Dabei habe ich die "erste Runde" durchs Skigebiet nicht chronologisch aufgeteilt, sondern auch Bilder von später mit einfließen lassen um euch einen Überblick zu geben - Anschließend folgen dann ein paar Schnappschüsse
^ Auf den Berg geht es mit einer 80-AT aus dem Hause DM / Garaventa die eine Bleichertbahn ersetzt hat - der hintere Teil des Gebäudes ist dabei noch Original, der vordere wurde wirklich schön im gleichen Stil angebaut ^
^ Bei der Auffahrt hat man schon einmal einen schönen Blick zum Meer ... äh zum Bodensee ^
^ Bei der Stützenüberfahrt musste ich etwas lachen ... es ging gerade etwas langsamer und dann kam noch ein Seilreiter in Sicht ... ein deutscher Landsmann dozierte also dann seinen Mitfahrern laut und deutlich, dass die Seilreiter die Stellen sind an denen das Seil "geflickt" wurde und, dass man über diese Stellen halt langsam drüber müsse. Die Mitfahrer waren aufgrund der folgenden Anzahl an Seilreitern nicht sehr amused über den Zustand des Seils
^ Stütze 2 ist eine der seltenen Hammerstützen bei Pendelbahnen! ^
^ Von der Bergstation der PB kommt man erstmal zum kurzen Dohlelift - Dieser ist aber wirklich fein hat man doch auch hier ein Traumpano auf den Bodensee und 2 (eigentlich sogar 3) kurze aber nette Carvinghänge zum voll ausfahren ^
^ Also runter und gleich nochmal rauf ... der linke lief übrigens aufgrund des geringen Andranges nicht ... morgens waren wir villeicht 10 Skifahrer, die sich dann so langsam auf etwa 50-100 summiert haben dürften ... viel mehr waren Tourengeher, Rodler und Winterwanderer unterwegs ^
^ Da drüben kommt man von der PB ins Skigebiet - Wenn die Talroute nicht offen ist, dann muss man das Stück (geschätzte 50-60hm) halt wieder raufstapfen ^
^ Nun ging es aber weiter zum Maldonalift, den man auch von der PB aus sieht dieser erschließt eine wirklich nette sehr kupierte flache Piste ... ^
^ ... die natürlich wie alle anderen Abfahrten mit See-Panorama glänzt ^
^ Meine Ski wollten auch ein Selfie mit dem See
^ Immer weiter geht es auf der gemütlichen Piste dem See zu, bis man dann bei Stütze 1 der Pendelbahn auf die Talstation des Maldonaliftes trifft ^
^ Der 800m lange Lift aus den 70er Jahren hat eine echt nette Trasse ... erstmal flach, handpräpariert und im offenen Gelände dahin ^
^ Er ersetzte übrigens einen ESL aus den 50er Jahren, dessen ehemalige Talstation immernoch steht ^
^ Bevor es in den Wald geht, wobei der Lift hier auf der Retourseite wirklich "DURCH" die Büsche fährt ^
^ Vor dem Ausstieg geht es dann nochmal in ein Steilstück ... der Kollege vor mir hatte wohl Panik rauszufallen so verkrampft wie er war
^ Jetzt wollten wir uns aber um die Runde die wir am Ende 4 mal so fahren sollten abzuschließen endlich an die Talabfahrt machen - Los geht es übrigens bei der Umlenkung des Maldonaliftes ^
^ Nach einem längeren breiten gut zu fahrenden Ziehweg, wechseln sich immer wieder Hänge und kurze Ziehwege ab ... die Piste war nicht frisch präpariert, was aber dank der Temperaturen so gar kein Problem darstellen sollte ^
^ Auch hier geht es immer auf den See zu ^
^ Normal bin ich ja kein Selfie-Typ ... aber bei dem Wetter, dem Pano und der Freude am Skifahren ... muss es sein! ^
^ Dieser Hang gefiel mir mit am besten, vor allem auf der rechten Seite war so schöner Butterfirm zu finden ^
^ Allerdings sollte man auf dem vorigen Ziehweg etwas aufpassen - nimmt man die normale Piste muss man unten eine scharfe Linkskurve nehmen und hat kaum genug Schwung, um ohne zu Schieben weiterzukommen - Besser ist es aus dem vorigen Hang (nach der Kuppe mit dem Seepano) linkerhand rauszuqueren den Spuren zu folgen und unten mit etwas Schwung wieder in den Ziehweg einzubiegen ^
^ Zwischendrin wartet etwas gemütliche Tiroler Hüttenarchitektur, die man so eher in Ischgl erwarten würde
^ Der längste Hang der Talroute ist der sogenannte Schlauch der leicht kupiert und mit leichten Querneigungen immer gerade auf den See zuführt ^
^ Dieser ist übrigens in den 70er Jahren errichtet und modelliert worden - Die eigentliche Pistentrasse war sehr schmal und lief in einem leichten Bogen links vom Schlauch entlang und kam erst auf Höhe der Pfänderbahnlüftung wieder mit dem Schlauch zusammen - Im Vogis kann man die alte Trasse noch etwas erkennen, wenn man weiß wo sie ist ^
^ Unten raus wurde es dann etwas schneeärmer und immer mehr Spaziergänger tauchten auf - Egal ging trotzdem schön zum fahren! ^
^ Irgendwann ist aber halt auch diese tolle Piste vorbei ^
^ Hier heisst es dann Ski abschnallen und knappe 10 Minuten auf einem erst steilen, dann flach auslaufendem Kopfsteinpflasterweg zur Bahn zurückzulaufen - Wenns eisig ist möchte ich da ned gehen müssen
^ Bevor es aber zuviele Fotostopps wurden ging es natürlich wieder hinauf und zum nächsten mal auf unsere "Runde durchs Gebiet" ^
^ Vor der letzten Runde gingen wir dann nochmal kurz zu den 2 Aussichtspunkten - Hinten kündigt sich das vorhergesagte schlechte Wetter an ^
^ Ein Blick in den Wald - Unten rechts läuft der Schneiderberglift - Ein Kurvenlift, den ich diesen Winter villeicht auch noch einmal besuchen möchte, allerdings hat er bei weitem nicht Priorität 1 ^
^ Dann schauen wir nochmal von der PB-Bergstation in Richtung Dohle und Maldona, bevor wir es nach einer Zigarette endgültig angehen ^
^ Nochmal ein bisschen Seepano, hier sieht man auch durchaus, dass die Piste modelliert ist, auch, wenn es sich nicht so anfühlt ^
^ Und zum Abschluss nochmal die umgebaute Talstation, deren vorderen Teil ich zuerst garnicht als neu erkannt hätte - Dort gibt es übrigens auch ein nettes kleines Museum mit ein paar Schautafeln zur Bahn ^
Fazit? Eines der genialsten Gebiete Österreichs - Sollte die Talskiroute noch gehen heuer sicher nochmal wieder und sonst see you next year!