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Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

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starli
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von starli » 18.05.2019 - 21:07

ski-chrigel hat geschrieben:
18.05.2019 - 13:18
Statt sowas zu schreiben, könntest Du ja mal versuchen zu erklären, wieso Du denn an den SFL-Besuchen festhältst. Das ist bis jetzt immer noch nicht rübergekommen, obwohl sich mehrere darüber wundern oder es nicht verstehen können.
Du fährst ja auch weiterhin in die Skigebiete, wo dir die Pistenpräparation nicht taugt (Titlis, Stubai) ;)

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und er verbindet vielleicht angenehme Erinnerungen an früher. Wenn einem in einem Restaurant das Essen schmeckt, das Ambiente aber immer weniger gefällt, Wartezeiten länger werden, unangehme Musik öfters und lauter gespielt wird, die Preise laufend teurer werden, etc. - dann geht man halt ggf. noch eine Zeit lang hin (evtl. seltener), weil einem das Essen noch so gut schmeckt, ist aber mehr und mehr genervter vom Rest. Aber die "Faluxipel mit Kronakaloffen" gibts nur da, was will man dann machen, dann geht man halt wieder hin, wenn die so geil schmecken ...
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von ski-chrigel » 18.05.2019 - 21:31

Richtig, aber im Gegensatz zu Klenkes erkläre ich, fast in jedem Bericht, wieso ich das tue. Sprich weil es jeweils keine sinnvollen Alternativen gibt.
2018/19:129Tg:22xLaax,19xKlewen,16xDolo,15xA’mattSedrunDisentis,12xH’tux,8xZ’matt,5xTitlis,4xSölden,3xPitztaler,3xMoritz,3xLHArosa,3xIschgl,3xStubai,2xGurgl,2xTux,je1xDavos,Frutt,Grüsch,SFL,SHLF,Z’arena,Aletsch,Monterosa,Stelvio
2017/18:143Tg:30xKlewen,25xLaax,15xA’mattSedrunDisentis,13xH’tux,9xDolo,7xSölden,7xIschgl,5xSt.Moritz,je4xLHArosa,Pitztaler,Titlis,je2xKauni,Z’arena,Tux,Frutt,je1xDavos,SFL,SHLF,Kitz,Stubai,Hasli,SFee,Osttirol,Kühtai,Hochzeiger,Savognin,Airolo
2016/17:127Tg:29xLaax,20xKlewen,14xH'tux,7xSölden,je6x3V,Moritz,Ischgl,je4xA'mattSedrun,Gurgl,Pitztaler,Stubai,je3xLHArosa,Titlis,SiMo,je2xTux,Kauni,SFL,Davos,je1xStelvio,Dolo,Skiwelt,SHLF,Galtür,Z'arena
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von 3303 » 19.05.2019 - 08:51

Klenkes hat geschrieben:
19.05.2019 - 05:46
. Die überwiegende Mehrheit habe ich als unangenehm und mit einem Umweltverständnis empfunden, das mich erschreckt hat. Daher auch mein Entschluss, diese Plattform als aktives Mitglied zu verlassen. Wegen mir und für mich muss diese Diskussion also nicht weiter gehen. Trotzdem danke.
Solche gibt es einige hier. Das sind auch die, die ich meinte und die sich dann anstellen, wenn man mal einen Ausbau kritisiert. Austeilen geht bei einigen immer, wie man in diesem Thema gut nachlesen kann; aber einstecken dann bei manchen nicht. Diskutieren und reflektieren geht auch nicht immer. Man focussiert dann nur noch das Feindbild...
Von mir ist sogar einmal ein post von einem Mod gelöscht worden, in dem ich einen Aspekt des Ausbaus in einem Deutschen Gebiet etwas abfällig kritisiert hatte. Das würde dann als „Aufräumen“ bezeichnet....

Naja, diese Einstellung ist insgesamt noch sehr viel zu finden. Aber die Gesellschaft und auch viele Junge lassen sich das immer weniger gefallen. Die Grünen streben gegen 20% und wenn die Anderen nicht kompromissbereiter werden und die Entwicklung annehmen, werden es wohl zukünftig nicht weniger werden... Ob das jetzt der bessere Weg ist, als Aspekte dieser Entwicklung ernst- und anzunehmen, müssen die anderen Parteien selbst entscheiden. Ggf. werden sie eben geschwächt.
Prophylaktisch an die einschlägigen user (um das übliche Gezeter gar nicht erst aufkommen zu lassen):
Nein dies stellt keine Wertung zu Gunsten einer politischen Richtung dar. Das ist lediglich eine Einschätzung der Konsequenzen von politischen Entscheidungen :)

Ich fahre ja viel in die Schweiz. Dort dauern die Verfahren oft sehr lange weil die Beteiligungskultur in der relativ direkten Demokratie sehr „weit entwickelt“ und ausgedehnt ist. Das ist oft zäh, aber hat den Vorteil, dass Projekte, die vielleicht „nur“ einige Jahre oder Jahrzehnte ( :wink: ) attraktiv erscheinen entweder nicht kommen oder nur dann, wenn wirklich ein Konsens da ist. Man lässt sich nach meinem Eindruck tendenziell mehr Zeit im Entscheidungsprozess. Ich muss schon sagen, dass dabei den Nachteilen auch einige, langfristig gesehen erhebliche Vorteile gegenüberstehen.

Man darf aber nicht vergessen, viele User und Mods hier können sehr wohl reflektieren und hinterfragen Entwicklungen. Leider drängen sich die, die einseitig auf maximalen Ausbau setzen oft in den Vordergrund.
In diesem Sinne einen schönen Sonntag :wink:
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n,
Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“

[Johann Wolfgang von Goethe]

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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von Jan Tenner » 19.05.2019 - 18:30

Ich habe übrigens beantragt, meinen Account zu löschen, ich danke den wenigen, die wirklich diskutiert haben. Die überwiegende Mehrheit habe ich als unangenehm und mit einem Umweltverständnis empfunden
Ich werde dir keine Träne nachweinen. Das mit dem als unangehnem empfunden kann ich sehr gerne zurück geben!
Bezeichnend ist auch, dass die meisten gar nicht mit dir diskutieren wollten, weil sie ein anderes Umweltverständnis als du haben, sondern weil du hier undifferenziert losgepoltert hast.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von basti.ethal » 20.05.2019 - 07:02

3303 hat geschrieben:
19.05.2019 - 08:51


Naja, diese Einstellung ist insgesamt noch sehr viel zu finden. Aber die Gesellschaft und auch viele Junge lassen sich das immer weniger gefallen. Die Grünen streben gegen 20% und wenn die Anderen nicht kompromissbereiter werden und die Entwicklung annehmen, werden es wohl zukünftig nicht weniger werden... Ob das jetzt der bessere Weg ist, als Aspekte dieser Entwicklung ernst- und anzunehmen, müssen die anderen Parteien selbst entscheiden. Ggf. werden sie eben geschwächt.
Prophylaktisch an die einschlägigen user (um das übliche Gezeter gar nicht erst aufkommen zu lassen):
Nein dies stellt keine Wertung zu Gunsten einer politischen Richtung dar. Das ist lediglich eine Einschätzung der Konsequenzen von politischen Entscheidungen :)
Im gleichen Atemzug sollte man aber auch diejenigen Forenmitglieder erwähnen, welche verschiedene Projekte kritisieren, obwohl sie mehrere hundert Kilometer von diesen Orten entfernt wohnen und daher genauso entfernt von allen damit zusammenhängenden Randfaktoren und Wechselbeziehungen sind. Allein auf Grundlage von Forendiskussionen und Medienberichten lässt sich sicherlich keine objektive Meinung über ein Projekt bilden. Daher bin ich nach wie vor der Meinung, dass solche Projekte nur lokal und mit dem gesamten Hintergrundwissen entschieden werden sollten (natürlich unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmen)

Ich empfinde diese Kritik in der Alpenwelt immer eine sehr einseitige Argumentation. Wenn im Flachland mit einem neuen Industriebau mehrere Hektar zugepflastert werden, freuen sich alle über neue Arbeitsplätze und die Politik kommt zum gratulieren. Dass diese Anlage dann noch mehrere MW Leistung verschlingt, interessiert meist keinen Mensch.
Sobald allerdings zur Sicherung oder Schaffung neuer Arbeitsplätze minimal inversive und dadurch sehr teure Projekte in den Alpenregionen geplant werden, stürzen sich sofort die verschiedensten Gruppierungen mit lauter Kritik darauf. Es ist ja auch unerhört, dass Ihr Ort, an dem Sie 2 Wochen im Jahr Urlaub machen wollen, verbaut wird. Was die Menschen vor Ort wünschen, interessiert dann die Wenigsten....
Sie reagieren dann vielmehr beleidgt, wenn sie von einigen Wenigen für diese Einstellung kritisiert werden.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von noisi » 20.05.2019 - 17:23

basti.ethal hat geschrieben:
20.05.2019 - 07:02
Im gleichen Atemzug sollte man aber auch diejenigen Forenmitglieder erwähnen, welche verschiedene Projekte kritisieren, obwohl sie mehrere hundert Kilometer von diesen Orten entfernt wohnen und daher genauso entfernt von allen damit zusammenhängenden Randfaktoren und Wechselbeziehungen sind. Allein auf Grundlage von Forendiskussionen und Medienberichten lässt sich sicherlich keine objektive Meinung über ein Projekt bilden.

Dann können wir das Forum gleich abschaffen.
basti.ethal hat geschrieben:
20.05.2019 - 07:02
Ich empfinde diese Kritik in der Alpenwelt immer eine sehr einseitige Argumentation. Wenn im Flachland mit einem neuen Industriebau mehrere Hektar zugepflastert werden, freuen sich alle über neue Arbeitsplätze und die Politik kommt zum gratulieren. Dass diese Anlage dann noch mehrere MW Leistung verschlingt, interessiert meist keinen Mensch.

Das ist Quatsch. Das werden die gleichen Grabenkämpfe ausgefochten wie bei Bauprojekten in den Alpen. Abgesehen davon argumentierst du hier genau in der Form, die du anderen vorwirfst. Was denn nun?
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von Ram-Brand » 20.05.2019 - 17:48

Ihr habt alle Sorgen.
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Re: Verbauung / Touristische Nutzung der Alpen

Beitrag von Andi15 » 20.05.2019 - 19:36

basti.ethal hat geschrieben:
20.05.2019 - 07:02
3303 hat geschrieben:
19.05.2019 - 08:51


Naja, diese Einstellung ist insgesamt noch sehr viel zu finden. Aber die Gesellschaft und auch viele Junge lassen sich das immer weniger gefallen. Die Grünen streben gegen 20% und wenn die Anderen nicht kompromissbereiter werden und die Entwicklung annehmen, werden es wohl zukünftig nicht weniger werden... Ob das jetzt der bessere Weg ist, als Aspekte dieser Entwicklung ernst- und anzunehmen, müssen die anderen Parteien selbst entscheiden. Ggf. werden sie eben geschwächt.
Prophylaktisch an die einschlägigen user (um das übliche Gezeter gar nicht erst aufkommen zu lassen):
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Im gleichen Atemzug sollte man aber auch diejenigen Forenmitglieder erwähnen, welche verschiedene Projekte kritisieren, obwohl sie mehrere hundert Kilometer von diesen Orten entfernt wohnen und daher genauso entfernt von allen damit zusammenhängenden Randfaktoren und Wechselbeziehungen sind. Allein auf Grundlage von Forendiskussionen und Medienberichten lässt sich sicherlich keine objektive Meinung über ein Projekt bilden. Daher bin ich nach wie vor der Meinung, dass solche Projekte nur lokal und mit dem gesamten Hintergrundwissen entschieden werden sollten (natürlich unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmen)

Ich empfinde diese Kritik in der Alpenwelt immer eine sehr einseitige Argumentation. Wenn im Flachland mit einem neuen Industriebau mehrere Hektar zugepflastert werden, freuen sich alle über neue Arbeitsplätze und die Politik kommt zum gratulieren. Dass diese Anlage dann noch mehrere MW Leistung verschlingt, interessiert meist keinen Mensch.
Sobald allerdings zur Sicherung oder Schaffung neuer Arbeitsplätze minimal inversive und dadurch sehr teure Projekte in den Alpenregionen geplant werden, stürzen sich sofort die verschiedensten Gruppierungen mit lauter Kritik darauf. Es ist ja auch unerhört, dass Ihr Ort, an dem Sie 2 Wochen im Jahr Urlaub machen wollen, verbaut wird. Was die Menschen vor Ort wünschen, interessiert dann die Wenigsten....
Sie reagieren dann vielmehr beleidgt, wenn sie von einigen Wenigen für diese Einstellung kritisiert werden.
Tirol hat was die Verbauungbetrifft deutlich größerere Probleme. Nur der Umweltschützer sieht halt nur die Verbauung von mehr oder weniger unberührten Gipfeln. Im Vergleich zudem, was sich im Talboden abspielt, sind nur sehr geringe Flächen mit Skigebieten verbaut. Der Großteil der Gebirge ist baulich nahezu unberührt.

Wachsende Siedlungen und Gewerbegebiete sind das wirkliche Problem Tirols.
Siehe auch in diesem Artikel (ist zwar schon vom Februar, verdeutlicht aber die Situation)
"Inntal könnte bis 2050 zugepflastert sein" https://tirol.orf.at/news/stories/2965817/
Skitage 2018/19:5x Hintertux 4x Kitzbühel 2x Sölden 2x Ischgl 26x SkiWelt (1x inkl. Nachtski Söll, 1x Kelchsau) 13x SkiWelt/Kitzbühel (1x inkl. Horn) 1x Zillertal Arena 1x Hochzillertal 2x Mayrhofen 1x Obergurgl 1x SFL
Skitage 2017/18:3x Hintertux 5x Kitzbühel 2x Ischgl 30x SkiWelt (davon 1x Kelchsau) 14x SkiWelt/Kitzbühel 2x Skijuwel 1x Zillertal Arena 1x SFL 1x Hochzillertal 1x Stubaier Gletscher
Skitage 2016/17:7x Kitzbühel 26x SkiWelt (davon 1x Kelchsau) 9xSkiWelt/Kitzbühel 3x Ischgl 1x SHLF 2x Skijuwel 1x Zillertal Arena 1x Hochzillertal 1x Mayrhofen

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