Die große Klima-Diskussion

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wetterstein
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein »

noisi hat geschrieben: 08.01.2019 - 20:38
wetterstein hat geschrieben: 08.01.2019 - 20:02
NeusserGletscher hat geschrieben: 08.01.2019 - 19:37 Du meinst also, es ist besser, etwas unwirksames zu tun als gar nichts zu tun?
Eingedenk der Kosten von 520 Milliarden allein für die Energiewende und möglicherweise sogar des Endes der deutschen Autoindustrie; sollte dabei nicht etwas halbwegs "wirksames" herauskommen?
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... stmal.html
Kannst du bitte mal aufhören diese Artikel aus der Lügenpresse zu posten. Da bekommt man ja die Krise.
Ok. Bitteschön. Die Orginalquelle:
https://www.insm.de/insm/Presse/Pressem ... e-EEG.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher »

de Yeti hat geschrieben: 08.01.2019 - 21:14 Das würde ich meinen, wenn ich das geschrieben hätte. Ich unterstelle Klimawandelleugnern Faulheit, am eigenen Verhalten etwas zu ändern. Dann kann man auch leicht Dinge behaupten wie "etwas unwirksames".
Das ist das Grundproblem an ideologisch überfrachteten Diskussionen. So manche Argumentation fusst dabei auf Unterstellungen anstatt auf Fakten.
Was Du selber richtig machst können andere nicht falsch machen
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von biofleisch »

wetterstein hat geschrieben: 08.01.2019 - 21:40
noisi hat geschrieben: 08.01.2019 - 20:38
wetterstein hat geschrieben: 08.01.2019 - 20:02
Eingedenk der Kosten von 520 Milliarden allein für die Energiewende und möglicherweise sogar des Endes der deutschen Autoindustrie; sollte dabei nicht etwas halbwegs "wirksames" herauskommen?
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... stmal.html
Kannst du bitte mal aufhören diese Artikel aus der Lügenpresse zu posten. Da bekommt man ja die Krise.
Ok. Bitteschön. Die Orginalquelle:
https://www.insm.de/insm/Presse/Pressem ... e-EEG.html
Die INSM ist DIE Lobbyorganisation des Neoliberalismus!!!
Der Neoliberalismus führt zu Verarmung der Bevölkerung, er macht die Reichen noch reicher (so reich, dass sie selbst gar nicht wissen, wohin mit ihrem Geld), er führt zu Umweltzerstörung und zu Kriegen

Wer diesen Leuten auf den Leim geht hat schon verloren, oder er gehört zu den 1% der Reichen, die von dieser Ideologie profitieren.
Wetterstein, bei allem Respekt, DU gehöhrst mit 99,9% Sicherheit nicht zu den Profiteuren dieser ideologie. Du bist ein Opfer derselben, wie wir 99% anderen auch.

Weiterführende Infos zu dieser asozialen Lobbybude: https://www.nachdenkseiten.de/?p=28
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein »

biofleisch hat geschrieben: 09.01.2019 - 08:38
Die INSM ist DIE Lobbyorganisation des Neoliberalismus!!!

Weiterführende Infos zu dieser asozialen Lobbybude: https://www.nachdenkseiten.de/?p=28
Warum so emotional?
Unsere Staatsquote von 50% und unser Gini-Koeffizienten von 0,76 (Ö) sind das genaue Gegenteil von Neoliberalismus!

Die Nachdenkseiten verfolge ich seit Jahren und halte sie für eine sehr gute Quelle besonders beim Thema Geopolitik/Kriegsursachen.
Zuletzt geändert von wetterstein am 09.01.2019 - 11:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz »

NeusserGletscher hat geschrieben: 06.01.2019 - 23:09 Im ÖR soll mal eine Doku gelaufen sein, dass den Verantwortlichen der Ölindustrie die Wirkung von CO2 schon vor Jahrzehnten bekannt gewesen sein soll. Hat die jemand zufällig gesehen und erinnert sich an den Titel?
Das müsste diese Doku sein:

Direktlink
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von biofleisch »

wetterstein hat geschrieben: 09.01.2019 - 09:24
biofleisch hat geschrieben: 09.01.2019 - 08:38
Die INSM ist DIE Lobbyorganisation des Neoliberalismus!!!

Weiterführende Infos zu dieser asozialen Lobbybude: https://www.nachdenkseiten.de/?p=28
Warum so emotional?
Unsere Staatsquote von 50% und unser Gini-Koeffizienten von 0,76 (Ö) sind das genaue Gegenteil von Neoliberalismus!

Die Nachdenkseiten verfolge ich seit Jahren und halte sie für eine sehr gute Quelle besonders beim Thema Geopolitik/Kriegsursachen.
In Österreich hast du noch Glück, weil die neoliberale Propaganda lange und in vielen Bereichen nicht durchgegriffen hat (das ändert sich IMHO seit einigen Jahren).

Ein Indiz dafür ist der bei "euch" noch akzeptable Wohnungsmarkt. Siehe das Kommentar unter dem heutigen Beitrag: https://www.nachdenkseiten.de/?p=48327#h11
Zitat: "Die Förderung des öffentlichen Wohnungsbaues wurde in Wien entgegen aller neoliberalen Propaganda, dass der Markt alles besser kann, bis heute so durchgehalten. Mit der Konsequenz, dass Wien weit entfernt ist von den katastrophalen Zuständen auf dem Wohnungsmarkt deutscher Großstädte."

Emotional deswegen, weil es so erschreckend ist, wenn jemand die neoliberale Propaganda nutzt (Verlinkung auf INSM), ohne sich bewusst zu sein, dass diese die eigenen Interessen torpediert und darüber hinaus noch dem Märchen anhängt, der Klimawandel sei nicht von Menschen verursacht, obwohl die Mehrzahl aller wissenschaftlichen Studien dies nahe legen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz »

biofleisch hat geschrieben: 09.01.2019 - 08:38Ein Indiz dafür ist der bei "euch" noch akzeptable Wohnungsmarkt.
Von noch akzeptabel kann in manchen (primär tourismusgeschädigten) Teilen Österreichs auch keine Rede mehr sein. Nicht nur das einige unserer jungen Mitarbeiter im Großraum Innsbruck schon in Wohngermeinschaften leben weil eine eigene Wohnung solange unfinanzierbar ist bis sie eventuell die Anwartschaft für eine Gemeindewohnung erreichen und falls sie in Beziehungen leben ist es unbedingt nötig das beide arbeiten gehen um irgendwie über die Runden zu kommen. Unter "leistbarem Wohnraum" stelle ich mir mal was anders vor... :sauer:
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Kapi »

Winterlicher Klimawandel : Zu viel Schnee? Der ganz normale Wahnsinn!

aus FAZ / 100119 : https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde ... EPC%253Ds6

K.
A bisserl woas gehd ollaweil.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein »

Kapi hat geschrieben: 10.01.2019 - 13:09 Winterlicher Klimawandel : Zu viel Schnee? Der ganz normale Wahnsinn!

aus FAZ / 100119 : https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde ... EPC%253Ds6

K.
Ach so. Jetzt ist es also Klimawandel und nicht mehr das Wetter. Wie man es gerade braucht.....
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein »

biofleisch hat geschrieben: 09.01.2019 - 08:38
wetterstein hat geschrieben: 08.01.2019 - 21:40
noisi hat geschrieben: 08.01.2019 - 20:38
Kannst du bitte mal aufhören diese Artikel aus der Lügenpresse zu posten. Da bekommt man ja die Krise.
Ok. Bitteschön. Die Orginalquelle:
https://www.insm.de/insm/Presse/Pressem ... e-EEG.html
Die INSM ist DIE Lobbyorganisation des Neoliberalismus!!!
Exclusiv für dich eine garantiert nicht-neoliberale Quelle:

Strompreise geraten außer Kontrolle
Die Zahlen sind alarmierend: Bis 2025 wird die Energiewende Kosten von 520 Milliarden Euro verursacht haben, so neueste Berechnungen. In der Wirtschaft wachsen die Sorgen. Die Erneuerbare-Energien-Branche wehrt sich.

Zu diesem Ergebnis kommt Justus Haucap, Leiter des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomik (DICE)




https://www.handelsblatt.com/unternehme ... ixnamf-ap1
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scratch
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch »

wetterstein hat geschrieben: 10.01.2019 - 18:15 Ach so. Jetzt ist es also Klimawandel und nicht mehr das Wetter. Wie man es gerade braucht.....
"Beides sind Aussagen zum aktuellen Wetter im Süden Deutschlands, in beiden steckt aber auch eine Verbindung zum globalen Klimawandel"
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein »

scratch hat geschrieben: 10.01.2019 - 22:17
wetterstein hat geschrieben: 10.01.2019 - 18:15 Ach so. Jetzt ist es also Klimawandel und nicht mehr das Wetter. Wie man es gerade braucht.....
"Beides sind Aussagen zum aktuellen Wetter im Süden Deutschlands, in beiden steckt aber auch eine Verbindung zum globalen Klimawandel"
quod erat demonstrandum:

"Winter ade
Nie wieder Schnee?
In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie." http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 71456.html
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi »

Hier liegt kein Schnee, stimmt also!
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch »

Langsam bekomme ich das Gefühl, dass du den Artikel gar nicht gelesen hast. Oder nicht verstanden. Oder willst ihn nicht verstehen?

Extra für dich kopiere ich den Satz davor auch noch rein: "Eigentlich sind die Luftmassen für den Januar viel zu warm – weswegen in den Bergen nasser, schwerer Schnee fällt und in den Tälern kaum etwas von den weißen Massen zu sehen ist."
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein »

biofleisch hat geschrieben: 09.01.2019 - 15:07 und darüber hinaus noch dem Märchen anhängt, der Klimawandel sei nicht von Menschen verursacht, obwohl die Mehrzahl aller wissenschaftlichen Studien dies nahe legen.
Wer jemals auch nur ein einziges Paper in einem reputablen Journal untergebracht hat weiß, dass es in den exakten Wissenschaften
( MINT/Medizin) immer um Qualität und nie um Quantität geht. (Bei Gender"Wissenschaften" , Politologie et. al. mag das anders sein)

Ein einziger "Nature"-Artikel von Prof. Svenmark hat bei weitem mehr Gewicht als das gesammelte Lebenswerk von Mojib Latif.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer »

Da fällt mir noch was zum immer währenden Klimawandel ein.
Vielleicht können in Zukunft die Besucher der Franz-Josefs-Höhe auf dem Pasterzenboden wieder einen Wald bewundern. Immerhin gab es das ja schon einmal. Gut, ist schon etwas länger her! 8)
https://kaernten.orf.at/news/stories/2718069/
https://www.youtube.com/watch?v=unS4eftJJrQ
https://www.sn.at/wiki/Pasterze_gibt_Ba ... ahren_frei
https://www.uibk.ac.at/geographie/forsc ... sterze.pdf
https://www.zobodat.at/stable/pdf/WissM ... 5-0240.pdf
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein »

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von 3303 »

wetterstein hat geschrieben: 12.01.2019 - 23:08
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Was genau soll und das jetzt sagen, außer dass das alles längst bekannt ist?
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n, Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“
[Johann Wolfgang von Goethe]
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von noisi »

Ein paar Links kann man halt schnell zusammenklauben :lach:
wetterstein hat geschrieben: 10.01.2019 - 23:04
biofleisch hat geschrieben: 09.01.2019 - 15:07 und darüber hinaus noch dem Märchen anhängt, der Klimawandel sei nicht von Menschen verursacht, obwohl die Mehrzahl aller wissenschaftlichen Studien dies nahe legen.
Wer jemals auch nur ein einziges Paper in einem reputablen Journal untergebracht hat weiß, dass es in den exakten Wissenschaften
( MINT/Medizin) immer um Qualität und nie um Quantität geht. (Bei Gender"Wissenschaften" , Politologie et. al. mag das anders sein)
Hier würde mich aber ein Link interessieren...
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

Hab dies beim "akt. Wetter" gepostet, passt aber besser hierher.
Bin ja mittlerweile ein älteres Semester und kann schon mit "früher" vergleichen - zudem bin ich Hobbygärtner.

Ich habe eindeutig einen Klimawandel beobachtet. Ich wohne im Landkreis Hof/Saale. Jahrzehntelang war neben dem bekannten warm/kalt Wechselwetter das sogenannte "Russlandhoch" ein fester Bestandteil des Nordostbayrischen Winters. Wochenlang strenger Frost bei strahledem Sonnenschein - Bilderbuchwinter. Das Russlandhoch kommt jetzt viel seltener. Die Westwetterlagen haben zugenommen.

Garten: Habe eine großen Staudengarten a la England. Mein Hauptlieferant über die beiden letzten Jahrzehnte ist die Staudengärtnerei v. Zepellin in Sulzburg/Laufen in Südbaden. Die Gärtnerei besuche ich auch fast jährlich Ende Mai.
Was den Frühlingsbeginn betrifft kann ich sagen, dass er
a) früher eintritt - und
b) dass sich eher kalte Regionen wie Nordostoberfranken relativ stärker erwärmt haben als die bereits warmen wie der Breisgau.
Bei gleichen Pflanzenarten hat der Frühlingseintritt bei mir daheim in 20 Jahren tw. um 3 Wochen! aufgeholt. Hatte vor 20 Jahren tw. 7 Wochen Unterschied beobachtet.
Schmunzeln muss ich über die anhaltende verbissene Diskussion wie vor 7 Jahren. Völlig unnötige Korinthenkackerei.

Es gibt eine natürliche Erwärmung. Wir haben schließlich ein ca. 400 Jahre langes Kältemaximum, das größte seit Ende der letzten Eiszeit, hinter uns.
Zweifellos gibt es ein menschengemachtes Draufsatteln - erkennbar am CO2-Anteil von ü. 400ppm. statt 280ppm über Jahrhunderttausende.
Bei der Komplexität der Zusammenhänge halte ich es für unmöglich die jeweiligen Anteile wissenschaftlich letzendlich zu klären. Für politische Entscheidungen der Gesellschaften letztlich auch unerheblich.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch »

Es muss ja nicht unbedingt bis in letzte Detail geklärt werden. Es würde ja schon reichen wenn man sagen könnte, ob sich der (finanziellen) Aufwand lohnt. Ansonsten wird es von vielen (evtl. sogar zurecht?) weiterhin als Geldmacherei gesehen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho »

Ich kann es nicht beurteilen. Daher neige ich dazu den breiten wissenschaftlichen Konsens zu teilen. Und da ist die Aussage eindeutig.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Skitobi »

scratch hat geschrieben: 13.01.2019 - 14:29 Es muss ja nicht unbedingt bis in letzte Detail geklärt werden. Es würde ja schon reichen wenn man sagen könnte, ob sich der (finanziellen) Aufwand lohnt. Ansonsten wird es von vielen (evtl. sogar zurecht?) weiterhin als Geldmacherei gesehen.
Ist es denn das Risiko wert, die massiven finanziellen Aufwände, die der Klimawandel verursacht einfach zu ignorieren? Nur weil ein paar sehr wenige Wissenschaftler behaupten, dass es eh keinen Zusammenhang gibt?

Nur so was mir spontan einfällt:
Anstieg des Meeresspiegels, das heißt massive bauliche Maßnahmen zur Sicherung der Küstenregionen. Höhere Deiche, Flutsperrwerke, Grundwasserpumpanlagen.
Reduzierung der Niederschläge, das heißt massive Ernteausfälle, Umstellung und Anpassung der Landwirtschaft, Trinkwassermangel
Anstieg der Temperaturen, das heißt verstärktes Waldbrandrisiko, gesundheitliche Risiken
Unbewohnbarmachung einiger Gebiete, das heißt neue Flüchtlinge in Mitteleuropa

Das alles gilt WELTWEIT - daher sollte man sich auch weltweit Gedanken darüber machen, nicht mit der Einstellung "alleine kann man eh nichts ausrichten". Die finanziellen Folgen sind jedenfalls RIESIG und soweit ich das sehe nicht vergleichbar mit jenen für die Energiewende. Wobei ich es eh für lächerlich halte, jetzt die erneuerbaren Energien als extrem teuer anzusehen, wenn man das mit den damaligen Subventionen in die Kernenergie und dem immernoch ungelösten Atommüllproblem vergleicht, das auch noch sehr viel kosten wird.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von 3303 »

scratch hat geschrieben: 13.01.2019 - 14:29 Es muss ja nicht unbedingt bis in letzte Detail geklärt werden. Es würde ja schon reichen wenn man sagen könnte, ob sich der (finanziellen) Aufwand lohnt. Ansonsten wird es von vielen (evtl. sogar zurecht?) weiterhin als Geldmacherei gesehen.
Klar wird damit Geld gemacht. Genau so wie mit Sicherheit, Angst, Liebe, Sehnsucht, Gesundheit..... und klar wird auch teils übertrieben.
Volkswirtschaftlich und politisch macht die Energiewende für uns jedenfalls Sinn, denn wir reduzieren unsere Abhängigkeit vom Ausland. Gleichzeitig fließen weniger Mittel aus unserer Volkswirtschaft ab, sondern wälzen sich hierzulande um, füllen unsere Steuertöpfe und Sozialkassen, sorgen für Kaufkraft etc.. Der „finanzielle Aufwand“ wird sich für uns also sicher allein durch die Energiewende langfristig auszahlen, auch wenn es sicher punktuell Fehlentwicklungen gibt. Die gilt es zu identifizieren und zu beseitigen.
Alles längst bekannt...
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein »

3303 hat geschrieben: 13.01.2019 - 15:46 denn wir reduzieren unsere Abhängigkeit vom Ausland.
Das ist falsch. Bei einer Dunkelflaute (wie z.B. im Jänner 2017) ist Deutschland nach Abschaltung von Kohle/Atom zu 99% vom Ausland abhängig.
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