NeusserGletscher
Jungfrau (4161m)
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NeusserGletscher schrieb:Meinst Du nicht, dass die staatlichen Abgaben auf fossile Brennstoffe nicht schon hoch genug sind, um eine Lenkungsfunktion zu erfüllen? (Ökosteuer, Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, EEG.Umlage, ...)
Die einfachen Bürger zahlen sogar eine höhere EEG-Umlage, weil die Politik bestimmte industrielle Verbraucher davon befreit hat. Und gleich welche Regierung an der Macht war, die Ausnahmen wurden immer mehr und die Belastung für die Bürger auch.Pancho schrieb:Sie mögen hoch sein, aber sie sind nicht sozial ausgewogen und - nein - die Lenkung findet nicht im gewünschten Umfang statt. Der Prüfstein ob das passiert, ist das was hinten raus kommt. Nämlich ob der CO2-Ausstoß gesenkt wird. Passiert nicht / nicht ausreichend.
Die soziale Komponente geht sogar teilweise komplett nach hinten los, was natürlich und verständlich die Akzeptanz auf mikroskopische Werte senkt. Man kann es besser machen.
[url=https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Klimaschutz-mit-oder-ohne-CO2-Steuer/CO2-Steuer/posting-34493101/show/ schrieb:Heise Forenuser[/url]"]Stromsteuer: 2ct/ KWh entspricht etwa 40€/t CO2
Mineralölsteuer: 65ct/l Benzin entspricht etwa 300€/t CO2
Energiesteuer für Erdgas zum Heizen: 0,55 ct/KWh entsprechen etwa 30€/t CO2
Fab schrieb:Du darfst gerne jemand der eine andere Auffassung hat als "Spießbürger" bezeichnen.Jan Tenner schrieb:Allergisch reagiere ich mittlerweile auf den Begriff "solidarisch"
Bezeichnend für typische deutsche Spießbürgerlichkeit...........
NeusserGletscher schrieb:Würdest Du Vietnam oder den Irak als Bananenrepublik bezeichnen?Fab schrieb:Dass du die Europäer mit den Bananrepubliken in Mittelamerika gleichsetzt - nun ja........
Was Vietnam hier soll versteh ich grad nicht - beim Irak darf man mit Fug u. Recht sogar die Staatlichkeit anzweifeln. Selbstverständlich besteht eine formale, sogar republikanische Hülle. In der wirklichen Wirklichkeit ist der Irak ein Sammelsurium von Stammesgebieten.
Es wäre mir neu, dass so was in den letzten Jahren mal auf breiter Front diskutiert worden wäre.Fab schrieb:In D wurde das natürlich auch diskutiert. Es gibt aber wohl Probleme mit der Eigententumsgarantie des Grundgesetzes.
Nur weil du es nicht mitbekommen hast, heißt dan nicht.....Es wurde auf Fachebene diskutiert. Da findet man oft die Schlagzeilenthemen von morgen. Da war der Eigentumsvorbehalt ein wesentlicher Hinderungsgrund und nicht "vorgeschoben" wie du nachfolgend schreibst. Möchte schon an die zahlreichen, mit zu heißer Nadel gestrickten Gesetze erinner, die vom BVG kassiert wurden.
Und Einwände bez. Grundgesetz sind meist nur vorgeschoben und halten einer Prüfung durch Verfassungsrechtler nicht stand. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung erhalten schließlich auch alle die gleiche medizinische Leistung, unabhängig von der Beitragshöhe. Warum sollte das bei RV und AV nicht auch funktionieren?...................
Solange sich die Politik ungeniert an den Töpfen der SV bedient, um ihre Geschenke und Leuchturmprojekte zu finanzieren, haben Sozialabgaben für mich mehr den Charakter einer Steuer auf Arbeit als einer Versicherung. Und daher ist es nur zu gerecht, wenn alle einzahlen und zwar ohne Limit. Aber Du hast recht, da die wirklichen Spitzenverdiener als heilige Kühe gelten, würde eine Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze unter den gegenwärtigen politischen Rahmenbedingungen nur auf eine zusätzliche Belastung der Mittelschicht hinauslaufen, während Einkommensmillionäre davon meist nicht betroffen wären. Nur als Randnotiz: Die Regierung Merkel hat seit 2005 die Beitragsbemessungsgrenzen im Schnitt um 25% angehoben, während die Teuerungsrate nur mit 20% angegeben wird. Das bedeutet faktisch inflationsbereinigt eine Verteuerung der Sozialversicherung für Gutverdiener um 5%. Rate mal, was damit finanziert wird.noisi schrieb:Ich bin gegen eine Abschaffung der Bemessungsgrenzen. Es handelt sich um Versicherungen, wer einzahlt hat auch eine dementsprechende Leistung (abgesehen von der GKV und GPV - was auch absurd ist). Dazu kommt das bei weitem nicht alle einzahlen, soziale Wohltaten die aus diese Töpfen gespeist werden (da gibt es so einige), also nur von einem Teil der Bevölkerung getragen werden. Solidarität ist das nicht.
NeusserGletscher schrieb:Dito, in ocker
Fab schrieb:Schreib der Einfachheit halber farbig ins Zitat.
NeusserGletscher schrieb:Würdest Du Vietnam oder den Irak als Bananenrepublik bezeichnen?
Was Vietnam hier soll versteh ich grad nicht - beim Irak darf man mit Fug u. Recht sogar die Staatlichkeit anzweifeln. Selbstverständlich besteht eine formale, sogar republikanische Hülle. In der wirklichen Wirklichkeit ist der Irak ein Sammelsurium von Stammesgebieten.
Versuch eine Regime-Changes im Vietnamkrieg?!
Ob Irak, Libyen, Syrien, Tunesien oder sonst wo. Überall dort, wo die USA gezündelt haben, hat sich die Situation nicht verbessert. Das Eingreifen im Irak hat den IS hervorgebracht. Der Regime-Change in Libyen bzw. der Versuch in Syrien ist eine der Hauptursachen für die Flüchtlingswelle 2015. Die USA zündeln, aber Europa bekommt den Qualm ab.
Es wäre mir neu, dass so was in den letzten Jahren mal auf breiter Front diskutiert worden wäre.
Nur weil du es nicht mitbekommen hast, heißt dan nicht.....Es wurde auf Fachebene diskutiert. Da findet man oft die Schlagzeilenthemen von morgen. Da war der Eigentumsvorbehalt ein wesentlicher Hinderungsgrund und nicht "vorgeschoben" wie du nachfolgend schreibst. Möchte schon an die zahlreichen, mit zu heißer Nadel gestrickten Gesetze erinner, die vom BVG kassiert wurden.
Eine für mich immer wieder faszinierende Argumenationsstrategie ist, durch gespieltes oder tatsächliches Missverständnis einen scheinbaren Gegensatz zu konstruieren, um darauf aufbauend eine Replik abzuleiten.
..........
Nicht man kann sondern man hätte es besser machen können denn meiner Meinung nach ist der Zug bereits abgefahren da einerseits eine weitere Verteuerung von der Bevölkerung nicht akzeptiert würde und man sich andererseits angesichts von Trump´s Rückwärtsgang in der Energiewende natürlich auch fragt warum wir mitziehen sollten wenn einer der ganz großen Emittenten nicht mitspielt und weltweite Effekte zunichte macht.Pancho schrieb:und - nein - die Lenkung findet nicht im gewünschten Umfang statt. Der Prüfstein ob das passiert, ist das was hinten raus kommt. Nämlich ob der CO2-Ausstoß gesenkt wird. Passiert nicht / nicht ausreichend. Man kann es besser machen.

Allein diese Aussage zeigt, dass du unser System mit progressiven Steuersätzen nicht verstanden hast, nicht verstehen willst oder verstehst, aber wider besseren Wissens trotzdem Unsinn erzählt.Ab 50 k€ zählt man ja bereits als Spitzenverdiener
Da deine ganzen Ausführungen offensichtlich auf Unkenntnis oder hingebogenen Argumenten besteht, bleibt bei dir nur stehen, dass du schlicht und ergreifend (mal wieder) einfach nur dagegen bist.Das ist der Grund, warum ich gegen eine zusätzliche CO2 Steuer bin...
NeusserGletscher schrieb:NeusserGletscher schrieb:Dito, in rot
Fab schrieb:Schreib der Einfachheit halber farbig ins Zitat.....................Wirst Ärger kriegen. Die hiesige Moderation hat sich, soweit ich weiß, rot u. blau, also 2 der 3 Grundfarben für sich reserviert.
Bin ja selbst Mod in einem Verlagsforum. Sich zwei Drittel der Grundfarben zu reservieren, darauf muss man erst mal kommen.
Meine Herren Moderatoren, verzichten Sie auf blau - die rote Signalfarbe ist adäquat für Mods. Lassen Sie den Usern Raum für Gestaltung.
.
Ist tatsächlich ein Mistverständnis.
Das mit der gedeckelten Rente, Wegfall Beitr.bem.Gr. u. GG war schon in den gängigen Zeitungen zu lesen. Aber halt nicht auf Seite 1-3, sondern halt bei den fachspezifischen Seiten. Das hab ich mit "Fachebene" gemeint.
Nach meinen persönlichen Eindrücken muss ich da energisch widersprechen. Eine riesiger Teil fährt aus rein hedonistischen Gründen (so viel) Auto. Ein weiterer Teil aus purer Bequemlichkeit. Da bleibt keine Mehrheit mehr übrig, die auf annähernd jede Autofahrt aus Erwerbsgründen angewiesen ist.Auch müsste die Individualmobilität erhalten bleiben denn die Mehrheit der Leute fährt nicht zum Privatvergnügen in den Autos rum sondern um ihrer Arbeit nachgehen zu können
Also wenn man alle mit einbeziehen möchte, dann müsste zunächst die Versicherungspflichtgrenze abgeschafft werden.NeusserGletscher schrieb:... Aber Du hast recht, da die wirklichen Spitzenverdiener als heilige Kühe gelten, würde eine Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze unter den gegenwärtigen politischen Rahmenbedingungen nur auf eine zusätzliche Belastung der Mittelschicht hinauslaufen, während Einkommensmillionäre davon meist nicht betroffen wären.
Ja, super, blau hatte ich ja im Kopf, rot nicht. Varianten von grün und gelb sind unlesbar, was bleibt am Ende da noch übrig?Fab schrieb:Wirst Ärger kriegen. Die hiesige Moderation hat sich, soweit ich weiß, rot u. blau, also 2 der 3 Grundfarben für sich reserviert.
Ach Jan, wir wollten doch sachlich bleibenJan Tenner schrieb:Allein diese Aussage zeigt, dass du unser System mit progressiven Steuersätzen nicht verstanden hast, nicht verstehen willst oder verstehst, aber wider besseren Wissens trotzdem Unsinn erzählt.
Aus meiner Sicht ist es purer Masochismus, seine Lebenszeit auf dem Weg zur Arbeit im Stau zu verbringen, während die pünktliche Bahn und ein perfekt aufeinander abbgestimmtes System aus Bussen, Strassen- und Eisenbahnen mit leeren Zügen nur darauf wartet, die Pender endlich auf die Schiene zu locken.Jan Tenner schrieb:Nach meinen persönlichen Eindrücken muss ich da energisch widersprechen. Eine riesiger Teil fährt aus rein hedonistischen Gründen (so viel) Auto. Ein weiterer Teil aus purer Bequemlichkeit. Da bleibt keine Mehrheit mehr übrig, die auf annähernd jede Autofahrt aus Erwerbsgründen angewiesen ist.
und aufeigenen Berechnungen
beruhen, ohne diese eigenen Berechnungen und Vermutungen zu nennen und stattdessen sein Argument als Tatsache zu verkaufen.es ist zu vermuten
Ich Dir leider ebenfalls zumindest wenn ich mein persönliches Umfeld und das am Arbeitsplatz analysiere. Abgesehen davon das praktisch keiner der Arbeitskollegen zur Frühschicht (die um 06:00 beginnt) mit Öffis überhaupt pünktlich ankommen würde sind es auch kaum welche die beispielsweise in der Freizeit mit dem Auto zum Vergnügen rumgurken. Schon meinen Wochenfuttereinkauf kann man ohne Auto vergessen weil es den Laden um die Ecke nicht mehr gibt und man nicht 9 Liter Milch nebst anderen Dingen einfach so 2 Km nach Hause trägt. Und würde beispielsweise ein Kumpel mit Family per Öffis auch nur die etwa 5 Km Luftlinie entfernt wohnenden Eltern besuchen wollen wär er allein aufgrund fehlender Anschlüsse mindestens eine Stunde pro Richtung unterwegs - so funktioniert ein Öffiumstieg sicher nichtJan Tenner schrieb:Nach meinen persönlichen Eindrücken muss ich da energisch widersprechen. Eine riesiger Teil fährt aus rein hedonistischen Gründen (so viel) Auto.

, ist wirklich so, daher erstmal Forumabstinenz - Danke fürs fetzen hier Ach Junge, was Du als Deine "Einschätzung" bezeichnest, haben andere längst praktiziert. Ich bin jahrelang mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Die einfache Strecke unter 10 km, bei Wind und Wetter. Im Schreibtisch lag stets ein Regenponcho. Trotzdem habe ich das ein oder andere Mal das Wetterradar falsch eingeschätzt und eine ordentliche Dusche abbekommen. Über 90% meiner Wege in die Stadt erledige ich mit dem Fahrrad. Mit einem E-Bike kann man durchaus auch bis zu 20 km zur Arbeit fahren. Hast Du auch nur den Hauch einer Ahnung davon, wieviele Pendler jeden Tag deutlich längere Strecken fahren? Ich kann verstehen, wenn jemand, der auf dem Land lebt, keine Lust hat, morgens in aller Dunkelheit mit dem Fahrrad über Landstraßen zu fahren. Und zwischen den Städten ist es auch eine Herausforderung, heile anzukommen.Jan Tenner schrieb:Nach meiner Einschätzung kann man durchaus ohne Auto zur Arbeit und sogar zur Frühschicht gelangen
Ich glaubs erst, wenn ich Deinen nächsten Beitrag im Oktober sehePancho schrieb:Leute, ich mal mal Sommerpause hier, jetzt wirklich...![]()
Ja, deutlich weniger als Leute, die sich für Strecken unter 10km oder gar 5km alleine in ein zu diesem Zweck übermotorisiertes und überdimensioniertes Auto setzen.Hast Du auch nur den Hauch einer Ahnung davon, wieviele Pendler jeden Tag deutlich längere Strecken fahren?
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