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Zukunft der Mobilität!?

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von tobi27 » 30.04.2019 - 15:15

extremecarver hat geschrieben:
30.04.2019 - 11:48
Das Reihenhaus oder Einzelhaus hat einfach ausgedient oder kann halt noch für Touristische Zwecke vereinzelt stehen bleiben. Ja jeder wohnt wohl lieber im Einzelhaus - aber wenn man 50 stöckige Häuser als Standard hätte - dann würde wohl kaum mehr jemand bereit sein den Aufpreis (bitte real den Aufpreis rechnen, also höhere Müllgebühren, Internet, Wasseranschlusskosten, Abwasser, Straßen usw mitreinrechnen für die teuren zersiedelten Reihenhausgegenden) zu zahlen.
Ganz ehrlich, ich habe lieber deutlich höhere Wohnkosten für ein eigenes Haus und dafür jeden Morgen diesen Ausblick:
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von GIFWilli59 » 30.04.2019 - 18:25

Könnte ich so ähnlich auch haben, allerdings bin ich nicht bereit, 90 km (eine Fahrstrecke) jeden Tag zu pendeln. Neue Wohntürme mit zumindest 15-20 Stockwerken müsste man eben in den Städten bauen und zu fairen Preisen vermieten, um die aktuelle Wohnungsnot zu lindern. Sicher würde fast jeder gerne so wohnen wie du, aber das können nun nicht alle tun...
Ich denke, dass das weniger eine Kosten- sondern viel mehr eine Platzfrage ist.

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von extremecarver » 30.04.2019 - 18:54

Es ist nunmal klar dass ein großer Teil des Verkehrproblemes an der Zersiedelung liegt - würden wir deutlich enger leben - wäre der öffentliche Verkehr deutlich günstiger zu bauen. Dazu kommt noch dass man die Fläche die durch die ganzen kleinen Häuser aufgebraucht wird - andererseits (als Natur, Ackerfläche, oder was auch immer produktivem) eben besser genutzt werden könnte. Müssten wir in Europa autark leben - hätten wir ganz abseits des Imports von Öl/Gas/Energie schon zuwenig Platz - da wir ja zig Futter für Tiere importieren, müssten wir dass alles selber anbauen müsste der Fleischkonsum wohl klar runtergefahren werden - noch gar nicht zu sprechen wenn man die Flächen etwa auch für Solarpanels bräuchte um selber die Energie zu produzieren. Klar mir gefallen Hochhäuser auch eher weniger als kleine Häuser - aber wenn wir die Ressourcen die wir nutzen minimieren wollen - wird da kein Weg dran vorbeiführen deutlich höher zu bauen.

Ich glaube gar nicht dass Wohntürme an sich soviel billiger sind - von den Baukosten glaube ich nicht, evtl etwas teurer. Aber von den Infrastrukturkosten drumherun sind sie einfach viel günstiger, und da Grundstücke ja auch nicht kostenlos sind macht es Sinn. Wenn man pro 20m² versiegelt in der Stadt auch noch 100m² als Grünland Baugrund kaufen müsste - dann würde eh nur noch hoch bauen Sinn machen (ich glaube fast in China ist das Verhältnis da in den Städten bei Neubauten sogar noch eher - eher 1m² Baufläche oberirdisch auf 7-8m² Grünfläche (wobei teils die Tiefgaragen schon auch unter den Grünflächen liegen). Wenn man dagegen Hochhäuser mit 15-20 Stockwerken und dann dazwischen Unmengen Beton ala Europa baut - dann hat man schnell ein Ghetto - weil in sowas mag einfach niemand leben. Viel Grünfläche ohne hoch zu bauen - dann hat man keine Stadt sondern Zersiedelung. Höher bauen - nicht dichter.
Und ja in die Breite bauen ist Unsinn - klar ist das billig - aber dass gibt keine Lebensqualität und versiegelt noch dazu viel zu viel Fläche - und hilft nicht bei der Infrastruktur dann effizient bauen zu können.

Das Problem ist halt dass die echten Kosten nicht wirklich weitergegeben werden sondern solidarisiert.



Vielleicht nicht an touristischen Orten - aber doch überall wo Tourismus keine so große Rolle spielt.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Marvin » 01.05.2019 - 09:26

tobi27 hat geschrieben:
30.04.2019 - 15:15
extremecarver hat geschrieben:
30.04.2019 - 11:48
Das Reihenhaus oder Einzelhaus hat einfach ausgedient oder kann halt noch für Touristische Zwecke vereinzelt stehen bleiben. Ja jeder wohnt wohl lieber im Einzelhaus - aber wenn man 50 stöckige Häuser als Standard hätte - dann würde wohl kaum mehr jemand bereit sein den Aufpreis (bitte real den Aufpreis rechnen, also höhere Müllgebühren, Internet, Wasseranschlusskosten, Abwasser, Straßen usw mitreinrechnen für die teuren zersiedelten Reihenhausgegenden) zu zahlen.
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Neben den hohen - durch die Allgemeinheit zu tragenden - Infrastrukturkosten bedeutet eine Bebauung mit Einfamilienhäusern auf großen Grundstücken auch einen enormen Flächenverbrauch. Es kann nicht zum einen die Zielsetzung ausgegeben werden, den Flächenverbrauch zu reduzieren und zum anderen jedem sein 600-qm-Grundstück ermöglicht werden. Um es etwas überspitzt zu sagen: den Ausblick hättest du nicht lange, weil auch andere dort bauen wollen.

Es gibt aber immer noch etwas zwischen eingeschossigen Einfamilienhaus-Siedlungen mit geringer Dichte und 50-geschossigen Wohntürmen. Durch Doppel- und Reihenhäuser mit angemessenen Grundstücksgrößen sowie einen höheren Anteil an Mehrfamilienhäusern lässt sich schon eine deutlich höhere Dichte erreichen als in der Vergangenheit realisiert, ohne soziale Brennpunkte zu schaffen.

Grundsätzlich handelt es sich aber durchaus auch um eine soziale Frage. Im ländlichen Raum bei Grundstückspreisen von 50 €/qm sind auch große Grundstücke für viele bezahlbar, in Ballungsräumen bei 400 €/qm aufwärts nicht.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von 3303 » 01.05.2019 - 10:30

Marvin hat geschrieben:
01.05.2019 - 09:26
.... Im ländlichen Raum bei Grundstückspreisen von 50 €/qm sind auch große Grundstücke für viele bezahlbar, in Ballungsräumen bei 400 €/qm aufwärts nicht.
40? Das genügt ja nicht mal für die Erschließung. Ich habe das letztmalig vor einigen Jahren im Norddeutschen Niemandsland 50km vor der Küste gesehen. Im mittelfränkischen Niemandsland gibts glaub ich auch noch etwas für unter 100? In Ballungsräumen ist 400 mittlerweile auch kaum realistisch? (vielleicht irgendwo in Ostdeutschland, an der Autobahn oder in der Fraport Einflugschneise?) Realistisch eher 500-800, würde ich sagen. Aber vielleicht gibt’s doch noch „günstige“ Ballungsräume..
Ländliches Wohnen produziert einfach sehr viel Individualverkehr und Flächenverbrauch. Die persönlich erlebte „Idylle“ geht oft zu Lasten der Allgemeinheit. Das soll jetzt kein Vorwurf an die ländlich lebende Bevölkerung sein. Jeder soll sich frei entscheiden können, denn man muss sich ja wohl fühlen dürfen. Aber der Ressourcenverbrauch ist so eben höher.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Marvin » 01.05.2019 - 10:51

3303 hat geschrieben:
01.05.2019 - 10:30
Marvin hat geschrieben:
01.05.2019 - 09:26
.... Im ländlichen Raum bei Grundstückspreisen von 50 €/qm sind auch große Grundstücke für viele bezahlbar, in Ballungsräumen bei 400 €/qm aufwärts nicht.
40? Das genügt ja nicht mal für die Erschließung. Ich habe das letztmalig vor einigen Jahren im Norddeutschen Niemandsland 50km vor der Küste gesehen. Im mittelfränkischen Niemandsland gibts glaub ich auch noch etwas für unter 100? In Ballungsräumen ist 400 mittlerweile auch kaum realistisch? (vielleicht irgendwo in Ostdeutschland, an der Autobahn oder in der Fraport Einflugschneise?) Realistisch eher 500-800, würde ich sagen. Aber vielleicht gibt’s doch noch „günstige“ Ballungsräume..
50 €, nicht 40 :wink: In sehr ländlichen Gebieten ist das durchaus kein ungewöhnlicher Preis, bspw. im Sauerland oder auf der Schwäbischen Alb. Im Osten dürfte es noch günstiger sein. Ob damit die Erschließungskosten gedeckt sind weiß ich nicht, allerdings sind viele ländliche Gemeinden auch bereit, bei der Entwicklung von Neubaugebieten Verluste in Kauf zu nehmen, um überhaupt Neubürger anzuziehen.

Mit "Ballungsräumen" meine ich natürlich auch das nähere Umfeld großer Städte, nicht nur die Metropolen selbst. Je nach Stadt und Lage können die Preise da auch unter 400 €/qm liegen, sind aber trotzdem deutlich höher als vor fünf oder zehn Jahren. In Düsseldorf, Köln oder Frankfurt findet man für den Preis natürlich nichts oder nur etwas in katastrophaler Lage.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von GIFWilli59 » 01.05.2019 - 12:46

3303 hat geschrieben:
01.05.2019 - 10:30
Ländliches Wohnen produziert einfach sehr viel Individualverkehr und Flächenverbrauch. Die persönlich erlebte „Idylle“ geht oft zu Lasten der Allgemeinheit. Das soll jetzt kein Vorwurf an die ländlich lebende Bevölkerung sein. Jeder soll sich frei entscheiden können, denn man muss sich ja wohl fühlen dürfen. Aber der Ressourcenverbrauch ist so eben höher.
Naja, ist ja gut, dass vielen Bürgern die Effizienz so wichtig ist, dass sie freiwillig in die Städte ziehen.
Ergo wäre es auch falsch, nochmal extra viel Geld in die Hand zu nehmen, um z. B. Ärzte aufs Land zu locken, oder? :wink:

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von 3303 » 01.05.2019 - 13:27

GIFWilli59 hat geschrieben:
01.05.2019 - 12:46
3303 hat geschrieben:
01.05.2019 - 10:30
Ländliches Wohnen produziert einfach sehr viel Individualverkehr und Flächenverbrauch. Die persönlich erlebte „Idylle“ geht oft zu Lasten der Allgemeinheit. Das soll jetzt kein Vorwurf an die ländlich lebende Bevölkerung sein. Jeder soll sich frei entscheiden können, denn man muss sich ja wohl fühlen dürfen. Aber der Ressourcenverbrauch ist so eben höher.
Naja, ist ja gut, dass vielen Bürgern die Effizienz so wichtig ist, dass sie freiwillig in die Städte ziehen.
Ergo wäre es auch falsch, nochmal extra viel Geld in die Hand zu nehmen, um z. B. Ärzte aufs Land zu locken, oder? :wink:
Nein wieso?
Die Versorgung muss schließlich sichergestellt sein. Und je schlechter die Versorgung auf dem Land wird, desto mehr Verkehr wird wieder ausgelöst.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von ThomasZ » 01.05.2019 - 22:09

3303 hat geschrieben:
01.05.2019 - 10:30
Marvin hat geschrieben:
01.05.2019 - 09:26
.... Im ländlichen Raum bei Grundstückspreisen von 50 €/qm sind auch große Grundstücke für viele bezahlbar, in Ballungsräumen bei 400 €/qm aufwärts nicht.
40? Das genügt ja nicht mal für die Erschließung. Ich habe das letztmalig vor einigen Jahren im Norddeutschen Niemandsland 50km vor der Küste gesehen. Im mittelfränkischen Niemandsland gibts glaub ich auch noch etwas für unter 100? In Ballungsräumen ist 400 mittlerweile auch kaum realistisch? (vielleicht irgendwo in Ostdeutschland, an der Autobahn oder in der Fraport Einflugschneise?) Realistisch eher 500-800, würde ich sagen. Aber vielleicht gibt’s doch noch „günstige“ Ballungsräume..
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von F. Feser » 07.05.2019 - 22:18

ThomasZ hat geschrieben:
01.05.2019 - 22:09
3303 hat geschrieben:
01.05.2019 - 10:30
Marvin hat geschrieben:
01.05.2019 - 09:26
.... Im ländlichen Raum bei Grundstückspreisen von 50 €/qm sind auch große Grundstücke für viele bezahlbar, in Ballungsräumen bei 400 €/qm aufwärts nicht.
40? Das genügt ja nicht mal für die Erschließung. Ich habe das letztmalig vor einigen Jahren im Norddeutschen Niemandsland 50km vor der Küste gesehen. Im mittelfränkischen Niemandsland gibts glaub ich auch noch etwas für unter 100? In Ballungsräumen ist 400 mittlerweile auch kaum realistisch? (vielleicht irgendwo in Ostdeutschland, an der Autobahn oder in der Fraport Einflugschneise?) Realistisch eher 500-800, würde ich sagen. Aber vielleicht gibt’s doch noch „günstige“ Ballungsräume..
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Sorry der muss jetzt sein: in Düsseldorf will ja auch keiner wohnen ;-)

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Marvin » 08.05.2019 - 18:10

"Näher an Köln" kann aber auch das nähere Umland bedeuten. Dort sind 400-500 €/qm realistisch.

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von ThomasZ » 08.05.2019 - 18:10

F. Feser hat geschrieben:
07.05.2019 - 22:18
Sorry der muss jetzt sein: in Düsseldorf will ja auch keiner wohnen ;-)
Stimmt. Ich wohne auch nicht in Düsseldorf. Das ist von uns noch weiter weg als Köln ;-) Ich trinke kein Bier, was so schmeckt wie es heißt.
F. Feser hat geschrieben:
07.05.2019 - 22:18
Spaß beiseite: Köln für 500€ ist schon sehr optimistisch - im Westen von Köln also noch Köln im Titel aber doch eher ländlich... bist eher bei 700-900€
Korrekt, ich meinte auch nicht in Köln. Alles was mit K beginnt, ist in der Regel teurer und wenn nicht, möchte da keiner wohnen. Aber der Bereich Leichlingen Langenfeld liegt in der Regel zwischen 400-500€.

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Kreon100 » 14.05.2019 - 09:04

Bei der ganzen Diskussion um utopische Immobilienpreise aber bitte nicht vergessen, dass zwar die Preise noch nie so hoch waren, aber auch die Finanzierung noch nie so günstig. Es gab neulich einen Artikel beim Spiegel oder der Welt, wo genau das zum Thema stand. Ergebnis: Heute wie vor 15 Jahren musste eine Familie ca 12-15 Jahre abzahlen, um einen Kredit für eine Immobilie zurück zu zahlen. Erinnere die zahlen nicht genau, aber es war der fast gleiche Zeitraum. Heute sind bei Familien auch eher beide Ehepartner Geldverdiener, so dass sich ein höheres Familieneinkommen Vornamen ist. Also so furchtbar, ist das alles nicht.

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von starli » 15.05.2019 - 07:27

Kreon100 hat geschrieben:
14.05.2019 - 09:04
Heute wie vor 15 Jahren musste eine Familie ca 12-15 Jahre abzahlen, um einen Kredit für eine Immobilie zurück zu zahlen.
Interessant, aber warum sollte man das möglichst schnell abzahlen wollen? Ich hab mich bei meiner Eigentumswohnung extra für den längst möglichen Zeitraum entschieden, um meine Freizeitaktivitäten möglichst wenig einzuschränken. So zahl ich trotz Kreditrückzahlung wohl weniger als was mir die Miete einer vergleichbaren Wohnung kostet .. Ich denke, da sollte man nicht entscheiden, wieviel man monatlich maximal zahlen kann ...
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von icedtea » 15.05.2019 - 10:03

@starli:

Wenn du eine Zinsfestschreibung bis zum Termin der geplanten Gesamttiligung vereinbart hast, kannst du sowas machen. Wenn du aber noch eine hohe Restschuld bei Ablauf der Zinsbindung hast und dann die Zinsen höher sind, kann es eng werden :!:
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Beitrag von starli » 15.05.2019 - 12:27

icedtea hat geschrieben:
15.05.2019 - 10:03
@starli:

Wenn du eine Zinsfestschreibung bis zum Termin der geplanten Gesamttiligung vereinbart hast, kannst du sowas machen. Wenn du aber noch eine hohe Restschuld bei Ablauf der Zinsbindung hast und dann die Zinsen höher sind, kann es eng werden :!:
hätte, kann.. Wenn du im umgekehrten Fall so schnell wie möglich zurückzahlen willst und in 5 Jahren die Zinsen steigen oder du einen niedriger bezahlten Job annehmen musst, hast du m.E. mehr Probleme. Ich in meinem Fall müsste bei einem höheren Zinssatz in 15, 20, 25 Jahren dann halt maximal meine Freizeitgewohnheiten zurückschrauben. Wobei die höheren Zinsen dann nach sagen wir der Hälfte der Laufzeit ja auch nicht mehr so ins Gewicht fallen.

(Klar macht das nur in Niedrigzinszeiten Sinn (ich hab jetzt seit Jahren unter/um 1% bei meinem Wohnkredit), bei hohen Zinsen ist eine schnellere Rückzahlung/höhere Tilgungsrate sinnvoller, dennoch sollte man sich m.E. nicht das Leben damit kaputt machen und z.B. für 10-15 Jahre auf Urlaub verzichten, um Wohnug/Haus/Grundstück möglichst schnell abzuzahlen, sonst hast evtl. nix vom Leben gehabt, wenn du davor stirbst oder einen schweren Unfall hast)
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von icedtea » 15.05.2019 - 12:40

@starli:

Wie das bei dir inviduell aussieht kann ich ja nicht beurteilen; grundsätzlich sollte man bei niedrigem Zinsnivau der Finanzierung zusehen, dass man die Finanzierung zum Ende der Zinsbindungsfrist weitgehend zurückgeführt hat, da bei niedrigen Zinsen der Effekt der ersparten Zinsen die Tilgung nur gering erhöht (daher längere Tilgungszeit als bei höheren Zinsen und gleicher Anfangstilgung und somit wahrscheinlich hohe Restschuld).

Wenn es dich genauer interessiert, können wir uns gerne auch über PN austauschen, da jetzt doch arg off-topic.

Gruß

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von starli » 15.05.2019 - 13:03

icedtea hat geschrieben:
15.05.2019 - 12:40
Wie das bei dir inviduell aussieht kann ich ja nicht beurteilen; grundsätzlich sollte man bei niedrigem Zinsnivau der Finanzierung zusehen, dass man die Finanzierung zum Ende der Zinsbindungsfrist weitgehend zurückgeführt hat, da bei niedrigen Zinsen der Effekt der ersparten Zinsen die Tilgung nur gering erhöht (daher längere Tilgungszeit als bei höheren Zinsen und gleicher Anfangstilgung und somit wahrscheinlich hohe Restschuld).
Aufgrund der niedrigeren Zinsen kann man sich aber halt z.B. Sonderrückzahlungen leisten und den Kredit so schneller rückzahlen, wenn man will und es einem möglich ist. Außerdem weiß ich nicht ganz was du mit "hohe Restschuld" meinst, ein Immobilien-Kredit wird ja wohl immer (oder im Allgemeinen) auf 0,- für's Ende der Laufzeit berechnet werden und nicht wie Leasing sein, dass du nach dem Kredit noch was zahlen musst? (Und Zinsen sind bei der langen Laufzeit doch normalerweise auch eher variabel an Euribor etc. gebunden?)
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von icedtea » 15.05.2019 - 13:15

starli hat geschrieben:
15.05.2019 - 13:03
icedtea hat geschrieben:
15.05.2019 - 12:40
Wie das bei dir inviduell aussieht kann ich ja nicht beurteilen; grundsätzlich sollte man bei niedrigem Zinsnivau der Finanzierung zusehen, dass man die Finanzierung zum Ende der Zinsbindungsfrist weitgehend zurückgeführt hat, da bei niedrigen Zinsen der Effekt der ersparten Zinsen die Tilgung nur gering erhöht (daher längere Tilgungszeit als bei höheren Zinsen und gleicher Anfangstilgung und somit wahrscheinlich hohe Restschuld).
Aufgrund der niedrigeren Zinsen kann man sich aber halt z.B. Sonderrückzahlungen leisten und den Kredit so schneller rückzahlen, wenn man will und es einem möglich ist. Außerdem weiß ich nicht ganz was du mit "hohe Restschuld" meinst, ein Immobilien-Kredit wird ja wohl immer (oder im Allgemeinen) auf 0,- für's Ende der Laufzeit berechnet werden und nicht wie Leasing sein, dass du nach dem Kredit noch was zahlen musst? (Und Zinsen sind bei der langen Laufzeit doch normalerweise auch eher variabel an Euribor etc. gebunden?)
Mit den Sondertilgungen hast du absolut recht :!:
Was ich mit der Restschuld meine ist folgendes Beispiel:

Du nimmst €100.000 für 1% p.a. Zinsen fix für 25 Jahre bei 1% p.a. Anfangstilgung auf. Dann hast du nach 25 Jahren bei jährlicher Zahlung von Zins und Tilgung (Annuität p.a. € 2.000) eine Restschuld von ca. €73.000 (weil du nur €2.000 durch ersparte Zinsen zusätzlich getilgt hast. Wenn du dann einen Zinsatz von 4% hast, wären das für den Rest schon Zinsen in Höhe von €2.930 p.a., also 50% mehr als vorher Zins und Tilgung.

Auch wenn das Beispiel jetzt sehr vereinfacht ist; das Grundprinzip hat schon so manchem Finanzierenden das Genick gebrochen.

Bei einem variable verzinslichen Darlehen hast du natürlich eher die Möglichkeit, bei drohendem Zinsanstieg auf eine Zinsbindung umzustellen.

Baufinanzierung ist ein sehr individuelles Thema :ja:
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von starli » 15.05.2019 - 21:44

^ Wieso sollte eine Bank einen Kredit für 25 Jahre mit einem Fixzins von 1% vergeben? Die würden sich ja schön ärgern, wenn die Zinsen zB. nach 10 Jahren mal wieder auf 10% und mehr steigen ..

Wenn man von einem Kredit über 100.000,- in 25 Jahren nur 27.000 tilgt, wie will man dann in seinem Leben jemals den Rest tilgen?

Obwohl + außerdem werden 73.000,- € in 25 Jahren höchstwahrscheinlich - gemessen an der Kaufkraft - viel weniger Wert sein ...

Ja, das Thema ist wohl kompliziert und es gibt viele komplizierte Varianten und manche davon ein Glücksspiel, wo entweder die Bank oder der Kreditnehmer dann im Ende profitieren kann. Siehe auch Thema Fremdwährungskredite, die vor ca. 20-30 Jahren so "in" waren. Ich würd davon die Finger lassen.

-

Vielleicht ist diese Abschweifung in die Immobilität gar nicht so offtopic, ich zumindest fürchte, dass aufgrund dieser ganzen Klimawandel-CO2-Diskussionen die Zukunft immobiler ist, weil entweder umständlicher (Stichwort Elektroautos+ Fernreisen, auch Ladeinfrastruktur und -kompatibilität in sämtlichen Ländern) oder teurer (erhöhte Flugkosten, falls hohe CO2-Steuer auf Kerosin; erhöhte CO2-Abgaben bei Nicht-Elektroautos) oder einfach politisch schwieriger ist (Krisen, Unruhen, Kriege, Terror) ..

Leben wir momentan vielleicht im mobilsten Zeitalter, den die Menschheit je gehabt haben wird?

Führt die immer besser werdende Virtual Reality dazu, dass immer weniger reisen wollen?

Kann durch 3D-Drucker in Zukunft ein relevanter Teil der Gütertransporte eingespart werden?

Ist eigentlich im Business-Sektor bei Bahn & Flug schon ein Rückgang bemerkbar, weil immer mehr Meetings und Schulungen über WebEx u.ä. stattfinden? Können Fluggesellschaften die günstigen Billigtarife noch anbieten, wenn ihnen der Businessmarkt wegbricht? Oder ist der dafür irrelevant? Müsste der CO2-Ausstoß im Flugsektor dadurch nicht von selbst schon merklich sinken?

Bei meinen letzten Fahrten durch Italien hab ich mal wieder über die autonom fahrenden Autos gedacht. Wird man bei diesen Fahrzeugen eine Maximalgeschwindigkeit einstellen können? Werden dann die Italiener, die aktuell nur 50 auf den Landstraßen fahren, mit dem autonom fahrenden Auto auch nur 50 fahren? Und die dahinter fahrenden autonomen Autos würden nicht überholen, weil man das auf den meisten italienischen Straßen ja nicht darf (aber als Mensch trotzdem macht)?
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Kreon100 » 17.05.2019 - 00:30

Bei dem derzeitigen Zinsniveau für Guthaben ist die beste Investition die Rückzahlung von alten Darlehen. Für eine Sondertilgung bekommst du da schnell 5% Rendite ;-)
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von molotov » 17.05.2019 - 06:39

starli hat geschrieben:
15.05.2019 - 21:44


Ist eigentlich im Business-Sektor bei Bahn & Flug schon ein Rückgang bemerkbar, weil immer mehr Meetings und Schulungen über WebEx u.ä. stattfinden? Können Fluggesellschaften die günstigen Billigtarife noch anbieten, wenn ihnen der Businessmarkt wegbricht?
Gestern erst was gelesen, die Zahl der Reisen steigt. Alle webmeetings sind nur Ergänzung, kein Ersatz.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von br403 » 17.05.2019 - 20:19

Da ich ja auch einer der Businesskasper bin die am Montag morgen am Bahnhof oder Flughafen stehen kann ich das bestätigen. Webmeetings ist alles schön und gut, nur meine Kunden zahlen da ziemlich viel Geld das ich was erzähle, die erwarten dann auch das ich vor Ort bin. Und sei es nur für einen Tag von München nach Hamburg. Das versuche ich zwar zu vermeiden, aber letztlich hilft es ja nix. Und vielen anderen die da so unterwegs sind geht es ähnlich...

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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von David93 » 17.05.2019 - 21:23

Das kann ich auch bestätigen. Ich bin zwar keiner der täglich quer durchs Land geschickt wird, aber für ein Meeting in einem unserer Werke hin- und zurück mal eben 500 km fahren, nur um da dann was beizutragen dass ich auch in 10 Minuten am Telefon hätte sagen können, das kommt auch bei mir regelmäßig vor.
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Re: Zukunft der Mobilität!?

Beitrag von Kreon100 » 18.05.2019 - 12:36

Jo und gerade neulich irgendwo die Zahl aufgeschnappt, dass alleine im Auto reisen die gleiche CO2-Spur hinterlässt, wie fliegen.

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