14 Personen von Sessellift gerettet

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Mr400Liter
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14 Personen von Sessellift gerettet

Beitrag von Mr400Liter »

Auf der Aflenzer Bürgeralm stürzten mehrere Bäume durch den starken Sturm auf das Förderseil des Doppelsesselliftes. 14 Personen mussten abgeseilt werden. Glück im Unglück: keine Verletzten - scheinbar wurden Fahrgäste knapp von Bäumen verfehlt.

https://www.oe24.at/oesterreich/chronik ... /362122277

Lagorce
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Re: 14 Personen von Sessellift gerettet

Beitrag von Lagorce »

Hier noch ein Video über einem andern Zwischenfall ohne gravierende Folgen:
https://www.youtube.com/watch?v=9oDlrgUNm-Y

In Gulmarg (Indien) starben 7 Personen als ein Baum auf das Förderseil einer Gondelbahn aufschlug, dort wurden Fenster herausgedrückt und Personen aus der Kabine geschleudert (Fensterhalterungen des entspechenden Kabinentyps war übrigens früher vom französischen STRMTG untersucht worden, infolge eines Zwischenfalls bei dem ein Fenster herausgedrückt worden war une eine Person zu Tode abstürzte, darüber gibt es einen ausführlichen PDF Bericht sowie Empfehlungsrundschreiben für die Verstäkrung von Fensterbefestigungen, habe die Links mehrmals im Forum erwähnt).

Breitere Schneisen roden wäre das sicherste, nur lassen die allgegewärtigen Grünen sowas nicht zu. Siehe auch Schutzmassnahmen gegen Waldbrände in Kalifornien... Wird jedoch zu OT.
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Mr400Liter
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Re: 14 Personen von Sessellift gerettet

Beitrag von Mr400Liter »

Ich weiß über beide Unfälle Bescheid...

Bäume können schon einiges anrichten, aber wie du richtig schreibst, bei den engen Schneisen bleibt ein Restrisiko einfach immer bestehen. Zum Glück ist es in der Steiermark so glimpflich ausgegangen.
Lagorce
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Re: 14 Personen von Sessellift gerettet

Beitrag von Lagorce »

Sofern Förderseil nicht entgleist oder eine Streckenseilüberwachung (z.B. je nach Ausführung der Anlage Seilüberwurf) nicht anspricht, oder Fahrbetriebsmittel je nach Anlage durch seitliche Auspendelung kein überwachtes Seil berührt (z.B. Telecomseil aus Stahl), wird die Anlage nicht unbedingt automatisch angehalten.

Vom Stillstand der Bahn bis zur Einleitung der Bergung bzw. Beretstellen des Notantriebs können je nach Anlagevorschriften ohne weiteres 20 Minuten vergehen.
Bei Stromausfall wäre es m.E. sinnvoll, den Dieselmotor nach ca. 2 Minuten zu starten und, sofern möglich, bei reduzierter Drehzahl vorzuwärmen und dann auf den Entscheid der Verantwortlichen warten.
Ob der sich in der Antriebsstation befindende Bedienstete stets berechtigt ist, den Notdiesel anzulassen weiss ich jedoch nicht. Mittlerweile gibt es ja auch Gondelbahnen die Fernüberwacht werden, ohne Personal direkt vorort in den Stationen (bin grundsätzlich dagegen, dass sowas für Gondelbahnen zugelassen wurde, m.E. sollte bei diesem Bahntyp stets in jeder Station wo Ein- und/oder Ausgestiegen wird, Bahnpersonal bedingungslos permanent anwesend sein, im Notfall auf eine richtige Reaktion der Benutzer, sprich z.B. Betätigen eines Not-Aus Pilztasters, ist total illusorisch, die allermeisten Benutzer sind nicht in der Lage in einer Gefahrensituation entsprechend richtig und unverzüglich zu reagieren).
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