
Stilfser Joch 22.09.2018 "Lauf Der Zeit | Tag 1"
Ewig, hält wenig. Wer weiß, wie lange es so noch möglich ist. Warten kann man lange. Wenn man es will, soll man es gleich mal machen. Deswegen waren auch ein paar oben. Harter Anfang, jetzt soll es leichter werden.
Am Freitag ging es für Thomas und mich bereits schon los. Um ca. 20:45 waren wir in Garmisch-Partenkirchen, um etwas Zeit für den nächsten Tag zu gewinnen. Am nächsten Tag ging es dann schon sehr früh los, eben zum Stilfser. Die Fahrt verlief gut, das Auto hielt durch. In Spondinig trafen wir auf Mark, wo es gleich auf die Bergstraße des Stilfser Joch geht. Eine kleine Kaffeepause gab es auch noch und zwar beim Thöni im Bella Vista, so meine hieße er. Wie die Uhrzeiten so waren, weiß ich nicht mehr genau. Das sollte auch uns heute nicht kümmern. Irgendwann waren wir halt oben. Vom Wetter her war es noch etwas bewölkt, aber es wurde besser über den Tag. In Garmisch gab es dagegen in der Früh noch etwas Regen. Über Nacht gab es außerdem oben noch etwas Nebel, die Pisten waren daher perfekt. Vom Andrang her hätte es schlimmer nicht sein können. Viele Rennteams und deren Stil an zustehen. Keine Wunder, das die jedes Jahr neues Material brauchen.

^^ Bilder gibt es auch ein paar. Es war schon ziemlich voll. Hier hinten waren wenigstens noch ein paar frei.

^^ Neues altes paar für dieses Jahr, dazu später etwas mehr. Dahinter eine Gondel der Passo Stelvio

^^ Bei den Geisterliften angekommen.


^^ Die Schneebox war auch im Betrieb, während dessen mehr schmilzt, als da raus kommt.

^^ Schwenker zum Nagler.

^^ Runter zum Trincerone geht es auch noch, wegen den Pistengeräten. Wir sind gerade am Livrio.

^^ Etwas genauer.

^^ Etwas altes am wohl steilsten Förderband der Welt. Thomas kann dazu eine super Geschichte erzählen.

^^ Sollte man etwas verlängern oder man baut gleich einen Sessel. Beides wird zwar nie kommen, aber es geht schon gut hoch zum Livrio.


^^ Die Trasse ist spannend.

^^ Hier sieht man es etwas besser, was ich meine. Hügelige Sache bei den Stützen und erst bei der Mittelstation.

^^ Schon etwas weiter im Bereich des Payer. Es geht ziemlich viel Platz für die Rennteams drauf, schon etwas schade.

^^ Cristallo dahinter, davor Payer und überall viel los.

^^ Schnee hat es hier gut rein gestäubt. Sieht nicht nur gut aus, sondern war es auch.
^^ Sehr guter Schi und es fällt mir schwer, normal zu fahren bei solch einem besonderem Ort. Etwas oberhalb vom Bild sieht man die Schlange, da war ich echt irgendwie traurig. Für rennen fahren sind wir aber eh nicht hier.

^^ Cristallo mit Piste und Funpark.

^^ Und Menschen, mit zu viele Menschen und nein, das davor ist keine Gondelbahn wie man sieht. Unterste Schublade mit dem Gedränge noch dazu.

^^ Payer links und Cristallo rechts.

^^ Das Wetter wurde besser an der Bergstation des Cristallo.


^^ Wir sind am Cristallo etwas aufgestiegen. Ist ja auch nicht weit und die Aussicht war heute auch akzeptabel. Die Berge kenne ich noch nicht, aber manche Regionen und Orte muss ich schon mal nicht mehr Googeln, auch gut.

^^ Bormio ist gleich am nächsten Berg und geht rechts runter.

^^ Dahinter am nächsten kleineren Berg ist auch was. Nennt sich Icolaccia meine ich.

^^ Zurück ins Gletschergebiet.

^^ Noch mal hinten runter, wo es geht steil runter.


^^ Richtung Payer im Bereich des Ausstiegs.

^^ Noch etwas gezoomt. Rechts unten müsste S. Caterina sein. Man sieht im Wald ein paar grüne Streifen.

^^ Wieder Richtung Bormio.

^^ Ein letztes hier oben, Bergstation Cristallo.

^^ Wo es jetzt mal runter geht.


^^ Ein zweites Mal geht es noch hoch. Für den Funpark brauchte man viel Schnee, aber den gibt es hier auch.

^^ Weiter im Payer.

^^ Im Mittelteil ist es auch schon arg flach.

^^ Es wird aber wieder steiler.

^^ Noch etwas mehr.

^^ Die Bergstation des Payer. Bei der zu sehenden unteren Stütze war früher mal der Ausstieg. Außerdem läuft dieser und der Cristallo noch mit Diesel.

^^ Das beste ist allerdings hier, der Ausstieg. Manche heben hier einfach ab.

^^ Kleiner Schwenker zu den Geisterliften. Wohl auch schon etwas niedriger wie als bei seiner Errichtung.

^^ Apert etwas altes aus, oder braucht man es für die Winde?!

^^ Ca. Bild mittig sieht man eine Staumauer. Müsste der Cancano sein.

^^ Etwas dahinter liegt Livigno. Muss aus bruchtechnischen Gründen dort noch mal hin.

^^ An der Abzweigung zum Trincerone.

^^ Die Stützen stehen nicht mehr auf dem Eis, sondern eher, was davon übrig geblieben ist an einem Hügel. Dahinter Livrio.

^^ Start der Abfahrt zum Trincerone mit dem Nagler im Hintergrund.

^^ Wo man noch ein paar Fundamente und Eisenteile sehen kann. Hier gingen mal drei Lifte zur gleichen Zeit hoch.

^^ Bergstation einer Anlage, die sogar eine Kurve irgendwo beim letzten Bild gehabt haben sollte.

^^ Livrio

^^ Es geht nun bergab.

^^ Trincerone mit Anstrengenden letzten Metern zu Fuß.

^^ Erste Sektion der Hölzl Anlage. Die zweite ist auch von Hölzl, allerdings nur die Konstruktion. Der Erbauer war Hofer, wie jemand zu sagen pflegte.

^^ Essen ist natürlich wichtig. Da es heute nur ein Frühstück gab, ging es hier hin. Sehr Empfehlenswert.

^^ Hier kamen wir in der Früh rauf. Runter geht es auf der Schweizer Seite. Habe jetzt leider kein Foto von den vielen Kehren, aber die Strecke kennt man schon von anderen Berichten.

^^ Passhöhe im regen Treiben.
Hier endet der erste von insgesamt drein Abschnitten. Zum Tag schreibe ich noch ein bisschen.
Abgesehen von den vielen Leuten hier oben war es ein schöner Tag. Der Schnee zum fahren war herrlich und das Wetter gut. Die Stimmung wie immer hier oben irgendwie Mystisch und die alten Gebäude geben den Rest. Ich selber kann es jeden nur Empfehlen, hier mal gewesen zu sein.
Das Thema Schie ist bei mir auch etwas leidig. Den Schie selber bin ich seid dem das letzte Paar besorgt wurde, nicht mehr gefahren. Als ich kurz mal bei einem Schieverleih arbeitete, richtete ich ihn mal her. Anscheinend schärfer als ich dachte. Die Kanten an den enden sind nur eine wenig gebrochen bei rund 88° und daher ist er sehr träge zu Steuern. Bei Kurzschwüngen oder beim bremsen greift die Kante sofort und man muss ordentlich dagegen drücken. Drehfreudig also mal gar nicht im Vergleich zum Watea. Im Tiefschnee wird dies noch spannend werden. Zumindest habe ich noch ein paar, das gut in Schuss ist und wohl noch etwas länger halten wird.
Also bis zum nächsten Part, der auch hier oben spielen wird.