Teil 1...
Nach einigen für Oldtimerfans eher schlechteren Nachrichten sah ich mich „gezwungen“ an meinem letzten freien Tag während meines Praktikums das Walsertal zu verlassen und 3 Oldtimer Sessellifte zu besichtigen.
Erste Station war der ESL „Brüggelekopf“ in Alberschwende. Dessen Konzession läuft nach der nächsten Wintersaison aus, somit war dies wohl die letzte Möglichkeit den ESL im Sommer zu fahren.
Kurz nach 11 war ich am Lift. Ich unterhielt mich vor der Bergfahrt kurz (vmtl. mit dem BL) und fragte ob die Ersetzungspläne noch aktuell sein. Er meinte, dass das vor allem an der Behörde liegen würde, die würden wohl druck machen. Nach dem nächsten Winter sei eigentlich schluss, danach müsse was neues her. Was genau ist noch unklar, die Optimallösung wär sicher ne Gondelbahn. Er sei allerdings am schauen ob sich er nicht eine Genehmigung für einen weiteren Winter bekommen würde.
Nach dieser guten Nachricht schwang ich mich auf einen Sessel und fuhr richtung Bergstation
Die Betonstützen sind immer wieder faszinierend! Kein Summen oder Brummen wie bei den Stahlstützen, eben was ganz eigenes. Einer von vielen gründen warum ich WOPFNER fan bin
Die Streckenführung ist erst flach...
…Nach einem Rösselsprung wird sie etwas steiler und geht durch den Wald.
Auch die Rollen Quitschten bzw. Schmatzten überhaupt nicht, scheint so als hätte man die Gummis erst gewechselt. Schon im letzten Jahr bei dem Ausflug mit Leo schien mir die Anlage aber grundsätzlich sehr gepflegt, in dieser Annahme sah ich mich heuer bestätigt.
Nach einem kurzen Streckenabschnitt, welcher über die Piste führ, geht es wieder in durch den Wald. Währen eines schönen langen Spannfelds hört man im Wald Die Vögel singen und Eichhörnchen im Laub graben.
Die Trasse ist schön bewachsen.
Stütze 10... die Einzige Stahlstützen. Sie wurde vmtl. von Steurer nachträglich eingebaut, bzw. wird sie sicher eine Betonstütze ersetzt haben. Die Stütze hat übrigens Steurer Rollen aber Wopfner Wippen/aufhängungen.
Je länger die Fahrt dauert desto mehr Niederhalter passiert man, folglich desto steiler wurde es
Stütze 13, man beachte das Schild...
… Als ob ich da jemals freiwillig absteigen würde
Die letzten Meter... Hier hat man einen halben Stützenwald gepflanzt
kurz vor der Station geht es fast gerade hin, über die Piste.
Bergstation mit dem typischen Wopfner „Betonpilz“
Lang hielt ich mich oben nicht auf, ich wollte schließlich vor der Mittagspause wieder unten sein, um weiter Richtung Andelsbuch zu fahren.
Der Liftler schaute zwar etwas komisch als ich nach wenigen Minuten wieder am Lift stand, nachdem ich ihm aber erklärte dass ich eh nur wegen dem Lift da sei, zeigte er dann Verständnis.
^Zu sehen im Hintergrund auch das DM Werk.^
Zoom ins Tal.
Beim Blick nach Oben sieht man Wopfner Betonstütze inkl. Robas sowie Steurer Gehängestange sowie Wartunspodeste.
Gemütlich schwebt man durch das Wäldchen! Die Kirchturmglocken, welche pünktlich um 12 läuteten gaben ihr übriges dazu.
Unterschiedliche Farbgebungen der einzelnen Fahrbetriebsmittel sieht man auch nur noch selten, hier sind Steurer Sessel in den Farben...
...Grün...
...Rot...
… und Blau im Einsatz.
Wopfner Roba
Wieder im Tal durfte ich nach einem erneuten kurzem Gespräch mit dem Liftler mir nochmal den Antrieb anschauen
>>Video<<
Lang blieb ich nicht mehr dort, ich fuhr dann relativ schnell wieder weiter zu den DSB's in Andelsbuch.
Fortsetzung folgt...