Flüchtlingskrise

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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Petz
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 06.07.2018 - 16:18

Skitobi hat geschrieben:
06.07.2018 - 14:16
Und gleichzeitig wird dann in Österreich mal schnell über den Sommer die neue Arbeitszeitregelung eingeführt, neben dem 12-h Tag und 60h Woche auch Verkürzung der Ruhezeiten beinhaltet.
Und das mit einem so langem Durchrechnungszeitraum das man schlimmstenfalls 7 Wochen am Stück 12/60 Stunden durcharbeiten müsste; dazu noch ne Beweislastumkehr sprich früher musste der AG den Bedarf begründen und jetzt aber der AN nachweisen warum er die Stunden nicht leisten kann. Ich hoffe nur das bei der nächsten Nationalratswahl die rechten Parteien (wobei die sich ja auch immer ihren Einsatz für Familien auf ihre Fahne geheftet hatten - die wurde wohl an der Pforte zum Bundeskanzleramt abgegeben...) dann die Quittung für diese Sauerei bekommen :!:

Mich wundert´s ehrlich gestanden immer mehr das an den Grenzkontrollstellen überhaupt illegal Einreisende ausgefiltert werden denn ein Schlepper der seine Aufgabe auch nur halbwegs ernst nähme suchte sich für seine Kunden Wege mit viel höherem Erfolgspotential... :wink:
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von schwarzwaelderski » 06.07.2018 - 18:41

EU-Außengrenzenschutz ist da sicherlich wichtig, das ist aber auch eigentlich nur gemeinsam bewältigbar.
Das ist immer die Propaganda in D. "CSU will an der Grenze zurückweisen, die Kanzlerin setzt dagegen auf eine europäische Lösung." Ich fasse kurz zusammen "Gut oder böse".

Fakt ist, ohne dass D beginnt, zurückzuweisen, wird es in der EU kaum Mehrheiten geben, die Zusammenarbeit zu verbessern. Die Italiener lassen einfach die sogenannten "Rettungsschiffe" nicht mehr anlegen und das was doch nach Italien kommt, wird entweder einfach durchreisen gelassen oder die Leute reisen eben nach ihrer Registrierung in I nach D weiter.
Welches Interesse soll also I haben, an dieser Situation etwas zu ändern?
Und mit klaren Regeln, wie man dennoch um Asyl ansuchen kann - und da wird es schon wieder sehr schwierig.
Die gibt es bereits. Man muss sie nur umsetzen. Das heißt Erstaufnahmeeinrichtungen und Asylverfahren an den Außengrenzen und in Nordafrika. Entsprechende Abkommen will man dort nicht.
Warum nicht? Weil von den Sozialgeldern ein Großteil in die Heimatländer überwiesen wird. Die hätten davon gar nichts. Also: Sachleistungen statt Geld.
Dagegen wehrt sich die SPD. Die SPD macht nur Faxen und torpediert jeden mühsam errungenen Fortschritt.
Flüchtlinge kommen ja zur Zeit kaum.
Bestes Argument. Warten wir erst ab, bis die Situation wieder völlig unkontrollierbar ist.
und würde nicht zu ernsthaften Regierungskrisen führen, die ganz Europa ins Zittern bringt...
Mach aus "zittern" "lachen", dann passt es wieder. Und die CSU ist doch jetzt schon fast wieder für einen faulen Kompromiss eingeknickt. Solange Du keine wirksamen Binnengrenzkontrollen hast, sondern weiterhin die drei Autobahnübergänge kontrollierst, ist das Ergebnis äußerst schwach. Ich bin sehr gespannt, was sich da alles wieder als Heißluft herausstellen wird.
Aber was es jetzt die Diskussion überhaupt soll, an den Binnengrenzen die eh schon sinnlosen Kontrollen noch massiv zu verstärken, am Ende noch am Brenner, was zu einem riesen Chaos führt.
Seh es doch mal umgekehrt. Die Verstärkung macht diese bislang völlig überflüssigen Grenzkontrollen überhaupt erst sinnvoll.

Es ist eben eine schlechte Verhandlungsposition, zu sagen, wir brauchen mit XYZ Abkommen, diese Abkommen sind alternativlos, nützen XYZ nichts und national entgegenzusetzen haben wir auch nichts.
Das war schon beim Türkei-Abkommen so, bei dem uns jeder zurückgenommene Kopf einen dreistelligen Eurobetrag kostet.
Das ist bei den ganzen Rücknahmeabkommen so.
Und so wird es auch bei den kommenden bilateralen Abkommen mit Österreich, Italien usw. sein.
Kurz und knapp, so arbeitet unsere Regierung in D.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 06.07.2018 - 20:16

schwarzwaelderski hat geschrieben:
06.07.2018 - 18:41
Weil von den Sozialgeldern ein Großteil in die Heimatländer überwiesen wird.
Dazu würd ich gerne mal einen gerichtsfesten Faktenbeweis sehen denn ich glaube kaum das die Sozialhilfe so üppig bemessen ist das man die Familie in der Heimat auch noch in notablem Ausmass sponsern kann.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von jo26861 » 06.07.2018 - 21:34

sowas?

http://www.maz-online.de/Lokales/Havell ... t-bekommen

" .........Eine Flüchtlingsfamilie mit einem vierjährigen Kind muss dagegen mit 850 Euro im Monat auskommen. Kindergeld wird für Asylsuchende nicht ..........."

Ein Arbeiter mit 10 Euro Stundenlohn bekommt 1350 Euro netto/III . davon ist dann die Wohnung 400 Euro zu bezahlen und hat somit nicht mehr wie ein Flüchtling.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 07.07.2018 - 13:37

Yep - zum Beispiel. Ich denke mal nicht das man davon noch großartig Geld in die Heimat schicken kann.

Das die Lohnentwicklung in den letzten Jahrzehnten so verlief wie sie verlief ist Resultat der Wahlausgänge die wir selbst und nicht die Flüchtlinge zu verantworten haben; wer jene Parteien wählt die sich die Steuern und Abgaben nicht dort holen wo der meiste Reibach gemacht wird sondern dort wo es für die Regierungen am einfachsten ist braucht sich darüber auch nicht zu beschweren :!:
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von NeusserGletscher » 07.07.2018 - 14:36

Petz hat geschrieben:
07.07.2018 - 13:37
... wer jene Parteien wählt die sich die Steuern und Abgaben nicht dort holen wo der meiste Reibach gemacht wird sondern dort wo es für die Regierungen am einfachsten ist braucht sich darüber auch nicht zu beschweren :!:
Welche Parteien hätten es denn in einer Koalition nicht genau so gemacht? Seit Jahrzehnten wird uns eingehämmert, die Länder befänden sich in einem Wettbewerb um immer günstigere Standortbedingungen sprich niedrigere Steuern für Konzerne und Kapitaleinkünfte. Also steigt die Belastung der Arbeitseinkommen mit Steuern und Abgaben, wenn man Steuern und Abgaben auf Kapitaleinkünfte und Vermögen verringert.

"Die Flüchtlinge" tragen daran keine Schuld. Allerdings wirst Du kaum bestreiten können, dass sich die Situation für die Nettozahler nicht verbessert, wenn man zusätzlich in nicht unerheblichem Umfang Kostgänger ins Land holt, die nicht immer nur wegen Krieg oder Folter ihre Heimat verlassen haben.
Wer seine Freiheit aufgibt um mehr Sicherheit vor Infektionen zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 07.07.2018 - 20:34

Müsste ja auch keine Koalition sein denn ich hätt gegen eine entsprechende Regierung die mit absoluter Mehrheit ausgestattet wäre auch nix einzuwenden :wink: . Zumindest von den Linken und auch den Piraten würd ich erwarten das sie hier deutlich wirksam tätig werden.
Und ich vermute mal das allein die Summe mit der der Export von landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln sinnlos gefördert wird (und die u. a. die Bauern in jenen afrikanischen Ländern in den Ruin treibt aus denen ein großer Teil der Flüchtlinge kommt) jene übersteigt die deren Versorgung bei uns erfordert; von den Einkünften die der Staat aus Waffenexporten lukriert red ich da mal noch gar nicht.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 02.08.2018 - 22:14

Zumindest den Linken ist da richtig was zuzutrauen.
Ich erinnere mich noch gut an die Erfolge und deren prosperierende Wirtschaft als sie 40 Jahre lang in der DDR das Sagen hatten. :biggrin:
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von biofleisch » 03.08.2018 - 07:56

Petz hat geschrieben:
07.07.2018 - 20:34
Müsste ja auch keine Koalition sein denn ich hätt gegen eine entsprechende Regierung die mit absoluter Mehrheit ausgestattet wäre auch nix einzuwenden :wink: . Zumindest von den Linken und auch den Piraten würd ich erwarten das sie hier deutlich wirksam tätig werden.
Und ich vermute mal das allein die Summe mit der der Export von landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln sinnlos gefördert wird (und die u. a. die Bauern in jenen afrikanischen Ländern in den Ruin treibt aus denen ein großer Teil der Flüchtlinge kommt) jene übersteigt die deren Versorgung bei uns erfordert; von den Einkünften die der Staat aus Waffenexporten lukriert red ich da mal noch gar nicht.
Korrekt! Und wie man hier schön im Forum sehen kann, werden solche Fakten nicht zur Kenntnis genommen, weil es viel einfacher ist vermeintlich einfache Lösungen und Vorurteile zu bedienen als mal das Hirn einzuschalten.
"Linke" Politik ist halt nicht grundsätzlich gleichzusetzen mit DDR oder anderen gescheiterten Staaten, so wie einige Foristen das reflexhaft tun.

Ein wenig kann ich das sogar verstehen, weil uns allen betriebswirtschaftliches Denken ala "schwäbische Hausfrau" seit >50 Jahren eingehämmert wird. Da fällt es den meisten (auch Politikern) schwer - sehr schwer in größeren Dimenstionen zu denken. VWL aka Volkswirtschaft aka Makroökonomie ist halt diametral anders. Wenn Staaten sparen, reduzieren sie nicht ihre Schulden, wie gemeinhin gedacht. Sie steigern sie dadurch. Denn wenn Staat spart, sparen Unternehmen und Bürger ebenso. Alle zusammen konsumieren weniger, zahlen weniger Steuern, verstärken die Sparabsichten und ziehen die ganze VW in die Rezession.
Aber was rede ich. Ich empfehle lieber lesen: makroskop.eu
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Che » 03.08.2018 - 11:08

biofleisch hat geschrieben:
03.08.2018 - 07:56
Korrekt! Und wie man hier schön im Forum sehen kann, werden solche Fakten nicht zur Kenntnis genommen, weil es viel einfacher ist vermeintlich einfache Lösungen und Vorurteile zu bedienen als mal das Hirn einzuschalten.
"Linke" Politik ist halt nicht grundsätzlich gleichzusetzen mit DDR oder anderen gescheiterten Staaten, so wie einige Foristen das reflexhaft tun.

Ein wenig kann ich das sogar verstehen, weil uns allen betriebswirtschaftliches Denken ala "schwäbische Hausfrau" seit >50 Jahren eingehämmert wird. Da fällt es den meisten (auch Politikern) schwer - sehr schwer in größeren Dimenstionen zu denken. VWL aka Volkswirtschaft aka Makroökonomie ist halt diametral anders. Wenn Staaten sparen, reduzieren sie nicht ihre Schulden, wie gemeinhin gedacht. Sie steigern sie dadurch. Denn wenn Staat spart, sparen Unternehmen und Bürger ebenso. Alle zusammen konsumieren weniger, zahlen weniger Steuern, verstärken die Sparabsichten und ziehen die ganze VW in die Rezession.
Aber was rede ich. Ich empfehle lieber lesen: makroskop.eu
Linke Politik nicht generell, die linke Politik der "Linken" jedoch schon :wink:
Und das ist nunmal die einzige Alternative, die wir in Deutschland haben.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 03.08.2018 - 12:46

Ich denke jeden Tag in größeren Dimensionen.
Schließlich verantworte ich als von den Linken gerne gescholtener Unternehmer das meine Mitarbeiter ihre Familie ernähren können. Ich kann es mir schlicht nicht leisten so wie der Staat zu wirtschaften.
Ich höre immer wir seien ein reiches Land, dass ist leider vollkommen falsch!
Wir sind das Land mit der höchsten Staatsverschuldung und man könnte schonmal fragen wie gut die Wirtschaft eigentlich noch laufen müsste um endlich mal mit der Tilgung zu beginnen?
Unser Strassen und besonders die Brücken sind in einem erbärmliches Zustand, die Wasserwege insbesondere die Schleusen sind so kaputt das sie kaum noch nutzbar sind, in den Schulen sollen Eltern die Klassenzimmer streichen und und und. Und was macht unsere Regierung? Sie holt Millionen Zuwanderer in die Sozialsysteme ins Land.
Nur damit Angela an der Grenze hässliche Bilder in ihrer Kanzlerschaft vermeiden kann.
Nein, so kurzsichtig kann ein normaler Bürger nicht denken, dann wäre er nämlich in kürzester Zeit selbst ein Sozialfall.
Ich bin aber sicher das wir die bittere Quittung dieser verfehlten Politik alsbald bekommen werden.
Nur habe ich keine Hoffung das hier im ehemaligen Wirtschaftswunderland irgendjemand aus der Politik etwas dazuzulernen imstande ist.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 03.08.2018 - 13:20

Sauerland_6_CLD hat geschrieben:
03.08.2018 - 12:46
Ich höre immer wir seien ein reiches Land, dass ist leider vollkommen falsch!
Wäre dann falsch wenn man endlich ein gerechteres Steuer - und Abgabensystem einführen würde; sprich es müssten alle personalisierten Einkünfte jeglicher Art derselben Steuer - und Sozialversicherungspflicht unterworfen und den Großkonzernen ihre Steuerfluchttransaktionen durch geänderte Gesetze verunmöglicht werden. Dann wär nicht nur genügend Geld vorhanden um auch Schuldentilgungen vorzunehmen sondern man könnte die Abgabenlasten für alle deutlich reduzieren was auch die Wettbewerbsfähigkeit der Klein - und Mittelbetriebe ebenfalls fördern würde.
Allerdings bezweifle ich seit langem das die Politik dazu noch die Macht hat weil sie sich meiner Ansicht nach vom Finanzkapital und den Großkonzernen hinter verschlossenen Türen erpressen lassen muss.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 03.08.2018 - 13:48

@ Petz
Ich lebe im Sauerland, sehr dörflich.
Oberste Maxime eines Unternehmers müssen kaufmännische Tugenden sein. Das gesprochenen Wort gilt und niemand wird übervorteilt. Es wird IMMER zugunsten des Kunden abgerechnet, lieber 14 als 15 Schrauben berechnen um ja nie in den Verdacht des Übervorteilens zu kommen. Im Dorf gibt es den Ruf nur einmal, ist er ruiniert, ist man selber ruiniert.
Um so mehr platzt mir der Kragen wenn ich höre was bei Konzernen wie VW so üblich ist.
Wie sie mit Lieferanten und Kunden umgehen, wo bewußter Täuschung bis hin zur frechen Lüge ist alles dabei.
Und das sollen unsere Vorzeigeunternehmen sein?
Mir geht es finanziell ganz gut, auch wenn ich nicht wie Herr Middelhof zu seinen besten Zeiten über einen Hubschrauber verfüge. Wenn ich dafür so werden muß wie der eben angesprochene Herr Big T, dann will ich auch garkeinen haben! Dafür kann ich wenigstens morgens mein Spiegelbild beim rasieren ertragen, gewissen anderen Leuten in der Wirtschaft sollte dabei schon die Hand abfaulen.
Wenn Linke Politik einmal das machen würde was ICH unter linker Politik verstehe, dann hätten sie sogar meinen Segen. Es ist nicht einzusehen wieso meine Mitarbeiter und ich fleißig Steuern zahlen, Google, Facebook und Co jedoch nicht. Es ist nicht einzusehen warum wir für jedes verbaute Teil im Rahmen der Gewährleistung (richtigerweise) gradestehen müssen, VW aber ganz offensichtlich OHNE jede Konsequenz betrügen und belügen kann ohne jede Verantwortung dafür übernehmen zu müssen.
Und es ist nicht einzusehen wieso die meisten von uns jeden Tag 8 Stunden und mehr schaffen und fleißig Steuen und Sozialabgaben zahlen und Einkünfte aus beispielsweise Börsengewinnen nicht.
Wenn linke Politik wieder zu alten Tugenden der Gerechtigkeit zurück finden will, dann bin ich sofort dabei.
Allein mir fehlt der Glaube....
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 03.08.2018 - 14:56

Dann gehen unser beider Ansichten völlig konform und ich wage es, wenngleich ich mit manchen Programmpunkten der deutschen Linken absolut nix anfangen kann, mich durchaus als politisch dunkelrot einzustufen; dunkelrot deshalb weil ich der Ansicht bin das man nötigenfalls auch zu anarchischen Methoden greifen müsste wenn die Politik die Rückkehr zu den Grundsätzen primär die Anliegen der Bevölkerungsmehrheit Lösungen zuzuführen, nicht mehr schafft bzw. schaffen will und kann.
Irgendwelche Rücksichtnahmen auf Großkonzerne sind immer der falsche Weg weil des deren Macht nur noch mehr fördert anstelle sie auf den Boden der Realität zurückzuführen.

Nach wie vor sind die mittelständische Wirtschaft sowie die Kleinbetriebe die primären Brötchengeber und nicht die Großkonzerne; die kleineren arbeiten krisensicherer und vor allem mit deutlich mehr Verantwortungsbewusstsein ihren Mitarbeitern gegenüber, deshalb sollte man sich zuerst deren Wünschen annehmen da man damit viel mehr positive und vor allem nachhaltige Entwicklungen erreicht.

Die vielen Menschen angeborene Geldgier und Neid sind es auch die Auswüchse ála Middlehoff und Verbrecherkonsorten primär verursachen; deshalb würde ich auch die Abgabenqouten so gestalten das mit denen eine Grenze eingezogen würde wo es sich für solche Leute gar nicht mehr rechnet solche Unsummen überhaupt zu verdienen. Das das letzte Hemd keine Taschen hat dürfte sich bis zu denen auch noch nicht rumgesprochen haben und auch das Argument, daß wir dann hochqualifizierte Führungskräfte ans Ausland verlören zieht bei mir mal nicht denn so bekämen sicher mehr jüngere und vor allem solche mit besserem Grundcharakter vemehrt Chancen diese Jobs zu besetzen.
Gerade der Umgang mit VW ist leider ein Vorzeigebeispiel denn wenn Otto Normalverbraucher z. B. mit einem defekten Kat und deshalb Überschreitung der Abgasgrenzwerte beim TÜV vorstellig wird verliert er wenn er den nicht austauschen lässt die Verkehrszulassung; genau dasselbe hätte mit allen jenen Kraftfahrzeugen erfolgen müssen die vorschriftswidrig unterwegs sind. In dem Fall hätten wir vermutlich gar nicht schnell genug gucken können das VW die Hardwarenachrüstung durchgeführt hätte.

Und auch um das Thema Flüchtlinge wieder anzusprechen; auch dafür wäre dann Geld genug vorhanden um mit Hochdruck ihre Integration und Qualifikation zu fördern. Allerdings bin ich auch der Überzeugung das es unabhängig vom Asylbewerberstatus ein Einbürgerungsgesetz braucht dem auch alle Flüchtlinge zu unterliegen hätten sprich nach vielen Kriterien hat dann separat entschieden zu werden ob jemand generell die Voraussetzungen für einen dauerhaften Aufenthalt erfüllt oder es beim temporären Schutz bleibt. Heißt aber auch das auch Menschen mit nur temporärem Schutz genauso die Chance gegeben werden sollte sich während ihrer Aufenthaltszeit hier weiterzuqualifizieren denn wenn sie besser ausgebildet dann später in ihre Heimat zurückkehren sind die Chancen für einen erfolgreichen Neuanfang dort ebenfalls deutlich größer.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von NeusserGletscher » 03.08.2018 - 16:08

Ökonomen haben seinerzeit nach den Schröderschen Steuerreformen errechnet, dass dem Fiskus gegenüber 1990 Jahr für Jahr um die 80 Milliarden an Einnahmen fehlen. Das ist mehr als 10 Jahre und weitere Steuergeschenke (Mövenpicks, Erbschaftssteuer auf Unternehmen) her. Das Grundproblem an der heutigen Besteuerung von Konzernen besteht darin, dass wenn raffgierige Manager es partout darauf anlegen, ihre Steuerlast zu verkürzen, dann finden sie einen Weg. Am Ende hilft dann nur noch, einen Mindest-Steuersatz auf den Umsatz einzuführen. Dann können die Konzerne noch so viele Gewinne mit Patentboxen und Namensrechten an Tochterbriefkästen verschieben.

An Frau Merkels Migrationspolitik ist vor allem das völlige organisatorische Chaos zu kritisieren, welche immens hohe Kosten verursacht. Und vor allem die Abwesenheit von Konzept, Organisation, definierten Zielen und messbaren Erfolgen. Es reicht nun einmal nicht, einfach nur mit ein paar Migranten vor Handykameras zu posieren. Wo bleiben denn die messbaren Erfolge von 3 Jahren Migration? Wieviele der Migranten können ihren Lebensunterhalt in Deutschland mitlerweile selbst bestreiten und sind nicht mehr auf staatliche Transferleistungen angewiesen?

Mit einem Bruchteil der hiesigen Kosten hätte man in Afrika wesentlich mehr bewirken können. 2017 hat Deutschland für Entwicklungshilfe 7,8 Mrd Euro ausgeben. Im selben Zeitraum haben Migranten 17,7 Milliarden in ihre Heimat überwiesen. Der Etat des UNHCR liegt bei 7 Milliarden US-$. Für Migranten wurde 2017 die stolze Summe von bis zu 55 Milliarden ausgegeben. Ein nettes Konjunkturprogramm für Hoteliers und die ganze Asylindustrie. Nur den Flüchtlingen und den Steuerzahler ist damit nicht geholfen.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 03.08.2018 - 17:23

NeusserGletscher hat geschrieben:
03.08.2018 - 16:08
Das Grundproblem an der heutigen Besteuerung von Konzernen besteht darin, dass wenn raffgierige Manager es partout darauf anlegen, ihre Steuerlast zu verkürzen, dann finden sie einen Weg. Am Ende hilft dann nur noch, einen Mindest-Steuersatz auf den Umsatz einzuführen. Dann können die Konzerne noch so viele Gewinne mit Patentboxen und Namensrechten an Tochterbriefkästen verschieben.
Das wäre viel einfacher zu lösen indem man irgendwelche Rechtelizenzabgaben innerhalb eines Konzerngruppe schlicht verbietet; ist ja auch das Unlogischste schlechthin. Abgabenpflichten zukünftig länder - bzw. im Persönlichkeitfalle staatsbürgerschaftsgebunden einstufen (siehe USA) und Doppelbesteuerungsabkommen abschaffen dann wär schon der größte Brocken an Vermeidungsmöglichkeiten ausgemerzt.

Zur Afrikahilfe wäre noch anzumerken das es zusätzlich zur Direkthilfe auch sehr wirksam wäre endlich die unsäglichen EU - Exportförderungen von landwirtschaftlichen Produkten und Nahrungsmitteln generell abzuschaffen die die dortigen Produzenten vernichten bzw. bereits vernichtet hatten.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von NeusserGletscher » 03.08.2018 - 19:54

Petz hat geschrieben:
03.08.2018 - 17:23
Das wäre viel einfacher zu lösen indem man irgendwelche Rechtelizenzabgaben innerhalb eines Konzerngruppe schlicht verbietet; ist ja auch das Unlogischste schlechthin.
Dann lassen sie sich ihre Rohstoffe über eine konzerneigene Briefkastenfirma zu marktunüblichen Konditionen liefern oder ziehen das Geld über Beraterverträge aus dem Unternehmen. Wenn Du betrügen willst, findest Du immer einen Weg. In weiten Teilen der Konzerne haben wir es heute oft mit asozialen Individuen zu tun, die nicht mehr bereit sind, wie noch bis Ende der 1970er Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft zu übernehmen. Es war der größte Fehler, den rheinischen durch den angelsächsischen Kapitalismus zu ersetzen.
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Petz
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 03.08.2018 - 23:04

"Konzerneigene" Geschäfte wie Beratungen gingen dann auch nicht mehr weil im Zuge einer Neuregelung jede Firma ihre Eigentumsverhältnisse bis ins letzte Detail offenzulegen hätte und beispielsweise in der Automobilindustrie würd ich von den Steuerprüfern auch genau untersuchen lassen ob z. B. der verrechnete Wert eines in ein anderes Konzernwerk zugelieferten Motors auch einem reellen Preis entspricht.
Allerdings müsste man dafür die Finanzämter personell massiv aufrüsten aber ich denke jeder dort investierte Euro kommt potenziert wieder zurück.
Petz beendet seine Mitgliedschaft mit Ende Juni 2020 aufgrund unüberbrückbarer Differenzen bez. der Auslegung der Forennettique welche ich in der aktuell von den Moderatoren praktizierten Form als Zensur einstufe. Ich bleibe aber bis auf weiteres im persönlichen Ausstiegstopic und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von NeusserGletscher » 04.08.2018 - 07:17

^^ Du willst doch nicht die abertausend Beschäftigten in den Briefkastenfirmen arbeitslos machen? :lol: Rate mal, wer auf europäischer Ebene aktiv gegen jede Form von Transparenz arbeitet? Sein Name fängt mit Scho an und hört mit lz auf. Und er ist Mitglied einer Partei, die ein S im Namen führt. S wie "Spezial"? Olaf Scholz blockiert Transparenz

Manche Konzerne sind so miteinander verschachtelt, da blicken Fachleute selbst dann nicht durch, wenn sie auf DIN A0 alle Beteiligungen schwarz auf weiß präsentiert bekommen. Transparenz? Wollen die gar nicht. Am Ende bleibt nur, bei Konzernen ab einer bestimmten Größe eine Mindestbesteuerung auf den Umsatz einzuführen, wie es IMHO bereits in anderen Ländern durchaus praktiziert wird. Nur in Deutschland mit den vielen Parteien, die ein S oder C im Namen führen, hebt man lieber die Mehrwertsteuer an und lässt so die normalen Bürger bluten. So wie auch bei der EEG-Umlage. Dafür reisen sogar extra Ministerpräsidenten der "S" Partei nach Brüssel, um dafür einzutreten, dass arme Rentner weiter die Rabatte für Großabnehmer beim Strom bezahlen.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Bergwanderer » 04.08.2018 - 14:23

Ein kleiner "Reisebericht" aus der Berliner Morgenpost zum Thema Integration in Deutschland:

https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... erkei.html

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 05.08.2018 - 01:39

@Bergwanderer, dem könnte aber sehr rasch ein Riegel vorgeschoben werden indem man Sozialhilfebeziehern einfach generell untersagt Geld ins Ausland zu transferieren.
NeusserGletscher hat geschrieben:
04.08.2018 - 07:17
Du willst doch nicht die abertausend Beschäftigten in den Briefkastenfirmen arbeitslos machen?
Doch und das sofort nach Volker Pispers´s Motto "Berufe die die Welt nicht braucht". Und als Alternative bestünde immer noch die Möglichkeit Steuervermeidungstransaktionen einfach als mit ausschließlich unbedingten Haftstrafen bewehrtem Straftatbestand auszuweisen; ich wüsste schon wie ich die Sozialschmarotzer noch kleinkriege... :wink:
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 05.08.2018 - 17:50

Nur wenige Jahre sind vergangen da war „unser Sauerländer Dorf“ fest in CDU Hand.
Inzwischen sind viele hier (mich eingeschlossen) an der Wahlurne anderer Meinung.
Ich habe mein Parteibuch zurückgegeben und wähle eine Alternative.
Nicht weil ich mit allem Konform gehe, sondern weil mir die Differenzierung der CDU zur SPD oder den Grünen fehlt.
Viele in meinem Bekanntenkreis sagen so geht das nicht weiter.
Kein Mensch hat was gegen Menschen anderer Nationalität und kein normaler Mensch wünscht sich ein Deutschland wie zur Zeit des zweiten Weltkrieges zurück.
Aber das wir diskutieren müssen ob wir den Leibwächter des Topterroristen abschieben dürfen, dass zahllose Menschen unser System verachten und nur dessen Vorzüge ausnutzen können, das muß ein Ende haben.

Unsere Welt ist eine Kugel, wer immer ganz rechts geht kommt irgendwann ganz links raus und umgekehrt.
Keine Partei kann die dringenden Fragen alleine lösen, niemand hat die absolute Wahrheit für sich gepachtet.
ABER, wir könnten ja mal Anfangen aus Fehlern zu lernen. Wir erinnern uns an die letzten Amtsjahre von Kohl.
Ähnlicher Stillstand, ähnliche Lähmung im Land wie jetzt mit Merkel.
Konsequenz: Der Bundeskanzler ist nach amerikanischem Vorbild max zwei Amtsperioden im Amt, danach erfolgt zwingend ein Wechsel.
Für die Sozialsysteme wäre wichtig das jeder einzahlt.
Auch wenn ich dann persönlich sogar mehr einzahlen müßte (Rente z.B.) als ich das aktuell tue, so hätte es doch eine Gerechtigkeit wenn auch der Vorstand eines DAX Konzerns seinen Obulus in die Rentenkasse einzahlt.
Krankenversicherung kann man ähnlich lösen. Eine Basis Versicherung zwingend für jeden, wer auf Privatstation liegen möchte bezahlt entsprechende Aufpreise. Gerecht, und wer sich mehr leisten will kann das tun.

Die 100 Prozentige Gerechtigkeit wird es nie geben, dafür sind die Menschen und deren individuelle Lebensentwürfe zu verschieden. Aber es muß jeder seine Chance haben, das ist wichtig!
Und um mit dem Thema abzuschließen, wer nach Deutschalnd kommt und seine Chance nicht nutzt sondern stattdessen mehrfach straffällig geworden ist, der muß zurück. Vollkommen egal was ihm zuhause droht, dass ist dann einfach seien vertane Chance, da hölt sich auch mein Mitleid in engen Grenzen.
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser

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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 05.08.2018 - 19:43

Sauerland_6_CLD hat geschrieben:
05.08.2018 - 17:50
Für die Sozialsysteme wäre wichtig das jeder einzahlt. Auch wenn ich dann persönlich sogar mehr einzahlen müßte (Rente z.B.) als ich das aktuell tue, so hätte es doch eine Gerechtigkeit wenn auch der Vorstand eines DAX Konzerns seinen Obulus in die Rentenkasse einzahlt.
Krankenversicherung kann man ähnlich lösen. Eine Basis Versicherung zwingend für jeden, wer auf Privatstation liegen möchte bezahlt entsprechende Aufpreise. Gerecht, und wer sich mehr leisten will kann das tun.
Ich teile Deine Ansicht vollinhaltlich. Aber nicht nur die DAX - Konzernlenker zahlten dann Sozialversicherungsabgaben sondern auch jeder Aktionär an den eine Rendite ausgezahlt würde, mal abgesehen davon das man dann unter Entfall einer Höchstbemessungsgrundlage und Rentenhöhenbemessung primär auf Basis der geleisteten Arbeitsjahre auf ein Rentenniveau käme das ein vernünftiges Leben ohne Zusatzrente oder Sozialhilfe ermöglichte. Eine Basisrentenkasse und das Finanzamt würde ich zur Verwaltungsvereinfachung auch gleich in einer Behörde zusammenlegen.

Zumindest ab einer zweiten Straftat (nicht Verwaltungsrechtsdelikte wie Falschparken; Schwanzfahren etc.) oder wenn Erstere auch gegen die Grundsätze der Verfassung verstößt müsste nach meiner Vorstellung ein Asylverfahren sofort abgebrochen und die sofortige Ausschaffung vollzogen werden. Bei Staatsbürgern würde ich bei schweren Straftaten mit Verfassungswidrigkeitsrechtsbezug (tätlicher Angriff auf einen Menschen aus niedrigen Beweggründen wegen seiner Rasse oder Religionszugehörigkeit aber auch vorsätzlicher Steuerhinterziehung in größeren Ausmaß etc.) die Staatsbürgerschaft mit Verlust aller Bürgerrechte aberkennen und die Person ebenfalls konsequent ausser Landes schaffen.
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Pauli » 06.08.2018 - 10:30

Bei Staatsbürgern würde ich bei schweren Straftaten mit Verfassungswidrigkeitsrechtsbezug (tätlicher Angriff auf einen Menschen aus niedrigen Beweggründen wegen seiner Rasse oder Religionszugehörigkeit aber auch vorsätzlicher Steuerhinterziehung in größeren Ausmaß etc.) die Staatsbürgerschaft mit Verlust aller Bürgerrechte aberkennen und die Person ebenfalls konsequent ausser Landes schaffen.
Und wohin mit diesen Leuten?
Dann gibt es doch viel mehr Staatenlose, obwohl man sich doch zum Ziel gesetzt hat, dies zu vermeiden.


Oder meinst du damit Einwanderer, welche die deutsche Staatsbürgerschaft erst im späteren Lebenslauf erworben haben?
Ich finde aber, dass diese die gleichen Rechte haben sollen, als, die Einheimischen, welche seit ihrer Geburt die Staatsbürgerschaft besitzen.

Vielleicht habe ich auch deine Denkweise nicht so ganz verstanden.
Hätte man demnach Uli Hoeneß als schweren Steuersünder in ein anderes Land abschieben sollen? Und wenn ja, wohin?
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Re: Flüchtlingskrise

Beitrag von Petz » 06.08.2018 - 10:56

Pauli hat geschrieben:
06.08.2018 - 10:30
Und wohin mit diesen Leuten?
Abkommen mit afrikanischen oder asiatischen Staaten aushandeln die die gegen Cash aufnehmen; nachdem bei Verfall der Bürgerrechte alle Vermögenswerte dem Staat anheimfallen wäre das durchaus finanzierbar. Und ja, gleiches Recht für alle sprich u. a. ein Hr. Hoeneß wäre nach meinem Wunsch heute auch kein deutscher Staatsbürger und nicht mehr hier aufhältig :!:
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