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Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von biauwe.de » 25.06.2019 - 21:06

Zitat: ©
Auch ein 600 Meter langer Skitunnel und die Schleifung eines Berggrats am Linken Fernerkogel um 40 Höhenmeter sind vorgesehen.
Mit Schleifung haben die Pitztaler ja Erfahrung....
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Highlander » 03.07.2019 - 08:06

es bleibt weiterhin spannend auf politischer Ebene, bei diesem Großprojekt...
https://www.tt.com/politik/landespoliti ... -politikum

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von snowflat » 03.07.2019 - 08:35

Die derzeit nahezu täglichen Staus auf der Zufahrt ins hintere Ötztal würden durch die teilweise Verlagerung des Verkehrs ins Pitztal deutlich geringer werden, argumentiert Grüner
Schönes Argument, wo man doch in Tirol so auf den Verkehr achtet :tongue:
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Skitobi » 03.07.2019 - 08:52

snowflat hat geschrieben:
03.07.2019 - 08:35
Die derzeit nahezu täglichen Staus auf der Zufahrt ins hintere Ötztal würden durch die teilweise Verlagerung des Verkehrs ins Pitztal deutlich geringer werden, argumentiert Grüner
Schönes Argument, wo man doch in Tirol so auf den Verkehr achtet :tongue:
Du hast nur den nächsten Halbsatz vergessen, der seine Argumentation in ein ganz anderes Licht rückt...

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von gernot » 03.07.2019 - 09:42

ohne die Details zu kennen, warum sprengt man 40m eines Berges ab?
dass das nicht gut ankommt sollte eigentlich jedem klar sein

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Julian96 » 03.07.2019 - 11:14

Ach ja, das Hervorheben gezielter Argumente von egal welcher Seite ist immer wieder interessant zu verfolgen.
Und dann diese Trickserei jetzt noch schnell den Berg ins Schutzgebiet nehmen, um sich damit eine weitere Stütze selbst zu schaffen, herrlich :lol:

Inzwischen bin ich fast schon aus Prinzip für das Projekt, allein schon weil mir das ständige Genörgle und Klagen der Umweltschützer gegen egal was vorgeschlagen wird derart auf den Geist geht, dass ichs denen fast schon gönne, dass sie mit ihren Klagen soviel Geld wie möglich für nichts verpulvern :lol: . Bin ich gemein geworden :mrgreen:
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von HBB » 03.07.2019 - 11:56

Julian96 hat geschrieben:
03.07.2019 - 11:14
Inzwischen bin ich fast schon aus Prinzip für das Projekt, allein schon weil mir das ständige Genörgle und Klagen der Umweltschützer gegen egal was vorgeschlagen wird derart auf den Geist geht, dass ichs denen fast schon gönne, dass sie mit ihren Klagen soviel Geld wie möglich für nichts verpulvern.
Was natürlich auch eine sehr sachliche Aussage ist...
Wenn bestimmte Verbände (wenn es überhaupt soweit kommt) ihr gesetzlich verbrieftes Recht Klagerecht wahrnehmen, werden sie dies inhaltlich sehr gut begründen - da kannst Du Dir sicher sein. Ob das Gericht diesen dann Einwänden dann folgt, wird man sehen. Die Verbände werden die Verfahren jedenfalls auf einem wesentlich anspruchsvolleren Niveau als von Dir suggeriert angehen.

Zum Thema Verkehrsentlastung für's Ötztal:
Meiner Meinung nach ist es ein Irrglaube, dass ein signifakanter Teil des Sölden-Publikums künftig ins Pitztal fahren wird, nur weil Sölden dann via Pitzaler Gletscher erreichbar wird. Das ist eine komplett andere Klientel. Hier wird lediglich ein schön klingendes Scheinargument vorgeschoben, das völlig substanzlos ist - oder glaubt jemand im Ernst, die Ötztaler schreien Hurra, wenn Ihnen zukünftig Beherbungsgäste in beachtlicher Zahl ins Pitztal abwandern?
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von jens.f » 03.07.2019 - 12:05

HBB hat geschrieben:
03.07.2019 - 11:56
Zum Thema Verkehrsentlastung für's Ötztal:
Meiner Meinung nach ist es ein Irrglaube, dass ein signifakanter Teil des Sölden-Publikums künftig ins Pitztal fahren wird, nur weil Sölden dann via Pitzaler Gletscher erreichbar wird. Das ist eine komplett andere Klientel. Hier wird lediglich ein schön klingendes Scheinargument vorgeschoben, das völlig substanzlos ist - oder glaubt jemand im Ernst, die Ötztaler schreien Hurra, wenn Ihnen zukünftig Beherbungsgäste in beachtlicher Zahl ins Pitztal abwandern?
Also, bei den Übernachtungs-Gästen wohl eher nicht - aber bei den Tagesgäste könnte das schon eine ganze Mange ausmachen, zumal das Pitztal ja auch, wenn man über den Fernpass kommt, schneller zu erreichen ist.
Wenn also dann ein Teil der Tagesgäste im Pitztal starten, würde das schon eine signifikante Verkehrsentlastung bedeuten..

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von flamesoldier » 03.07.2019 - 12:47

jens.f hat geschrieben:
03.07.2019 - 12:05
HBB hat geschrieben:
03.07.2019 - 11:56
Zum Thema Verkehrsentlastung für's Ötztal:
Meiner Meinung nach ist es ein Irrglaube, dass ein signifakanter Teil des Sölden-Publikums künftig ins Pitztal fahren wird, nur weil Sölden dann via Pitzaler Gletscher erreichbar wird. Das ist eine komplett andere Klientel. Hier wird lediglich ein schön klingendes Scheinargument vorgeschoben, das völlig substanzlos ist - oder glaubt jemand im Ernst, die Ötztaler schreien Hurra, wenn Ihnen zukünftig Beherbungsgäste in beachtlicher Zahl ins Pitztal abwandern?
Also, bei den Übernachtungs-Gästen wohl eher nicht - aber bei den Tagesgäste könnte das schon eine ganze Mange ausmachen, zumal das Pitztal ja auch, wenn man über den Fernpass kommt, schneller zu erreichen ist.
Wenn also dann ein Teil der Tagesgäste im Pitztal starten, würde das schon eine signifikante Verkehrsentlastung bedeuten..
Also laut Maps beträgt die Fahrtzeit zum Parkplatz der Pitztaler Gletscherbahnen ganze 2 Minuten weniger als zu den Parkplätzen in Sölden bei derzeitiger Verkehrslage. Natürlich gibts in Sölden ständig Verkehrschaos, aber das ist jetzt wirklich keine riesige Ersparnis...
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg

50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm

49 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von jens.f » 03.07.2019 - 13:22

flamesoldier hat geschrieben:
03.07.2019 - 12:47
Also laut Maps beträgt die Fahrtzeit zum Parkplatz der Pitztaler Gletscherbahnen ganze 2 Minuten weniger als zu den Parkplätzen in Sölden bei derzeitiger Verkehrslage. Natürlich gibts in Sölden ständig Verkehrschaos, aber das ist jetzt wirklich keine riesige Ersparnis...
Im Herbst/Frühjahr mußt Du aber bei Sölden noch die Gletscherstraße mit Einberechnen - bis Du dann auf dem Parkplatz beim Rettenbachgletscher bist, geht bestimmt nochmal eine halbe Stunde drauf..
Dazu halt noch das Verkehrschaos und die limitierten Parkplätze in Sölden.

In der Hauptsaison ist Tagesgäste eh nicht das größte Thema in Sölden, da fahren die Leute bei Tagestouren eher woanders hin..

Julian96
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Julian96 » 03.07.2019 - 13:48

HBB hat geschrieben:
03.07.2019 - 11:56
Was natürlich auch eine sehr sachliche Aussage ist...
Wenn bestimmte Verbände (wenn es überhaupt soweit kommt) ihr gesetzlich verbrieftes Recht Klagerecht wahrnehmen, werden sie dies inhaltlich sehr gut begründen - da kannst Du Dir sicher sein. Ob das Gericht diesen dann Einwänden dann folgt, wird man sehen. Die Verbände werden die Verfahren jedenfalls auf einem wesentlich anspruchsvolleren Niveau als von Dir suggeriert angehen.
Ach komm, als ob man die gewisse Ironie in Meiner Aussage nicht gemerkt hat :wink: Natürlich weiß ich oder gehe zumindest davon aus, dass da schon sinnvoll debattiert wird und abgewogen wird und gerade weils soviel Geld kostet auch nur begründet Einspruch erhoben wird. Das ist ja auch gut so, sonst würde ja jeder mit jedem Mist kommen und alles durchgehen.

Aber dass der linke Fernerkogl zufällig während die Prüfung eines solchen Projekts läuft in ein Ruhegebiet aufgenommen werden soll, hört sich schon sehr nach absichtlich Steine in den Weg legen an und das hat für mich schon ein bichen ein Geschmäkle. :naja:
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Jan Tenner » 03.07.2019 - 14:24

Vielleicht will man aber auch den linken Fernerkogel in ein Ruhegebiet aufnehmen, weil man verhindern will, dass die Pitztaler Bergbahnen mal einfach so einen Berggrat wegsprengen, um einen Ziehweg zu erweitern. Soll ja schon vorgekommen sein... Man macht sich also auch abgesehen von Skigebietserweierungen zurecht Sorgen um Berge.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von j-d-s » 03.07.2019 - 17:48

HBB hat geschrieben:
03.07.2019 - 11:56
Julian96 hat geschrieben:
03.07.2019 - 11:14
Inzwischen bin ich fast schon aus Prinzip für das Projekt, allein schon weil mir das ständige Genörgle und Klagen der Umweltschützer gegen egal was vorgeschlagen wird derart auf den Geist geht, dass ichs denen fast schon gönne, dass sie mit ihren Klagen soviel Geld wie möglich für nichts verpulvern.
Was natürlich auch eine sehr sachliche Aussage ist...
Wenn bestimmte Verbände (wenn es überhaupt soweit kommt) ihr gesetzlich verbrieftes Recht Klagerecht wahrnehmen, werden sie dies inhaltlich sehr gut begründen - da kannst Du Dir sicher sein. Ob das Gericht diesen dann Einwänden dann folgt, wird man sehen. Die Verbände werden die Verfahren jedenfalls auf einem wesentlich anspruchsvolleren Niveau als von Dir suggeriert angehen.

Zum Thema Verkehrsentlastung für's Ötztal:
Meiner Meinung nach ist es ein Irrglaube, dass ein signifakanter Teil des Sölden-Publikums künftig ins Pitztal fahren wird, nur weil Sölden dann via Pitzaler Gletscher erreichbar wird. Das ist eine komplett andere Klientel. Hier wird lediglich ein schön klingendes Scheinargument vorgeschoben, das völlig substanzlos ist - oder glaubt jemand im Ernst, die Ötztaler schreien Hurra, wenn Ihnen zukünftig Beherbungsgäste in beachtlicher Zahl ins Pitztal abwandern?
Die Umweltschutzverbände klagen doch immer und gegen alles, aus Prinzip. Für die ist es schon ein Erfolg, wenn sie die Sache um ein paar Jahre verzögern, und wenn sie es um 10 Jahre verzögern sind sie richtig glücklich...
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Theo » 03.07.2019 - 19:07

In einen am 24.6. auf der vorderen Seite verlinkten Artikel steht über das Projekt dieses Zitat hier: Vielmehr soll es nach den einschlägigen rechtlichen Kriterien „abgearbeitet“ werden.
Da kann jetzt jeder selber davon halten was er will und ob er dafür oder dagegen ist dass rechtliche Kriterien angewendet werden.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von NeusserGletscher » 03.07.2019 - 19:46

gernot hat geschrieben:
03.07.2019 - 09:42
ohne die Details zu kennen, warum sprengt man 40m eines Berges ab?
Weil man für eine Bergstation nebst zugehörigen Einrichtungen ein Planum braucht?
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Julian96 » 22.07.2019 - 12:43

Vielleicht nicht ganz passend mehr was allgemeineres, aber immerhin erwähnt wird das Thema kurz:
https://www.tt.com/panorama/gesellschaf ... tgeliefert

Offenbar haben sie ihr Gutachten gut formuliert, wenn in 10000 Seite keine K.O. Kriterien zu finden sind :wink:
Ich bleibe dabei, ich bin immernoch für das Projekt, aber nur mit Pisten. Eine reine Liftverbindung ist in meinen Augen derart unattraktiv und nur verschwendetes Geld.
Ich sehe das so, Skitourismus wird in den nächsten Jahren zunehmend schwieriger, insbesondere in geringeren Höhen. Hier werden bereits heute immerwieder Teile von Gebieten aufgegeben und renaturiert. In der betroffenen Höhenlage wird aber sicherlich noch einige Jahrzehnte was gehen, von daher denke ich geht das im Gegenzug zu den aufgegebenen Regionen ok.

Und letzlich ist es doch immer so, der Bau der Straße ins Pitztal geht in Ordnung, jeder ist froh, wenn das Gebiet erschlossen ist und er überhaupt dort hingelangen kann (auch Wanderer und Tourengeher), aber wenns an den Berg selbst geht wirds zu viel. Eine Straße, Bahnlinie oder was auch immer man braucht um diese Landschaften überhaupt erst sehen zu können will man, aber dann wehrt man sich gegen Lifte und Pisten.
Und ich behaupte, das erschlossene Gebiet wird ja nicht umsonst erschlossen, das wird sicherlich stark besucht werden. Da gibt es eine Menge andere Dinge die bereits gebaut wurden und im nachhinein ne Luftnummer waren.

Außerdem sind wir heutzutage ja schon lang nicht mehr an dem Punkt, dass einfach nach belieben gebaut werden darf. Ein Großteil der Investitionen fällt sicherlich überhaupt erst an, weil bereits soviel für die möglichst "umweltfreundlichste" Herangehensweise getan werden muss. Auch planiertes Kies ist immernoch Natur und eine Landschaft ist in meinen Augen nicht komplett zerstört, weil sie geformt ist und ein paar Liftstützen drin stehen. Die Ufer der meisten Flüsse und Seen sind vom Menschen geformt, deswegen aber nicht unbedingt ein Schandfleck.

Als beispiel mal dieses Bild von Ischgl, das ist zwar verbaut, aber deswegen immernoch schön, finde ichhttps://www.facebook.com/ischgl.paznaun ... =3&theater
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Highlander » 09.10.2019 - 12:31

durch Zufall gefunden... :biggrin:

wenn es nach Sölden gegangen wäre, hätte man diese Saison bereits vom Rettenbachferner zum Pitztaler Gletscher fahren können...
absolut umweltfreundlich und mit äusserst wenig Landschaftsverbrauch... :biggrin:

https://hotspot-der-alpen.soelden.com/e ... t-pitztal/

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von icedtea » 09.10.2019 - 12:35

Highlander hat geschrieben:
09.10.2019 - 12:31
durch Zufall gefunden... :biggrin:

wenn es nach Sölden gegangen wäre, hätte man diese Saison bereits vom Rettenbachferner zum Pitztaler Gletscher fahren können...
absolut umweltfreundlich und mit äusserst wenig Landschaftsverbrauch... :biggrin:

https://hotspot-der-alpen.soelden.com/e ... t-pitztal/
Einstellung der Meldung am 1. April 2018 :?: 8O :lol: :lol: :lol:
Wo ich schon war:
Ski-Zillertal 3000 (alles außer Gletscher); Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch, Hauser Kaibling; Alpendorf/Wagrain/Flachau; Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe, Wildkogel, Damüls/Mellau, Hochzeiger, Kronplatz, Söllereck, Planai/Hochwurzen, Willingen, Schnalstaler Gletscher, Laax
Was als nächstes kommt: Montafon

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von manitou » 09.10.2019 - 16:32

...schade eigentlich!-
Ich wäre gern mal mit 1.125km/h von Sölden in Pitztal gefahren.
Wie sich die Beschleunigung und das Abbremsen auf der kurzen Strecke wohl im Sitz anfühlen wird? 8O

Ob ich danach überhaupt je nochmal Ski fahren würde... :gruebel:


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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von snowflat » 22.10.2019 - 09:09

Laut GAW-Studienautor Stefan Haigner habe man sowohl die Auswirkungen der bis zu sechsjährigen Bauphase wie auch dann in der Betriebsphase unter die Lupe genommen. Demnach würden für die vier geplanten Seilbahnen, den Skitunnel, die Restaurants, Stationen usw. insgesamt über 131 Mio. Euro investiert, dazu kämen weitere 60 Mio. Euro in den beiden Tälern etwa bei Hotels (geplant sind etwa 630 zusätzliche Hotelbetten).

Laut der Studie seien durch den Bau für Tirol 131,8 Mio. Euro an zusätzlicher Bruttowertschöpfung zu erwarten, für Österreich seien es sogar fast 200 Mio. Euro. Nach Fertigstellung seien dann zusätzliche jährliche Wertschöpfungs-Effekte von fast 39 Mio. Euro in Tirol und fast 53 Mio. Euro für Österreich zu erwarten, prophezeit Haigner. Profitieren würden nicht nur Bau und Tourismus, sondern alle Branchen.

Bedeutend sei auch der Anschub für den Arbeitsmarkt und den Fiskus. Laut GAW sei während der Bauzeit mit zusätzlich fast 1700 Beschäftigten zu rechnen, in der Folge seien dann etwa 445 Jobs durch die Ankurbelung des Tourismus in den Tälern zu erwarten. Die öffentliche Hand wiederum könne mit insgesamt 68 Mio. Euro an Steuern während des Baus und danach mit jährlich über 22 Mio. Euro Zusatz-Steuern rechnen.
Quelle: Gletscher-Ehe von Pitztal und Ötztal bringt Jobs und Millionen
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Emilius3557 » 22.10.2019 - 17:48

Danke, sehr spannend! Ich vermute, dieses Gutachten liegt nicht öffentlich irgendwie/wo vor, oder?

Ohne die (vmtl. vielen) getroffenen Annahmen (oder im Hintergrund laufenden Modellrechnungen) zu kennen und diese damit bewerten zu können, kann man auch die Ergebnisse kaum einschätzen.

Auf den ersten Blick: dass bei 131 Mio. Euro Investitionen in Tirol in etwa so viel BWS ankommt ist m.A.n. nicht komplett unrealistisch: der hier nicht vorhandene Multiplikatoreffekt erklärt sich vmtl. dadurch, dass ja auch Investionssumme aus Tirol abfließen wird (z.B. nach Rest-Österreich). Damit kommt es zu diesem 1 zu 1 der Beträge.
Nach Fertigstellung seien dann zusätzliche jährliche Wertschöpfungs-Effekte von fast 39 Mio. Euro in Tirol und fast 53 Mio. Euro für Österreich zu erwarten
Besonders hier würde mich interessieren, welche Steigerungen an Ersteintritten/Übernachtungen der Studienautor annimmt (dito Ausgaben pro Kopf und Tag/Übernachtung sowie welche regionalwirtschaftlichen Wertschöpfungsquoten/Sickerraten). Den 40 Mio. Euro zusätzliche Wertschöpfung ist schon Einiges (v.a. pro Jahr).
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von j-d-s » 23.10.2019 - 14:52

Im Herbst, also bspw. jetzt, wäre das Angebot von Pitztal-Sölden zusammen schon exzellent, weit besser als alles andere, insbesondere wenn es ne Verbindung mit Pisten wird.

Man ist damit dann im Prinzip mehrere Monate lang Marktführer, von Öffnung bis Mitte/Ende November.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von L&S » 23.10.2019 - 19:25

j-d-s hat geschrieben:
23.10.2019 - 14:52
Im Herbst, also bspw. jetzt, wäre das Angebot von Pitztal-Sölden zusammen schon exzellent, weit besser als alles andere, insbesondere wenn es ne Verbindung mit Pisten wird.

Man ist damit dann im Prinzip mehrere Monate lang Marktführer, von Öffnung bis Mitte/Ende November.
Und wann ( im Jahr) sollen sie die Gletscherverbindung aufmachen damit das was, du von dir gibst auch der Wahrheit entspricht?

Schon mal in ne Webcam geschaut und dir überlegt wie viel von der Verbindung bei den jetzt aktuellen Bedingungen, mitten im Herbst offen wäre?

Lifte vermutlich alle, vom Pitztal ins Ötztal und umgekehrt zu kommen wäre kein Thema.

Aber welche Pisten wären jetzt befahrbar?

Bevor nicht eine vernünftige Ladung vom Himmel fällt gäbe es genau das, was die Regierung schon mal angeboten hat:

Eine Verbindung ohne Pisten!

Wo wäre da der Mehrwert zumal man mit derartigen Bedingungen in Zukunft vermehrt rechnen muss?

Den Mehrwert kassieren andere die auf Wiesen beschneien können und damit in Zeiten wie diesen früher ein guten Angebot bieten können, als einen derartige "Gletscherverbindung".

Wenn sich das noch 5 Jahre verzögert bleibt von den Gletscherchen bis zur Verbindung eh kaum mehr was über...
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von j-d-s » 23.10.2019 - 20:15

Es gibt Beschneiungsanlagen und Schneedepots. Wir sprechen hier ja nicht von D, wo DAV und Grüne hinter jeder Schneekanone den Weltuntergang sehen.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von sven.ths » 24.10.2019 - 10:42

Da irgendwas mit Pisten zu verbinden sehe ich auch ehr im Unmöglichen. Zum aktuellen Zeitpunkt sind die Gletscher [und die Umliegende Landschaft] überall dort genutzt wo eine solche Nutzung möglich ist. Nutzungs-Einschränkungen hierbei sind natürlich: Geländefaktoren (Steigung, Spalten etc.), Umweltfaktoren (Schneefall, Lawinengefahr, Steinschlag etc.) und letztlich Naturschutz.
Während man gegen die Umweltfaktoren und den Naturschutz diverse Technische und Bürokratische Mittel vorbringen könnte, scheint es aber dennoch irgendetwas zu geben, was dies bisher verhindert hat.
Ansonsten hätte man in den letzten 10-20 Jahren bereits etliche Neu-Erschließungen auf Gletschereis und nahe daneben begonnen (ob nun mit Verbindung oder ohne).
Wenn es eine Gletscherverbindung gibt, dann so wie in allen Skigebiets-Verbindungs-Planungen: Eine 3S von einem Gletscherrand zum anderen, einfach nur um sagen zu können, jetzt ist man der/die/das Größte :D . Wenn es überhaupt was an (sinnvoll zu nutzenden) neuen Pisten geben wird, werden diese bis weit nach Saisonstart zu sein. So zumindest mein Eindruck des ganzen :| .


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