
Eigentlich wollten meine Frau und ich erst am 28. 1. den Unterberg besuchen. Für diesen Tag erhofften wir uns wenige Besucher und somit leere Pisten, da am Vorabend der Dirndlball stattfand.
Da aber letztendlich der Wetterbericht für den 28. 1. Windstärke 11 bis 12 prognostizierte, entschieden wir uns doch für einen Besuch am 27. 1., wo wir deutlich besseres Wetter erwarten durften. Damit sind wir auch schon beim Thema.
Wetter:
Bei Temperaturen zwischen -2° und +2°C war es überwiegend heiter. Um die Mittagszeit zogen Nebel über den Gipfel. Ebenso war es in diesem Bereich windig.
Lift- und Pistenstatus:
Alles geöffnet.
Meist waren die Wartezeiten unter zwei Minuten, nur am Schneidlift waren sie höher, am frühen Nachmittag sogar über fünf Minuten.
Pistenzustand:
Grundsätzlich waren wir mit Frühjahrs-Verhältnissen konfrontiert. Am Morgen waren die Pisten hart. Störend waren extrem viele große Knollen. Mit dem Auffirnen stieg dann das Schivergnügen. Auf apere Stellen und Steine musste man fast überall achten. Die Pisten Hüttenhang und Talabfahrt wurden nicht frisch präpariert.
Bilder:
Nach der Busfahrt geht es zur ersten Liftfahrt. Bergfahrt am Gipfellift.


Abfahrt auf der Piste „Michaela Dorfmeister“.

Nochmals bei der Bergstation der Gipfellifte. Blick zum Schneeberg.

Auf der Schneidliftabfahrt. Die harten Knollen waren am Morgen sehr unangenehm. Das wahre Schivergnügen setzte erst mit dem Auffirnen ein.


Auf der Waldabfahrt.

Talstation der Gipfellifte, dahinter der Schneeberg.

Dem Schneeberg fährt man auch im Silbergraben entgegen.

Bergfahrt mit dem Karnerbodenlift.

Am Grat zwischen Gipfel und Schneidlift hat der Sturm mannshohe Schneeberge aufgetürmt. Das Bild entstand zur Mittagszeit, als die Nebel über den Gipfel zogen.

Das Unterbergschutzhaus…

…steht neben dem Hüttenhang. Dieser Hang wurde nicht mehr präpariert. Eine Präparierung hätte bei dieser geringen Schneeauflage wohl mehr geschadet als genutzt.

So sieht dieser Hang von oben aus.

Selber Standort, Zoom zur Unterbergkirche.

Auf der Karnerbodenabfahrt.


Am Ende des Tages geht es durch die Heurissklamm ins Tal.

Fazit: Wenn man mangels Beschneiungsanlage apere Stellen akzeptiert, kann man am Unterberg derzeit einen schönen Frühjahrsschitag haben.