
Meine Begleitung für diesen Schitag war ein guter Freund, den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Da wir beide unabhängig voneinander am Abend noch etwas vor hatten, sollte das Ziel nicht all zu weit weg sein, und so entschieden wir uns für Mönichkirchen.
Wetter:
Bei Temperaturen zwischen -6 und -1°C blieb es den ganzen Tag dicht bewölkt. Am Vormittag gab es nur einen kurzen Schneeschauer, am Nachmittag schneite es häufiger. Der angekündigte starke Wind blieb aus, nur in Begleitung mit dem ersten Schneeschauer wehte es etwas kräftiger.
Lift- und Pistenstatus:
Alle Lifte geöffnet – Wartezeiten bis zu 5 FBM.
Außer der Umfahrungspiste nach Mariensee waren auch alle Pisten geöffnet.
Pistenzustand:
An der sehr guten Präparierung konnten wir uns nur in der ersten Betriebsstunde erfreuen. Danach waren alle Hänge sehr zerfahren und gegen Mittag kamen zahlreiche Eisplatten zum Vorschein. Vom Eis verschont blieben nur die wirklich flachen Passagen (Schwaigwiese und Talabfahrt Mönichkirchen)
Kommen wir nun zu den Bildern, die bei dem trüben Wetter wohl eher kaum die Lust aufs Schifahren steigern:
Bergfahrt mit der Sonnenbahn am Morgen.


Mit der Schwaigbahn wird es gleich bei der nächsten Bergfahrt weitergehn.

Danach wechseln wir zur Panoramabahn, wo wir die meiste Zeit des Vormittages verbringen.

Auf der schwarzen Acht, auf der wir die meisten Abfahrten des Tages absolvierten, kann man sich seit dieser Saison auf einem Rennkurs filmen lassen. Die verbleibende Piste ist nun in diesem Bereich deutlich schmäler.

Die Abfahrt nach Mariensee war an diesem Vormittag in einem relativ guten Zustand. In den vergangenen Saisonen erlebte ich ja gerade diesen Hang sehr oft als eisigste Abfahrt des Schigebietes von früher Stunde an.


Nach dem Mittagessen im Hallerhaus wechselten wir zur Schwaigbahn, wo am Vormittag noch eine der drei Pisten wegen eines Rennens gesperrt war.

Gerade als wir oben den Lift verließen, wurde die Strecke für Schitouristen freigegeben, und wir konnten einige Abfahrten ohne Eisplatten unter den Schiern machen. Zu diesem Zeitpunkt setzte auch der Schneefall ein.

Grundsätzlich sind wir im Tagesverlauf alle Pisten gefahren. Dazu gehört natürlich auch die Carvingpiste an der Schwaigbahn,…

…die Familienabfahrt an der Panoramabahn,…

…und auch die Schwaigwiese.

Fazit:
Vom Wetter und vom Pistenzustand war das sicher der mit Abstand schwächste Schitag dieser Saison. Aber ich habe gelernt, dass ein gelungener Schitag nicht nur von diesen Kriterien abhängig sein muss. Ehrliche und ernsthafte Gespräche während der zahlreichen Bergfahrten mit einem guten Freund, den man lange nicht gesehen hat, können aus den schlechtesten Schneevehältnissen einen guten Schitag machen.