Ich hatte den Job, Neffe & Nichte schneemässig zu betreuen, also hiess es für mich als Schönwetterskifahrer: Auf die Zähne beissen und durch! Gut, nach dem schneearmen Winterstart war es eine Wohltat, durch den frischen Pulverschnee zu düsen - aber auch die Pisten waren natürlich nicht der Hammer. Aus der pickelhart gefrorenen dünnen Unterlage schauten noch etliche Steine und Äste, und der darauf gefallene lockere Pulverschnee hielt natürlich noch nicht so recht. Die Folge waren viele Schneehaufen, die Fahrten waren daher ruppig, bisweilen kratze es ein wenig unter dem Belag, viele Familiengruppen tummelten sich in den Waldschneisen.
Die Rauhreif-Szenerien im oberen Bereich sorgten aber für wunderbare Hochwinter-Endrücke. Und so richtig toll sind die Pisten im Jura wohl erst jetzt, nachdem man den Pulver ordentlich anpressen konnte und die Natur mit den vermutlich kältesten Nächten dieses Winters das ihre dazu beitragen konnte.
Man kann jedoch sagen: Es liegt nun auch im Jura fast überall genug schnee für ideale Skisportbedinungen!
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Und damit waren wir zurück im Hôtel de la Chaux d'Abel, das ich nebenbei gesagt als nette Unterkunft für Skiausflüge im Jura wärmstens empfehlen kann: Les Breuleux, La Corbatière, Les Genevez, Tramelan, La Chaux-de-Fonds, Les Bugnenets, Le Pâquier usw. liegen mit dem Auto allesamt im Umkreis von 10-30 Minuten entfernt. Und Schneeschuhwanderer / Langläuferinnen hausen hier quasi direkt neben Pfad bzw. Loipe.