Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete verlorenNur eines von zehn Skigebieten in Alpen und Mittelgebirgen wird künftig schneesicher sein - das erwartet die Bundesregierung nach Informationen von SPIEGEL ONLINE. Demnach ist selbst Kunstschnee keine Rettung.
Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete verlore
- snowflat
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Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete verlore
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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danimaniac
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
und gleich der erste Kommentar von Missachtung vorhandener Fakten UND absoluter Unwissenheit gezeichnet:
Zum Glück gibt es noch Foren wo das nicht so oft vorkommt
!
Die Fakten sind ja da. Datenmengen ohne Ende über Gletscherstände usw. Aber das kann man immernoch nicht jedem klarmachen.
Davon abgesehen. Wie damit umgegangen werden soll, ob mehr, anders oder gar nicht investiert wird muss ja eh jede Gemeinde, jedes Unternehmen selber entscheiden.
Der Feldberg zumindest rechnet auf die nächsten 25Jahre mit guten Bedingungen (hab die Quelle leider gerade nicht).
Darüber hinaus ergießen sich in den Kommentaren Häme, Missgunst, Neid und Dummheit.lordofaiur heute, 06:17 Uhr
Ich halte von der Diskussion nichts. Ich kann mich an Jan/Feb 2009 und 2010 erinnern, als wir gerade von Schneemassen erdrückt wurden. Ich wusste nicht mehr wohin ich den Schnee schippen sollte. Es ist und bleibt wie es war. Manchmal gibt es kalte, schneereiche Winter, dann wieder milde Winter. Die Relation der Messungen die gemacht werden, sind was die Erdgeschichte angeht mathematisch vollkommen ungenau. Dazu fehlen die nötigen Klimadaten. Alles Panikmache.
Zum Glück gibt es noch Foren wo das nicht so oft vorkommt
Die Fakten sind ja da. Datenmengen ohne Ende über Gletscherstände usw. Aber das kann man immernoch nicht jedem klarmachen.
Davon abgesehen. Wie damit umgegangen werden soll, ob mehr, anders oder gar nicht investiert wird muss ja eh jede Gemeinde, jedes Unternehmen selber entscheiden.
Der Feldberg zumindest rechnet auf die nächsten 25Jahre mit guten Bedingungen (hab die Quelle leider gerade nicht).
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...
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Daves
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Die Grünen haben eine Anfrage gestellt und bekommen eine mehr oder weniger sinnvolle Antwort. Wenn man weiß wie das parlamentarische Geschäft läuft, kann man das getrost unter Sonstiges abbuchen. Dazu noch ein paar traurige Bilder mit Schneeresten und fertig ist der Artikel. Traurig das sich sowas Journalismus nennt.
Daves
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Widdi
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Zu so einem Beitrag sag ich mal nix. Unter dem Deckmantel des Klimawandels haut man sowas raus. Tja aber 2005/2006 schon vergessen, wo es selbst Anfang März im (Bayrischen) Flachland auf 500m einen Halben Meter Schnee hatte. Das mit den mal guten, mal schlechten Wintern gibt's ja schon seit Jahrzehnten. Ok der heuer ist eher ein Schlechter Winter, aber nur weil mal ein schlechter Winter kommt, heissts gleich 2/3 der Schigebiete wären am Arsch. Vor allem die kommen ja oft gestaffelt, jetzt hats seit 3 Jahren eher milde Winter, davor gabs ein paar JAhre lang kalte oder zumindest Schneereiche Winter!
Das Wetter ist nach wie vor Höhere Gewalt und heuer eher Pech gehabt. Naja und wenns mal 2-3 richtig gute Winter hatte, dann geht's anders rum. Mir stinkts ja auch, dass an der Kampenwand heuer schneelagenbedingt nix geht, aber die leben dann vom Sommer und von guten Wintern.
Aber Schlechte Winter hat es auch vor 40-50 Jahren schon gegeben, das hat nix mit dem Klimawandel zu tun. Es häufen sich lediglich die Extreme (bei Temperatur und Schneefallgrenze) Entweder arschkalt und trocken, oder feucht und Regen bis 2000m, das Normale Mittelmass gibt's ja irgenwie nicht mehr.
mFg Widdi
Das Wetter ist nach wie vor Höhere Gewalt und heuer eher Pech gehabt. Naja und wenns mal 2-3 richtig gute Winter hatte, dann geht's anders rum. Mir stinkts ja auch, dass an der Kampenwand heuer schneelagenbedingt nix geht, aber die leben dann vom Sommer und von guten Wintern.
Aber Schlechte Winter hat es auch vor 40-50 Jahren schon gegeben, das hat nix mit dem Klimawandel zu tun. Es häufen sich lediglich die Extreme (bei Temperatur und Schneefallgrenze) Entweder arschkalt und trocken, oder feucht und Regen bis 2000m, das Normale Mittelmass gibt's ja irgenwie nicht mehr.
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Stoppt den Krieg, Rettet die Ukraine!
Winter 2020/21: 6 Tage Alpin, 6x Wandern 3x Nordisch
Sommer 2021 21x Wandern
Winter 2021/22 28 Tage
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ThomasK
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Die Aussage, dass die Menschheit das Klima weiter anheizt, ist ungefahr so überraschend, wie das Ereignis, dass Silvester auf den 31. Dezember fällt.
Von daher ist das einfach klar, dass in Deutschland mittel- und langfristig alle Skigebiete außer Zugspitze und Oberstdorf geschlossen werden.
Ganz einfach.
Von daher ist das einfach klar, dass in Deutschland mittel- und langfristig alle Skigebiete außer Zugspitze und Oberstdorf geschlossen werden.
Ganz einfach.
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j-d-s
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
In Deutschland gibts eh keine ernstzunehmenden Skigebiete. Gerade WEIL man so Investitionsfeindlich ist. Wenn man mal investieren würde wie die österreichischen Nachbarn - die im Tiroler Unterland und in Salzburg einige Skigebiete mit vergleichbar niedriger Höhenlage haben - dann sähe es deutlich besser aus. Aber die Grünen, der DAV, und sämtliche anderen Umweltschützer steigen ja bei jedem einzelnen Liftneubau auf die Barrikaden und bei Beschneiung und Schneiteichen sowieso. So kann es ja nichts werden.
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skifuzziWi
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Naja, es ist wie so oft.
Journalisten haben keine Zeit ordentlich selbst zu recherchieren, also nehmen sie irgendetwas "vorgekautes", was gerade so schön passt.
Hätten wir -10° u. 1/2m Schnee im Flachland wäre der Bericht nie erschienen
Journalisten haben keine Zeit ordentlich selbst zu recherchieren, also nehmen sie irgendetwas "vorgekautes", was gerade so schön passt.
Hätten wir -10° u. 1/2m Schnee im Flachland wäre der Bericht nie erschienen
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Das Einzige was man nicht ernst nehmen kann bist du Quatschkopf mit deinen Nullaussagen, aber das ist man von dir ja schon gewohnt!j-d-s hat geschrieben:In Deutschland gibts eh keine ernstzunehmenden Skigebiete.
Zum Artikel: ich warte erstmal den Winter ab, bevor man ein endgültiges Fazit geben kann. Wie widdi schon sagte muss man sich nur an den verspäteten Wintereinbruch 05/06 erinnern. Und selbst wenn der Winter nichts wird hat man halt mal ne schlechte Saison gehabt, man kann nicht immer von der Idealsituation ausgehen (auch wenn das viele Skigebietsbetreiber und auch Skifahrer gerne machen).
Zudem war doch der vorherige Winter bis auf Weihnachten gar nicht schlecht, so viele Betriebstage an den niedriger gelegenen Liften hatte es davor schon lange nicht mehr.
Viele Grüße,
Tobi
Saison 2025/26 - Skitage (gesamt 38) bzw. Skigebietsbesuche (gesamt 42): 1*Schwärzenlifte, 1*Sinswang, 3*Söllereck, 1*Oberwilhams, 2*Hochhäderich, 4*Grasgehren, 2*Bödele, 2*Warth-Schröcken, 2*Oberjoch, 1*Mellau-Damüls, 1*Fellhorn-Kanzelwand, 1*Bolsterlang, 1*Ofterschwang-Gunzesried, 5*Neunerköpfle, 2*Füssener Jöchle, 1*Schattwald-Zöblen, 2*Thaler Höhe, 1*Buronlifte, 2*Spieserlifte, 1*Hündle, 1*Adelharz-Breitenstein, 1*Iberg, 1*Hagenberglift, 1*Balderschwang, 1*Oberberglifte, 1*Skilift Wengen
- Petz
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Die sind nicht investitionsfeindlich sondern nur nicht so dämlich wie manche österreichischen Betreiber die dann erst hintennach draufkommen das man über -5°C nunmal nicht vernünftig beschneien kann und dann aus purer Verzweiflung raus den Schnee mit Hubschraubern verfrachten.j-d-s hat geschrieben:Wenn man mal investieren würde wie die österreichischen Nachbarn
Wenn allerdings die Zahl der Betriebstage in der Zukuft weiter abnehmen sollte (und davon geh ich mal aus) werden sicher einige Gebiete in niederen Lagen (und nicht nur in Deutschland) die Segel streichen (müssen).
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
- Af
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Mich würde mal Interessieren, welche Gebiete im restlichen Drittel enthalten sind...
@ Petz: So is es...
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2016: RaClRoHtSö
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2018: ClRaLaBaSwAlRaBaLaMuRaRa
2019: RaLaLaRaRaLaRaTx - Corona shutdown
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- whiteout
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Sind wir mal ehrlich,diese Zahlen sagt man uns seit Jahren und diese Skigebiete sind auch größtenteils bereits seit Jahren nurnoch bedingt schneesicher!
Saison 2016/2017: 24 Skitage
5x Pitztal - 4x Kleinwalsertal - 5x Stubai - 2x Fellhorn - 2x Nebelhorn - 2x Flumserberg - 1x Bolsterlang - 1x Ofterschwang - 1x Laax - 1x SkiArlberg - finished!
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j-d-s
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Eben, die Österreicher sind bereit, alles zu tun, um die Skigebiete zu erhalten. Die Deutschen nicht. Das ist der Unterschied.Petz hat geschrieben:Die sind nicht investitionsfeindlich sondern nur nicht so dämlich wie manche österreichischen Betreiber die dann erst hintennach draufkommen das man über -5°C nunmal nicht vernünftig beschneien kann und dann aus purer Verzweiflung raus den Schnee mit Hubschraubern verfrachten.j-d-s hat geschrieben:Wenn man mal investieren würde wie die österreichischen Nachbarn
Wenn allerdings die Zahl der Betriebstage in der Zukuft weiter abnehmen sollte (und davon geh ich mal aus) werden sicher einige Gebiete in niederen Lagen (und nicht nur in Deutschland) die Segel streichen (müssen).
Und übrigens ist Beschneiung eben doch die Lösung, weil das Problem ja nicht ist, dass es dauerhaft zu warm wäre. Kältere Perioden gibt es immer wieder und das bleibt auch so. Nur muss man diese eben so effektiv wie möglich nutzen, und wenn man einfach hofft, dass der Schnee von alleine fällt, ist das sicher wenig effektiv. Nichtmal am Arlberg. Je mehr Schneekanonen man hat, desto mehr kann man in diesen "Beschneiungsfenstern" Schnee produzieren und so die Skisaison sichern.
Schau dir einfach Südtirol an, da funktioniert das schon seit Jahrzehnten so. Naturschnee haben sie dort nur wenig und trotzdem kriegen sie immer hervorragende Pisten hin und können auch ganz ohne Naturschnee bereits Anfang Dezember ne Menge öffnen. Während gleichzeitig auf der 1000 Meter höheren Zugspitze noch kein Lift läuft, weil man dort keinerlei Beschneiung hat...
- snowflat
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
In RTLaktuell kam das Thema gestern auch ... dort wurden zwei Gebiete genannt, die in Deutschland überleben werden: Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf ... na dann.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
hach, Regierungen erzählen viel, wenn der Tag lang ist....
Die haben auch erzählt, die deutsche Energiewende kostet pro Familie nur ne Kugel Eis im Monat.
Naja, jetzt eben pro Tag.
Die haben auch erzählt, die deutsche Energiewende kostet pro Familie nur ne Kugel Eis im Monat.
Naja, jetzt eben pro Tag.
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Ne Kugel Eis, aber pro Tag und Person. In einem Luxusrestaurant.
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Nein, nur die größeren die es sich leisten können bzw. teilweise sogar verzweifelt nach Steuerabschreibposten für ihre Gewinne suchen und Schneekanonen gleich sattelzugweise ordern. Und wir haben nunmal den Vorteil das unsere Gebiete zumindest in Westösterreich wie auch z. B. Alta Badia in etwas größeren Höhenlagen angesiedelt sind wo es mit leistungsfähigen Zubringerbahnen nicht gleich die große Katastrophe gibt wenn die Talabfahrt noch nicht geöffnet werden kann. Bei den kleineren Gebieten vor allem in Ost - und Südösterreich hat das große Sterben nämlich schon längst begonnen.j-d-s hat geschrieben:Eben, die Österreicher sind bereit, alles zu tun, um die Skigebiete zu erhalten.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
- whiteout
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Was aber nur bedingt mit dem dortigen Schneemangel zu tun hat als eher mit dem Kundenwunsch nach größeren Skigebieten mit mehr modernen Anlagen.
Das Ausbleiben von teurer Expansion dort ist natürlich wiederum auf die geringere Rentabilität durch kürzere Saisonzeiten und damit wiederum auch auf die fehlende Schneesicherheit zurückzuführen.
Die Katze beißt sich also in den Schwanz.
Das man aber auch trotz der schlechten Zukunftsprognose jerzt erstmal investieren muss um noch überhaupt die Chance zu bekommen diesem wachsenden Problem gerecht zu werden, wurde vielerorts offenbar noch nicht begriffen.Den bevor vielerorts der Schnee wegbleibt,bleibt die Kundschaft weg.
Das Ausbleiben von teurer Expansion dort ist natürlich wiederum auf die geringere Rentabilität durch kürzere Saisonzeiten und damit wiederum auch auf die fehlende Schneesicherheit zurückzuführen.
Die Katze beißt sich also in den Schwanz.
Das man aber auch trotz der schlechten Zukunftsprognose jerzt erstmal investieren muss um noch überhaupt die Chance zu bekommen diesem wachsenden Problem gerecht zu werden, wurde vielerorts offenbar noch nicht begriffen.Den bevor vielerorts der Schnee wegbleibt,bleibt die Kundschaft weg.
Saison 2016/2017: 24 Skitage
5x Pitztal - 4x Kleinwalsertal - 5x Stubai - 2x Fellhorn - 2x Nebelhorn - 2x Flumserberg - 1x Bolsterlang - 1x Ofterschwang - 1x Laax - 1x SkiArlberg - finished!
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Ich denke der Trend ist zwar einerseits da aber in letzter Zeit mussten so einige Schisportfreunde zur Kenntnis nehmen das sie sich das Schilaufen zumindest in den großen Destinationen nicht mehr leisten können; die beginnen sich deshalb umzuorienteren weil nur die Wahl bleibt entweder auf preisgünstigere Destinationen auszuweichen oder das Schifahren überhaupt an den Nagel zu hängen.
Dort wäre aber meines Erachtens nach dann eher sinnvoll primär in Beschneiung als in die Anlageerneuerung zu investieren um am Ball zu bleiben bzw. zu versuchen mit kuppelbaren Gebrauchtanlagen längere Aufstiegshilfen upzugraden.
Dort wäre aber meines Erachtens nach dann eher sinnvoll primär in Beschneiung als in die Anlageerneuerung zu investieren um am Ball zu bleiben bzw. zu versuchen mit kuppelbaren Gebrauchtanlagen längere Aufstiegshilfen upzugraden.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
(1)
Nicht generell.
Klar ist, dass der Skisport in Deutschland keine Zukunft hat. Bis auf Zugspitze und Oberstdorf ist mittelfristig in Deutschland alles weg vom Fenster, was ich im Hinblick auf die Verschandelung der Landschaft durch Beschneiungsseen und Schneekanonen nebst dem exzessiven Autoverkehr absolut begrüsse. Ich bin ja früher auch skigefahren, aber als ich gesehen habe, wie sich der Skisport im Hinblick auf die exzessive Beschneiung immer mehr pervertiert, habe ich die logische Konsequenz gezogen und bin auf andere Sportarten umgestiegen.
Ich kann mich noch erinnern, als ich als Anfänger am Eibseelift neben der Talstation der Eibsee Seilbahn gefahren bin. Gute Skifahrer, die auf dem Zugspitzplatt gefahren sind, fuhren damals mit der Zahnradbahn nach der letzten Abfahrt auf dem Platt mit der Zahnradbahn vom Schneefernerhaus bis Tunnelfenster oder Riffelriss und stiegen dort aus. Dann fuhren sie vom Tunnelfenster oder Riffelriss per Ski runter bis zum Eibsee und stiegen dann am Eibsee wieder in denselben Zug ein, in dem sie vorher schon zwischen Schneefernerhaus und Tunnelfenster bzw. Riffelriss gesessen sind. Manche Skifahrer, die nicht genug kriegen konnten, sind sogar noch auf ihren Skiern bis Grainau gefahren und erst dort wieder in die Zahnradbahn eingestiegen.
Alles vorbei, das gibt es längst nicht mehr; die Abfahrten Tunnelfenster - Riffelriss - Eibsee und Eibsee - Grainau sind längst geschlossen.
In Österreich ist die Situation differenzierter.
Höher gelegene Skigebiete können sich noch retten, aber tiefer gelegene Skigebiete gegen denselben Weg wie Deutschland.
(2)
Völlig falsch. Die einschlägigen Aufsätze der Fachliteratur sagen nämlich etwas ganz anderes.
Der Witz ist nämlich, dass es nicht nur generell deutlich wärmer wird, sondern darüberhinaus, dass die Niederschlagsverteilung sich nach den Klimamodellen vom Sommer auf den Winter verschieben wird. Heiße, trockene Sommer und Winter mit Starkregenfällen sind zu erwarten. Hinzu kommt noch, dass sich der Alpenraum etwa doppelt so schnell erwärmen wird, wie das übrige Mitteleuropa und die Niederschläge im Winter hauptsächlich als Regen kommen werden. Auch wird nach den Klimamodellen die Erwärmung zu etwa 75% im Winterhalbjahr sein und zu etwa 25% im Sommerhalbjahr. Im Klartext: Zwar werden auch die Sommer noch wärmer, aber die meiste Temperaturerhöhung wird im Winter sein und zudem wird sich das Alpengebiet etwa doppelt so schnell erwärmen, wie das übrige Mitteleuropa.
Aktuell liegt die Klimaerwärmung in Mitteleuropa bei ca. 0,8 Grad; der aktuelle Winter im Alpenraum ist aber mit dem aktuellen Stand ca. 3 Grad zu warm. Da kommt noch einiges obendrauf, da klar ist, dass das Klimaziel von 2 Grad - global gesehen - sowieso nicht mehr gehalten werden kann.
Ein paar Starkregenfälle bei plus 10 Grad und es haut dir die ganze Piste weg.
Der Trend wird dahin gehen, dass man im Winter mehr Hallensportarten machen wird (Hallentennis, Hallenklettern usw.) oder Spaßbäder und Saunen aufsuchen wird. Im Sommer ist dann Bergsteigen, Wandern, Klettern, Drachenfliegen, Paragliding, Kajakfahren usw. angesagt.
(3)
Richtig ist, dass Südtirol im Hinblick auf die Beschneiung bis an die Zähne bewaffnet ist, aber auch dort ist man mittlerweile am technischen Limit. Hinzu kommt noch, dass Südtirol relativ gesehen recht niedrig liegt. Nur wenige Skigebiete liegen so hoch wie das Zugspitzplatt. Im übrigen gelten auch in Südtirol die Naturgesetze.
j-d-s hat geschrieben: Eben, die Österreicher sind bereit, alles zu tun, um die Skigebiete zu erhalten. Die Deutschen nicht. Das ist der Unterschied.
Nicht generell.
Klar ist, dass der Skisport in Deutschland keine Zukunft hat. Bis auf Zugspitze und Oberstdorf ist mittelfristig in Deutschland alles weg vom Fenster, was ich im Hinblick auf die Verschandelung der Landschaft durch Beschneiungsseen und Schneekanonen nebst dem exzessiven Autoverkehr absolut begrüsse. Ich bin ja früher auch skigefahren, aber als ich gesehen habe, wie sich der Skisport im Hinblick auf die exzessive Beschneiung immer mehr pervertiert, habe ich die logische Konsequenz gezogen und bin auf andere Sportarten umgestiegen.
Ich kann mich noch erinnern, als ich als Anfänger am Eibseelift neben der Talstation der Eibsee Seilbahn gefahren bin. Gute Skifahrer, die auf dem Zugspitzplatt gefahren sind, fuhren damals mit der Zahnradbahn nach der letzten Abfahrt auf dem Platt mit der Zahnradbahn vom Schneefernerhaus bis Tunnelfenster oder Riffelriss und stiegen dort aus. Dann fuhren sie vom Tunnelfenster oder Riffelriss per Ski runter bis zum Eibsee und stiegen dann am Eibsee wieder in denselben Zug ein, in dem sie vorher schon zwischen Schneefernerhaus und Tunnelfenster bzw. Riffelriss gesessen sind. Manche Skifahrer, die nicht genug kriegen konnten, sind sogar noch auf ihren Skiern bis Grainau gefahren und erst dort wieder in die Zahnradbahn eingestiegen.
Alles vorbei, das gibt es längst nicht mehr; die Abfahrten Tunnelfenster - Riffelriss - Eibsee und Eibsee - Grainau sind längst geschlossen.
In Österreich ist die Situation differenzierter.
Höher gelegene Skigebiete können sich noch retten, aber tiefer gelegene Skigebiete gegen denselben Weg wie Deutschland.
(2)
j-d-s hat geschrieben: Und übrigens ist Beschneiung eben doch die Lösung, weil das Problem ja nicht ist, dass es dauerhaft zu warm wäre. Kältere Perioden gibt es immer wieder und das bleibt auch so. Nur muss man diese eben so effektiv wie möglich nutzen, und wenn man einfach hofft, dass der Schnee von alleine fällt, ist das sicher wenig effektiv. Nichtmal am Arlberg. Je mehr Schneekanonen man hat, desto mehr kann man in diesen "Beschneiungsfenstern" Schnee produzieren und so die Skisaison sichern.
Völlig falsch. Die einschlägigen Aufsätze der Fachliteratur sagen nämlich etwas ganz anderes.
Der Witz ist nämlich, dass es nicht nur generell deutlich wärmer wird, sondern darüberhinaus, dass die Niederschlagsverteilung sich nach den Klimamodellen vom Sommer auf den Winter verschieben wird. Heiße, trockene Sommer und Winter mit Starkregenfällen sind zu erwarten. Hinzu kommt noch, dass sich der Alpenraum etwa doppelt so schnell erwärmen wird, wie das übrige Mitteleuropa und die Niederschläge im Winter hauptsächlich als Regen kommen werden. Auch wird nach den Klimamodellen die Erwärmung zu etwa 75% im Winterhalbjahr sein und zu etwa 25% im Sommerhalbjahr. Im Klartext: Zwar werden auch die Sommer noch wärmer, aber die meiste Temperaturerhöhung wird im Winter sein und zudem wird sich das Alpengebiet etwa doppelt so schnell erwärmen, wie das übrige Mitteleuropa.
Aktuell liegt die Klimaerwärmung in Mitteleuropa bei ca. 0,8 Grad; der aktuelle Winter im Alpenraum ist aber mit dem aktuellen Stand ca. 3 Grad zu warm. Da kommt noch einiges obendrauf, da klar ist, dass das Klimaziel von 2 Grad - global gesehen - sowieso nicht mehr gehalten werden kann.
Ein paar Starkregenfälle bei plus 10 Grad und es haut dir die ganze Piste weg.
Der Trend wird dahin gehen, dass man im Winter mehr Hallensportarten machen wird (Hallentennis, Hallenklettern usw.) oder Spaßbäder und Saunen aufsuchen wird. Im Sommer ist dann Bergsteigen, Wandern, Klettern, Drachenfliegen, Paragliding, Kajakfahren usw. angesagt.
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j-d-s hat geschrieben: Schau dir einfach Südtirol an, da funktioniert das schon seit Jahrzehnten so. Naturschnee haben sie dort nur wenig und trotzdem kriegen sie immer hervorragende Pisten hin und können auch ganz ohne Naturschnee bereits Anfang Dezember ne Menge öffnen. Während gleichzeitig auf der 1000 Meter höheren Zugspitze noch kein Lift läuft, weil man dort keinerlei Beschneiung hat...
Richtig ist, dass Südtirol im Hinblick auf die Beschneiung bis an die Zähne bewaffnet ist, aber auch dort ist man mittlerweile am technischen Limit. Hinzu kommt noch, dass Südtirol relativ gesehen recht niedrig liegt. Nur wenige Skigebiete liegen so hoch wie das Zugspitzplatt. Im übrigen gelten auch in Südtirol die Naturgesetze.
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Du hast wohl die Foren bei der Anmeldung verwechselt:ThomasK hat geschrieben: Klar ist, dass der Skisport in Deutschland keine Zukunft hat. Bis auf Zugspitze und Oberstdorf ist mittelfristig in Deutschland alles weg vom Fenster, was ich im Hinblick auf die Verschandelung der Landschaft durch Beschneiungsseen und Schneekanonen nebst dem exzessiven Autoverkehr absolut begrüsse.
http://www.alpinforum.de/
Zum ersten Satz, habe ich alles 1989 und 1990 schon mal gehört mit dem Zusatz in 20/25 Jahren ist Skifahren nur noch in hohen und höchsten Lagen möglich. Mensch liebe Bergbahnen in den Mittelgebirgen und dem niedrigen Alpenraum, warum habt ihr nicht inzwischen euren Betrieb eingestellt?
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Ja, und trotzdem kann man in den meisten Skigebieten fast alle Pisten befahren, obwohl wir sogar 3 Grad drüber sind. Da hat man schon den Gegenbeweis.ThomasK hat geschrieben:Aktuell liegt die Klimaerwärmung in Mitteleuropa bei ca. 0,8 Grad; der aktuelle Winter im Alpenraum ist aber mit dem aktuellen Stand ca. 3 Grad zu warm. Da kommt noch einiges obendrauf, da klar ist, dass das Klimaziel von 2 Grad - global gesehen - sowieso nicht mehr gehalten werden kann.
Das Zugspitzplatt btw wird imo eher Probleme haben als andere, deutlich niedrigere Gebiete. Denn dort ist der Untergrund steinig, man braucht eine große Naturschneeauflage, Beschneiung hat man nicht. Wenn man aber dann auf der anderen Seite Wiesen als Untergrund und ein paar Nächte mit Beschneiung hat, kann man auch ganz ohne Naturschnee Pisten schaffen. Siehe Ischgl, die machen das jedes Jahr, die Talabfahrten öffnen sie meist bereits im November. Während gleichzeitig auf dem Zugspitzplatt niemand fährt...
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Re: Bürger geben zwei Drittel der deutschen Regierung verlor
Bayern glaubt an seine Skigebiete:
Quelle: all-in.de vom 04.01.2016
http://www.all-in.de/nachrichten/rundsc ... 57,2161808Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: Seilbahn-Förderprogramm wird verlängert
Quelle: all-in.de vom 04.01.2016
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Das ist meiner Ansicht nach kein nachhaltiger Gegenbeweis denn man hat diesen Winter in den tieferen Lagen meist noch das Glück gehabt zumindest in einigen wenigen Nächten beschneien zu können - meist aber auch erst nach Silvester sprich lange nach dem eigentlichen Saisonstart.j-d-s hat geschrieben:Ja, und trotzdem kann man in den meisten Skigebieten fast alle Pisten befahren, obwohl wir sogar 3 Grad drüber sind. Da hat man schon den Gegenbeweis.
Hätte sich der Kälteeinbruch noch weiter nach hinten verschoben oder wäre es um wenige Grade wärmer geblieben fehlten den Betreiber noch mehr der bilanzentscheidenden Intensivbetriebstage.
Z. B. in Oberjoch mit seinen zwei neuen KSB´s waren die verzweifelten Beschneiungsversuche schon fast ne künstlerisch - humoristische Attraktion weil es mit der Beschneiungsanlagen bis Silvester nur gelang mit einer Reihe unzusammenhängender weißer Flecke den Pistenverlauf mehr oder weniger zu "markieren"...
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Regierung gibt zwei Drittel der deutschen Skigebiete ver
Selbst wenn man bis Mitte Januar nicht gut Skifahren kann - oder wegen mir auch gar nicht - ist das nicht das Ende des Skifahrens überhaupt. Die Verschiebung der Skisaison auch in den Köpfen der Leute auf Januar-April statt Dezember-März wurde hier ja schon mehrfach gefordert. Im April hat man eigentlich immer bessere Bedingungen als im Dezember, aber trotzdem sperren sie meist Anfang April zu. Ein Jammer.
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ThomasK
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Re: Bürger geben zwei Drittel der deutschen Regierung verlor
Seilbahnfreund hat geschrieben:Zum ersten Satz, habe ich alles 1989 und 1990 schon mal gehört mit dem Zusatz in 20/25 Jahren ist Skifahren nur noch in hohen und höchsten Lagen möglich. Mensch liebe Bergbahnen in den Mittelgebirgen und dem niedrigen Alpenraum, warum habt ihr nicht inzwischen euren Betrieb eingestellt?ThomasK hat geschrieben: Klar ist, dass der Skisport in Deutschland keine Zukunft hat. Bis auf Zugspitze und Oberstdorf ist mittelfristig in Deutschland alles weg vom Fenster, was ich im Hinblick auf die Verschandelung der Landschaft durch Beschneiungsseen und Schneekanonen nebst dem exzessiven Autoverkehr absolut begrüsse.
Gerade bei kleinen Skiliftbetrieben, die in Familienbesitz sind, ist es oft so, dass die Familienmitglieder de facto zu Stundensätzen von 2 oder 3 € arbeiten, weil sie an ihrem Skigebiet hängen. Hinzu kommt, dass aufgrund der Finanzsituation einige Familienbetriebe alte Klapperkästen betreiben, die zwar noch nicht technisch, aber wirtschaftlich abgeschrieben sind. Dadurch fällt bei diesen Betrieben eine gewisse Zeit ein großer Teil des Fixkostenblocks weg. Ist aber der Lift technisch am Ende, dann kommen buchhalterisch die Sprungkosten zu Tage und der Betrieb wird eingestellt.
Seilbahnfreund hat geschrieben:Bayern glaubt an seine Skigebiete:http://www.all-in.de/nachrichten/rundsc ... 57,2161808Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: Seilbahn-Förderprogramm wird verlängert
Quelle: all-in.de vom 04.01.2016
Einen Moment! Zwischen den Zeilen lesen!
Hier geht es um die Seilbahnförderung und NICHT um die Förderung beim Bau von Schneekanonen oder Beschneiungsseen. Im übrigen betont Aigner explizit den Sommerbetrieb! Ein Wink mit dem Zaunpfahl an die Tourismusindustrie, umzudenken.
Dass der Seilbahnbetrieb im Sommer ausgebaut wird, findet auch meine Zustimmung.