Über Nacht gab es am Berg ein paar wenige Zentimeter Neuschnee. Die Neuschneemenge vielleicht so zwischen 5cm und 15cm. Beim Einstieg in der Axamer Lizum daher optisch winterliche Verhältnisse. In der Früh war es noch bewölkt mit eingeschränkter Sicht, ab dem Mittag riss es langsam auf, sodass nur noch einzelne Wolkenfetzen durchzogen. Ab ca. 14:15-14:30 dann im Wesentlichen ungetrübter Sonnenschein. Die Sonne hat jetzt schon eine wahnsinnige Kraft. Bis zum Nachmittag wurde der Schnee daher naturgemäß schwerer. Den Vormittag verbrachten wir in der Axamer Lizum, nach dem Mittag wechselten wir zur Muttereralm. Dort war es wesentlich leerer, nahezu menschenleer und daher waren die Pisten kaum zerfahren.
In der Axamer Lizum ist quasi alles geöffnet. Die Abfahrt am Birgitzköpfl war geschlossen, aber das ist ja quasi immer der Fall. Die Abfahrt war trotzdem als Buckelpiste/Off-Piste-Variante gut befahrbar.
An der Muttereralm waren die beiden Talabfahrten unterhalb der Mittelstationen offiziell geschlossen, aber auch gut ohne abschnallen fahrbar. Generell machte das Restschneefahren auf den Talabfahrten auf Mutters und Götzens Spaß.
Betrieb war, wie schon geschrieben, in der Axamer Lizum mehr als an der Muttereralm. Aber auch in der Lizum war der Andrang überschaubar. Liftwartezeiten hatten wir keine, nur auf der Damenabfahrt war es doch deutlich voller. An der Muttereralm war quasi überhaupt nix los. Eigentlich schade, denn durch die beiden langen Talabfahrten ist das Gebiet doch ziemlich in Ordnung. Die Abfahrten nach Götzens und am Pfriemesköpfl sind ja an sich auch etwas anspruchsvoller. Daher finde ich, ist die Muttereralm ein schönes Gebiet für einen halben Tag, wo es wohl auch nie zu voll sein wird.
Daten:
Dauer: 7h15min
Pistenkm: 48,35km
Höhenmeter: 11.281hm
Vmax: 84km/h
Vavg: 23km/h
Gefallen:
nicht gefallen:
Daher:
Bilder:

Morgendlicher Blick vom Parkplatz in der Lizum zum Birgitzköpfl und den "sehr hübschem" Hotel Olympia

Talstation Schönbodenbahn

In der Talabfahrt zur Schönbodenbahn

Langsam verzogen die Wolken sich. Hier von vorne nach hinten: Schönbodenbahn, Hoadl 2, geschlossener Hoadl1, Olympiabahn

Bergstationen Karleiten und Schönboden

Über den Wolken am Pleisenlift

Ebenfalls am Pleisenlift

Blick in die wolkenverhangenen Kalkögel

Zoom zum Birgitzköpfl mit zugehöriger Buckelpiste, die von der anderen Seite schon recht eindrucksvoll aussieht. Sie ist aber durchaus gut fahrbar

Blick am Karleiten Richtung Kalkögel

Blick von der 5c zum Birgitzköpfl

Birgitzköpfl im Zoom

Talstationsbereich in der Axamer Lizum

Auf der 5c war es doch eher ruhig

Abfahrt am Hoadl

Bergstation Schönbodenbahn

Blick auf die Talstation der DSB Hoadl2

Unter der Schönbodenbahn

Sessel der Schönbodenbahn im Zoom

Hoadl2, rechts daneben die Trasse der Olympiabahn.

Talstationsbereich Axamer Lizum

Trasse der DSB Birgitzköpfl. Witzig war auch die Information über die geöffnete Götzener Abfahrt auf Englisch auf der Anzeigetafel: "Götzener departure is open"

Talstation Olympiabahn und Hoadl1

Blick vom Birgitzköpfl zum Hoadl

Bergstation des SL Götzener Grube vor den Kalkögel. Es wäre schade um die Landschaft, wenn hier mal eine Verbindung in die Schlick rüber geht. Ich selber glaube nicht, dass das mal kommen wird

Auf der Abfahrt am Birgitzköpfl

Birgitzköpfl nach oben

Blick in die Götzener Grube, wo Scharen an Tourengehern hoch kamen. Unten liegt auch der Flughafen Innsbruck-Kranebitten. Ist schon irgendwie witzig, oberhalb von so großen fliegenden Verkehrsmaschinen zu sein

Der nicht einmal aufgebügelte SL Götzener Grube über dem Inntal und dem Innsbrucker Flughafen

Götzener Grube nach oben

Die Route zur Muttereralm führt durch landschaftlich schönes Gelände. Unten raus ist es halt ein ziemlich langer Ziehweg. Die Verbindung der beiden Gebiete könnte man schon besser lösen, statt in die Schlick zu streben

Und schon drüben an der Muttereralm. Hier war viel weniger los

Talabfahrt nach Götzens. Auf einer glatten, harten Piste kann man es hier gut krachen lassen. Bei den heutigen weichen Verhältnissen ging es aber trotzdem sehr gut noch, war ja schließlich nicht nennenswert zerfahren

Götzenerbahn nach oben

Götzener Abfahrt. Hinten das Schneeband am Rangger Köpfl

Talabfahrt Götzens

Götzener Talabfahrt weiter unten. Die Straßenquerung war noch gerade so schneebedeckt und das schneefreie Stück konnte man, wenn man ein paar Meter über Gras fährt problemlos überbrücken. Die Abfahrt war geschlossen, aber wie schon geschrieben problemlos fahrbar

Blick auf die Talstation in Götzens. Unten raus ist das Schneeband auch etwas schmaler aber immer noch mehr als breit genug

Blick vom Pfriemesköpfl auf Innsbruck entlang des Pfriemesköpfllift

Zoom nach Innsbruck

Sessel vom Pfriemesköpfllift vorm Patscherkofel mit seinem Schneeband

Blick zur Bergstation des Pfriemesköpfllifts

Bergstation Mutterer-Alm-Bahn

Die rote Abfahrt an der Mutterer-Alm-Bahn

Auf der Abfahrt an der Mutterer-Alm-Bahn

Blick von der geschlossenen Talabfahrt nach Mutters nach oben an der Mutterer-Alm-Bahn

Talabfahrt Mutters. Auch hier noch genügend Schnee. Hier hätte es wohl auch noch für eine offizielle Öffnung gereicht, wenn man den Schnee der Schneedepots dort verteilt hätte

Geschlossene Mutterer Talabfahrt auf der grünen Wiese

Skifahren?

Totale des Pfriemesköpfllifts

Auf der blauen Abfahrt an der Mutterer-Alm-Bahn

Einstieg in die Götzener Abfahrt

Talabfahrt Götzens

An der Talstation der Götzenerbahn. Von hier ging es dann mit dem Skibus wieder zurück in die Axamer Lizum
Fazit:
Schön wars. Vor allem die Muttereralm konnte mit ihren beiden langen Talabfahrten und dem Fakt, dass dort nix los war überzeugen. Aber auch in der Axamer Lizum gibt es gute Abfahrten, z. B. die Damenabfahrt könnte man bei schnellen Verhältnissen ziemlich runter heizen. Wegen des Wetters will ich aber dazu kein abschließendes Votum abgeben. Beide Gebiete werden mich aber sicherlich einmal wieder sehen.