Im Skigebiet Silvretta Montafon ist es am Mittwoch zu einer Schlägerei beim Warten auf eine Gondelbahn gekommen. Drei Personen wurden dabei verletzt. Auslöser für den Streit war eine Skifahrerin, die sich von hinten vordrängeln wollte.
Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety !
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Skisaison 2025/26: aktuell 10 Skitage = 4 x Kitzsteinhorn, 2 x Mölltaler, 4 Berge, 1 x Obertauern, Zauchensee
Besonders interessant ja, dass der Ehemann der "Dränglerin" offensichtlich der Aggressor war.
Mindestens so interessant: Der ist 49 und hat es noch nötig sich wegen Drängeln an der Gondelbahn zu schlagen.
Wie affig.
Habs auch gerade in den Nachrichten gelesen und hätte den Link schon für das Forum kopiert... aber war dann doch nicht der Schnellste
Ist doch einfach nur traurig sowas... soll sie doch vorgehen, wenn sies so eilig hat. Also wir lachen da immer, wenn jemand versucht, sich hektisch an der Gondelbahn durch die Leute zu drängen, um dann gefühlt eine Gondel vorher in die Seilbahn einzusteigen. Bei einer Folgezeit von ca 10sek hat derjenige ja dann einen riiiesen Vorsprung
Die Idioten sterben halt nicht aus. Leider sieht man immer mal welche in sämtlichen Gebieten. Egal ob beim Vordrängeln, oder beim Wachsabziehen in der Gondel, oder bei furchtbarer Musik hören aus offenen Boxen im Sessellift. Habe ich alles schon erlebt. Da fragst dich manchmal echt, was bei den Leuten in der Birne so vorgeht
Seit wann werden hier im Forum Drängler verteidigt? Von mir aus können gern alle Drängler eines auf den Deckel bekommen, insb. die ganzen Renntrainingsgruppen im Herbst..
starli hat geschrieben: 16.02.2018 - 12:31
Seit wann werden hier im Forum Drängler verteidigt? Von mir aus können gern alle Drängler eines auf den Deckel bekommen, insb. die ganzen Renntrainingsgruppen im Herbst..
Erstmal lesen, ne? Das war der Ehemann der Dränglerin der ausgeteilt hat.
Und nicht einer der Posts verteidigt Drängeln.
Schlägerei finde ich allerdings doch noch schlimmer als Drängeln.
Ich hatte ja gepostet, dass die Gondelbahn Sasslong in dieser Woche diverse Hänger hatte. Natürlich gabs dort auch Drängler vom Feinsten, affig ist übrigens der beste Ausdruck dafür also waren die Drängler bereits 2 Gondeln vor uns mit geschlossener Türe als die Bahn streikte..... nach kurzer Zeit waren die Scheiben beschlagen....und alle bekamen mit, dass die Warteschlange sich Richtung Busse und Taxen auflöste. Die Gondel konnte natürlich nicht geöffnet werden.
Alle anderen Schifahrer hatten das tiefste Mitgegühl von uns da drin zu hängen, für diese Drängler kann ich echt nur sagen..... PECH .....so läuft es halt manchmal auch und nur wegen 2 Kabinen Vorsprung...AFFIG
starli hat geschrieben: 16.02.2018 - 12:31
Seit wann werden hier im Forum Drängler verteidigt? Von mir aus können gern alle Drängler eines auf den Deckel bekommen, insb. die ganzen Renntrainingsgruppen im Herbst..
Vielleicht sollte man auch mal die Trödler mit ins Blickfeld nehmen, welche an einem 8er Sessel sich zu Dritt einreihen, dann zu einer 5er Reihe aufschließen und sobald die Fünf einsteigen einfach stehen bleiben.
Also ich als (weitgehnder) Einzelfahrer finde es schon sehr ärgerlich, wie sich viele Leute blockieren hinstellen, damit weder rechts noch links jemand vorbei kommt.
Das führt dann nicht selten dazu, dass die Kapazität eines Liftes zu durchschnittlich nur 50-75% ausgelastet wird, selbst dann wenn eine Megaschlange davor steht...
Der Vorwurf geht aber an die Bergbahnen. Statt dass Singlelines ausgebaut werden, verschwinden sie zunehmends wieder oder wurden gar nie „erfunden“. Dass so simples 1x1 für eine bessere Auslastung nicht in die Köpfe der Bergbahnbetreiber geht, verstehe ich nicht. Mittlerweile kenne ich nur noch St.Moritz, die das konsequent anwenden.
Mit den größeren Sesselbreiten ist es eben auch schwierig, solche Single-Lines zu benutzen. Wenn man ganz rechts an der Single-Line steht, kommt man bei einem 8er schwer noch zu einem freien Platz ganz links. Oder es gibt ständig Chaos, weil dann zwei Leute aufeinander sitzen. Bei einem 4er geht das noch relativ easy mit max. 3 Leuten, die einen Schritt nach links machen, oder man fährt gerade hinter den Leuten durch. Oder sortiert man sich da als "Single" schon vor den Sperren ein? Da kommt man ja noch weniger auf die andere Seite durch... Ich habe das bisher sehr selten in echt erlebt, meine aber, dass ich beide Varianten schon gesehen habe.
Bei einem 6er in St.Moritz funktioniert das bestens, indem
- es links und rechts je eine Singleline hat.
- die beiden Zugänge kein Tor haben, sodass man auch noch „spät“ nachkommen kann (geht nur, wenn kein Förderband vorhanden ist).
- zwei Mitarbeiter vorne stehen und aktiv mithelfen.
So erreichen sie fast 100% Auslastung. So würde das bestimmt auch bei einem 8er funktionieren.
Bei den 4ern im Gebiet klappt das sowieso bestens auch mit nur einer Spur. Und bei Gondeln ist es ebenfalls kein Problem, wie zB bei der 10er-Gondel in Laax.
Aber es braucht halt aktive Mitarbeiter.
Bei Sesselbahnen sind mir Single-Lines in Österreich tatsächlich noch nicht aufgefallen, bei Gondelbahnen gibts das häufig. Bestes Beispiel in Saalbach die Bernkogelbahn, zur Rushhour ist man da als Alleinfahrer trotz objektiv großer Schlange sehr schnell in der Gondel und jede Gondel wird aufs Maximum voll gemacht. Neben dem Haupteinstieg steht ein Bergbahner und zählt, wieviele drin sitzen und ruft dann zum Single-Einstieg, wieviele noch reinpassen.
flamesoldier hat geschrieben: 17.02.2018 - 11:00
Neben dem Haupteinstieg steht ein Bergbahner und zählt, wieviele drin sitzen und ruft dann zum Single-Einstieg, wieviele noch reinpassen.
...und genau das ist meiner Ansicht nach immer noch die effektivste Methode die FBMs maximal auszulasten: Ein Einweiser beim Einstieg!
danimaniac hat geschrieben: 16.02.2018 - 06:35
Besonders interessant ja, dass der Ehemann der "Dränglerin" offensichtlich der Aggressor war.
Mindestens so interessant: Der ist 49 und hat es noch nötig sich wegen Drängeln an der Gondelbahn zu schlagen.
Wie affig.
das geht doch gar nicht aus dem Bericht hervor. Wie war denn die Situation? Ist die Dame an dem Jüngling vorbeigerutscht, weil der mit seine coolen Snowboard einfach noch in Ruhe eine Kippe anzünden wollte und nicht weiter rutschte? Vielleicht hat er dann die Frau beschimpft und der Mann von Ihr ist dazwischen gegangen? Was heisst denn "attackierte den jungen Schweizer"? Verbal oder einen SChubser? Der Bericht ist doch ziemlich unsubstantiiert und lediglich das Ergebnis ist bekannt: eine Schlägerei mit gesundheitlichen Folgen.
Ich habe übrigens noch nie eine Frau gesehen oder bemerkt, die sich extrem vorgedrängelt hat. Aktives Anstehen passt, mehr geht auch nicht, wenn es voll ist. Und wenn jemand nicht in die Puschen kommt (wie man hier im Norden sagt), dann darf man doch vorbei rutschen, oder?
Gruß,
Markman (der aktives Anstehen pflegt und im Prinzip immer vordrängelt)
In Bericht steht eindeutig, dass, nachdem die Fronten geklärt schienen, der Holländer noch mal den Schweizer attackierte, was zu Knochenbrüchen führte.
Warum auch immer du noch Vorurteile gegen den Snowboarder anbringen musst, der offensichtlich nicht apathisch rumstand, sondern das Drängeln ja bemerkte und bemängelte (wie harsch auch immer), verstehe ich nicht und ändert nichts an der Tatsache, dass der Spast von Schläger sogar nach Trennung durch Umstehende zuschlagen musste. Nix Affekt oder Frau beschützen, einfach nur Arschloch.
Zuletzt geändert von danimaniac am 17.02.2018 - 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
Auch in der Faschingswoche hat das Personal hier an den Umlaufbahnen eingewiesen. Das ging super...laute Ansage wieviel noch frei und ruckizucki war Gondel voll. Das haben die Jungs an der Bahn in der Hand.... obs gut läuft oder nicht...
Mein Eindruck ist, dass in den „Touri-Skigebieten“ wie bspw. Sölden unentspannte Zeitgenossen eher vorhanden sind als in ruhigeren Gebieten wie bspw. Obertauern.
danimaniac hat geschrieben: 17.02.2018 - 13:28
Warum auch immer du noch Vorurteile gegen den Snowboarder anbringen musst, der offensichtlich nicht apathisch rumstand, sondern das Drängeln ja bemerkte und bemängelte (wie harsch auch immer), verstehe ich nicht und ändert nichts an der Tatsache, dass der Spast von Schläger sogar nach Trennung durch Umstehende zuschlagen musste. Nix Affekt oder Frau beschützen, einfach nur Arschloch.
das war doch nur eine Hypothese von mir. Könnte auch das Gegenteil gewesen sein: Coole alte Snowboarderin schmeisst einen kleinen 17-jährigen um, weil er nicht schnell genug weiter geht... was ich sagen wollte, dass die Gründe vielfälltig sein könnten, der Journalist nicht dabei gewesen ist. Kann ja vor Gericht dann alles ausgetragen werden. Wer weiß, was für Worte da gefallen sind.
Um aber auch weitere, in diesem Fall, positive Vorurteile zu frönen: Ich habe noch nie einen agressiven Holländer erlebt. Die sind alle immer freundlich, nett, lustig. Da muss schon einiges passiert sein, wenn der Ehemann ganz zum Schluss noch mal richtig ausgeholt hat.