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E-Mountain-Bike

Richtig.
Im Winter sind die Skitourengeher die "Bösen"...nur weil sie größtenteils auf Bergbahnen verzichten und nicht nur die 0-8-15-Pisten runterrutschen wollen und somit relativ wenig an ihnen verdient ist. Umso weniger verstehe ich wallack, wenn er selber gerne Skitouren macht, aber die Parallelen/Gefahren beim MTB nicht sieht.
 
Skitourengeher sind nicht die Bösen! Das sind die Skipistenraufgeher. Gegen Skitourengeher hat kein Skigebietsbetreiber etwas.

Ich selber fahre weiterhin ohne Zusatzantrieb. Und bei den meisten E-Bikern ist es mir egal, ob und wie sie mich überholen. Nur wenn es zu viele werden oder man mühevoll 20 bis 30% raufschiebt und dann einer mit nem Elektromotor vorbeizischt wird man schon neidig bzw. denkt sich was...
 
Nun, wie geschrieben, bei mir sind es die 800KM bei denen ich die Kette wechsle.
Ich hab das jetzt 2 x übersehen, und wie schon geschrieben, waren die Folgeschäden enorm.
Wobei ich aber qualitativ ein höherwertiges Bike fahre.
Und es ist einfach so, das die Kräfte die einwirken, höher sind als bei einem "normalen" Bike.
Zudem kommt, das ich, wie schon erwähnt, sportl. orientiert fahre-d.h. ich stemm da ziemlich viel Kraft in die
Pedale.
Natürlich habe ich die Schiebelehre zum Überprüfen ob sich die Kette gedehnt hat.
Und ich denk mir, alle 800KM die Kette zu tauschen (40€), mit dem kann ich leben.
Wegen den Routen:
also wie schon erwähnt, in meiner Gegend gibt es keinerlei Probleme oder Einwände etc.
Sicher kann die Gesetzeslage das Radfahren verbieten-aber wer weiß das denn schon?
Ich halt nicht.
Ich denke auch, daß die vielen Wanderer und Bergsteiger auch nicht vorher das Gesetzesbuch studieren um zu
schauen, wo sie gehen dürfen....
Nein, die Natur soll doch eigentlich allen gehören.....
Das es rechtl. nicht so sein wird (Stichwort Grundbesitzer-Haftungen etc.) ist klar.
Doch auch hier wird bei uns mit Besitzern, Alpenverein, und der öffentl. Hand jetzt schon daran
gearbeitet, eine Rechtssicherheit herzustellen, im Sinne aller Beteiligen.
Bin gespannt was da herauskommt:)
Und ja, bei uns boomt der Biketourismus-und das ist gut so.

Bei den Skitouren ist es ja nicht viel anders als beim Biken-oder?
 
Ok, du hast offensichtlich meine verschiedenen Links nicht gelesen bzw. willst es gar nicht so genau wissen.

Die Gesetzeslage in Österreich kann nicht nur das radeln verbieten, sondern es IST auf den meisten Wegen VERBOTEN (weitere Links, die du aber wohl auch nicht lesen willst: https://www.sportaktiv.com/rechtslage-oesterreich-mountainbiker-als-gesetzesbrecher https://www.bike-magazin.de/hintergruende/reportagen/mtb-report-rechtslage-in-oesterreich/a28381.html)!

Wanderer und Bergsteiger müssen es nicht wissen, weil das Begehen eben erlaubt ist.
Das es auch anders geht, sieht man doch in vielen deutschen Bundesländern (ausgenommen BW), in Südtirol und Schweiz. Das Thema Haftung könnte man gesetzlich sehr leicht ändern, wenn man möchte.
Aber genau das will man in Österreich nicht, damit man eben auf die Bikeparks und ausgewiesenen Tourismusrouten angewiesen ist. Es wird nicht an einer Lösung im Sinne aller gearbeitet, sondern im Sinne des maximalen Gewinns.
Bei den Skitouren ist es eben schon bedeutend anders, weil dies gesetzlich wie Wandern erlaubt ist (Ausnahmen sind z.B. Jungwald oder Aufforstungsflächen).

Aber gut, wenn das selbst Einheimische nicht wahrhaben wollen und sich darum keine Gedanken machen/nicht aktiv werden, dann muss es mir auch recht sein. :nixweiss:
 
Ich denke ich hab mich etwas ungeschickt ausgedrückt:
natürlich gibt es Gesetze und Vorschriften die selbstverständlich eingehalten werden müssen.
Aber, und das ist wirklich so, in meiner Gegend hab ich (und auch mein Umfeld) noch nie
davon gehört, daß wir Radfahrer nicht auf den Bergen, Almen etc, fahren dürfen.
Deshalb stellt sich das Thema mit den Vorschriften auch gar nicht...
Ich hab es schon geschrieben:
schon letzten Sommer gab es bei uns im österr. TV einen Bericht des Landesstudios
Tirol wonach man erkannt hat, daß der Biketourismus stetig zu nimmt und man sich
Überlegungen macht, welche Routen für Biker sein sollen, und welche für Wanderer etc.
Ich denke das ist gut so, auch viele ältere Menschen, die sonst nie mehr auf ein Rad steigen würden,
die kaufen sich E-Biks und verbringen einige Zeit damit-schon auch wegen der Gesundheit.

Also es gibt m.E. einige positiven Begleiterscheinungen mit den E-Bikes, sicher,
es gibt auch Kritiker (wie überall sonst auch), aber letztendlich ist es doch
eines was zählt: sich in der Natur aufzuhalten und etwas für die Gesundheit zu tun.
 
Ich oute mich hiermit auch als frischgebackener Besitzer eines E-Bikes, wobei ich mir ein Hardtail mit "Alltagsausstattung" (also Licht und Gepäckträger) gekauft habe ( https://www.ktm-bikes.at/ktm-bike/macina-race-292.html ). Ich bin früher mit einem normalen Fully ganz gerne aber nicht exzessiv gefahren, aber das Alter (ja, heuer werde ich 55 :( ) und das nicht mehr ganz so optimale Gewicht haben mir da irgendwie den Spaß etwas eingeschränkt und irgendwie hab ich schon länger mit einem E-Bike geliebäugelt, auch im Hinblick darauf, dass man ja immer wieder liest, wenn sich die Pensionisten so etwas kaufen, dass sie dann überfordert sind und gleich verunglücken. Deshalb hab ich mir gedacht gedacht, ich fang schon früher damit an, damit mir das dann nicht passiert. :wink:
Das Rad hab ich genommen, um es auch im Alltag benützen zu können und ggf. möchte ich auch einen Anhänger zum Hundetransport damit ziehen, weil Naya ist mittlerweile 11 Jahre alt und kann keine langen Strecken mehr mitlaufen. (Angus ist ja leider im vergangenen Jahr mit 14 1/2 Jahren gestorben. :( ). Ich habe das E-Bike jetzt ca. 3 Wochen und bin eigentlich sehr angetan, weil ich jetzt im Wienerwald wieder diverse Strecken fahren kann, die mir vorher eigentlich (aus allgemeinem Zeitmangel) zu lange gedauert haben und ich es deshalb gleich bleiben gelassen habe.
Das Problem dabei ist lediglich, dass es mir wieder so viel Spaß macht, dass ich schon begonnen habe, im Internet nach E-MTB-Fullys zu schauen.... :wink:
 
gerrit schrieb:
Das Problem dabei ist lediglich, dass es mir wieder so viel Spaß macht, dass ich schon begonnen habe, im Internet nach E-MTB-Fullys zu schauen.... :wink:
Ja, du musst aufpassen, das kann zur Sucht ausarten ;D Ich bin eigentlich deshalb auf ein Pedelec gekommen weil ich eine Alternative zum Auto als Verkehrsmittel für meinen Arbeitsweg gesucht habe (ÖNV scheidet hier komplett aus...). Das sind pro Tag schon 60 Kilometer mit Bergfahrten. Das tut man sich inklusive 9 Stunden Arbeit halt mit einem normalen Fahrrad nicht an. Man will ja nicht schon komplett am Ende auf Arbeit erscheinen. Daraus hat sich bei mir echte Begeisterung entwickelt, binnen kurzer Zeit konnte ich auch 25 Kilo Gewicht abtrainieren. Man kann sich ja wenn man will auch mal anstrengen ;D Dann kam noch ein E Mountainbike dazu, diverse Komponenten, stärkere Akkus und was weiß ich^^ Macht echt Spaß! Ich muss für Pedelecs echt eine Lanze brechen. Viele belächeln und beschimpfen Pedelecfahrer. Aber ich kann nur sagen: Vor nicht allzulanger Zeit war ich noch ein zimlich unsportlicher Mugel (ihr kennt das, halb Mensch halb Kugel :mrgreen: ). Alleine das Wissen, es kann ja nichts passieren wenn mir die Kraft ausgeht, man hat ja den Motor, hat mir die Hemmschwelle genommen das Rad zu benutzen. Und dann hab ich sportlichen Ehrgeiz entwickelt, immer weniger Motorzuschaltung. Hat mir echt nicht geschadet :D
 
Gute Maschine hast du da gerrit. Nachdem bei meinem KTM erace nach 7 Jahren und 4100km der Motor leider größtenteils hinüber ist ( Leistung wäre noch da, macht aber einen Höllenlärm ) und der Akku auch nicht mehr der Beste war und es für Bionx wegen der Herstellerpleite derzeit leider kein Ersatzmaterial gibt habe ich mir diesmal für ein Modell mit dem gleichen Bosch Performence CX Motor wie ihn gerrit hat entschieden.https://www.cube.eu/2019/e-bikes/mo...on-hybrid-pro-500-allroad-black-edition-2019/
 
4100km und Motor hinüber? Die hab ich in guten Jahren ja in 3 Monaten am MTB locker derfahren (also 150.000HM Uphill, + 100 bis 250.000HM Downhill zusätzlich) und , derzeit flieg ich zuviel rum um über 20.000HM am Bike pro Monat zu schaffen (Tempo und Kondi auch zu niedrig, statt 4000HM sinds dann eher 2000-2500HM pro Ganztagestour im Schnitt). Und statt 5-6 Sätzen Reifen pro Saison komme ich mit 2 Sätzen am Enduro und 1 Satz am DHer aus. Der Bremsbelagskonsum ist noch deutlicher gefallen - statt 1 Satz pro Woche eher 1 Satz Sinterbeläge pro Monat (und 4 Kolbenbremsen MT5/Saint haben eh viel viel Fläche). Aber jetzt kommen dann bald mal ein paar Wochen Wallis, da wird wieder einiges verschlissen (sprich ich fahre mit 2 bikes, DHer/Enduro und Gleitschirmquipment runter, dazu dann bis auf Rahmen/Gabel/Dämpfer noch ein komplettes Ersatzteilset dabei, und halt entsprechender Grundstock an Verschleißteilen.

Ich fahre den Antrieb auch einfach runter. Sram GX Ritzelpaket mit Stahl 50er hält aber 2-3 Ketten und 5-6 Kettenblätter (depptere NW Alublätter die nix halten). Klar am E-MTB hats mehr Drehmoment, aber gescheite Qualität sollte länger halten. Teuer ist eh nur das Ritzelpaket - Kettenblätter kosten gut 10€, und Kette 20€. Bevor das Ritzelpaket hinüber ist - ist bei mir immer schon der Dämpfer fällig, oft auch die Gabel. Bremssattel ist oft auch schneller hinüber weil die Kolben zu ungleichmäßig ausfahren was mich dann nervt. Schaltwerk sowieso Verschleißteil (macht keine Gaudi wenn das Schaltwerk durchgenudelt ist) - mit den breiten Hinterbauten der meisten E-MTB wäre das ja noch übler. Früher mal mit 150x10 am Freerider hab ich 5-10 Schaltwerke pro Jahr zerstört - mit 142x12 (ist ja von der Breite ident zu 135 was die Position des Schaltwerks angeht) und 29er statt 26er sinds zum Glück nur 1-2 pro Jahr. 1x pro Jahr ein neues Lagerset ist auch Pflicht (und das tauschen ist meist echt nervig).

1 Satz Reifen hält eh nur eine gute Woche aus wenn man jeden Tag Ganztagestouren fährt und ein paar Lifte einstreut, bzw 1-2 Lifttage (und nein Schwalbe fahre ich nicht seitdem die noch nie über 2 Tage gehalten haben bei mir wegen Karies, und Maxxgrip/Supertacky und Co nur am Vorderreifen), Bremsbeläge 40-50.000 HM - Bremsscheibe immer eine Wundertüte - von 3 Sätzen Sinterbeägen zu 8-9 alles schon erlebt (daher keine Kevlarbeläge - weil bei Matsch sind die Bremsscheibenmörder).

Normale Bikes sind ja schon teuer genug - aber E-MTBs gehen ja gerne in 5. stellige Beträge. Da man bei Roadtrip/Urlaub ja eigentlich 2 komplette Bikes braucht um nicht blöd dazustehen - dass wäre mir viel zu teuer. Ich hab 3 Bikes damit mein Enduro (das klar teuerste bike, mit fast allem aus Carbon was möglich ist) nicht so runtergerockt wird. DHer für die Bikeparktage, Enduro 29er Hardtail um ein günstiges Bike zum runterrocken älterer Teile vom Enduro zu haben, und Kondi zu schinden. Aber günstig ist es trotzdem nicht. 1000-1500€ gehen jedes Jahr locker an Verschleißteilen bzw Amortisation von Gabel/Dämpfer drauf trotz einkaufen nur im Netz und gute Angebote suchen und dann halt gleich 20 Sätze Bremsbeläge, 5-6 Bremsscheiben oder 10 Reifen auf einmal zu kaufen - Amortisation vom Rahmen noch gar nicht inkludiert. Die Performance und Leichtbau kostet halt viel an Dauerhaltbarkeit.
 
Bionx ist ja ein Nabenmotor und da bekommt die Achse halt jeden Schlag ab und nun ist diese anscheinend verbogen. Beim rekuprieren hört sich der Motor weiterhin normal an. Meine Kilometerleistung ist schon eher mager, brauch das E-Bike allerdings als reines Verkehrsmittel, Freizeitbiken ist so gar nicht mein Ding.
Wer das E-Bike als Alternative für den Arbeitsweg will sollte sich allerdings vorher genau überlegen wie lange sein Arbeitsweg sein darf und ob er es auch für die Freizeit nutzen will und ob er daher eines mit Unterstützung bis 25km/h oder eines bis 45km/h braucht.
 
Wenn hier geschrieben wird das "E-Biken = wie mit einem Motorrad den Berg hinauffahren ist"
muß ich das zurückweisen.
Ich fahre auch nun schon mittlerweile 4 Jahre mit meinem E-MBike jährl. ca. 80.000Hm hinauf...
Puls liegt zw. 120-150.
Also man sieht, daß man mit einem E-Bike sehr wohl sportorientiert fahren kann - deshalb mach ich es ja...
Der große Vorteil liegt einfach daran, daß man weitere Strecken bewältigen kann.

Und aufgrund der Tatsache, das ich im Winter auch ca. 60.000Hm mit meinen Tourenski
die Berge hinauf gehe, also ohne "Elektro", zeigt mir, das ich auf dem richtigen Weg bin.
 
Kommt auch drauf an, wie stark man den Motor einstellt. Bei maximaler Unterstützung ist man schon deutlich näher am Motorrad, als am Fahrrad.
 
mir stellt sich halt die Frage, muss ich immer mehr an einem Tag schaffen können. Ohne Motor ist meine mögliche Strecke 80km und 2000hm, dann ist der Tag vorbei und ich müde, aber glücklich. Wenn ich mir nun ein E-Bike kaufe, könnte ich 150km und 4000hm schaffen (naja, kommt dann auf die Ladeinfrastruktur an). Aber will ich das? Mir reichen 1 oder 2 Berge, die ich an einem Tag mache. 3 oder 4 wären mir dann irgendwie zu viel - Stress hab ich in der Arbeit genug, mag ich in der Freizeit nicht unbedingt haben.
 
Mir persönlich auch. Ich bin zwar nicht so fit wie du (kaldini), aber wenn ich schon nach 40 km/1000 hm platt bin, umso besser, dann habe ich sogar etwas Zeit (beim Training) gespart.

Mehr Sinn ergibt der Einsatz hingegen, wenn man wirklich mal richtig Kilometer fressen wollen würde oder wenn man z. B. möglichst schweißfrei zur Arbeit will oder sich schon im gesetzteren Alter befindet (meist ist dann auch eher das Geld für die Anschaffung da ;D ).
 
Für viele Höhenmeter - naja nur wennst an Ersatzakku mitschleppst. Und ja ich kenne ein paar Leute die sowas machen - da gehen dann halt dank 2 Akkus 6000-7000 Höhenmeter pro Tag. Aber nach 2500-3000HM ist doch bei den meisten der Akku längst fertig. Und die fährt man mit halbwegs a Kondi doch auch ohne Akku wenn man keinen Zeitstress hat.

Bin Samstag die Nordkette sehr früh mal rauf (bis Seegrube, dann zu Fuß weiter zum Kar und den Innsbrucker Klettersteig endlich mal gegangen, dann ohne Protektoren den NKST runter) - überholt wurde ich nur von e-bikern (und 2 Trailrunnern weit oben). Schon traurig - 80% inzwischen hier fast am e-bike unterwegs auf den Forststraßen - abseits davon sieht man sie zum Glück noch kaum. Hab ja schon einige e-biker gesehen die vor der Seegrube umgedreht haben weil ihr Akku durch war. Aber kein Wunder - die meisten sitzen aufrecht am Bike ohne mehr wie geschätzt 60-70W auf die Pedale zu bringen.

Nur ab und zu bei so richtig steilen Stücken hätte ich auch gerne mal 250W Anschub. Aber wenn man dann weiß dass ein paar Cracks auch mal 30-40sek trotz Leichtgewicht 700-800 Watt dertreten, bzw 2000 Watt für ein paar Sekunden (Simon Gegenheimer etwa) - da kommen die e-biker eh nicht gegen an.
 
GIFWilli59 schrieb:
Kommt auch drauf an, wie stark man den Motor einstellt. Bei maximaler Unterstützung ist man schon deutlich näher am Motorrad, als am Fahrrad.

Also sorry, aber das ist absoluter Quatsch. :wall:

Bei entsprechenden Steigungen hier im Bereich der Schwäbsichen Alb, und das ist jetzt sicher kein hochalpines Gelände, muss ich trotz maximaler Unterstützung konstant über 250 Watt treten um hoch zu kommen, kurzfristige Spitzen von über 400 Watt sind bei entsprechendem Gelände durchaus auch keine Seltenheit. Was daran dann näher am Motorrad sein soll bleibt wohl Dein Geheimnis.
 
extremecarver schrieb:
Für viele Höhenmeter - naja nur wennst an Ersatzakku mitschleppst. Und ja ich kenne ein paar Leute die sowas machen - da gehen dann halt dank 2 Akkus 6000-7000 Höhenmeter pro Tag. Aber nach 2500-3000HM ist doch bei den meisten der Akku längst fertig. Und die fährt man mit halbwegs a Kondi doch auch ohne Akku wenn man keinen Zeitstress hat.

Bin Samstag die Nordkette sehr früh mal rauf (bis Seegrube, dann zu Fuß weiter zum Kar und den Innsbrucker Klettersteig endlich mal gegangen, dann ohne Protektoren den NKST runter) - überholt wurde ich nur von e-bikern (und 2 Trailrunnern weit oben). Schon traurig - 80% inzwischen hier fast am e-bike unterwegs auf den Forststraßen - abseits davon sieht man sie zum Glück noch kaum. Hab ja schon einige e-biker gesehen die vor der Seegrube umgedreht haben weil ihr Akku durch war. Aber kein Wunder - die meisten sitzen aufrecht am Bike ohne mehr wie geschätzt 60-70W auf die Pedale zu bringen.

Nur ab und zu bei so richtig steilen Stücken hätte ich auch gerne mal 250W Anschub. Aber wenn man dann weiß dass ein paar Cracks auch mal 30-40sek trotz Leichtgewicht 700-800 Watt dertreten, bzw 2000 Watt für ein paar Sekunden (Simon Gegenheimer etwa) - da kommen die e-biker eh nicht gegen an.

Schön für Dich, wenn Du so fit bist. Und wahrscheinlich auch noch so jung. Aber im fortgeschrittenen Alter denkst Du selbst mit 2 Akkus nicht mal an 6000 HM am Tag.
Und mit eigenen 60 - 70 Watt auf den Pedalen, wie Du schreibst, fährst Du höchstens in der Ebene, kommst aber nicht mal einen kleinen Buckel hoch, geschweige denn, dass der Akku dann für 1000 HM reicht.
 
schwabenzorro schrieb:
GIFWilli59 schrieb:
Kommt auch drauf an, wie stark man den Motor einstellt. Bei maximaler Unterstützung ist man schon deutlich näher am Motorrad, als am Fahrrad.

Also sorry, aber das ist absoluter Quatsch. :wall:

Bei entsprechenden Steigungen hier im Bereich der Schwäbsichen Alb, und das ist jetzt sicher kein hochalpines Gelände, muss ich trotz maximaler Unterstützung konstant über 250 Watt treten um hoch zu kommen, kurzfristige Spitzen von über 400 Watt sind bei entsprechendem Gelände durchaus auch keine Seltenheit. Was daran dann näher am Motorrad sein soll bleibt wohl Dein Geheimnis.

Ich kenne die Anstiege der Schwäbischen Alb nicht, aber wenn du selber 250 Watt treten kannst und dann zusätzlich noch konstant die 250 Watt Nenndauerleistung brauchst, dann wären das 500 Watt Dauerleistung (von einer kurzfristigen Spitzenleistung des E-Bikes will ich mal gar nicht anfangen). Was sind das für Anstiege? Ich vermute mal, dass bei derart steilen/anspruchsvollen Anstiegen die meisten Radler eh absteigen und schieben, egal ob E-Biker oder nicht. Oder geht es hier um die Geschwindigkeit und nicht generell um das bezwingen eines Anstieges?
 
schwabenzorro schrieb:
GIFWilli59 schrieb:
Kommt auch drauf an, wie stark man den Motor einstellt. Bei maximaler Unterstützung ist man schon deutlich näher am Motorrad, als am Fahrrad.

Also sorry, aber das ist absoluter Quatsch. :wall:

Bei entsprechenden Steigungen hier im Bereich der Schwäbsichen Alb, und das ist jetzt sicher kein hochalpines Gelände, muss ich trotz maximaler Unterstützung konstant über 250 Watt treten um hoch zu kommen, kurzfristige Spitzen von über 400 Watt sind bei entsprechendem Gelände durchaus auch keine Seltenheit. Was daran dann näher am Motorrad sein soll bleibt wohl Dein Geheimnis.
Naja, womöglich ist meine Wahrnehmung als normaler MTBler auch eingetrübt, mir kam es jedenfalls so vor, dass ich Anstiege, die sonst recht mühsam sind, mit dem E-MTB auch locker mit der doppelten Geschwindigkeit schaffe, bei geringerer Anstrengung.
 
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