Der Schnee war etwa 20cm tief pulvrig, darunter kompakt aber nicht hart, man sank also nicht zu sehr ein, Offpiste war hervorragend, bin daher nicht ein einziges mal von oben die Piste runter, immer nur rechts oder links davon durch das Gelände. Morgens um 9 hatte man zudem auch noch überwiegend unbefahrene Hänge. Wetter war top, viel Sonne die zum Mittag hin sogar leicht auf den Nordhang schien. Temperatur auf 2580m etwa 0 Grad, an der Bergstation leichter Frost, am Pass deutliche Plusgrade. Der Regen hat dort leider den knappen halben Meter Schnee komplett weggefressen, es liegt etwa ab 2200 Meter Schnee. Zum Pass Abfahren war daher nur was für Lauffreudige, ein guter Kilometer unten fehlt.
Es war wie immer um diese Zeit an einem Wochentag ziemlich leer, Achtergondel heißt hier alle acht Gondeln einer drin. Neben zwei Dutzend Skiläufern oder Snowboardern waren noch eine Hand voll der berüchtigten "Trainingsheinis" und ein paar Skiwanderer da. Mittags waren die dann aber schon fast alle wieder weg. Um eins hatte ich dann auch genug, so ganz ohne Wartezeiten und Pausen immer nonstop rauf und runter fordert seinen Tribut, die Kraft war nicht alle, ließ aber spürbar nach, und die besten Lines abseits waren jetzt auch zerfahren.
Bemerkenswert dass die PIste oben viel breiter wurde, ob es am vielen Schnee liegt oder daran, dass man im Sommer erstmals den kompletten oberen Bereich auf voller Breite inklusive Ziehweg von der Bergstation vermattet hat und nicht nur die Piste, weiß ich nicht, vielleicht beides. Auch der "Eisdamm" ist breiter als im Vorjahr zu Saisonbeginn. Die Abfahrt zum Paradiso konnte man teils abseits machen, auf der Piste war es erstaunlich führig und schnell, richtig gut zum Carven.
Auffahrt morgens
Winter-Wunderland, da ging mal ein Schlepper rauf, da muss auch unbedingt wieder einer hin
Man sieht wie voll es war
Blick ins wieder komplett grüne Val di Sole
Da sind sonst so einige Felsen
Man konnte überall runter, keine Steine
Rechts eine der ganz wenigen Stellen wo noch etwas Fels rauskam
Blick zurück zur oberen Wetterstation
An der Presena-Mittelstation und Hütte
Fast alle Leute, die im Gebiet waren, auf einem Bild
Nach und nach etwas zerfahrener, aber immer noch viel Platz
Andere Seite war auch gut
Piste obern fast doppelt so breit wie früher
Weiter unten schon Sonne
Loipe wurde auch schon vorpräpariert
Meterhohe Wächten wo sonst Felsen waren, konnte man gut drüber hüpfen
Kurz nach Mittag bis ganz oben Sonne und noch weniger los
Einige sind auch hier ganz rechts runter, muss man am Schluss aber ca 200 Meter rauf laufen
Letzte Auffahrt
Vom Parkplatz Richtung Paradiso, Schnee lag bis zur Querung unterhalb des Steilhangs