Ein wie ich finde sehr interessanter TV-Bericht zum Thema Künstliche Beschneiung und dem daraus resultierenden Energie-/Wasserverbrauch, hier exemplarisch dargestellt am Beispiel Ischgl:
(...) Eine Studie zeigt: Wenn man die gesamte Energie, die Skifahrer für ihren Urlaub in den Bergen verbrauchen, zusammenrechnet, macht der Pistenbetrieb – inklusive Beschneiung – nur 4 Prozent davon aus. Die Anreise im Auto verbraucht fast zehnmal so viel, nämlich 38 Prozent.(...)
Zuerst sollte man ohnehin mal recherchieren von wem das ganze bezahlt/ bestellt wurde!
Dann schaut man sich an wer die Studie durchgeführt hat und erst dann schaut man sich die Studie an!
Wie zB die komische Studie von der Seilbahnbranche welche beweisen wollte, dass es immer mehr Schnee in den Alpen gibt, während die Auftraggeber selbst weiter in Beschneiung investieren...wenn die Studie hieb- und stichfest wäre würde keiner Kunstschnee brauchen!
Bei derartigem erwarte ich mir primär ein typisches Greewashing, aber ich lass mich auch gern vom Gegenteil überzeugen..
Was in Ösiland auf jeden Fall ein Punkt ist (und über weite Strecken auch für andere Alpenländer gelten wird):
Das Hochpumpen von Wasser ( egal ob in die Teiche oder zur Lanze/Kanone), ist teils sehr energieintensive.
Allerdings kommt der Strom zum Großteil aus Wasserkraft und damit ist sowohl die CO2-Bilanz wie auch die anderen Effekte der Kunstschneerzeugung mMn verkraftbar.
Ich halte das durchaus für realistisch, auch den Vergleich mit anderen Branchen. Man darf die Beschneiung da nicht nur als Freizeitvergnügen- sondern auch als bedeutenden Wirtschaftsfaktor sehen. Da das ganze natürlich ein Wintersport ist, haut sicher auch das Heizen der Unterkünfte gut rein. Trotzdem, selbst wenn am Ende 10% in der Gesamtbilanz stehen ist das OK. Das macht Skifahren sicherlich nicht zum grünen Freizeitvergnügen, die rote Laterne sehe ich hier aber auch nicht.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
L&S hat geschrieben: 10.12.2018 - 17:35
Habs mir noch nicht angeschaut aber:
Zuerst sollte man ohnehin mal recherchieren von wem das ganze bezahlt/ bestellt wurde!
Dann schaut man sich an wer die Studie durchgeführt hat und erst dann schaut man sich die Studie an!
Ganz genau, traue keiner Studie die du nicht selbst in Auftrag gegeben hast.
L&S hat geschrieben: 10.12.2018 - 17:35
Was in Ösiland auf jeden Fall ein Punkt ist (und über weite Strecken auch für andere Alpenländer gelten wird):
Das Hochpumpen von Wasser ( egal ob in die Teiche oder zur Lanze/Kanone), ist teils sehr energieintensive.
Allerdings kommt der Strom zum Großteil aus Wasserkraft und damit ist sowohl die CO2-Bilanz wie auch die anderen Effekte der Kunstschneerzeugung mMn verkraftbar.
Genau da verstehe ich die ganzen Kritiker auch nicht, die sich immer über den Energie- und Wasserverbrauch echauffieren. Der Energiemix in Tirol beinhaltet über 85 % erneuerbare Energien und das Wasser wird von den meisten Skigebieten bereits während der Schneeschmelze gesammelt.
Über andere Dinge kann man sich da eher aufregen, wie z.B. die Lautstärke von Propellerkanonen (wobei auch daran stetig gearbeitet wird, siehe TF10 Piano etc.).
L&S hat geschrieben: 10.12.2018 - 17:35
Habs mir noch nicht angeschaut aber:
Zuerst sollte man ohnehin mal recherchieren von wem das ganze bezahlt/ bestellt wurde!
Dann schaut man sich an wer die Studie durchgeführt hat und erst dann schaut man sich die Studie an!
Ganz genau, traue keiner Studie die du nicht selbst in Auftrag gegeben hast.
Fast!
Ersetze"in Auftrag gegeben" durch "selbst manipuliert" dann passts!
Erstens sind solche Rechnungen immer stark Einzelfall bezogen. Sprich, für Skigebiet A kann etwas ganz anderes raus kommen, als für Skigebiet B.
Zum anderen muss man immer die Opportunitätskosten kalkulieren. Da werden jetzt sicher wieder einige schimpfen, aber Fakt ist nun mal, dass Menschen in den Urlaub fahren. Ballermann in Tirol vs. Ballermann in Spanien. Was schneidet besser ab? Ich habe die Zahlen hier.
Pancho hat geschrieben: 10.12.2018 - 20:28
Ich würde vermuten die typsicherweise per Flugzeug erfolgte Anreise an den spanischen Ballermann ist der Killer im Vergleich.
In Zeiten von Flugtickets Stuttgart - Ballermann 9,99 € hin + zurück ist der Ansturm auch kein Wunder. Ich kenne Leute, die sind durch solche Angebote mal eben für eine Nacht rübergeflogen, haben Party gemacht, waren schwimmen und sind dann zurück. Das ist günstiger als ein Tagesticket im VVS