Sankt Corona 30. 12. 2016

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chr
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Sankt Corona 30. 12. 2016

Beitrag von chr »

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Eigentlich hatte ich mir über die Weihnachtsferien eine Schifahr-Pause verordnet. Zu groß war meine Sorge von Massen an Wintersportlern auf wenigen pickelharten Kunstschneepisten. So hatte ich in dieser Zeit auch keine Urlaubstage bei meinem Arbeitgeber angemeldet.

Doch dann schüttelte Frau Holle diese Woche ihre Pölster über den Bergen Ostösterreichs und mein Arbeitgeber benötigte meine Dienste heute nicht. Dazu war Kaiserwetter vorhergesagt. Also dann doch noch ein Schitag in diesem Jahr.
Als Ziel wählten meine Frau und ich den Simas-Lift in Sankt Corona, ein Schigebiet abseits des Main-Streams. Lift und Pisten waren geöffnet, nur der Funpark und eine Pistenvariante waren bei aktiver Beschneiung noch geschlossen, man konnte aber auch dort schon ohne Kontakt mit Wiese oder Steinen durchfahren. Leider lockte das herrliche Winterwetter doch mehr Menschen auf die Piste als uns lieb war. Bei jeder Bergfahrt mussten wir über 5 Minuten warten.
Bei wolkenlosem Himmel, Windstille und Temperaturen zwischen -5° und +2°C akzeptiert man dies.

Doch nun zu den Bildern:
Erste Bergfahrt am Morgen.
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Einige präparierte Pistenstücke sowie dieser Abschnitt der Lifttrasse wurden in der Nacht mit der Schneekanone wieder zugeschneit.
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Im oberen Bereich geht es mit dem Lift durch den Winterwald.
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Die ersten Abfahrten sind immer die Besten.
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Die Schneekanonen waren alle so positioniert, dass man nie hindurch fahren musste.
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Die frische Piste im unteren Abschnitt.
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Der Starthang, der am Morgen noch gut zu fahren war,…
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…zeigte bereits am Vormittag deutliche Abnützungserscheinungen.
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Es waren einfach zu viele Schifahrer hier, wie man an der Warteschlange vor dem Schlepplift sehen kann.
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Damit kommen wir zum Pistenzustand:
Der Naturschnee, der diese Woche auf die Kunstschneebänder gefallen ist, war herrlich zu fahren. Leider kam an exponierten Stellen, wie zum Beispiel dem Starthang, der harte bis eisige Untergrund des Maschinenschnees durch.
Gut, dass wir nur eine Drei-Stunden-Karte erworben hatten. Die Pistenqualität ließ rasch nach.

Noch weitere Eindrücke vom Schigebiet:
Hier haben wir die Simashütte im Sonnenschein.
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Beschneiung mit Simaslift.
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Beschneiung mit der Hohen Wand im Hintergrund.
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Wir waren von 8:30 bis 11:30 Uhr beim Simaslift Schifahren, anschließend in der Simashütte mittagessen. Unser Schitag war aber trotz Ablauf der Drei-Stunden-Karte nicht zu Ende. Wir wechselten mit dem Auto noch in die benachbarte Familienarena Sankt Corona. Für diesen flachen Übungslift würde ich kein Geld ausgeben, wenn ich nicht zum Beispiel mit einem Anfänger dort wäre. Heute hat uns der Besuch dort allerdings nichts gekostet, da ein einmaliger Besuch pro Saison in unserer Niederösterreich-Card inkludiert ist. So konnte ich nun Niederösterreichs jüngsten Schlepplift erstmals fahren, der heuer in die dritte Saison geht.

Auf Grund des flachen Terrains und der geringeren Liftkapazität war der Pistenzustand in der Familienarena deutlich besser, als beim Simaslift. Erschreckend waren nur die Wartezeiten, die meist über 10 Minuten waren.

Bergfahrt mit dem Teller-Schlepplift.
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Abfahrt links des Lifts…
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…und rechts.
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Auch das Förderband haben wir begutachtet.
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Blick vom Förderband zum Schlepplift.
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Um 15:00 Uhr ist die gesamte Familienarena im Schatten. Zeit für uns, den Schitag zu beenden.
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Auch wenn die Warteschlange vor dem Lift nicht groß aussieht, wegen der geringen Liftkapazität wartet man doch rund 10 Minuten.
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Fazit: Schön, wieder auf pulvrigem Naturschnee unterwegs zu sein. Schade, dass das derzeit viel zu viele Sportler vorhaben. Ich hoffe auf geringeren Andrang nach den Weihnachtsferien.
Gruß chr

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