Anfahrt: Mallnitz - Autoverladung nach Böckstein - durchs Gasteinertal und dann in einen Weiler etwas oberhalb von Taxenbach, wo ich einen Tag zuvor zweimal ÜF in einer Frühstckspension gebucht gabe. Das Haus war ... so lala, die Zeit ist dort wohl in den 80ern stehengebleiben, die Vermieterinnen aber freundlich und das Frühstück wirklich üppig, mit vielen Produkten aus eigener Landwirtschaft
Am Morgen sind wir zeitlich losgefahren, bis zur Tiefgarage in Dienten haben wir gut 20 Minuten gebraucht, dort bequem geparkt und noch bequemer mit dem Aufzug zur Kassa, dort ohne Wartezeiten die Gutscheine in zwei 2 - Tageskarten umgetauscht, nochmals mit dem Aufzug ein Stockwerk höher zur Bahn gefahren, alles so bequem und entspannt ... was für ein Unterscheid zur Lauferei einen Tag zuvor am Ankogel.
Wenn man in Dienten einsteigt, befindet man sich bekanntlich genau in der Mitte der 'Königstour'. Wohin nun, nach Osten oder nach Westen? Der Himmel war noch bewölkt, aber im Westen konnte man bereits einen blauen Streifen erkennen und die Wolken wanderten Richtung Osten ... also go west, damit wir 10 Minuten früher die Sonne erblicken.
Auffahrt mit der DSB Gabühel, der einzigen altmodischen Bahn im Skigebiet, in ihrer letzten Saison. Also an Schnee fehlt es hier nicht
Von der Nachfolgerbahn stehen bereits die Talstation und alle (oder die meisten ?) Stützen:
Einmal nach Hinterthal, geniale und gut gewalzte schwarze Piste, die Sicht leider noch nicht so genial:
Bereits eine Fahrt später, wir fahren gerade zur Talstation der Sinalcobahn, kommt die Sonne raus
In der 6KSB Schwarzeckalm:
Bis hier sind wir ganz ohne Liftwartezeiten gekommen. Die erste Warteschlange gab es an der 4KSB Abergalm, zwar nicht extrem lang, aber 5 Minuten mussten wir doch warten. An dieser Bahn musste man den ganzen Tag anstehen, so zwischen 2 und 5 Minuten. Falls sie nach dem Ersatz der Gabühel eine weitere Investition planen, wäre diese Bahn mein Kandidat Nr. 1:
Die Pisten die sie erschliesst sind wirklich schön, sonnnig und aussichtsreich:
Als nächtes musste ich natürlich die Neuigkeiten dieser Saison testen, also die beiden 10EUBs Sonnbergbahn und Natrunbahn:
Kanonendichte nach meinem Geschmack an der Sonnbergbahn
Die Piste selbst ist zwar ohne Superlative, auch recht kurz, aber irgendwie sympatisch, und voll in der Sonne
Die Pisten nach Maria Alm sind wir auch alle mehrmals gefahren, ebenfalls relativ kurz, bieten aber etwas mehr an Abwechslung (linksrum / rechtsrum / die kurze schwarze / einmal die SL unten). Und fotogen ist die Gegend auch. Nur die Plazierungen der beiden EUB - Bergstationen finde ich verfehlt, beide enden ein paar HM zu tief, egal wohin man will, muss man ein wenig um die Stationen herumscheiben
Zurück im Hauptgebiet von Maria Alm, am Langeck. An der 4KSB immer noch eine Warteschlange, deshalb fahren wir mal die anderen Lifte dort ab, z. B. die kurze 6KSB Schönanger:
Anschliessend zwei Fahrten am Karlift. Inzwischen habe ich nichts mehr gegen solche alten Lifte irgendwo am Rand des Skigebiets ohne Verbindungsfunktion, meistens ist es dort schön leer - und so war es auch hier am Karlift:
Immer wieder hat man diese schöne Kulisse vor den Augen:
Nun ist die Menschentraube an der Talstation der 4KSB weg, was wir für ein paar Wiederholungsfahrten nutzen. Wirklich eine tolle Bahn, erschliesst 3 - 4 Pisten (davon zwei schwarze) und ein paar Routen. So mag ich es:
Die Einkehr erfolgt bei uns traditionell etwas später, wenn die Masse bereits fertig ist. So hat man mittags mehr Platz auf den Pisten und nach 14 Uhr mehr Platz in der Hütte
Ein paar Wiederholungsfahrten fehlen jetzt, um halb vier sind wir wieder dort wo wir angefangen haben, also auf der Talabfahrt an der DSB Gabühel. Bei der sonnigen Lage war es nicht anders zu erwarten, die Piste war sulzig - buckelig, macht als Abwechslung Spass und weckt Erinnerungen an die schönen Frühjahrsskitage in Frankreich
Diese Fotos könnte ich eingentlich auch ins Newstopic posten, von der neuen Bahn fehlt eigentlich nur die Bergstation sowie das Seil ... :
Mausi hatte viertel vor vier genug, ich musste noch einen Blick auf die andere Seite werfen, hier fahre ich mit der Bürglalmbahn hinauf. Als positiv ist mir aufgefallen, dass alle Lifte hier bis 16:15 fahren, immerhin eine Viertelstunde länger als der Österreich - Standard. Inzwischen sind wieder ein paar dünne hohe Wolken aufgetaucht und die Pisten waren auch schon ziemlich verbuckelt:
Auf irgendwelche dunkeln und buckeligen Pisten hatte ich zu diesem Zeitpunkt keine Lust mehr, die blaue am SL Wastlhöhe war aber gerade richtig für ein paar lanngezogene Carvingschwünge: sonnig (Westseite), und kaum zerfahren (flach und abseits der Hauptströme). Dreimal hintereinander gefahren, dann war Schluss für heute:
Tag 2 und Fazit folgen ...