Vandalismus auf dem Gipfel
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Ich reaktiviere mal dieses alte Topic, weil mir in einem anderen thread besser hierhin passende Gedanken kamen.
Seit das Topic eröffnet wurde, sind noch andere Formen des Vandalismus hinzugekommen. Die, welche man schon aus dem urbanen Raum kennt: Schmierereien mit wasserfesten Filzstiften und, in den Bergen allerdings seltener, Spraydosen sowie Aufkleber. Urheber sind auch in den Bergen die gleichen wie in den Städten. An einem der beiden Ränder des politischen Spektrums stehende Personen und selbstverständlich Fussballhooligans.
Ich habe selber Ruhebänke und Picknicktische gesehen, die mit ins Holz geschnitzten oder mit wasserfestem Filzstift angebrachten Tags und auch Obszönitäten über und über "verziert" wurden. Die in den Städten bereits omnipräsenten, extrem störenden Fussballaufkleber sind nun auch in den Bergen auf dem Vormarsch. Das letzte was ich auf einem Wegweiser, Themenwegposten oder Panoramatafel sehen will, ist die Abkürzung oder Logo eines Fussballvereins, pubertäre Kritzeleien oder politische (oft radikale) Propaganda!
Echt, was geht in den Köpfen dieser Hohlbirnen vor? Ihr könnt ja begeisterter Anhänger des Vereins eurer Wahl sein, da haben die wenigsten was dagegen. Wer extreme politische Positionen vertritt, sollte vielleicht doch mal besser etwas Selbstreflektion betreiben. Aber Vandalismus (egal wo), ist asozial, hässlich und kann sogar gefährlich sein (wenn Verkehrs- oder Warnschilder überklebt oder verschmiert werden), und geht darum gar nicht!
Seit das Topic eröffnet wurde, sind noch andere Formen des Vandalismus hinzugekommen. Die, welche man schon aus dem urbanen Raum kennt: Schmierereien mit wasserfesten Filzstiften und, in den Bergen allerdings seltener, Spraydosen sowie Aufkleber. Urheber sind auch in den Bergen die gleichen wie in den Städten. An einem der beiden Ränder des politischen Spektrums stehende Personen und selbstverständlich Fussballhooligans.
Ich habe selber Ruhebänke und Picknicktische gesehen, die mit ins Holz geschnitzten oder mit wasserfestem Filzstift angebrachten Tags und auch Obszönitäten über und über "verziert" wurden. Die in den Städten bereits omnipräsenten, extrem störenden Fussballaufkleber sind nun auch in den Bergen auf dem Vormarsch. Das letzte was ich auf einem Wegweiser, Themenwegposten oder Panoramatafel sehen will, ist die Abkürzung oder Logo eines Fussballvereins, pubertäre Kritzeleien oder politische (oft radikale) Propaganda!
Echt, was geht in den Köpfen dieser Hohlbirnen vor? Ihr könnt ja begeisterter Anhänger des Vereins eurer Wahl sein, da haben die wenigsten was dagegen. Wer extreme politische Positionen vertritt, sollte vielleicht doch mal besser etwas Selbstreflektion betreiben. Aber Vandalismus (egal wo), ist asozial, hässlich und kann sogar gefährlich sein (wenn Verkehrs- oder Warnschilder überklebt oder verschmiert werden), und geht darum gar nicht!
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Da vergisst du aber vieles. Es gibt noch wesentlich mehr Aufkleberkategorien.
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judyclt
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Stimmt. Das Geklebe bleibt trotzdem dämlich. Eigentlich müsste man den Idioten mal alle Fenster zu Hause mit irgendwelchen kleinen Aufklebern zukleistern. Vielleicht merken sie dann, dass das asozial ist.
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zonk
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Was die Leute so stört
.ich finde das gekritzel und die Aufkleber manchmal ganz unterhaltsam.gehörz.dazu. im übrigen nicht erst seit einigen Jahren..auch vor 30 Jahren gab's auf Gipfelkreuzen -und bänken schon Aufkleber und Tags.
Das ist Lichtjahre vom absägen entfernt.auch wenn mir persönlich das wumpe ist,ob da ein Kreuz steht,halb vorhanden ist oder gar nicht
.ich finde das gekritzel und die Aufkleber manchmal ganz unterhaltsam.gehörz.dazu. im übrigen nicht erst seit einigen Jahren..auch vor 30 Jahren gab's auf Gipfelkreuzen -und bänken schon Aufkleber und Tags.
Das ist Lichtjahre vom absägen entfernt.auch wenn mir persönlich das wumpe ist,ob da ein Kreuz steht,halb vorhanden ist oder gar nicht
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mark13
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Finde auch Aufkleber solange Sie jetzt keine Infos verdecken nicht schlimm. Also vorher würde ich gern die Leute den Berg runterschubsen die (eigentlich egal wo) überall ihren Müll entsorgen.
Wirklich das ist derart arrogant und faul. Ich fahre jedes Mal aus der Haut. Wenn ich so einen in die Finger bekomme dann gibt's hier einen Medienbericht wegen mir...
Wirklich das ist derart arrogant und faul. Ich fahre jedes Mal aus der Haut. Wenn ich so einen in die Finger bekomme dann gibt's hier einen Medienbericht wegen mir...
Gruß Mark13
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judyclt
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Also kann ich dir ruhig die Motorhaube am Auto mit Hansa Rostock Aufklebern verzieren? Verdecken dann ja keine wichtigen Infos.mark13 hat geschrieben: 07.03.2026 - 20:52 Finde auch Aufkleber solange Sie jetzt keine Infos verdecken nicht schlimm. ..
Ich verstehe schon, was du meinst, finde es aber unabhängig vom "ist doch nicht so wild" Gedanken einfach falsch. Warum beklebt man etwas, was einem nicht gehört?
Vielleicht würden mehr freigegebene Aufkleberwände helfen. Die finde ich tatsächlich auch interessant.
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mark13
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Fraglich ob man Eigentum des Landes (also unser aller Eigentum irgendwie) und das des einzelnen Vergleichen kann. Solange die Funktionalität nicht eingeschränkt ist (von einem Wegweiser z.B.) ist es ja eine Frage des Geschmacks. Es entsteht meiner Ansicht nach kein Schaden.judyclt hat geschrieben: 07.03.2026 - 21:26Also kann ich dir ruhig die Motorhaube am Auto mit Hansa Rostock Aufklebern verzieren? Verdecken dann ja keine wichtigen Infos.mark13 hat geschrieben: 07.03.2026 - 20:52 Finde auch Aufkleber solange Sie jetzt keine Infos verdecken nicht schlimm. ..
Ich verstehe schon, was du meinst, finde es aber unabhängig vom "ist doch nicht so wild" Gedanken einfach falsch. Warum beklebt man etwas, was einem nicht gehört?
Vielleicht würden mehr freigegebene Aufkleberwände helfen. Die finde ich tatsächlich auch interessant.
Gruß Mark13
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Ach, nur weil es dem Staat gehört, kann man es ungeniert beschädigen? Und ja, die Aufkleberei ist juristisch gesehen eine Sachbeschädigung. Warum soll öffentlicher Besitz weniger Wertschätzung verdienen als privater? Ausserdem bezahlen wir über unsere Steuern alle mit für die Reinigung oder Ersatz. Ich finde es also unsozial, der Allgemeinheit Kosten aufzuerlegen, nur weil man meint wie die Hunde überall markieren zu müssen.
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Vor einigen Jahren haben wir (meine beiden Töchter und ich) am Gipfel des Glockturms in über 3300m Höhe ein "Häuferl" vorgefunden...
Ok, wenn man viele Stunden am Berg unterwegs ist, kann ja mal die Notwendigkeit dafür bestehen. Gibt ja nicht so viele öffentliche Toiletten über 3000m.
Aber ich habe gelernt, dass man dafür den Weg/Steig/übliche Aufstiegsspur verlässt, sich ein paar Steine sucht, eventuell ein kleines Loch macht und dort seine Ausscheidungsprodukte dezent versteckt, oder?
Ok, wenn man viele Stunden am Berg unterwegs ist, kann ja mal die Notwendigkeit dafür bestehen. Gibt ja nicht so viele öffentliche Toiletten über 3000m.
Aber ich habe gelernt, dass man dafür den Weg/Steig/übliche Aufstiegsspur verlässt, sich ein paar Steine sucht, eventuell ein kleines Loch macht und dort seine Ausscheidungsprodukte dezent versteckt, oder?
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Leider entsorgen manche Zeitgenossen ihren Müll in der freien Natur. Das ist auch eine Art Vandalismus.
Durch die Einführung des Dosen- und Flaschenpfands in Deutschland und Österreich ist zumindest ein monetärer Anreiz da, die leeren Gebinde wieder mitzunehmen.
Es wäre daher sehr wünschenswert, wenn die EU hier ein einheitliches Pfandsystem durchsetzen würde, so daß man EU-weit die leeren Gebinde zurück geben kann und die Ressourcen somit wieder im Kreislauf verbleiben können.
Durch die Einführung des Dosen- und Flaschenpfands in Deutschland und Österreich ist zumindest ein monetärer Anreiz da, die leeren Gebinde wieder mitzunehmen.
Es wäre daher sehr wünschenswert, wenn die EU hier ein einheitliches Pfandsystem durchsetzen würde, so daß man EU-weit die leeren Gebinde zurück geben kann und die Ressourcen somit wieder im Kreislauf verbleiben können.
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judyclt
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Ich suche noch die Ironie...mark13 hat geschrieben: 07.03.2026 - 21:49 Fraglich ob man Eigentum des Landes (also unser aller Eigentum irgendwie) und das des einzelnen Vergleichen kann. Solange die Funktionalität nicht eingeschränkt ist (von einem Wegweiser z.B.) ist es ja eine Frage des Geschmacks. Es entsteht meiner Ansicht nach kein Schaden.
Finde ich überhaupt nicht fraglich. Es gibt zudem leider auch genug nicht öffentliche Stellen, die beklebt und verschmiert werden. Toiletten in Lokalen zum Beispiel.
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Btw, ich glaube nicht, dass es in Österreich auch nur ein einziges Gipfelkreuz gibt das im Eigentum von Bund, Land oder Gemeinde ist.
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Na ja, Eigentum des Landes? Ernst gemeint?
Welches Land? D, Ö, Ch?
Nach deiner Theorie dürften dann aber die Touristen nur im Heimatland so etwas machen...
Welches Land? D, Ö, Ch?
Nach deiner Theorie dürften dann aber die Touristen nur im Heimatland so etwas machen...
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Hö?
Welche Theorie?
Hab mich auf das weiter oben bezogen
Welche Theorie?
Hab mich auf das weiter oben bezogen
Fraglich ob man Eigentum des Landes (also unser aller Eigentum irgendwie)
Hermann ist der Skilehrer für uns alle (Aksel Lund Svindal über Hermann Maier)
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Sorry, hab mich auf den Beitrag von mark13 bezogen!
Die Gipfelkreuze werden ja sehr oft von lokalen Vereinen gebaut und gewartet - wem die dann "gehören"? Aber auch da ist es egal, wem die gehören. Bekleben oder Verunstalten ist für mich absolutes NoGo!
Die Gipfelkreuze werden ja sehr oft von lokalen Vereinen gebaut und gewartet - wem die dann "gehören"? Aber auch da ist es egal, wem die gehören. Bekleben oder Verunstalten ist für mich absolutes NoGo!
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mark13
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Mein Einstieg in das Thema war, dass ich mich vorher über den Müll aufrege der lose in der Landschaft rumfliegt als über so ein paar Sticker auf irgendeiner Bank.judyclt hat geschrieben: 08.03.2026 - 18:57Ich suche noch die Ironie...mark13 hat geschrieben: 07.03.2026 - 21:49 Fraglich ob man Eigentum des Landes (also unser aller Eigentum irgendwie) und das des einzelnen Vergleichen kann. Solange die Funktionalität nicht eingeschränkt ist (von einem Wegweiser z.B.) ist es ja eine Frage des Geschmacks. Es entsteht meiner Ansicht nach kein Schaden.
Finde ich überhaupt nicht fraglich. Es gibt zudem leider auch genug nicht öffentliche Stellen, die beklebt und verschmiert werden. Toiletten in Lokalen zum Beispiel.
Und in einem Lokal ekel ich mich ehr davon wie viele von den Leuten offensichtlich nicht gelernt haben wie man richtig Pinkeln geht oder noch schlimmer größere Geschäfte verrichtet. Das ist ein Phänomen was nicht erst seit gestern und eigentlich überall auftritt
Aufkleber in einer Kabine z.B. finde ich extrem nervig an den scheiben. Oder das offensichtlich mutwillige zerkratzen dieser. Aber auf irgend einem Gipfelkreuz. Ja dann nimm halt ein Fläschchen Isopropanol mit und mach's ab.
Gruß Mark13
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Ob es mich stört ist die eine Sache, aber der zunehmende Verlust an Respekt vor dem Eigentum anderer Menschen, ist eine andere Sache!
Wo ist die Grenze?
Ein Aufkleber da, eine Schmiererei dort, ein Schei...haufen woanders - das ist mMn nicht in Ordnung. Liegt es an der Erziehung?
Wo ist die Grenze?
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zonk
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Es gehen mehr Leute wandern als früher.Mittlerweilenistndas ja bekannt,dass dieses Hobby mittels social Media wesentlich mehr Menschen lockt als früher,als es noch der Kniebundhosen-Opa-Sport war .
Mit mehr Menschen in den Bergen gibt's natürlich auch mehr Kleberli oben und auch,ja,leider,auch mal den ein oder anderen Haufen.Was aber immer noch äusserst selten sein dürfte
Mit mehr Menschen in den Bergen gibt's natürlich auch mehr Kleberli oben und auch,ja,leider,auch mal den ein oder anderen Haufen.Was aber immer noch äusserst selten sein dürfte
- TONI_B
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Ja und? Nur weil mehr Leute in den Bergen unterwegs sind, rechtfertigt das doch nicht dieses Verhalten.
P.S.: Deine Tastatur hat gewisse Leiden...
P.S.: Deine Tastatur hat gewisse Leiden...
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Tja. Das mit den menschlichen Exkrementen nimmt bei uns schon bizarre Züge an. Ich bin mir recht sicher, dass manche hier versuchen, ihr Revier zu markieren, wie's sonst auch Tiere tun. Anders kann ich mir nicht erklären, warum sdie Wurst mitten auf einem Wanderweg liegt und nicht ein paar Meter weiter im Gebüsch.
Der Umgang mit der Natur sagt sehr viel über unser Verhältnis zur Natur aus. Sticker mit politischen Botschaften im letzten Winkel der Natur finde ich ätzend.
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- Kris
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Ich meine: Wer das Bekleben von Sitzbänken, Gipfelkreuzen, Heustadeln, Hinweisschiuldern etc. moralisch beurteilen will, möge sich doch nicht am Eigentumsbegriff orientieren. Hier sollte in Schule und Elternhaus doch eine etwas feineres moralische Wertegebäuder vermittelt worden sein?
Wichtiger erscheint mit der Respekt vor der Natur als einem der letzten halbwegs frei zugänglichen Räume, in denen Menschen sich der durchregulierten und dauerhaft umsorgten Alltagswelt entziehen können. Solche Landschafts- und Lebensräume sollten als schützenswerte Freiräume gelten, von "ganz innen heraus", ohne dass hier ein Eigentums-/Überachungskanon zu Wirkung kommt.
Man sollte sich dort erholen, sportlich fordern, Kraft schöpfen und allein oder mit anderen zur Ruhe kommen können. Ohne auch dort noch mit demselben ästhetischen und symbolischen Müll konfrontiert zu sein, der den Alltag bereits überall überzieht.
Gerade weil der öffentliche Raum sonst immer stärker "geschützte" werden durch Verbote, Absperrungen, Kameras und baulicher "Anti-Gratis-Aufenthalts" Abwehr, sollte in der Natur ein umso stärkeres Verantwortungsbewusstsein gelten. Wer dort eigene Spuren hinterlässt, ob Müll, Tags oder Aufkleber als ego-Botschaft, Weltanschauung oder Marken-Opfen, beschädigt den Charakter des Ortes selbst.
Naturräume in der Nähe von Städten wie München oder Innsbruck werden heute leider vielfach rücksichtslos verunstaltet: Felswände werden besprüht, Lackstift-Tags finden sich überall, und Aufkleber bedecken nahezu jede sichtbare Fläche. Ähnlich wie Tiere zum Markieren hinpinkeln oder k*cken, scheint ein Markierungsbedürfnis offenbar bei machen "modernen" Zeitgeinossen ebenso präsent zu sein. Unterschied zu tierischen Exkrementen ist jedoch, dass Aufkleber, Lackstifte, Sprühfarbe viele Jahrzehnte/Jahrhunderte überdauern. Und man meinen möge, dass ein Mensch über einen eigenen Verstand verfügt, der eigene Handlungen und deren Wirkung bewusst abwägen kann.
Das sich dieses Benehmen immer mehr in Naturräume hinein "verlängert", finde ich nicht nur schade, sondern auch unerquicklich und respektlos.
Hoffe ja stets, dass es sich "nur" um pubertäre Handlungen handelt. Vielleicht von 14-jährigen Kids, die ihre vermeintlichen Freiheiten mit Bier und Trotz erkunden. So sicher bin ich mir da jedoch nicht...
Wichtiger erscheint mit der Respekt vor der Natur als einem der letzten halbwegs frei zugänglichen Räume, in denen Menschen sich der durchregulierten und dauerhaft umsorgten Alltagswelt entziehen können. Solche Landschafts- und Lebensräume sollten als schützenswerte Freiräume gelten, von "ganz innen heraus", ohne dass hier ein Eigentums-/Überachungskanon zu Wirkung kommt.
Man sollte sich dort erholen, sportlich fordern, Kraft schöpfen und allein oder mit anderen zur Ruhe kommen können. Ohne auch dort noch mit demselben ästhetischen und symbolischen Müll konfrontiert zu sein, der den Alltag bereits überall überzieht.
Gerade weil der öffentliche Raum sonst immer stärker "geschützte" werden durch Verbote, Absperrungen, Kameras und baulicher "Anti-Gratis-Aufenthalts" Abwehr, sollte in der Natur ein umso stärkeres Verantwortungsbewusstsein gelten. Wer dort eigene Spuren hinterlässt, ob Müll, Tags oder Aufkleber als ego-Botschaft, Weltanschauung oder Marken-Opfen, beschädigt den Charakter des Ortes selbst.
Naturräume in der Nähe von Städten wie München oder Innsbruck werden heute leider vielfach rücksichtslos verunstaltet: Felswände werden besprüht, Lackstift-Tags finden sich überall, und Aufkleber bedecken nahezu jede sichtbare Fläche. Ähnlich wie Tiere zum Markieren hinpinkeln oder k*cken, scheint ein Markierungsbedürfnis offenbar bei machen "modernen" Zeitgeinossen ebenso präsent zu sein. Unterschied zu tierischen Exkrementen ist jedoch, dass Aufkleber, Lackstifte, Sprühfarbe viele Jahrzehnte/Jahrhunderte überdauern. Und man meinen möge, dass ein Mensch über einen eigenen Verstand verfügt, der eigene Handlungen und deren Wirkung bewusst abwägen kann.
Das sich dieses Benehmen immer mehr in Naturräume hinein "verlängert", finde ich nicht nur schade, sondern auch unerquicklich und respektlos.
Hoffe ja stets, dass es sich "nur" um pubertäre Handlungen handelt. Vielleicht von 14-jährigen Kids, die ihre vermeintlichen Freiheiten mit Bier und Trotz erkunden. So sicher bin ich mir da jedoch nicht...
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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zonk
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
Hab ich auch gar nicht geschrieben,dass es gerechtfertigt ist.TONI_B hat geschrieben: 10.03.2026 - 08:40 Ja und? Nur weil mehr Leute in den Bergen unterwegs sind, rechtfertigt das doch nicht dieses Verhalten.
P.S.: Deine Tastatur hat gewisse Leiden...![]()
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
@Kris
Da bin ich bei dir!
Es wäre halt schön, wenn die Moral oder das Unrechtsbewusstsein schon von vornherein vorhanden ist
Scheint aber leider immer mehr dass diese Einstellungen verloren gehen.
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Es wäre halt schön, wenn die Moral oder das Unrechtsbewusstsein schon von vornherein vorhanden ist
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Re: Vandalismus auf dem Gipfel
O-Ton im ICE letztes Jahr: Das WC müsse leider außer Betrieb genommen werden, weil ein Zuggast sein großes Geschäft neben der Schüssel verrichtet habe.Tyrolens hat geschrieben: 10.03.2026 - 09:09 Tja. Das mit den menschlichen Exkrementen nimmt bei uns schon bizarre Züge an.
Leider kein Scherz.
It's better to ski out than to fade away