Am Morgen hiess es erst mal anstehen. Der Gletscherexpress ist nicht wirklich die Messlatte bezüglich Komfort, aber zweckmässig. Bin als einer der letzten noch durch die Drehkreuze gekommen. Die Warte schlange erstreckte sich bis nach draussen. Der erste Blick ist bereits sehr vielversprechend. Leider, leider für Skifahrer geschlossen.
Ein paar Rennfahrer wurden aber mit einem Motorschlitten bis zur Hälfte hochgezogen. Bereits zu Beginn gab es Wartezeiten am Skilift.
Aber alles noch im erträglichen Rahmen.
Die längsten Wartezeiten gab es von 10 bis 13 Uhr an der Mittelberg EUB.
An der Gletschersesselbahn gab es kaum Wartezeiten. So lässt sich die Saison eröffnen.
Über Nacht gab es ganz ein wenig Neuschnee.
Die Pisten waren natürlich nicht immer so leer.
Wegen der geringen Kapazität des Skilifts und der EUB im Vergleich zur Pistenfläch war es aber nie besonders voll. Das Wetter war deutlich besser als erwartet. Der Schneezustand war auch sehr gut. Grössteils pulvrig. Vereinzelt wie bei dem Ziehweg von der Mittelberg EUB zur Piste hat der Wind das Gletschereis freigelegt. Steine sind auch kein Problem. Gegen den Nachmittag wurde das Wetter etwas schlechter. Die Sicht war aber immer gut, ausser als gegen 3 Uhr ein wenig Nebel aufzog. Da ich zum ersten Mal auf dem Pitztaler Gletscher war, fuhr ich auch noch auf den Hinteren Brunnenkogel, obschon ich wusste, dass die Talabfahrt mit der Bahn erfolgen wird.
Alles in allem ist das Skigebiet sehr nett, sportlich zwar nicht besonders herausfordernd, aber zum genüsslich in die Saison zu carven für eins oder zwei Tage ideal. Das Panorama vom Hinteren Brunnenkogel hat mir auch sehr gut gefallen.Den Paradehang des Gebietes musste ich ja leider auslassen. Somit kann ich noch kein abschliessendes Fazit ziehen.