Nach einigem Überlegen entschied ich, für jeweils einen halben Tag den Venet und Fendels zu besuchen. Bei der Recherche zum Venet stieß ich auf die inzwischen aufgelassene Talabfahrt. Auch Forumskollege bastian-m empfahl mir den Venet zu besuchen und verwies mich auf seinen Bericht samt Talabfahrt aus dem Jahr 2013.
Um unnötiges Seilbahnfahren zu vermeiden, starteten wir an der 4KSB Rifenal. Die Chancen für die Befahrung der Talabfahrt standen angesichts von 40 cm Schneehöhe in Landeck nicht schlecht.
Statistik:
Start: 8:52 Uhr
4:13 h
52,64 km
12,5 km/h Durchschnitt
72,6 km/h Maximum
7150 hm
2x 4KSB Rifenal
2x 4KSB Weinbergbahn
1x 1SL Panoramalift
4x DSB Venet Süd
1x 2SL Hüttenlift
1x 44PB Venetbahn
=11 Fahrten
#1 GPS-Track
#2 Zoom vom Parkplatz an der 4KSB Rifenal aus, rechts die Burgruine Schrofenstein oberhalb von Landeck.
#3 Abfahrt an der Rifenalbahn. Noch liegt der Nordhang im Schatten und es ist dementsprechend ziemlich kalt.
#4 Um kurz vor 9 geht es bereits los
#5 Rückblick aus der Bahn. Viele Bilder habe ich aus der Bahn raus nicht gemacht, da mir in der mit 2,2 km ziemlich langen Bahn schnell die Finger kalt wurden.
#6 Bald ist die Bergstation erreicht und auch der Gipfel des Krahbergs (höchster Punkt im Gebiet) kommt in Sicht.
#7 Kurz vor dem Ausstieg der Rifenalbahn hat man schon einen guten Blick ins Stanzer Tal. Im Vordergrund der Hüttenlift mit Piste.
#8 Weiter geht es mit der Weinbergbahn. Auch wenn sie nur halb so lang wie die Rifenalbahn ist, verfügt sie über Hauben, die sich bei der Stationsausfahrt nur mühsam vom Zufallen abhalten ließen.
#9 Schönes Panorama
#10 Üppige Gipfelbebauung mit den Bergstationen der Pendelbahn hinten rechts, der Weinbergbahn und des Tellerliftes Panorama links.
#11 Pano
#12 Da auch meinen Begleitern kalt war, wollten wir eigentlich direkt zur DSB im Süden, jedoch lotste uns einer der beiden unwissentlich wieder zur Weinbergbahn.
#13 Piste an der Weinbergbahn.
#14 Der Panoramalift im Gipfelbereich sollte nicht die letzte Wopfner-Anlage des Tages sein.
#15 Eine der wenigen Anlagen, die den Namen Panoramalift wirklich verdienen.
#16 Pano ...
#17 Auf dem Weg zur DSB Venet Süd hat man auch wieder einen tollen Ausblick.
#18 Rückblick zur Bergstation der Venetbahn. Später verengt sich die Piste zu einem Ziehweg.
#19 Zoom auf die Trasse der Venetbahn mit Talstation (l.) und Mittelstation auf der Stütze in der Mitte des Bildes.
#20 Piste an der DSB. Gerade im unteren Teil war der Schnee hier etwas knollig, ehe es langsam weicher wurde.
#21 Die Talstation erreicht man wieder über einen schmalen Ziehweg.
#22 Nach der steilen Ausfahrt kommt auch schon die Mittelstation in Sicht.
#23 Weiter oben machen die Bäume Platz für den Blick ins Oberinntal (bei Ried).
#24 Schön kupierte Piste im oberen Bereich.
#25 Rote Piste mit Glanderspitze (2512 m).
#26 Stützenkombi an der Bergstation.
#27 Sesselbahn mit Ausblick
#28 Ohne uns abzusprechen, hatten wir alle die gleiche Idee und sind die blaue, ziehwegartige Piste durch den Wald gefahren. Landschaftlich sehr schön, aber vom Schwierigkeitsgrad her eher anspruchslos. Von der Option, zur Mittelstation zu fahren, machten wir indes keinen Gebrauch und fuhren bis zu Talstation weiter, wo man allerdings nochmal kurz abschnallen musste.
#29 Mittelstation mit Durchfahrbetrieb
#30 Späterer Blick auf Landeck.
#31 Seitenblick. In der Mitte liegt die Fisser Nordseite.
#32 Die Piste führt einmal um den halben Berg herum; der steilste (obere) Teil des Südhangs wird so umfahren.
#33 Die rote Piste teilt sich im unteren Bereich ein paar Mal, führt aber nicht - wie auf dem Pistenplan eingezeichnet - zur Mittelstation.
#34
#35 Im Lauf der Zeit kamen immer mehr Leute auf den Geschmack des Südhangs. Im Vergleich zu SFL ging es hier aber sehr ruhig zu.
#36 Auch im unteren Teil der Piste kann sich der Ausblick sehen lassen.
#37 Im unteren Teil führt die DSB durch den Wald. Übrigens die eizige DSB im ganzen Urlaub. Das sah letztes Jahr am Arlberg noch ganz anders aus.
#38 Kurz vor der Bergstation zieht die DSB dann nochmal steil hoch. Keine Ahnung, warum hier unter der Bahn präpariert war - einen (durchgehend) präparierten Verbindungsweg gab es nämlich nicht.
#39 Fisser Nordseite im Zoom (v. l.: Schöngamp-, Zwölferhorn- und Almbahn).
#40 Streckenniederhalter vom besagten Pistenstück aus.
#41 Nach vier Fahrten an der DSB ging es auf der längsten (offiziellen) Abfahrt im Gebiet zur Talstation der Rifenalbahn. Die rote Piste dorthin schlängelt sich teils über Almwiesen, teils durch den Wald zu Tal.
#42 Anschließend ging sich auch noch eine Fahrt am Hüttenlift aus. Die schmale Abfahrt (v. u.: rechts) durch den Wald hat mir gut gefallen, gefahren bin ich sie aber nur einmal.
#43 Extrapunkte erhält der Lift für Panorama, Gittermaststützen und die Waldtrasse weiter unten.
#44 Und dann wäre da noch diese eigenartige Antriebsstation, (um-)gebaut von Steurer.
Nach der Bergfahrt mit dem SL trennten wir uns, denn meinen beiden Begleitern mangelte es an Abenteuerlust, um die ehemalige Talabfahrt anzugehen.
Eigentlich wollte ich die Abfahrt mithilfe der am Helm befestigten Kamera aufzeichnen, doch leider hing sich die Kamera auf und die Aufnahme schlug fehl.
Ein paar Bilder habe ich aber doch gemacht.
#45 Nach einem Ziehstück durch den Wald kam ich auf den ersten Haupthang.
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#47 Der Schnee hielt allerhand Herausforderungen bereit. Neben einigen offenen Gräben, Bächen und einem nur mehr halbseitig befahrbaren Forstweg gab es vielfach Bruchharsch, teilweise aber auch Harsch.
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#51 Irgendwo kam noch diese Schneise auf die Abfahrt. Ihr Ursprung dürfte aber wohl eher im Bereich der Forstwirtschaft liegen.
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#54 Hinter dem Hügel müsste der Tramserhof liegen.
#55 Für mich ging es jedoch nach rechts.
#56 Über einen letzten Ziehweg geht es zum Übungstellerlift (Riefenlift) im Tal, der jedoch nicht in Betrieb war. Immerhin war die Piste präpariert.
Vom SL aus muss man erst noch querfeldein über eine Wiese laufen, um zur Talstation der Pendelbahn zu kommen. Auf den letzten Metern erblickte ich die nahende Gondel, sodass ich im Glauben, dass die Bahn direkt wieder losfahren würde zur Talstation hechtete, nur um dann dort vor einer noch verschlossenen Tür zu stehen.
#57 Blick in die Talstation durch die noch geschlossene Tür. Die rot lackierten Rollen bilden einen schönen Kontrast zu den grauen Stützen. Händisch betriebene Schranken am Bahnsteig habe ich auch noch nicht gesehen...
#58 Trassenzoom. Vier Stützen gibt es.
#59 Gegengondel
#60 Die etwas klobige Mittelstation befindet sich in der oberen Hälfte der Strecke, knapp unterhalb des Abzweigs zur ehemaligen Talabfahrt.
#61 Kurz vor der Bergstation. Die Rinne sieht ja auch zum Freeriden ganz nett aus.
Von der Bergstation fuhr ich dann zügig zum Parkplatz am Rifenal runter, um mit meinen Begleitern nach Ried/Fendels zu fahren. Eigentlich schade, denn es hatte mir bis dahin sehr gut am Venet gefallen und ich wäre gerne noch länger dort geblieben.