Artikel: Stubai - das verstädterte TalDie von den Touristikern angestrebte, aber nicht genehmigte Liftverbindung zwischen der Schlick und der Axamer Lizum über die Kalkkögel hätte an der Gästestruktur auch nichts geändert, ist Steinicke überzeugt. Sie hätte nur noch mehr Tagestouristen angezogen und die Innsbrucker, aber keineswegs mehr Touristen von weiter her.
Stubai - das verstädterte Tal
- Arlbergfan
- Administrator
- Beiträge: 8935
- Registriert: 29.09.2008 - 20:30
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 2090 Mal
- Danksagung erhalten: 4678 Mal
- Kontaktdaten:
Stubai - das verstädterte Tal
Interessante Diplomarbeit übers Stubaital, das die Wichtigkeit der Nähe zur Stadt für die wirtschaftliche Entwicklung unabhängig vom Tourismus hervorhebt. Auch ein gutes Statement, dass ich so mit unterstütze:
EIN FRANKE IM LÄNDLE
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr
Ihr könnt gerne auf Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/powderhuntr
- Petz
- Mount Everest (8850m)
- Beiträge: 9804
- Registriert: 22.11.2002 - 22:26
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Ort: Telfs/Austria
- Hat sich bedankt: 922 Mal
- Danksagung erhalten: 460 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Stubai - das verstädterte Tal
So ganz würd ich den Artikel nicht unterschreiben wollen denn das Stubaital hatte im Gegensatz zu anderen Tälern bei denen der Tourismus die Landwirtschaft als Haupterwerbsquelle ablöste seit dem Mittelalter den Eisenerzbergbau und nach dem Erschöpfen der Erzadern das Metallgewerbe als zusätzlichen Wirtschaftsbereiche.
Gerade im Dorf Fulpmes waren seit dem 18. Jahrhundert dem Bach entlang früher Schmiede - und Metallverarbeitungsbetriebe regelrecht hintereinander aufgefädelt weil sie die Wasserkraft zum Betrieb der Hammerwerke nutzten und die verbanden sich später zur berühmten Stubaier Werkzeugindustrie als mehr oder weniger "Dachverband" vieler kleinerer Betriebe. Deshalb sähe ich eigentlich maximal eine geringe durch die relative Nähe zu Innsbruck verursachte Verstädterung sondern diese viel eher durch die lokale industrielle und gewerbliche Entwicklung begründet.
Gerade im Dorf Fulpmes waren seit dem 18. Jahrhundert dem Bach entlang früher Schmiede - und Metallverarbeitungsbetriebe regelrecht hintereinander aufgefädelt weil sie die Wasserkraft zum Betrieb der Hammerwerke nutzten und die verbanden sich später zur berühmten Stubaier Werkzeugindustrie als mehr oder weniger "Dachverband" vieler kleinerer Betriebe. Deshalb sähe ich eigentlich maximal eine geringe durch die relative Nähe zu Innsbruck verursachte Verstädterung sondern diese viel eher durch die lokale industrielle und gewerbliche Entwicklung begründet.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.