TV-Bericht ARD "Alpendämmerung"

... alle Berichte aus Fernsehen, Rundfunk, Presse und anderen Medien hinein.
Forumsregeln
Antworten
Benutzeravatar
Pistencruiser
Gaislachkogl (3058m)
Beiträge: 3217
Registriert: 10.05.2010 - 13:35
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Weilheim i. OB
Hat sich bedankt: 1978 Mal
Danksagung erhalten: 892 Mal

Re: TV Alarm

Beitrag von Pistencruiser »

Bergfan hat geschrieben: 14.01.2019 - 23:02 Jetzt auf ARD:

Alpendämmerung. Europa ohne Gletscher.
Naja, nicht so ganz passend gerade.... :lach:
Die einen kennen mich — die anderen können mich...!
Konrad Adenauer

j-d-s
Mt. Blanc (4807m)
Beiträge: 5055
Registriert: 01.12.2010 - 13:11
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 95 Mal
Danksagung erhalten: 728 Mal

Re: TV Alarm

Beitrag von j-d-s »

Bergfan hat geschrieben: 14.01.2019 - 23:02 Jetzt auf ARD:

Alpendämmerung. Europa ohne Gletscher.
Extrem tendenziöse und einseitige Berichterstattung. Lachhaft finde ich besonders, dass sie behaupten "Skifahren unter 2400 Metern sei in absehbarer Zeit nicht mehr möglich", "Beschneiung bringe langfristig nichts" und dann Ischgl als Beispiel nehmen, die exzellent aufgestellt sind, Talabfahrten regelmäßig von Mitte November bis Anfang Mai offen haben und sicher keinerlei Sorgen haben müssen.

Der "Wassermangel" und die "Wüstenbildung in den Alpen" gehört ins Reich der Fake News, weil das an fehlenden Wasserleitungen liegt, nicht an generell zu wenig Wasser.

Hier mal echte Statistiken:
https://naturwissenschaften.ch/topics/w ... witzerland
Die Schweiz verbraucht 2,2 km³ Wasser pro Jahr, erhält aber 30mal so viel durch Niederschläge (60 km³), ferner befinden sich 130 km³ in Seen und 150 km³ im Grundwasser.

Zusammenfassend ist es eine Schande, dass die gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche ARD solche Sendungen, die teilweise Unwahrheiten sowie grob übertriebene und sehr einseitige Behauptungen aufstellen und als Fakten darstellen, senden darf.

PS: Wer andere, ähnlich propagandistisch gefärbte "Dokumentationen" sehen will, dem lege ich die Serie "Europa-Saga" nahe. Dort wird Migration und Multi-Kulti in den Himmel gelobt und gar als Grund für den Wohlstand in Europa dargestellt. So als ob es in Europa nicht jahrhundertelang immer wieder Kriege zwischen Kulturen, Religionen und Konfessionen gegeben habe...
JohannesSKI
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 238
Registriert: 17.10.2017 - 20:14
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 51 Mal

Re: TV Alarm

Beitrag von JohannesSKI »

j-d-s hat geschrieben: 14.01.2019 - 23:47
Bergfan hat geschrieben: 14.01.2019 - 23:02 Jetzt auf ARD:

Alpendämmerung. Europa ohne Gletscher.
Extrem tendenziöse und einseitige Berichterstattung. Lachhaft finde ich besonders, dass sie behaupten "Skifahren unter 2400 Metern sei in absehbarer Zeit nicht mehr möglich", "Beschneiung bringe langfristig nichts" und dann Ischgl als Beispiel nehmen, die exzellent aufgestellt sind, Talabfahrten regelmäßig von Mitte November bis Anfang Mai offen haben und sicher keinerlei Sorgen haben müssen.

Der "Wassermangel" und die "Wüstenbildung in den Alpen" gehört ins Reich der Fake News, weil das an fehlenden Wasserleitungen liegt, nicht an generell zu wenig Wasser.

Hier mal echte Statistiken:
https://naturwissenschaften.ch/topics/w ... witzerland
Die Schweiz verbraucht 2,2 km³ Wasser pro Jahr, erhält aber 30mal so viel durch Niederschläge (60 km³), ferner befinden sich 130 km³ in Seen und 150 km³ im Grundwasser.

Zusammenfassend ist es eine Schande, dass die gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche ARD solche Sendungen, die teilweise Unwahrheiten sowie grob übertriebene und sehr einseitige Behauptungen aufstellen und als Fakten darstellen, senden darf.

PS: Wer andere, ähnlich propagandistisch gefärbte "Dokumentationen" sehen will, dem lege ich die Serie "Europa-Saga" nahe. Dort wird Migration und Multi-Kulti in den Himmel gelobt und gar als Grund für den Wohlstand in Europa dargestellt. So als ob es in Europa nicht jahrhundertelang immer wieder Kriege zwischen Kulturen, Religionen und Konfessionen gegeben habe...
Meinst du das ernst?
2017/18: 10 Tage Maria Alm/Hochkönig, 10 Tage Skijuwel, 13 Tage Paznaun
j-d-s
Mt. Blanc (4807m)
Beiträge: 5055
Registriert: 01.12.2010 - 13:11
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 95 Mal
Danksagung erhalten: 728 Mal

Re: TV Alarm

Beitrag von j-d-s »

Es wird doch wohl jedem auffallen, dass alleine Titel und Beschreibung schon ziemlich reißerisch sind:
https://www.daserste.de/information/rep ... r-100.html
Der Raubbau an der Natur geht weiter
Die Wirtschaft in den Alpendörfern hängt vor allem vom Wintertourismus ab. Experten gehen davon aus, dass es etwa zur Jahrhundertmitte nur noch über 2000 Meter ausreichend natürlichen Schnee zum Skifahren gibt. Das bedeutet das Aus für etwa 70 Prozent der Skiorte in den Ostalpen, wie manche Wissenschaftler vorhersagen. Doch statt Alternativen zu entwickeln, wird weiter in den Skitourismus investiert. Mit Schneekanonen wird dem Klimawandel getrotzt und Beschneiungsanlagen werden in immer höhere Regionen gebaut. Der Verlierer steht schon fest: die einzigartige alpine Landschaft.
Also wenn das nicht völlig einseitig ist, weiß ich auch nicht. Man lässt auch prinzipiell nicht die andere Seite, also Touristiker, Seilbahnbetreiber, Tourismusverbände oder gar Beschneiungsfachleute zu Wort kommen.

Eigentlich ist das sogar genau die Definition von einseitiger Berichterstattung. Man beleuchtet nur eine Sichtweise und lässt diese völlig unwidersprochen und unkommentiert stehen, verteufelt die andere Seite ohne auch nur ein einziges ihrer Argumente zu erwähnen.
Bergfan
Vogelsberg (520m)
Beiträge: 709
Registriert: 28.06.2012 - 18:50
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 166 Mal
Danksagung erhalten: 184 Mal

Re: TV Alarm

Beitrag von Bergfan »

JohannesSKI hat geschrieben: 14.01.2019 - 23:59
Meinst du das ernst?
Ja, das ist halt blöd für j-d-s. Wenn es keine Gletscher mehr gibt, können die von ihm dringend benötigten Autobahnen bis zu selbigen nicht mehr gebaut werden. :D
JohannesSKI
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 238
Registriert: 17.10.2017 - 20:14
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 51 Mal

Re: TV Alarm

Beitrag von JohannesSKI »

j-d-s hat geschrieben: 15.01.2019 - 00:32 Es wird doch wohl jedem auffallen, dass alleine Titel und Beschreibung schon ziemlich reißerisch sind:
https://www.daserste.de/information/rep ... r-100.html
Der Raubbau an der Natur geht weiter
Die Wirtschaft in den Alpendörfern hängt vor allem vom Wintertourismus ab. Experten gehen davon aus, dass es etwa zur Jahrhundertmitte nur noch über 2000 Meter ausreichend natürlichen Schnee zum Skifahren gibt. Das bedeutet das Aus für etwa 70 Prozent der Skiorte in den Ostalpen, wie manche Wissenschaftler vorhersagen. Doch statt Alternativen zu entwickeln, wird weiter in den Skitourismus investiert. Mit Schneekanonen wird dem Klimawandel getrotzt und Beschneiungsanlagen werden in immer höhere Regionen gebaut. Der Verlierer steht schon fest: die einzigartige alpine Landschaft.
Also wenn das nicht völlig einseitig ist, weiß ich auch nicht. Man lässt auch prinzipiell nicht die andere Seite, also Touristiker, Seilbahnbetreiber, Tourismusverbände oder gar Beschneiungsfachleute zu Wort kommen.

Eigentlich ist das sogar genau die Definition von einseitiger Berichterstattung. Man beleuchtet nur eine Sichtweise und lässt diese völlig unwidersprochen und unkommentiert stehen, verteufelt die andere Seite ohne auch nur ein einziges ihrer Argumente zu erwähnen.
Sag mal bist du blind? Da steht doch, dass die Wirtschaft der Alpendörfer extrem vom Tourismus abhängig ist. Das ist das große Pro-Argument. Wie du die nun gewichtest ist dir überlassen. Dass die alpine Landschaft ein Verlierer des Skigebietsausbaus ist, kannst selbst du eigentlich nicht bestreiten, oder? Ich bin mir nicht sicher, ob Du qualifiziert bist, die dort wiedergegebenen Expertenmeinungen anzuzweifeln (ich auch nicht, aber im Gegensatz zu Dir Maße ich mir das auch nicht an). Wenn Du dir mal Skigebiete wie Ischgl im Sommer anschaust, dann wirst Du auch die These, der Raubbau an der Natur gehe weiter, unterschreiben.
2017/18: 10 Tage Maria Alm/Hochkönig, 10 Tage Skijuwel, 13 Tage Paznaun
j-d-s
Mt. Blanc (4807m)
Beiträge: 5055
Registriert: 01.12.2010 - 13:11
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 95 Mal
Danksagung erhalten: 728 Mal

Re: TV Alarm

Beitrag von j-d-s »

Nein, es ist ganz normal und sinnvoll, dass der Mensch die Umgebung nutzt. Auch dort wo dein Haus, deine Wohnung, dein Arbeitsplatz und dein Supermarkt sind, war mal "unberührte Natur", trotzdem würdest du nicht lieber in einer natürlichen Höhle wohnen und ganz natürlich Jagen gehen um dein Essen zu bekommen.

In den Alpen gibt es so viel unberührte Natur, die sicher mehr als 80% ausmacht.

Da dann zu fordern, dass noch mehr der Landschaft unberührt bleiben soll, ist purer Egoismus und Gier. Auch für die Skifahrer (die übrigens Zahlenmäßig sicher mehr sind als die Naturfreunde) muss ja ein Platz sein. Niemand geht nach Ischgl um die tolle Natur zu genießen - das ist aber auch gar nicht das Konzept von Ischgl. Dafür gibts wirklich genug andere Orte in den Alpen.

Wobei die Sendung damit eigentlich am Thema vorbei berichtet. In Ischgl gibts gar keinen Gletscher. Und Beschneiung und Skibetrieb auf nem Gletscher erhalten ihn auch besser als "pure Natur". Denn wenn auf nem Gletscher eben noch Kunstschnee drauf kommt, schmilzt der Kunstschnee erst wieder weg bevor der Gletscher schmilzt...

Und meine Anzweiflung ging vor allem auf die Behauptung, im Jahre 2050 könne man unter 2400 Metern nicht mehr Skifahren. Dass das absoluter Unfug ist, ist jedem klar. Es ist ja bereits heute so, dass man in Schladming auf 700 Meter früher skifahren kann als auf der Zugspitze auf 2500 Meter. Denn ersteres hat ne Beschneiung und nur grüne Wiese als Untergrund (dadurch wird weniger Schnee benötigt um ne Piste walzen zu können), letzteres gar keine Beschneiung und steinigen Untergrund.

Daher ist es eher umgekehrt, auf dem Zugspitzplatt wird 2050 eher nichts mehr gehen als in Schladming die Talabfahrt.
ghostbikersback
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 349
Registriert: 23.01.2016 - 19:01
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 395 Mal
Danksagung erhalten: 268 Mal

TV-Bericht ARD "Alpendämmerung"

Beitrag von ghostbikersback »

j-d-s hat geschrieben: 15.01.2019 - 09:59 Nein, es ist ganz normal und sinnvoll, dass der Mensch die Umgebung nutzt. Auch dort wo dein Haus, deine Wohnung, dein Arbeitsplatz und dein Supermarkt sind, war mal "unberührte Natur", trotzdem würdest du nicht lieber in einer natürlichen Höhle wohnen und ganz natürlich Jagen gehen um dein Essen zu bekommen.

In den Alpen gibt es so viel unberührte Natur, die sicher mehr als 80% ausmacht.

Da dann zu fordern, dass noch mehr der Landschaft unberührt bleiben soll, ist purer Egoismus und Gier. Auch für die Skifahrer (die übrigens Zahlenmäßig sicher mehr sind als die Naturfreunde) muss ja ein Platz sein. Niemand geht nach Ischgl um die tolle Natur zu genießen - das ist aber auch gar nicht das Konzept von Ischgl. Dafür gibts wirklich genug andere Orte in den Alpen.

Wobei die Sendung damit eigentlich am Thema vorbei berichtet. In Ischgl gibts gar keinen Gletscher. Und Beschneiung und Skibetrieb auf nem Gletscher erhalten ihn auch besser als "pure Natur". Denn wenn auf nem Gletscher eben noch Kunstschnee drauf kommt, schmilzt der Kunstschnee erst wieder weg bevor der Gletscher schmilzt...

Und meine Anzweiflung ging vor allem auf die Behauptung, im Jahre 2050 könne man unter 2400 Metern nicht mehr Skifahren. Dass das absoluter Unfug ist, ist jedem klar. Es ist ja bereits heute so, dass man in Schladming auf 700 Meter früher skifahren kann als auf der Zugspitze auf 2500 Meter. Denn ersteres hat ne Beschneiung und nur grüne Wiese als Untergrund (dadurch wird weniger Schnee benötigt um ne Piste walzen zu können), letzteres gar keine Beschneiung und steinigen Untergrund.

Daher ist es eher umgekehrt, auf dem Zugspitzplatt wird 2050 eher nichts mehr gehen als in Schladming die Talabfahrt.
Ist jetzt vielleicht provokativ formuliert aber in der Sache richtig. Die Berichterstattung übers Skifahren und den "Raubbau" in den Alpen innerhalb der deutschen (und teilweise auch österreichischen) Medien ist schon extrem tendenziös. Die Deutschen haben das ehemals unberührte und wunderschöne Ruhrgebiet auch plattgemacht und dort ohne Ende Industrie hingestellt, und mit etwas Anpassung gilt das für das ganze Land. Die Skiindustrie verbraucht pro Arbeitsplat/Wertschöpfung weniger Resourcen als ein "normaler" Industriearbeitsplatz. Außerdem gibt es heute deutlich weniger Skilifte als noch vor 20-30 Jahren. Auch den behaupteten Flächenfrass sehe ich nicht durch die Skiindustrie, sondern eher durch das x-te Industriegebiet/Supermarkt/Outlet in Inntal oder Zillertal. Auch das 30-40 größere Schwimmbäder aufs Jahr den gleichen Energieverbrauch haben wie ALLE Schneekanonen in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz ZUSAMMEN wird eigentlich nie thematisiert. Von Flutlicht auf diversen Sportplätzen ganz zu schweigen. Nur bei der Schneekanone fangen auf einmal alle an ihr vermeintliches Ökogewissen einzuschalten. Aus meiner Sicht eine ziemlich scheinheilige Debatte, die emotional und nicht faktenbasiert geführt wird. Am Skiurlaub ist der Anreise der Ökofrevel und nicht das Skifahren selbst. Subjektiv kommt die größte Kritik auch meist von irgendwelchen Leuten, die 3-5x/Jahr irgendwo hinfliegen (und damit den x-fachen Energieverbrauch generieren) und sich dann über die Umweltzerstörung in den Alpen aufregen. Die Leute in den Alpentälern müssen auch von irgendetwas leben. Fragt doch mal die Alten wie das Leben vor 60 Jahren im hinteren Ötztal war.
JohannesSKI
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 238
Registriert: 17.10.2017 - 20:14
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 58 Mal
Danksagung erhalten: 51 Mal

Re: TV Alarm

Beitrag von JohannesSKI »

j-d-s hat geschrieben: 15.01.2019 - 09:59 Und meine Anzweiflung ging vor allem auf die Behauptung, im Jahre 2050 könne man unter 2400 Metern nicht mehr Skifahren. Dass das absoluter Unfug ist, ist jedem klar. Es ist ja bereits heute so, dass man in Schladming auf 700 Meter früher skifahren kann als auf der Zugspitze auf 2500 Meter. Denn ersteres hat ne Beschneiung und nur grüne Wiese als Untergrund (dadurch wird weniger Schnee benötigt um ne Piste walzen zu können), letzteres gar keine Beschneiung und steinigen Untergrund.

Daher ist es eher umgekehrt, auf dem Zugspitzplatt wird 2050 eher nichts mehr gehen als in Schladming die Talabfahrt.
Klimawandel -> höhere Temperatur (auch in den Alpen) -> höhere SFG, mehr Regen, weniger Schnee, schlechtere Bedingungen zum Kunstschnee produzieren -> Skibetrieb in tieferen Lagen wird immer schwieriger, bald wahrscheinlich unmöglich, wenn sich nichts ändert.

Mein letzter Kommentar dazu. Wenn du hier weiter die Wissenschaft anzweifeln willst, tu das. Aber 1+1 wird nicht 3 unabhängig davon wie häufig du das hier postulierst.
2017/18: 10 Tage Maria Alm/Hochkönig, 10 Tage Skijuwel, 13 Tage Paznaun

Peter69
Vogelsberg (520m)
Beiträge: 631
Registriert: 22.07.2014 - 22:36
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: 87497
Hat sich bedankt: 405 Mal
Danksagung erhalten: 148 Mal
Kontaktdaten:

Re: TV Alarm

Beitrag von Peter69 »

Grüss euch das die ARD wahrscheinlich das sendet,was rot-grüne-linke Ideologen vorgeben. Jede Talksendung sitzt ein oder zwei Vertreter drin, und die Grünen haben darum auch solche Wahlerfolge.Umweltschutz mit ideologischen Gewändern.Wie kann man vorhersagen was in 50 Jahren ist, gut heutzutage ist das möglich.
Kann aber auch anders kommen.
Zb.Während des dreisigjährigen Krieges gab es Sommer wo die Ernte verfroren ist.
Freundlichen Gruss :D
Benutzeravatar
Pistencruiser
Gaislachkogl (3058m)
Beiträge: 3217
Registriert: 10.05.2010 - 13:35
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Weilheim i. OB
Hat sich bedankt: 1978 Mal
Danksagung erhalten: 892 Mal

Re: TV Alarm

Beitrag von Pistencruiser »

Gibt Dinge, die tun schon beim Lesen weh. :rolleyes:
Die einen kennen mich — die anderen können mich...!
Konrad Adenauer
ghostbikersback
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 349
Registriert: 23.01.2016 - 19:01
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 395 Mal
Danksagung erhalten: 268 Mal

Re: TV Alarm

Beitrag von ghostbikersback »

Mir ging es so beim zuschauen der ARD-Reportage...was da nicht alles durcheinandergeworfen wurde, grausam. Waldbrände in Italien, abschmelzender Permafrost auf 2600m Höhe, Regenwasserrinnen auf modellierter Piste in Ischgl, schmelzende Gletscher, mangelnder Niederschlag in inneralpinen Trockentälern und das Ende des Massentourismus. Mir ist jetzt noch ganz schwindlig...

Am besten fand ich allerdings, dass ein Pärchen welches 10.000km per Flugzeug auf ein Agritourismo in Slowenien angereist ist, als role model für den zukünftig sanften Tourismus in den Alpen gepriesen wurde! Hallo, Ökobilanz??? Hauptursache des Klimawandels?!?

Wirklich selten so einen Unfug gesehen (obwohl ich mich selber eher in der grünen Ecke sehe). Verschwendung von Gebühren ist noch milde ausgedrückt. Thema verfehlt und ganz viel durcheinandergebracht trifft es wohl eher.
Benutzeravatar
Tobi-DE
Vogelsberg (520m)
Beiträge: 677
Registriert: 07.04.2016 - 21:35
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 335 Mal
Danksagung erhalten: 493 Mal

Re: TV Alarm

Beitrag von Tobi-DE »

Die Funktion "User ignorieren" ist ein wahrer Segen.
21/22 [6+1]: Nauders 5x - Spitzingsee 1x - Flutlicht-Ski Spitzingsee 1x
20/21 [1]: H'tux 1x
19/20 [13]: Sölden 1x - H'tux 2x - Nauders 6x - Kaltenbach 1x - Hochzeiger 1x - Rifflsee 1x - Pitztal Gletscher 1x
18/19 [13]: Garmisch Classic 1x - Kaunertal 1x - Sudelfeld 6x - Nauders 2x - Hochoetz 1x - Venet 1x - Spitzingsee 1x
17/18 [33+1]: Hintertux 4x - Kaunertal 5x - Sudelfeld 18x - Spitzingsee 2x - Flutlicht-Ski Spitzingsee 1x - Ellmau 1x - Hochzeiger 1x - Fendels 1x - Nauders 1x
16/17 [29+1]: Hintertux 6x - Kaunertal 5x - Sudelfeld 13x - Spitzingsee 3x - Flutlicht-Ski Spitzingsee 1x - Zell am Ziller 1x - Kitzsteinhorn 1x
↓ Mehr anzeigen... ↓
j-d-s
Mt. Blanc (4807m)
Beiträge: 5055
Registriert: 01.12.2010 - 13:11
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 95 Mal
Danksagung erhalten: 728 Mal

Re: TV Alarm

Beitrag von j-d-s »

JohannesSKI hat geschrieben: 15.01.2019 - 12:03
j-d-s hat geschrieben: 15.01.2019 - 09:59 Und meine Anzweiflung ging vor allem auf die Behauptung, im Jahre 2050 könne man unter 2400 Metern nicht mehr Skifahren. Dass das absoluter Unfug ist, ist jedem klar. Es ist ja bereits heute so, dass man in Schladming auf 700 Meter früher skifahren kann als auf der Zugspitze auf 2500 Meter. Denn ersteres hat ne Beschneiung und nur grüne Wiese als Untergrund (dadurch wird weniger Schnee benötigt um ne Piste walzen zu können), letzteres gar keine Beschneiung und steinigen Untergrund.

Daher ist es eher umgekehrt, auf dem Zugspitzplatt wird 2050 eher nichts mehr gehen als in Schladming die Talabfahrt.
Klimawandel -> höhere Temperatur (auch in den Alpen) -> höhere SFG, mehr Regen, weniger Schnee, schlechtere Bedingungen zum Kunstschnee produzieren -> Skibetrieb in tieferen Lagen wird immer schwieriger, bald wahrscheinlich unmöglich, wenn sich nichts ändert.

Mein letzter Kommentar dazu. Wenn du hier weiter die Wissenschaft anzweifeln willst, tu das. Aber 1+1 wird nicht 3 unabhängig davon wie häufig du das hier postulierst.
1. Nein, eben gerade nicht. Wenn die Beschneiungsanlage schlagkräftig genug ist, reichen ein paar kalte Nächte aus und schon hat man die Pisten auf 700 Meter Höhe. Die schmelzen dann auch nicht so schnell weg, dass es problematisch wäre (bist du schonmal im Frühling ne Talabfahrt gefahren? Neben der Piste alles grün, die Piste noch gut fahrbar, wenn auch firnig/weich).
Es behauptet meines Wissens kein einziger Wissenschaftler, dass es im Jahre 2050 in Orten wie Schladming oder Kaltenbach KEINE EINZIGE Nacht mit Frost mehr geben wird, also in etwa solches Klima wie in Rom.

2. Der Klimawandel hat NULL mit der Errichtung von Skiliften und -pisten zu tun. Sogar die "böse" Beschneiung der gesamten Alpen dürfte in einer einzigen Saison weniger CO2 erzeugen als ein einziger Tag von Flügen nach Mallorca (oder gar nach Thailand), denn die Beschneiung ist ja nur zu Beginn der Saison im großen Stil aktiv, und vor allem kommt der Strom zu einem sehr großen Anteil aus Quellen welche kein CO2 erzeugen, wie bspw. Wasserkraft:
-in Ö 72% der Stromerzeugung erneuerbar -> https://oesterreichsenergie.at/daten-fa ... ugung.html
-in der Schweiz 93,4% der Stromerzeugung ohne CO2 -> https://www.srf.ch/kultur/wissen/was-si ... en-muessen
-in Frankreich 95% der Stromerzeugung ohne CO2 -> https://energie-fr-de.eu/fr/systemes-ma ... r_2014.pdf

Denn Lifte und Beschneiung werden ja nahezu ausschließlich elektrisch betrieben (weswegen auch der Strommix relevant ist und nicht der Energiemix).

Skilifte und Beschneiungsanlagen sind also in jedem Fall nicht kausal für die Klimaerwärmung oder für das Abschmelzen von Gletschern, im Gegenteil, Beschneiung auf nem Gletscher erhält ihn sogar länger.

Man müsste also, wenn man das auch nur im Ansatz fair machen wollte, erstmal auf den Flächenverbrauch im "Flachland" schauen bevor man mit dem Finger auf die Skigebiete zeigt - da ist der nämlich sicher geringer als in den Städten, wo man überall neue Wohnungen, Supermärkte und Industriegebiete errichtet.

Und ein Tourist, der nach Mallorca, Thailand oder die Kanaren fliegt erzeugt garantiert mehr CO2 als ein Skifahrer. Jemand der mit dem Auto jeden Tag ne Stunde pendelt erzeugt mehr CO2. Und die Braunkohlekraftwerke in NRW erzeugen mehr CO2 als die gesamte Skibranche zusammen...
Antworten

Zurück zu „Medienberichte“