Der Verdrängungskampf der Schweizer Bergbahnen

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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ski-chrigel
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Der Verdrängungskampf der Schweizer Bergbahnen

Beitrag von ski-chrigel »

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j-d-s
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Re: Der Verdrängungskampf der Schweizer Bergbahnen

Beitrag von j-d-s »

Hab ich das richtig verstanden? In Engelberg werden 100 Mio. Franken aus den Skibetriebsgewinnen genommen um irgendein stylisches Restaurant zu bauen?

Für das Geld könnten sie doch auch die Verbindung nach Melchsee-Frutt und Hasliberg bauen, das bringt weitaus mehr.
Wurzelsepp
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Re: Der Verdrängungskampf der Schweizer Bergbahnen

Beitrag von Wurzelsepp »

Dazu bringen die asiatischen Gäste um Welten mehr Kohle in die Region als die Skifahrer: Die kaufen Busweise Luxusuhren in Luzern oder Interlaken, fahren auch bei dichtestem Nebel für 30 Minuten auf den Titlis/das Jungfraujoch und übernachten im 5*-Palast... und sind nicht auf Schnee oder "richtige" Winter angewiesen, die kommen auch so in Scharen.

Darum hat übrigens Engelberg auch die nötigen 100 Millionen, die stammen nicht von den Skifahrern, sondern von den asiatischen Gästen. Ein vergleichbares Gebiet ohne diese asiatischen Gäste könnte nie und nimmer 100 Millionen für so etwas aufbringen (ohne Sponsor wie Andermatt), die müssten auch das Geld für jede neue Bahn mühsam zusammenkratzen.

Ist ja kein Zufall, dass die Jungfraubahnen oder aktuell die Engelberger sich solche Grossprojekte (V-Bahn resp. diesen "Bergumbau") leisten können und nicht Meiringen-Hasliberg oder Adelboden-Lenk, obwohl gerade das Skigebiet von Adelboden von der Lage und Grösse her mindestens mit den beiden mithalten kann.
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extremecarver
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Re: Der Verdrängungskampf der Schweizer Bergbahnen

Beitrag von extremecarver »

die Jungfraubahn ist eh die rentabelste Bahnstecke Europas - mit Abstand.... Engelberg, Jungfrau und Zermatt - dass sind die Gebiete ,die sich noch ordentlich was leisten können. Die 3S Bahn aufs KMH ist ja auch alles andere als günstig/einfach gewesen.
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ski-chrigel
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Re: Der Verdrängungskampf der Schweizer Bergbahnen

Beitrag von ski-chrigel »

...und bis die Verbindung der drei Skigebiete politisch und gegen die Widerstände der Umweltverbände durch ist (wenn überhaupt jemals), sind die nächsten 100 Mio. längst wieder auf dem Konto bereit.
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NeusserGletscher
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Re: Der Verdrängungskampf der Schweizer Bergbahnen

Beitrag von NeusserGletscher »

Wieso hat das SRF so eine Clickbait Überschrift gewählt? Sind Instandhaltung und Ausbau bei Schweizer Bahnen so unüblich, dass man gleich zu so einer reisserischen Überschrift greifen muss? In der Schweiz werden auch mal alte Anlagen durch neue ersetzt und man investiert in neue Attraktionen. Wow. Wo ist jetzt das außergewöhnliche in der Nachricht? :wink:
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Re: Der Verdrängungskampf der Schweizer Bergbahnen

Beitrag von Wurzelsepp »

Dass sich halt in der CH die Schere zwischen "arm" und "reich" weiter öffnet als zB in Österreich: Die Skifahrertage sind in den letzten 20 Jahren um rund einen Viertel zurückgegangen, und dieser Rückgang ist halt grösstenteils auf Kosten der armen und tiefen Skigebiete erfolgt. Zermatt oder 4V oder Engelberg oder die Jungfrauregion spüren diesen Rückgang schon auch, aber halt viel weniger als Leysin oder der Stoos oder Savognin.
Darum halt dieser Verdrängungskampf: Der Kuchen wird immer kleiner, aber jeder möchte eigentlich ein grösseres Stück, das kann nicht gut gehen.
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