Da viele von uns auch als Berwanderer / Bergsteiger in den österreichischen Alpen unterwegs sind, wird den einen oder anderen dieses Thema interessieren: http://salzburg.orf.at/news/stories/2789763/
Interessante (oder bedenkliche ?) Entwicklung:
Für Bergsteigen und Wandern in den Alpen würden sich sich immer weniger junge Mitglieder des Deutschen Alpenvereins interessieren - gerade in großen deutschen Städten weit entfernt von den Bergen. (...) Immer mehr Jüngere würden das Geld lieber in städtische Kletterhallen investiert sehen.
Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety !
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Skisaison 2025/26: aktuell 10 Skitage = 4 x Kitzsteinhorn, 2 x Mölltaler, 4 Berge, 1 x Obertauern, Zauchensee
Die Übernachtungszahlen sind meines Wissens aber stabil, wenn nicht sogar steigend. Auch hat sich Wandern bei der jüngeren Generation wieder zunehmend breit gemacht.
Naja. Also in meiner Gegend boomen die Alpenvereine extrem, und zwar gerade deshalb weil man Kletterhallen gebaut hat und sich gegenüber konfliktbehafteten Sportarten wie z. B. Mountainbiking immer mehr öffnet. Ich glaube vielmehr, dass man mit den dabei entstehenden Einnahmen die Finanzierung der Hütten überhaupt erst sichert.
Für mich klingt das wie ein klassisches Sommerlochthema. Hat der Autor halt mal ein altes Thema rausgekramt, ein paar DAV-Sektionen abtelefoniert und dann die O-Töne so hingedreht, dass es passt - vgl. das Zitat des Hannoveraners, der den Sachverhalt so nicht bestätigen will.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)