Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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Bergwanderer
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Bergwanderer »


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ski-chrigel
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von ski-chrigel »

Die Bündner Bergbahnbranche wird es auch in Zukunft schwer haben. Einer stagnierenden Nachfrage steht ein Überangebot am Berg gegenüber, sagt der Geschäftsführer des Verbandes Bergbahnen Graubünden, Marcus Gschwend, im Interview mit der «Südostschweiz».
http://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft ... ium=social

und
Der Winter 2015/16 war der Schlechteste der vergangenen 15 Jahre. Sämtliche Kennzahlen in den Destinationen weisen Minus auf, teilweise im zweistelligen Bereich.
http://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft ... ium=social
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j-d-s
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von j-d-s »

Ich fände ja die Zahlen der einzelnen Gebiete interessant. Vor allem ob das "beste" Skigebiet, Laax, nicht doch eher gemieden wurde ;D .
NeusserGletscher
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von NeusserGletscher »

Die Nachfrage nach Wintersport stagniert offenbar nur in der Schweiz. Österreich verbucht dagegen für den Winter 7% mehr Logiernächte.
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ski-chrigel
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von ski-chrigel »

NeusserGletscher hat geschrieben:Die Nachfrage nach Wintersport stagniert offenbar nur in der Schweiz.
Was ja nicht wirklich überrascht. Und die letzten Zweifler, dass die leere-Schweizer-Pisten-Thematik nicht stimme, vielleicht auch mal noch überzeugt...
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von eMGee »

Bleibt nur zu hoffen, dass die richtigen Schlüsse gezogen werden und nicht ein Großteil auf den Schneemangel zu Saisonbeginn und den Wechselkurs geschoben wird.
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ski-chrigel
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von ski-chrigel »

Das SIND aber wohl doch die hauptsächlichen Probleme!? Zumindest bei den Zahlen der letzten Saison.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von NeusserGletscher »

Die zum Teil veraltete Infrastruktur und Hotels mit dem Charme der 70er tun sicher ihr übriges. Derzeit fallen die Engpässe in den Skigebieten nur nicht so ins Gewicht, weil generell weniger los. Gar nichts auszudenken wie lange die Warteschlangen wären, kämen wieder so viel Gäste wie vor 8 Jahren. Wer in guten Zeiten nicht investiert, darf sich in schlechten Zeiten nicht beklagen, es sei kein Geld da.

PS: Ich fahre gerne in die Schweiz. Daher kenne ich sowohl top renovierte Hotels als auch besagte Unterkünfte, bei denen die letzte Totalsanierung nach den Farben im Bad zu urteilen wohl schon 40 Jahre her ist. Und eine derartige Häufung von Schleppern und Pendelbahnen gibt es nach meinem subjetivem Empfinden im ganzen Alpenraum nicht noch einmal. Ich habe ja nichts dagegen, wenn man intakte Transportanlagen nutzt, solange es wirtschaftlich ist. Aber Höchstpreise kassieren und an die Aktionäre eine fette Rendite ausschütten während sich die Gäste die Beine in den Bauch stehen, das passt nicht zusammen.
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ski-chrigel
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von ski-chrigel »

Mal abgesehen von der falschen Pauschalisierung im PS gebe ich Dir völlig Recht, insbesondere bezüglich Hotels, das sage ich schon seit Jahren und war früher der Grund für mich, oft nach Österreich zu fahren (heute sind die leeren Pisten vermehrt der Grund in der Schweiz zu bleiben). Aber in Bezug auf die Minuszahlen diesen Winter machen Euro und Wetter ganz bestimmt den Hauptgrund aus.
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Theo
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Theo »

Das Wetter wird nicht so gross der Grund gewesen sein, denn sonst müssten viele in Österreich und Südtirol auch ein dickes Minus haben.
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ski-chrigel
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von ski-chrigel »

Theo hat geschrieben:Das Wetter wird nicht so gross der Grund gewesen sein, denn sonst müssten viele in Österreich und Südtirol auch ein dickes Minus haben.
Theo, Du solltest wissen, dass der Prozentsatz an beschneibaren Pisten in der Schweiz viel tiefer ist als in AT und IT, und die Kapazität der Beschneiungsanlagen auch. Das war für das Weihnachtsgeschäft von zentraler Bedeutung.
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Theo
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Theo »

Genau darum war ja das Wetter nicht der so grosse Grund, das war fast überall gleich. Also muss es noch andere Gründe geben, ein wichtiger ist der von dir genannte.
j-d-s
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von j-d-s »

ski-chrigel hat geschrieben:
Theo hat geschrieben:Das Wetter wird nicht so gross der Grund gewesen sein, denn sonst müssten viele in Österreich und Südtirol auch ein dickes Minus haben.
Theo, Du solltest wissen, dass der Prozentsatz an beschneibaren Pisten in der Schweiz viel tiefer ist als in AT und IT, und die Kapazität der Beschneiungsanlagen auch. Das war für das Weihnachtsgeschäft von zentraler Bedeutung.
Dann ist aber fehlende Beschneiung der Grund und nicht das Wetter. Dass Beschneiung von zentraler Bedeutung ist und immer wichtiger wird, ist ja schon seit Jahren bekannt. In Österreich (und Südtirol noch mehr) haben sie eben konsequent in Beschneiung und neue Lifte investiert, während man in der Schweiz erst langsam darauf kommt.

Bestes Beispiel Lenzerheide: Die Verbindung Ost/West und das Portal Churwalden kamen erst letztes Jahr, Beschneiung haben sie ziemlich wenig, nichtmal die "Rückkehrpiste" nach Churwalden runter ist beschneibar, auch manche Verbindungsabfahrten innerhalb des Gebiets nicht. Sie machen zwar inzwischen alles richtig, indem sie das angehen - aber hinken eben AT trotzdem um einige Jahre hinterher. Dennoch werden sie damit wohl besser dastehen als einige andere Schweizer Gebiete, die immer noch nicht den Schlag gehört haben und behaupten, alles sei in Ordnung.

Und auch bei den Dauerverschobenen Projekten hinken sie hinterher, denn Umweltschützer und Berufsquerulanten gibts in AT ja auch, nur streiten sie sich in AT halt seit 10, 20 Jahren um manche Projekte und dann kommen sie irgendwann durch, man hat halt immer ne gewisse "Streit mit Umweltheinis" Vorlaufzeit, die man so früh wie möglich beginnen muss. Wenn sie in CH erst vor ein paar Jahren mit Projekten wie Hahnenseebahn St. Moritz, Verbindung Andermatt/Sedrun, 3S-Bahn KMH etc. angefangen haben, hängen sie halt zurück. Ich meine, wie lang haben sie in AT schon um die Pitztal/Sölden Verbindung und die Arlberg-Verbindung gestritten?

Von daher macht man es sich halt ein bisschen sehr einfach, wenn man alles auf das Wetter und die Frankenstärke schiebt.
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ski-chrigel
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von ski-chrigel »

Nochmal: Ich rede nicht von strukturellen Problemen, die in der Schweiz seit vielen Jahren unbestritten ein Problem und für den Krebsgang des Tourismus verantwortlich sind, sondern vom massiven Einbruch in DIESEM Winter, bei dem wohl so ziemlich unbestritten ist, dass der Wechselkurs und der ausbleibende Schnee im Dezember (Beschneiung hin- oder her) die wichtigsten (nicht alleinigen) Gründe sind.

Auch hier liegen j-d-s' Fernbeurteilungen wieder mal völlig falsch! Ausgerechnet Lenzerheide war anderen Schweizer Destinationen in Sachen Beschneiung weit voraus. Ein dümmeres Beispiel gibt es kaum mehr. Richtig ist, dass die Beschneiung der Churwaldner Abfahrt noch nachgeholt werden muss. Dessen Lage und Topographie liessen das in den vergangenen Jahren nie als dringlich erscheinen und die bisherige lahme 3SB dort auch nicht.
Entscheidender Unterschied, wieso die Beschneiung in der Schweiz immer nachhinkte, war einerseits die meist deutlich höhere Lage als in AT und andererseits die politischen/gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Es ist noch nicht allzu lange her, da wurde in Graubünden und Bern angestimmt, ob man Schneekanonen verbieten solle. Nach den gewonnenen Abstimmungen waren aber lange Zeit nur punktuelle Beschneiungen möglich. Dieser Rückstand ist bis heute nicht aufgeholt und mit der zunehmend schwierigeren wirtschaftlichen Lage wird das auch in naher Zukunft nicht ändern. Und da das Südtirol deutlich niederschlagsärmer ist, wurde deren Notwendigkeit dort auch viel früher erkannt.
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Downhill
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Downhill »

Naja, also als überragend hab ich die Schneeanlage in Lenzerheide jetzt auch nicht in Erinnerung, ehrlich gesagt.
Immerhin das einzige Skigebiet in meiner Skifahrerkarriere, wo ich es geschafft hab einen Ski auf einer geöffneten Piste zu zerstören (war glaub Januar 2013 oder 2014).
Stätzerhorn usw. ist ja OK, aber grad die Rothornseite hab ich als unterirdisch in Erinnerung, viele neue tolle 6KSBs aber Beschneiung mehr oder weniger an 2 Pisten (Weltcuppiste sowie eine am Weißhorn Speed), ansonsten überall Steine.
Was sich die letzten 2 Jahre da getan hat weiß ich natürlich nicht.
Dove vai senza sci?
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Bergwanderer »

http://de.statista.com/statistik/daten/ ... -kantonen/
http://www.srf.ch/news/schweiz/deutlich ... er-schweiz
Da dürften in der Schweiz auch etliche aus dem Tourismussektor hinzugekommen sein.
Zwar ist die Erwerbslosenquote in der Schweiz nun höher als die "offizielle" EQ in Deutschland. Den wachsenden Niedriglohnsektor in D spiegeln die Zahlen jedoch nicht wieder!
Auch der feine Unterschied zwischen Erwerbslosigkeit und Arbeitslosigkeit ist herauszuarbeiten!
Deshalb merke: traue keiner Statistik, die Du nicht selbst .................. ! 8)
http://www.wiedenroth-karikatur.de/Kari ... Tricks.jpg
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von eMGee »

@chrigel: Natürlich ist der Franken "ein Problem" aber was jetzt eben nicht passieren darf, ist nichts zu tun und den Einbruch auf die zwei genannten Faktoren zu schieben. Theo sagt es ja ganz richtig,Beschneiung. Dafür kann der Wechselkurs nicht herhalten.

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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von NeusserGletscher »

Soweit ich mich erinnere war es bis Mitte Januar im gesamten Alpenraum so warm, dass an Beschneiung kaum zu denken war. Es gab nur wenige Tage, an denen auch in "tieferen" Lagen von 2000 Meter beschneit werden konnte. Dieses Jahr hat natürlich die "Freigabe" des Frankenkurses durch die SNB zum ersten Mal bei den langfristigen Buchungen durchgeschlagen (in Wahrheit interveniert die SNB natürlich weiterhin am Markt, sonst wäre der Euro längst unter einen Franken gesackt). Shit happens. Jetzt treffen halt alle Versäumnisse der letzten Jahrzehnte zu den schlechten Rahmenbedingungen. Schlechtes Wetter, schlechter Frankenkurs, zum Teil nicht mehr zeitgemäßes Angebot. Aber dafür leere Pisten, selbst zu Zeiten, wo sonst viel los ist. Wer ein schönes Skigebiet + ein gutes Hotel kennt und den Wechselkurs nicht scheut, der kann seinen Urlaub richtig genießen. :wink:
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von j-d-s »

"Den Wechselkurs nicht scheut" ist halt mal eben ein um mindestens 50% höherer Gesamtpreis. Das ist kein Pappenstil.

Und das mit der Beschneiung stimmt auch nicht, man konnte durchaus ab Dezember auch in tiefen Lagen beschneien, wenn man ne entsprechende Anlage hat, bspw. Skiwelt, Kitzbühel, SHL und auch SFL und Ischgl.

In dem Zusammenhang muss man sich auch davon verabschieden, zu sagen, die Gegend sei schneereich (Arlberg, die auch wenig Beschneiung haben) oder hochgelegen. Man muss eben alles Beschneien. Bei Gletschern auch, und wenn das Eis im Weg ist beschneit man eben drunter und verschiebt dann.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Rüganer »

da beisst sich aber die Katze in den Schwanz - wenn man mehr Beschneiung fordert, werden die Preise wohl eher nicht sinken.

Sieht man auch an Dolomiti Superski, die um 5 % erhöhen, da dürfte wohl ein Beschneiungs-€ drin enthalten sein.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von j-d-s »

Wieso, die Schweizer Unternehmen können doch billig bei Techno Alpin oder Demac-Lenko einkaufen, weil die aus dem Euroraum stammen :ja: .
NeusserGletscher
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von NeusserGletscher »

^^ Und mit welchem Geld? Einige Gesellschaften waren schon immer ein Zuschußgeschäft. Die rechnen sich nur, weil die Hoteliers an den Übernachtungen verdienen. Andere Gesellschaften erwirtschaften einen Überschuß und haben seit jeher diesen in Ausbau und Modernisierung gesteckt. Andere wiederum zahlen lieber eine fette Rendite aus der Kapitalrücklage.

So der so, Kredite werden irgendwann auch wieder zurückgezahlt. Und die geringen Zinsen sind keineswegs bis in alle Ewigkeit garantiert.
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von j-d-s »

Aber in der derzeitigen Niedrigzinsphase kann man sich hervorragend Geld leihen und auf jetzt geliehenes Geld bleiben die Zinsen auch so niedrig, bis der Kredit ganz getilgt ist.
Rüganer
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von Rüganer »

j-d-s hat geschrieben:Aber in der derzeitigen Niedrigzinsphase kann man sich hervorragend Geld leihen und auf jetzt geliehenes Geld bleiben die Zinsen auch so niedrig, bis der Kredit ganz getilgt ist.
Hast du schon jemals einen Kredit beantragt ? Da gibt es so Kennzahlen ....
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Re: Prognose: Schweizer Tourismus geht weiter bergab

Beitrag von TPD »

j-d-s hat geschrieben:Wieso, die Schweizer Unternehmen können doch billig bei Techno Alpin oder Demac-Lenko einkaufen, weil die aus dem Euroraum stammen :ja: .
Nur blöd dass diese Firmen auch in der Schweiz eine Vertretung oder Tochtergesellschaft haben. Und die werden schon dafür sorgen dass die Käufer nicht vom günstigen Wechselkurs profitieren können...
Aber in der derzeitigen Niedrigzinsphase kann man sich hervorragend Geld leihen und auf jetzt geliehenes Geld bleiben die Zinsen
Nur werden diese tiefen Zinse den Betriebe herzlich wenig dienen, wenn ihnen die erforderlichen Sicherheiten fehlen.
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