Xtream hat geschrieben:und bei schlechtwetter und sturm dann alles aussenrum mit dem bus zurueck ins kleinwalsertal oder wie
Das Risiko wird auch anderswo akzeptiert. Ich denke da z.B. an die Verbindung Warth/Schröcken nach Lech.
Bei einer EUB zum Gipfel bräuchte man aber definitiv eine Alternative Abfahrt vom Gipfel.
Dede hat geschrieben:Ist Bierenwangbahn der Name des neuen Liftes der den Schlepper ersetzen soll ?
Wenn ja, dann find ich den namen etwas verwirrend. Früher hieß doch die Zweiländerbahn mal Bierenwanglift (Doppelschlepper).
Stimmt, der Doppelschlepper an der Stelle der heutigen Zweiländerbahn hieß Bierenwanglift.
Es würde schon Sinn ergeben, wenn die den Lift nicht ganz hoch ziehen.
An der Möserbahn war das oberste Stück für viele doch zu steil.
Wenn die die neue Bahn unterhalb von dem Steilstück enden lassen, dann wäre es für wenig geübte Skifahrer dort leichter zu fahren.
Mein letzter Besuch am Fellhorn stammt noch aus der Zeit, als es zwei Fellhornlifte parallel gab... Damals empfand ich den oberen Teil der beiden SL sehr steil. Könnte es nicht sein, dass man den neuen Sessel kürzt, um zum einen die oberen Engstellen nicht zu überbelasten und zum anderen um eine weitere Fläche für Familien zu haben?
Dede hat geschrieben:Der Doppelschlepper war an der Stelle wo heute der Zweiländerlift ist. Oder gab es bei dem Fellhornlift auch einen Doppelschlepper ?
Es gab am Fellhorn am Möser auch einen Doppelschlepper, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
Dede hat geschrieben:Der Doppelschlepper war an der Stelle wo heute der Zweiländerlift ist. Oder gab es bei dem Fellhornlift auch einen Doppelschlepper ?
Es gab am Fellhorn am Möser auch einen Doppelschlepper, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
Der Fellhorn-Gipfelschlepper war vor dem Bau der Möserbahn ein Doppelschlepper. Der eigentliche Vorgängerlift der Möserbahn war der Wanklift - das war nur ein einfacher Schlepper.
Vielen Dank für die Aufklärung Chasseral! Als ich da einen Doppelschlepper gefahren bin war ich doch noch sehr jung, ich wusste nur noch, dass es dort mal einen gab
Gleich vier Großprojekte für insgesamt 24 Millionen Euro sollen im Sommer realisiert werden. „Unser Ziel ist es, durch eine Qualitätsverbesserung unserer Gebiete neue Übernachtungsgäste für die Region zu gewinnen“, sagt Bergbahn-Chef Augustin Kröll.
Ifen:
Die größte Investition ist die bereits genehmigte Beschneiung, beschneit werden alle Pisten im unteren Bereich des Gebiets. Schneiteich im Tal. Oben im Bereich sollen die Naturschneepisten erhalten bleiben => 8 Millionen Euro Olympiabahn: 1700 Meter lang, 6er Sesselbahn mit Sitzheizung, Bergstation oberhalb der Bergwachthütte bei Stütze 8 des bestehenden „Kurvenschleppers“, Schlepper wird abgerissen => 6 Millionen Euro
Trink- und Abwasserleitungen werden bis zur Bergstation Hahnenköpfle gelegt um die Umweltsituation zu verbessern
Wenige Jahre später folgt der Abriss der beiden Zweier-Sessellifte Hahnenköpfle- und Ifen-Bahn und Errichtung zweier Zehner-Kabinenbahnen
Fellhorn: Bierenwangbahn, 900 Meter lange Sechser-Sesselbahn mit Haube und Sitzheizung, Bergstation etwa 220 Meter tiefer als bisher, also nicht mehr am Ausstieg der Fellhorn-Gipfelbahn, die
neue Anlage ist somit rund 290 Meter kürzer als Gipfellift, 2400 Per./h, 231 m Höhenunterscheid, 758 m lang => 5 Millionen Euro
Nebelhorn Umbau Gipfelstation, Abriss des in die Jahre gekommenen Gipfelhaus auf 2224 Metern, neues Restaurant mit Terasse soll größer werden, Ausmaß soll aber unverändert bleiben, Großteil
des vorhandenen Baukörpers kann in die neue Bergstation mit einbezogen werden, Kernstück der neuen Station ist das Restaurant mit großen Fensterelementen => 5 Millionen Euro
Höllwies:
Bescheniung wurde ja bereits genehmigt, ein Ersatz der Schlepper ist vom Tisch
Da komm ich jetzt nicht ganz mit. Dass die Talstation 220 Meter unterhalb der bisherigen liegen wird, die Bahn aber 290 Meter kürzer wird kann ich ja noch nachvollziehen. Aber warum wird die 900 Meter lange Bahn 758 Meter lang?
Kurze Frage zu den Neuerungen: Soll die Beschneiung am Höllwies in diesem Sommer kommen?
Für mich ohne neue Bahn durchaus eine mutige Entscheidung, da der Komfort überall stetig steigt...
Schade für das Söllereck, denn ohne gesicherten Skibetrieb am Höllwies taugt das Gebiet wirklich nur für Anfänger. Zudem hält sich der Schnee am Höllwies durch die Hangexposition sehr lange, sodass man mit einer Beschneiung sehr viel erreichen könnte (den heurigen Winter mal ausgenommen).
Es wird am Söllereck sicherlich auch zu einer Weiterentwicklung kommen, da Oberstdorf schließlich auch einen Berg für die schwächeren Skifahrer benötigt. In den Faschingsferien war z.B. mal wieder die Hölle los am Söllereck.
Meiner Meinung nach wird aber auch alles dafür getan, dass das Fellhorn für schwächere Skifahrer verändert wird, zum Beispiel die vielen Geländekorrekturen. Und das Fellhorn ist dann doch wieder etwas schneesicherer. Und mit fortschreitendem Klimawandel wird der Durchschnittswinter irgendwann auch so aussehen, wie dieser Winter. Und mit so einem Winter hat das Fellhorn eindeutig weniger Probleme.
Seilbahnjunkie hat geschrieben:Da komm ich jetzt nicht ganz mit. Dass die Talstation 220 Meter unterhalb der bisherigen liegen wird, die Bahn aber 290 Meter kürzer wird kann ich ja noch nachvollziehen. Aber warum wird die 900 Meter lange Bahn 758 Meter lang?
Im Zeitungsartikel selber steht 900m, bei der Grafik im Infokasten stehen die Fakten und dort die 758m ... also irgendwas zwischen 758 und 900 m
Seilbahnjunkie hat geschrieben:Da komm ich jetzt nicht ganz mit. Dass die Talstation 220 Meter unterhalb der bisherigen liegen wird, die Bahn aber 290 Meter kürzer wird kann ich ja noch nachvollziehen. Aber warum wird die 900 Meter lange Bahn 758 Meter lang?
Im Zeitungsartikel selber steht 900m, bei der Grafik im Infokasten stehen die Fakten und dort die 758m ... also irgendwas zwischen 758 und 900 m
Vermutlich ist die Angabe 758 m die horizontale Länge, nicht die schräge Länge. Allerdings erscheinen mir 900 m als schräge Länge viel zu lang, da die Anlage ja deutlich kürzer als die Möserbahn (schräge Länge 936 m) sein muss und etwa 3/4 des Fellhornlifts (schräge Länge 1069 m) ersetzt. Von daher würden 758 m als horizontale Länge bzw. 800 m als schräge Länge realistisch sein.
Bei der Längenangabe 1700 m für die Olympiabahn am Ifen gehe ich auch davon aus, dass es sich um die horizontale Länge handelt, da wir doch hier im Forum eigentlich immer von ca. 1900 m schräger Länge ausgegangen sind (was bei einem Höhenunterschied von etwa 550 m in etwa hinkommen würde).
Ist denn eigentlich schon klar, wer die Bierenwangbahn baut? Ich vermute mal Leitner. Für die Olympiabahn steht allerdings ja schon seit längerem Doppelmayr als Hersteller fest.
"Skiliftgesellschaft links der Breitach“ hört sich irgendwie bescheuert an
So ganz verstehen tue ich es allerdings nicht. Derzeit gibt es doch schon den Verbund "Das Höchste" (Walmendinger Horn + Ifen + Kanzelwand/Fellhorn + Nebelhorn + Söllereck). Zusätzlich gibt es die Heubergarena, welche nicht zu "Das Höchste" gehört.
Wechseln jetzt die Gebiete im Kleinwalsertal von "Das Höchste" zu der neuen Gesellschaft