen gelben Maschinen stehen am Aineck herum:
Am Nachmittag dann noch 2 Fahrten auf der Aineck - Piste. Ein paar Sulzbuckel, ein paar braune Stellen, aber generell noch ganz gut fahrbar und vor allem am Nachmittag schön sonnig. Gute Sicht + Frühjahrsschnee, Like! Die Beschneiung der schwarzen Piste ist unten nicht ganz fertig geworden ... :
... und oben wurde damit nicht mal angefangen, das soll aber nicht als Kritik verstanden werden (ist logisch dass diese schneefressende schwarze Piste als letzte drankommt):
Fazit: gut, ein wenig Neuschnee (aus der Kanone, auf den von oben habe ich die Hoffnung bereits aufgegeben) würde aber nicht schaden. Und generell etwas voller als 'meine' anderen kärntner Skigebiete an den wergangenen Wochenenden. Nun mache ich aber wenigstens bis zum Jännerloch eine grossen Bogen um Katschi, solange die attraktivsten Pisten nach St. Margarethen von der kapazitätsschwachen DSB erschlossen werden, komme ich eben nur ausserhalb der Hauptsaison - habe keine Lust mir im (normalerweise ar***kalten) St. Margarethen die Beine in den Bauch zu stehen