Die Auswahl für den letzten Skitag des diesjährigen Osterskiurlaubs war beschränkter als die Tage davor, denn viele Skigebiete hatten am Ostermontag ihren letzten Betriebstag. Außerdem sollte das Gebiet so halbwegs auf dem Weg nach Hause liegen.
Die Zugspitze war uns etwas zu heikel, sollte es an diesem Dienstag eigentlich doch stürmisch sein und auch Schauer und sogar Gewitter geben. Daher fiel die Wahl auf Lermoos, das wohl „anspruchsvollste“ Skigebiet in der Tiroler Zugspitzarena. Dort waren noch alle Anlagen und Abfahrten in Betrieb und die Schneedecke noch überall ausreichend dick, auch auf den Talabfahrten. Unterhalb der Mittelstation liegt aber quasi kein Natuschnee mehr. Die Talabfahrten halten, denke ich, noch bis zum kommenden Wochenende locker durch.
Das Wetter war nicht so wie vorhergesagt. Vorhergesagt wurden an der Grenze Richtung Bayern Schauer, ggf. Gewitter und Sturm. Geworden ist es Sonnenschein und eine leichte Brise. Die paar wenigen Wolken die durchzogen störten nicht im Geringsten.
Der Schnee war in der Früh am Berg noch sehr hart und nicht wirklich ein Genuss. In Talnähe aber schon leicht aufgefirnt und herrlich zu fahren. Daher verbrachten wir den Morgen auch zunächst auf den Talabfahrten und fuhren erst später, als es auch oben weicher wurde öfters hinauf. Die Pistenpräparation war in der Früh jetzt auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Nach dem es auffirnte war aber alles gut zu fahren und machte auch durchaus Spaß.
Wartezeiten und Andrang gab es aber nicht wirklich. Einzig als gegen 10:00Uhr die Skischulen im Tal starteten wurde es voll. Das hat sich aber dann am Berg sehr schnell verteilt. Am Nachmittag war es dann nochmal ruhiger als am Vormittag.
Daten:
Dauer: 5h6min
Pistenkm: 38,34km
Höhenmeter: 8.747hm
Vmax: 70km/h
Vavg: 25km/h
Gefallen:
nicht gefallen:
Daher:
Bilder:

Morgendlicher Blick von der Bergstation der Grubig II Richtung Biberwier und dem Bergmassiv, das wie die kleine Schwester vom Wettersteinmassiv ausschaut

Bergstation vom Gamsjet

Zoom zur Schihüttenbahn

Blick zur Zugspitze über dem grünen Ehrwalder Becken

Abfahrt zur Schihüttenbahn

Blick von der blauen Abfahrt auf die Mittelstation an der Brettlalm

Am SL unterhalb der Mittelstation ging es auch gut, nur ist die Piste halt zu kurz und der Lift zu lahm

Blick zur Zugspitze von der Talabfahrt zum Hochmoosexpress

Blick von der Talabfahrt zur Grubig I zum Family-Jet, Lermoos, das Ehrwalder Becken und die Zugspitze

Talstation Family-Jet, die wohl sinnloseste Gondelbahn der Welt. Für die 300m hätte es ja auch eine fix geklemmte Sesselbahn, oder wenn man zu viel Geld hätte eine kuppelbare Sesselbahn getan. Für die Skikurse oder zum Nachtskifahren sicher extrem nervig, alle paar Minuten an- und abzuschnallen

Blick zur Bergstation des Gams-Jets

Einfahrtstützen Gams-Jet

Abfahrt unterhalb der Brettlalm am Hochmoosexpress

Lermoos vor der Zugspitze. Unterhalb des Wettersteinmassivs erkennt man auch gut die Schneisen der Wettersteinlifte in Ehrwald, die aber offensichtlich geschlossen waren

Blick zur Bergstation des Family-Jets

Family-Jet vor Lermoos

Quasi die Totale des Family-Jets

Blick übers Ehrwalder Becken Richtung Ehrwalder Alm

Bergstation Hochmoosexpress

Brettlalm, Bergstation Hochmoosexpress und Zugspitze im Hintergrund

Talstation Gams-Jet

Blick von einer Abfahrt am Gams-Jet übers Ehrwalder Becken zur allgegenwärtigen Zugspitze

Talstation Grubig I

Blick auf die Talabfahrt zur Grubig I

Im Gams-Jet, der schönes Gelände erschließt

Bergstation Gams-Jet

Blick von der Bergstation der Schihüttenbahn zur Bergstation des Gams-Jet

Mal wieder ein Blick zur Zugspitze

!0EUB Grubig II vor der Zugspitze

Abschließender Blick von der Talstation Grubig I Richtung Berg. Gegen 14:30 beendeten wir den Skitag und danach gings dann heimwärts. Statt 3h dauerte das dann glatt mal 5h
Fazit:
Lermoos war sicher nicht die schlechteste Entscheidung. Für einen halben Tag langt das Gebiet vollkommen und mach bei den derzeitigen Frühlingsverhältnissen auch ganz gut Spaß. Dazu war es, v.a. am Nachmittag sehr leer.