Olli_1973 hat geschrieben:Es muss doch irgendwie einigermaßen korrekt raus zu bekommen sein wie schnell man ist. Sind die offiziellen geschwindigkeitsstrecken eurer Meinung denn genau?
Nur so genau wie sie halt kalibriert werden.
Wenn bei Lichtschrankenmessungen der Abstand nicht genau ausgemessen wird, oder dieser sich mit der Zeit ändert (Schneerutschungen), liefern sie logischerweise auch falsche Zahlen.
Ich benutze auch den i Ski Tracker und habe ihn mehrfach bei Autofahrten mit den Tachowerten verglichen und dabei so gut wie keine Abweichungen feststellen können: die Tachowerte sind in der Regel bei ca. 100 km/h immer 3 -4 km höher als die Angaben des i Ski Trackers, was angesichts des Vorlaufs der Tachos für eine einigermaßen reale Abbildung der Geschwindigkeit spricht.
Auch bei der gleichzeitigen Benutzung des i Ski Trackers durch mehrere Personen kamen, von einigen wenigen Ausreißern abgesehen, fast immer ziemlich plausible und nachvollziehbare Ergebnisse heraus. Die gleichzeitig von mir und einem Freund gefahrenen Spitzengeschwindigkeiten lagen bei optimalen Bedingungen (super präparierte Piste, "schneller" Schnee, keine anderen Skifahrer) bei 129 bzw. 125 km/h.
Andererseits stelle ich bei den von i Ski Tracker ermittelten Höhenmetern und Pistenkilomtern regelmäßig erhebliche Abweichungen zu den Angaben des performance checks meiner super dolomiti-Saisonkarte fest. Hier sind an durchschnittlichen Tagen Unterschiede bis zu 600 HM bei Tageswerten um die 13.000 HM die Regel, wobei i Ski immer mehr anzeigt. Dies ließe sich noch damit erklären, dass i Ski die letzte Talabfahrt mitzählt, die Liftkarte aber nicht, da sie ja den Endpunkt nicht kennt.
Andererseits müssten bei der Summe aller benutzten Lifte bei identischem Start- und Zielpunkt eigentlich zuverlässige Höhenmeterangaben herauskommen. Auch müssten die Abweichungen bei gleichem Startpunkt jeden Tag identisch sein, was sie aber nicht sind.
An Spitzentagen variierten die Daten im Einzelfall einmal sogar um über 3.000 HM (Liftdaten 20.600 HM - i Ski Tracker 23.900 HM), was wohl eindeutig für Fehlmessungen spricht.
Genau so liegen die gefahrenen Pistenkilometer meistens zwischen 5 und 10 % höher als die von der Liftkarte angezeigten (bei ca. 90 - 100 km).
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und gibt es nachvollziehbare Erklärungen dafür, außer dass es sich um Messfehler handelt?
2016/2017: 461.598 Höhenmeter und 2.484 km in 31 Tagen
2017/2018: 507.804 Höhenmeter und 2.691 km in 33 Tagen
2018/2019: 625.912 Höhenmeter und 3.253 km in 37 Tagen
2019/2020: 386.376 Höhenmeter und 1.993 km in 22 Tagen
2020/2021: ein renoviertes Wohnzimmer
2021/2022: 206.361 Höhenmeter und 1.115 km in 13 Tagen
2022/2023: 421.114 Höhenmeter und 2.429 km in 33 Tagen
2023/2024: 295.977 Höhenmeter und 1.701 km in 25 Tagen
2024/2025: 310.241 Höhenmeter und 1.684 km in 24 Tagen
Beim Skifahren gibt es kein schlechtes Wetter, nur interessante Verhältnisse.
schwabenzorro hat geschrieben:Ich benutze auch den i Ski Tracker und habe ihn mehrfach bei Autofahrten mit den Tachowerten verglichen und dabei so gut wie keine Abweichungen feststellen können: die Tachowerte sind in der Regel bei ca. 100 km/h immer 3 -4 km höher als die Angaben des i Ski Trackers, was angesichts des Vorlaufs der Tachos für eine einigermaßen reale Abbildung der Geschwindigkeit spricht.
Auch bei der gleichzeitigen Benutzung des i Ski Trackers durch mehrere Personen kamen, von einigen wenigen Ausreißern abgesehen, fast immer ziemlich plausible und nachvollziehbare Ergebnisse heraus. Die gleichzeitig von mir und einem Freund gefahrenen Spitzengeschwindigkeiten lagen bei optimalen Bedingungen (super präparierte Piste, "schneller" Schnee, keine anderen Skifahrer) bei 129 bzw. 125 km/h.
Andererseits stelle ich bei den von i Ski Tracker ermittelten Höhenmetern und Pistenkilomtern regelmäßig erhebliche Abweichungen zu den Angaben des performance checks meiner super dolomiti-Saisonkarte fest. Hier sind an durchschnittlichen Tagen Unterschiede bis zu 600 HM bei Tageswerten um die 13.000 HM die Regel, wobei i Ski immer mehr anzeigt. Dies ließe sich noch damit erklären, dass i Ski die letzte Talabfahrt mitzählt, die Liftkarte aber nicht, da sie ja den Endpunkt nicht kennt.
Andererseits müssten bei der Summe aller benutzten Lifte bei identischem Start- und Zielpunkt eigentlich zuverlässige Höhenmeterangaben herauskommen. Auch müssten die Abweichungen bei gleichem Startpunkt jeden Tag identisch sein, was sie aber nicht sind.
An Spitzentagen variierten die Daten im Einzelfall einmal sogar um über 3.000 HM (Liftdaten 20.600 HM - i Ski Tracker 23.900 HM), was wohl eindeutig für Fehlmessungen spricht.
Genau so liegen die gefahrenen Pistenkilometer meistens zwischen 5 und 10 % höher als die von der Liftkarte angezeigten (bei ca. 90 - 100 km).
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und gibt es nachvollziehbare Erklärungen dafür, außer dass es sich um Messfehler handelt?
Habe mir nun auch dieses I Ski Austria runter geladen und werde es im Osterurlaub ausgiebig testen. mal sehen was es danach zu berichten gibt. Auch auf den Geschwindigkeitsstrecken werden wir mal Vergleiche ziehen.