Die große Klima-Diskussion

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NeusserGletscher
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 14.06.2019 - 09:41

Könnte man nicht auch Speicherseen für künstliche Beschneiung als Pumpspeicherkraftwerke nutzen? So könnte man Ökologie und Ökonomie miteinander vereinen. Und die Speicherseen liefern dann noch den Strom für die Schneekanonen. Vielleicht sollte man doch noch Andermatt fluten. :wink:
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Petz
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz » 14.06.2019 - 10:53

Voraussetzung wäre aber immer das man unterhalb des Turbinen(Pumpen)hauses ebenfalls einen entsprechend großen Speichersee anlegen kann aus dem man das Wasser wieder hochpumpte.
Petz beendet seine Mitgliedschaft mit Ende Juni 2020 aufgrund unüberbrückbarer Differenzen bez. der Auslegung der Forennettique welche ich in der aktuell von den Moderatoren praktizierten Form als Zensur einstufe. Ich bleibe aber bis auf weiteres im persönlichen Ausstiegstopic und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Talabfahrer » 14.06.2019 - 11:20

Das Fassungsvermögen typischer Schneiteiche ist viel zu klein, als dass sich die Investition in die benötigte Technik einer Pumpspeicheranlage rentieren würde. Neuere Schneiteiche haben so zwischen 100000 bis 250000 Kubikmeter Fassungsvermögen. Außerdem hätte dann im Konfliktfall die Stromerzeugung Priorität vor der Beschneiung. Zum Vergleich hat das obere Speicherbecken der allerdings sehr leistungsfähigen Pumpspeicheranlage Hornberg 4.1 Millionen Kubikmeter um ca. 7 Stunden lang 900 MW zu erzeugen. Vor ein paar Jahren galt als untere Leistungsgrenze eines Pumpspeicherwerks zum Tagesbetrieb ca. 100 MW, um über die Laufzeit wenigstens eine Amortisation der Baukosten zu erreichen. Wenn die Fall-/ Förderhöhe nicht so hoch wie im Südschwarzwald ist, dann werden, wie gesagt nur um einige Stunden lang diese Leistung zu liefern, Beckengrößen so um die 1 Million Kubikmeter benötigt. In der Nähe meiner Heimat war mal sowas geplant: Pumpspeicherwerk Einöden. Hört man auch nichts mehr davon, nicht nur wegen der unvermeidlichen Proteste der Anlagengegner, sondern auch, weil das mit den derzeitigen Rahmenbedingungen ein Pleitegeschäft würde.
Inzwischen hat sich nämlich die Marktsituation am Strommarkt sogar noch zu Ungunsten der Pumpspeicheranlagen mit Tagesbetrieb entwickelt, weil an vielen (nicht allen!) Tagen der früher ungedeckte Bedarf während des Tages durch den überreichlich vorhandenen Solarstrom (gestern Mittag z.B. ca. 26 GW) gedeckt wird. Um Energie aus Wind und Sonne über Zeiträume zu speichern, die einen langfristigen Wegfall der Grundlastversorgung aus thermischen Kraftwerken über längere Zeiträume (Jahresgang) kompensieren, bräuchte es schon viele Speicherseen mit Dimensionen so wie bei diesem hier: Gepatschspeicher. Irgendwann wird man sich ernsthafter mit dem Thema auseinandersetzen müssen, wobei schon klar ist, dass es selbst bei geänderten Rahmenbedingungen nicht ausreichend viele Standorte für große Speicherseen gibt. Man kann sich ja mal überlegen, ob man es den Norwegern schmackhaft machen kann, durch Übernahme der Kosten von vielen Zehn Milliarden Euro einen Ausbau ihrer Wasserkraftanlagen auf Pumpspeichertechnik anzugehen. NordLink sollte dann aber besser 10 oder 15 GW statt 1.4 GW transportieren können. Nachrüstung von Pumpspeichertechnik in bestehenden Wasserkraftanlagen ist extrem aufwändig, wurde aber in den letzten Jahren durchgeführt. Beispiele Kaprun/Limberg 2 (Verbund) oder Obervermunt II (Illwerke & EnBW). Alles aber nur zur Bereitstellung von "Spitzen- und Regelenergie".

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gfm49 » 14.06.2019 - 13:14

Kann mir irgendjemand einen vernünftigen Grund nennen, warum die Norweger unsere Probleme lösen sollen, indem sie ihre Landschaft mit Pumpspeicherseen verschandeln und ökologisch ruinieren (so ist doch die Argumentation hier, wenn es um den Bau von Speicherseen geht). Das ist typische nimby-Argumentation.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch » 14.06.2019 - 23:23

Petz hat geschrieben:
13.06.2019 - 19:00
Mit erweiterter Speicherkraftwerkskapazität könnte man die Alternativenergieschwankungen (so diese mal entsprechend zur Verfügung steht) ausgleichen und sie resultativ auch zur Grundlastdeckung heranziehen was ja auch Sinn und Zweck einer Energiewende wäre.
Wird ja z.B. in Gaildorf so gemacht.
https://www.ingenieur.de/technik/fachbe ... rspeicher/
https://edison.handelsblatt.com/erklaer ... 87322.html

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von kaldini » 15.06.2019 - 10:59

Kann mir irgendjemand einen vernünftigen Grund nennen, warum die Norweger unsere Probleme lösen sollen, indem sie ihre Landschaft mit Pumpspeicherseen verschandeln und ökologisch ruinieren (so ist doch die Argumentation hier, wenn es um den Bau von Speicherseen geht). Das ist typische nimby-Argumentation.
bisher erzielt Norwegen sehr große Gewinne aus der Erdöl- und Erdgasförderung. Dies wird irgendwann wegfallen. Und ein großes Land mit wenig Einwohnern könnte dann schon Geld damit verdienen, Energie zu speichern. Arbeitsplätze gäbe es auch.

Ich war letztes Jahr in Mayrhofen und habe eine Führung durch die Kraftwerksgruppe bekommen. Sie allein kann ganz Wien 2 Wochen lang mit Strom versorgen (Dann sind aber alle Speicher leer) - und das sind schon riesige Speicher (Schlegeis, Stillup). Da werden die Schneiteiche nichts bringen.

Was ich nicht weiss, wie viel der Grundlast kommt vom privaten und wie viel vom industriellen Bereich. Privat könnte ich mir Solaranlagen mit größeren Batterien vorstellen (z.B. bei Einfamilienhäusern). 20 bis 30 KWh Speicher wären da recht einfach zu erstellen (damit könnte man dann auch alte Autoakkus weiterverwenden). So könnte jeder selber Puffern.
Größere Industrien werden weiterhin andere Energiequellen brauchen, diese mit Fernwärme gekoppelt sollten aber recht effizient sein (in Wörgl wird die Abwärme der Tirolmilch zur Fernwärme genutzt, ebenso in Kundl mit der Sandoz).
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Talabfahrer » 15.06.2019 - 12:43

Ist zwar hier fast ein bisschen OT, aber um mal eine Vorstellung von den Dimensionen der benötigten Anlagentechnik zu bekommen, finde ich es tatsächlich sehr lohnend, sich so was selbst anzuschauen. Weil ich früher mal in diesem Feld gearbeitet habe, konnte ich damals die Kavernenbaustelle des Hornberg-Pumpspeicherkraftwerks und auch die Installation der Turbinen in einem deutschen Kernkraftwerk besichtigen. Das sind alles Dimensionen, die schwer vorstellbar sind, wenn man das nicht "live" sieht. Man kapiert dann auch, dass sich solche Vorhaben alleine schon von der Bauzeit über Jahre hinziehen und dass es nicht möglich ist, Entscheidungen über Vorhaben einer derartigen Größenordnung in der Hoffnung auf minimal-invasive, schmerzfreie Ausweichlösungen bis zum St. Nimmerleinstag vor sich herzuschieben. Auch in Norwegen würde sowas von der Planung bis zur Einsatzfähigkeit ein Jahrzehnt dauern.

In diesem Sommer veranstalten die Illkraftwerke Tage der offenen Tür. Ich überlege mir ernsthaft, das wahrzunehmen. Der geplante Termin wäre eigentlich am vergangenen Wochenende gewesen, aber auch an der Silvretta-Straße gab es noch zu viel Schnee, der jetzt in den letzten Tagen verflüssigt den Inn herunter kam - zum Leidwesen der Kraftwerksbetreiber der Innstaustufen, die in einem solchen Fall praktisch keine Energie mehr erzeugen können, weil man sich keinen Aufstau mehr erlauben kann, und damit das Wasser ohne Energieentzug über das Kraftwerk drüber läuft.

Tage der offenen Tür im Obervermuntwerk II


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von hook » 17.06.2019 - 10:30

Ich werfe mal den "Steinspeicher" in die Diskussion (hatten wir glaube ich noch nicht):

https://www.ingenieur.de/technik/fachbe ... s-richten/

30 MW Pilotanlage, sollte sie sich bewähren sind 300 MW Anlagen geplant.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Talabfahrer » 17.06.2019 - 22:56

Also mal Vorsicht mit den großen Zahlen. Die Zahl 30 meint Megawattstunden, also eine Energiemenge, und nicht die Leistung, die in das Stromnetz eingespeist werden kann.

Wie man auf der Webseite der spanischen Siemens-Tochter Start of construction in Hamburg-Altenwerder: Siemens Gamesa to install FES heat-storage for wind energy nachlesen kann, leistet der von einer Dampfturbine angetriebene elektrische Generator 1.5 Megawatt. Eine Industrie-Dampfturbinenanlage dieser Leistung ist bessere Spielzeugklasse mit einem dementsprechend schlechten Gesamtwirkungsgrad (30% statt über 40% bei größeren Anlagen) Um mit einer solchen Anlage 30 MWh elektrischer Energie zu erzeugen, muss man 90 - 100 MWh in den 1000 Tonnen schweren Steinhaufen reinheizen. Ich hab das mal nachgerechnet, das entspricht einer Erwärmung von 350 auf 600 Grad Celsius, wenn man annimmt, dass das Gestein 1200 J/(kg*K) spezifische Wärmekapazität hat.

Die 1.5 MW sind vermutlich das, was die Anlage am Beginn des Runterkühlens leisten kann, weil da noch Dampf mit > 500 Grad Celsius erzeugt werden kann. Bei kälterem Dampf geht die Leistung dann runter.

Bei einer Verzehnfachung der Speicherkapazität von 30 MWh auf 300 MWh derartiger Anlagen würde alles schon etwas freundlicher. Für 10 - 20 MW elektrische Leistung kann man Anlagenkomponenten üblicher Industrieturbinen verwenden. Relativ zu den Schwankungen von Angebot und Verbrauch mit Überschüssen im Multi-Gigawattbereich bei Wind- und Solarstrom sind das im übertragenen und bei den Steinspeichern sogar wörtlichen Sinn trotzdem nur Tropfen auf den heißen Stein.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von hook » 18.06.2019 - 16:18

OK, danke für die Einschätzung. Dachte jetzt auch nicht, dass da plötzlich die Geheimwaffe der Energiewende aufgetaucht ist ;-).
Aber mal gesetzt den Fall das Pilotprojekt läuft gut. Wenn 1000 x 300MW (10-20MW) gebaut würden, ist man doch im Mulitgigawattbereich?
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Re: News am Grünten

Beitrag von basti.ethal » 19.06.2019 - 07:38

Wie immer die obligatorische Feindhaltung der Pseudo-Ökos...
Beim Erwähnen der Fridays for Future Bewegung kommt mir doch gleich wieder dieses Video in den Sinn:
https://www.youtube.com/watch?v=qF_89dJmPho
Hauptverursacher davon sind dabei übrigens die Wähler bis 29 Jahre...welche Partei wurde von dieser Altersgruppe doch gleich am meisten gewählt? :gruebel:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 19.06.2019 - 07:44

1,5 MW Leistung * 1000 ergeben 1,5 GW. Von Multi sind wir da weit entfernt.
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Re: News am Grünten

Beitrag von GIFWilli59 » 19.06.2019 - 07:59

Man darf sich auch fragen, womit man in der Region das Geld verdienen will, wenn man "die Berge nicht mehr verkaufen" soll. :?:


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Re: News am Grünten

Beitrag von Dede » 19.06.2019 - 08:11

Diese mittlerweile obligatorische Empörung gegen alles nervt nur noch. Wenn wenigstens Gegenvorschläge gemacht würde, aber einfach nur "so nicht" hilft keinem weiter!
Wegen dem angrenzenden Naturschutzgebiet. Entweder es ist Naturschutzgebiet oder nicht. Wenn jetzt noch auf angrenzend geachtet werden muss :nein:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Talabfahrer » 19.06.2019 - 09:21

Wenn man sich tatsächlich ernsthaft mit den grossen "Multi-Giga"-Zahlen beschäftigen will und ein hart gesottener Leser ist, dann kann man sich mal das Original vornehmen und in den aktuellen Monitoringbericht der Bundesnetzagentur rein schauen.
Alleine die erste Grafik "Erzeugungskapazitäten nach Energieträger je Bundesland" in den Grafiken zu Kernaussagen des Monitoringberichts 2018 zeigt recht anschaulich die Größenordnungen, um die es im deutschen Stromnetz geht.

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Re: News am Grünten

Beitrag von Jan Tenner » 19.06.2019 - 12:28

Beim Erwähnen der Fridays for Future Bewegung kommt mir doch gleich wieder dieses Video in den Sinn:
https://www.youtube.com/watch?v=qF_89dJmPho
Hauptverursacher davon sind dabei übrigens die Wähler bis 29 Jahre...welche Partei wurde von dieser Altersgruppe doch gleich am meisten gewählt? :gruebel:
Dieses hilflose Diskreditieren der Fridays for Future bewegung uist ziemlich CDU :wink:

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hook
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von hook » 19.06.2019 - 12:31

NeusserGletscher hat geschrieben:
19.06.2019 - 07:44
1,5 MW Leistung * 1000 ergeben 1,5 GW. Von Multi sind wir da weit entfernt.
Mein Frage zielte auf die upscaled 300 MW Dinger ab, also dann 10-20 GW, hast Du wohl nicht gelesen.
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Re: News am Grünten

Beitrag von Theo » 19.06.2019 - 17:02

Man darf sich auch fragen, womit man in der Region das Geld verdienen will, wenn man "die Berge nicht mehr verkaufen" soll.
Du hast gefälligst kein eigenes Geld zu verdienen. Du bist dazu da arm zu sein und auf die Allmosen derer angewiesen zu welche man heute auch "Linkspolitiker" nennt und dadurch wirst du auch immer wieder brav "Links" wählen weil das diejenigen sind welche dir überhaupt das überleben ermöglichen.

Das mit den "2000 Personen gleichzeitig auf dem Berg" in einem vorangegangenen Beitrag habe ich dann nur für den Gipfel selber betrachtet als ich geschrieben habe dass das so nicht stimme. Für das "2000 Personen insgesamt am Berg" wäre die Zahl sicher nicht zu hoch, aber da sprechen wir ja dann wieder je nach Situation von einer Fläche von mehreren Quadratkilometern.

@Jan Tenner:
Die meisten Protestbewegungen kann man nicht diskreditieren, das machen die schon selber. Leute welche keine Vorschläge bringen welche der Welt weiter helfen sind nun mal nicht beachtenswert und sobald ein Teil ihrer Forderungen so weit angewendet wird dass es Arbeitsplätze kostet wird das dem Frieden auf der Welt ganz sicher nicht gut bekommen und dadurch wird die Natur dann erheblich mehr zu leiden haben als es ein Alpenhallygally je tun könnte.
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Re: News am Grünten

Beitrag von Jan Tenner » 19.06.2019 - 17:25

Du hast gefälligst kein eigenes Geld zu verdienen. Du bist dazu da arm zu sein und auf die Allmosen derer angewiesen zu welche man heute auch "Linkspolitiker" nennt und dadurch wirst du auch immer wieder brav "Links" wählen weil das diejenigen sind welche dir überhaupt das überleben ermöglichen.
Leute welche keine Vorschläge bringen welche der Welt weiter helfen sind nun mal nicht beachtenswert und sobald ein Teil ihrer Forderungen so weit angewendet wird dass es Arbeitsplätze kostet wird das dem Frieden auf der Welt ganz sicher nicht gut bekommen und dadurch wird die Natur dann erheblich mehr zu leiden haben als es ein Alpenhallygally je tun könnte.
Okay, dieses Pamphlet ist dann schon eher sehr AfD oder meinetwegen auch FPÖ :wink:


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Re: News am Grünten

Beitrag von Seilbahnjunkie » 19.06.2019 - 21:37

Theo hat geschrieben:
19.06.2019 - 17:02
@Jan Tenner:
Die meisten Protestbewegungen kann man nicht diskreditieren, das machen die schon selber. Leute welche keine Vorschläge bringen welche der Welt weiter helfen sind nun mal nicht beachtenswert und sobald ein Teil ihrer Forderungen so weit angewendet wird dass es Arbeitsplätze kostet wird das dem Frieden auf der Welt ganz sicher nicht gut bekommen und dadurch wird die Natur dann erheblich mehr zu leiden haben als es ein Alpenhallygally je tun könnte.
Wenn das Klima endgültig im Arsch ist bringt dir das ganze Geschrei nach Arbeitsplätzen nichts mehr. Aber genau das ist das Problem, es geht noch immer in erster Linie um Arbeitsplätze, Gewinn, etc. und die Umwelt muss sich unterordnen. Das fällt uns irgendwann auf die Füße und dann ist das Geschrei aber richtig groß.
Gerade du solltest dir doch vor Ort regelmäßig anschauen können was der Klimawandel anrichtet.
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Re: News am Grünten

Beitrag von Seilbahnjunkie » 19.06.2019 - 21:39

basti.ethal hat geschrieben:
19.06.2019 - 07:38
Wie immer die obligatorische Feindhaltung der Pseudo-Ökos...
Beim Erwähnen der Fridays for Future Bewegung kommt mir doch gleich wieder dieses Video in den Sinn:
https://www.youtube.com/watch?v=qF_89dJmPho
Hauptverursacher davon sind dabei übrigens die Wähler bis 29 Jahre...welche Partei wurde von dieser Altersgruppe doch gleich am meisten gewählt? :gruebel:
Und wie sieht es bitte in den Schigebieten nach der Schneeschmelze im Frühjahr aus? Da liegt auch überall Müll rum, und der kommt nicht nur von den u30.
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Re: News am Grünten

Beitrag von basti.ethal » 20.06.2019 - 06:56

Dieser Vergleich hinkt doch gewaltig....zeige mir eine Skipiste, die zum Saisonende so aussieht. Ich konnte dort bisher keine Zelte, Pavillions, Luftmatrazen oder mehrere Tonnen Abfall finden. Mal abgesehen davon, dass der Nutzungszeitraum der Piste viel länger ist und sich am Saisonende nur recht wenige Hinterlassenschaften zeigen.
Meiner Meinung nach sind wir Bergsportler eine Gruppe, die im Gegensatz zu vielen Anderen äußerst bewusst mit der Umwelt umgeht. Dennoch wird gerade dieser Gruppe durch die Grünen das Leben schwer gemacht.
Wenn das letzte Skigebiet verhindert wurde, fliege ich eben nach Übersee oder Asien. Das ist ökologisch viel wertvoller....
- OT Ende -
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Re: News am Grünten

Beitrag von Julian96 » 20.06.2019 - 08:07

Seilbahnjunkie hat geschrieben:
19.06.2019 - 21:37

Wenn das Klima endgültig im Arsch ist bringt dir das ganze Geschrei nach Arbeitsplätzen nichts mehr. Aber genau das ist das Problem, es geht noch immer in erster Linie um Arbeitsplätze, Gewinn, etc. und die Umwelt muss sich unterordnen. Das fällt uns irgendwann auf die Füße und dann ist das Geschrei aber richtig groß.
Gerade du solltest dir doch vor Ort regelmäßig anschauen können was der Klimawandel anrichtet.
Da hast du absolut recht, was mich an dieser ganzen Klimadiskussion grade nur echt stört, ist die teils unlogische Herangehens- und Argumentationsweise.
Ein paar Beispiele dafür:

-Nachhaltigkeitsvortrag an meiner Hochschule, Prof sagt irgendwas mit "solange wir so unnötige Dinge wie Raumfahrt betreiben" -> Hat offensichtlich noch nie darüber nachgedacht, dass das Meiste seines Wissens über den Klimawandel von Satelliten kommt :rolleyes:

-Gleicher Prof fordert mehr Biolebensmittel und generell nachhaltigen Anbau, hat wohl vergessen, dass erst die Erfindung von Chemischen Düngern und Pflanzenschutzmittel es ermöglicht hat, solche Erträge zu generieren. Nur mit ökologisch und Bio wären wir heute niemals in der Lage, die Weltbevölkerung zu ernähren.

-Anderer Vortrag, direkt zu Beginn wird auf den enormen Konsum insbesondere von Luxusartikeln, sowie die aus Klimatechnischer sicht negativen folgen der Globalisierung hingewiesen. Es sei doch bescheuert, Güter um die ganze Welt zu transportieren (stimmt ja auch), ironischerweise hält er den Vortag mit ner Powerpoint auf nem Tablet und hat auch noch ein Smartphone dabei...wo die wohl herkommen.

-Dann dieses ständige Argument mit dem steigenden Co2 Gehalt in der Atmosphäre und den Katastrophalen folgen einer Klimaerwärmung um einige Grad. Hierbei dauerbrenner ist die Berufung auf Fakten und dass die Leute doch sehen müssen, dass das offensichtlich und nicht aus der Luft gegriffen ist. Stimmt, Fakt ist aber auch, dass die Erde im Gegensatz zu heute in der Vergangenheit meist eisfrei war und es zur Zeit der Dinosaurier über 10 Grad wärmer war als heute und der Co2 Gehalt noch weitaus höher war als heute. Interessanterweise hat dieses Klima für eine der üppigsten Flora und Fauna überhaupt gesorgt, wie ist das möglich :?:

Und bitte, es muss sich was änder kein Zweifel, aber bei den meisten von diesen "Ökos", die oftmals selbst keine sind, hat man das Gefühl, die haben sich auf ihre "fehlerfreie" Denkweise und Argumentation schon so eingefahren, dass man mit ihnen schon gar nicht nicht mehr logisch argumentieren kann. Einigermaßen umweltfreundlichen zu leben, schränkt einen nichtmal so stark ein, wie man oft glauben mag, es sind viele Kleinigkeiten, die schon viel ausmachen können und einen Gleichzeitig nur wenig einschränken. Was ich aber nicht brauchen kann ist dieses Bestrafungsdenken. Wenn mir beispielsweise die individuelle Mobilität genommen werden soll (ist nunmal aktuell und für MICH die größte Freiheit und das damit mit Abstand wertvollste im Leben), obwohl ich vielleicht in einem Passivhaus lebe, dass komplett von Solarzellen bestromt und beheizt wird und ich bei Lebensmitteln die Herkunft zumindest immer mit im Blick hab, ich generell recht bescheiden lebe, noch nie Müll irgendwo liegen lassen hab und oft sogar den Müll von anderen Aufräumen kann und trotzdem "bestraft" werde, dann finde ich das Ungerecht. Und das führt dann dazu, dass ich aus Protest eine Antihaltung einnehme->falscher Ansatz und falscher Effekt. Es soll doch immer ganzheitlich bilanziert werden, dann will ich aber auch, dass mein Leben als ganzes betrachtet wird und dann will ich auch mal alle 10 Jahre in ein Flugzeug sitzen können, mit dem Wissen, dass das aufgrund meiner Lebensweise vertretbar ist. Einzelne sachen gezielt schlecht zu machen führt glaub ich zu nichts und verdirbt einem (mir) echt die Lust am Leben :!:

Sorry für Offtopic, darf auch wieder gelöscht werden :)
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Re: News am Grünten

Beitrag von Seilbahnjunkie » 20.06.2019 - 08:48

basti.ethal hat geschrieben:
20.06.2019 - 06:56
Dieser Vergleich hinkt doch gewaltig....zeige mir eine Skipiste, die zum Saisonende so aussieht. Ich konnte dort bisher keine Zelte, Pavillions, Luftmatrazen oder mehrere Tonnen Abfall finden. Mal abgesehen davon, dass der Nutzungszeitraum der Piste viel länger ist und sich am Saisonende nur recht wenige Hinterlassenschaften zeigen.
Meiner Meinung nach sind wir Bergsportler eine Gruppe, die im Gegensatz zu vielen Anderen äußerst bewusst mit der Umwelt umgeht. Dennoch wird gerade dieser Gruppe durch die Grünen das Leben schwer gemacht.
Wenn das letzte Skigebiet verhindert wurde, fliege ich eben nach Übersee oder Asien. Das ist ökologisch viel wertvoller....
- OT Ende -
Red dir das nur ein. "Wir Bergsportler sind ein Gruppe die äußerst bewusst mit der Umwelt umgeht" ist genau das was mir einfällt wenn ich im Herbst mit dem Bus im Stau zum Stubaier stehe. Natürlich sehen die Pisten nicht aus wie ein Festivalgelände, da campen die Gäste aber auch nicht. Trotzdem ist es wesentlich einfacher so ein Gelände zu reinigen, als ein ganzes Schigebiet. Und nach einem Weltcup sieht es auch nochmal wesentlich schlimmer aus, da wird der Müll auch einfach irgendwo hingeworfen.

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Re: News am Grünten

Beitrag von Seilbahnjunkie » 20.06.2019 - 08:54

Julian96 hat geschrieben:
20.06.2019 - 08:07
-Dann dieses ständige Argument mit dem steigenden Co2 Gehalt in der Atmosphäre und den Katastrophalen folgen einer Klimaerwärmung um einige Grad. Hierbei dauerbrenner ist die Berufung auf Fakten und dass die Leute doch sehen müssen, dass das offensichtlich und nicht aus der Luft gegriffen ist. Stimmt, Fakt ist aber auch, dass die Erde im Gegensatz zu heute in der Vergangenheit meist eisfrei war und es zur Zeit der Dinosaurier über 10 Grad wärmer war als heute und der Co2 Gehalt noch weitaus höher war als heute. Interessanterweise hat dieses Klima für eine der üppigsten Flora und Fauna überhaupt gesorgt, wie ist das möglich :?:

Und bitte, es muss sich was änder kein Zweifel, aber bei den meisten von diesen "Ökos", die oftmals selbst keine sind, hat man das Gefühl, die haben sich auf ihre "fehlerfreie" Denkweise und Argumentation schon so eingefahren, dass man mit ihnen schon gar nicht nicht mehr logisch argumentieren kann. Einigermaßen umweltfreundlichen zu leben, schränkt einen nichtmal so stark ein, wie man oft glauben mag, es sind viele Kleinigkeiten, die schon viel ausmachen können und einen Gleichzeitig nur wenig einschränken. Was ich aber nicht brauchen kann ist dieses Bestrafungsdenken. Wenn mir beispielsweise die individuelle Mobilität genommen werden soll (ist nunmal aktuell und für MICH die größte Freiheit und das damit mit Abstand wertvollste im Leben), obwohl ich vielleicht in einem Passivhaus lebe, dass komplett von Solarzellen bestromt und beheizt wird und ich bei Lebensmitteln die Herkunft zumindest immer mit im Blick hab, ich generell recht bescheiden lebe, noch nie Müll irgendwo liegen lassen hab und oft sogar den Müll von anderen Aufräumen kann und trotzdem "bestraft" werde, dann finde ich das Ungerecht. Und das führt dann dazu, dass ich aus Protest eine Antihaltung einnehme->falscher Ansatz und falscher Effekt. Es soll doch immer ganzheitlich bilanziert werden, dann will ich aber auch, dass mein Leben als ganzes betrachtet wird und dann will ich auch mal alle 10 Jahre in ein Flugzeug sitzen können, mit dem Wissen, dass das aufgrund meiner Lebensweise vertretbar ist. Einzelne sachen gezielt schlecht zu machen führt glaub ich zu nichts und verdirbt einem (mir) echt die Lust am Leben :!:
Da führst du lang und breit aus, wie unlogisch dein Prof über den Klimawandel redet, und dann sowas. Mag sein, dass wir wieder eine üppigere Flora und Fauna bekommen wenn die Durchschnittstemperatur um 10 Grad steigt, nur eine Spezies wird es dann definitiv nicht mehr geben, den Homo Sapiens. Eigentlich auch nicht schlimm, es sterben ständig Arten aus.

Jeder meint "ich tu doch genug" und "warum soll ich mich noch mehr einschränken?", können wir gerne machen, dann läuft es halt schief. Auch ok, die Welt braucht uns nicht.
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