

Nach einer Woche mit dem Auto im Aostatal (mit Unterkunft und vier Skitagen in La Thuile-La Rosière sowie Besuchen in Courmayeur, Aosta, Pila und Valtournenche-Cervinia) ging es noch für drei Tage mit dem Zug von Martigny nach Crans-Montana, das ich bisher nur durch den Weltcup aus dem Fernsehen kannte. Neben dem ungewöhnlichen und eigenständigen Flair der beiden Orte Crans und Montana konnte ich dank Südausrichtung und trotz dunklem Januar von viel Sonne profitieren.
> Skigebiet:
1.500-2.930 m
140 Pistenkm
1 Funitel, 3 EUB, 6 KSB und ein paar KSSL und SL
Pistenplan: https://www.crans-montana.ch/de/Zustand ... r_Anlagen/
> Geschlossen:

Die rote 6 und der lange Ziehweg von Aminona-Skigebiet nach Barzettes gingen später noch auf.
> Wartezeiten:
Am Sonntag (da Wochenende) morgens Wartezeiten an der EUB in Crans sowie mal ein paar Minuten an Bellalui, Violettes, Nationale und Funitel. An den Folgetagen wenige FBM an diesen Liften.
> Positives:
+ Tolle Aussichten zum Alpenhauptkamm, Mont Blanc, den gegenüberliegenden Skigebieten und im Norden zum Plaine Morte-Gletscher
+ Tiefblick ins Wallis
+ Interessante Landschaft im Gebiet mit Canyons, Felsen und Wäldern
+ Dadurch besonders nette Abfahrten am Col du Pochet, Funitel, Nationale und Violettes
+ Abwechslungsreiche Pisten mit Richtungswechseln, schmalen Waldtrassen, Kuppen und steilen Passagen
+ Südausrichtung ist im Januar angenehm
+ Ins Skigebiet integrierte Kunstwerke
+ Stangenschlepper in der Schweiz
+ Geschickt platzierte Schriftzüge im Skigebiet und Ort
+ Gesamtes Skigebiet mit kuppelbaren Anlagen zu befahren
+ Bahnhof in Sierre ist praktisch über eine lange Standseilbahn zu erreichen (nur leider nicht im Skipass inkludiert)
+ Günstigere Ticketpreise für junge Leute (und damit auch ohne Magic Pass bezahlbar)
> Negatives:
- Fehlende EUB in Aminona und damit auch viele gut aussehende Pisten nicht nutzbar
- Trotz Ende Januar lag noch nicht auf allen Pisten genügend Schnee zur Öffnung
- Durch die Rationalisierungen der letzten Jahre sind teils lange Ziehwege notwendig. Beste Beispiele: Von der Kandahar oder Toula kommend zurück Richtung Cabane de Bois und Montana ist zwingend der lange Ziehweg 18a zu nehmen. Und die Talabfahrt 2 erfodert zuvor die flache Piste 1.
- Technische Störungen mit Stillständen am Bellalui, Violettes und Cry d’Er
- Die Talstationen in Crans und Montana sind vom Skibus aus ungünstig zu erreichen
> Fazit:
Durch die spannende Landschaft, die sonnigen Pisten und interessanten Orte gefielen mir die Tage hier im Wallis sehr gut
> Sonntag, 20.01.2019:


> Am ersten Tag hing genau über diesem Teil des Wallis die meiste Zeit ein Wolkendeckel, während es etwas weiter im Osten sonnig war… Hier die Aussicht am Cry d’Er mit der ziemlich neuen 6KSB

> Auf der sportlichen Piste am Nationale

> Gleich mal mit dem Funitel zum höchsten Punkt auf über 2.900 m. Das Funitel ist mit über 3km länger, als es im Pistenplan wirkt

> Gegen Mittag am Cry d’Er kam dann doch noch die Sonne durch

> Die Piste am Bellalui war an diesem Tag gut besucht. Sie ist permanent nach rechts abschüssig, dafür ist der Talblick hier besonders interessant

> Cry d’Er und Tiefblick

> Das benachbarte Gebiet von Anzère kann man gut einsehen

> Eines der Kunstwerke im Skigebiet


> Am Zabona gefiel es mir besonders gut: Perfekter Schnee und Blick auf die abrupte Kante

> Durch den Stangenschlepper fühlt man sich wie in Frankreich

> Bergstation Bellalui

> Nochmal ein Blick nach Anzère mit der langen Bahn Les Rousses-Le Bâté. Sieht ansprechend aus

> Auf der abwechslungsreichen Piste Col du Pochet

> Die Kabinen des Funitels im Himmel

> An der KSB Toula gibt es 2-3 kurvige rot-schwarze Varianten

> Die ziemlich neue Cabane de Bois gefiel mir nicht nur wegen ihrer französischen Holzstation, sondern auch wegen des freien Einstiegs ohne nervige Schranken

> Unterhalb der Violettes-EUB gibt es eine felsige Landschaft

> Abschluss des ersten Tages am Cry d‘Er

> Bellalui noch in der Sonne

> Das grau-dunkelblau der Uni-G gefällt mir besonders gut (sieht hochwertiger aus als hellgrau und Co)

> Am Snowpark

> Und Blick auf Crans und Montana, die auf einer großen Hochebene liegen

> Abends musste ich mir natürlich beide Orte anschauen (der regelmäßige und kostenlose Ortsbus ist dafür praktisch). Hier der See Etang Long, der mitten in einem Golplatz liegt





> In Crans gibt es viele Geschäfte, aber von der teuren Sorte

> Nette Aussichten auf die gegenüberliegende Seite des Wallis (dazwischen liegt noch der tiefe Talboden)

> Casino und Eisfläche im Nachbarort Montana


> Avenue de la Gare in Montana

> Rue Centrale

> Das ist mal ein schöner Kreisverkehr

> Montag, 21.01.2019:


> Blick aus dem Funitel zur Kandahar am nächsten Morgen. An diesem Tag startete ich nicht mit der EUB in Crans, sondern in Montana

> Station des Funitels, das Wochenende ist nun zu Ende und es ist wieder leerer


> Gletscher Plaine Morte und Blick Richtung Kanton Bern

> Oben gibt es einen kurzen SL mit tollem Schnee und Panorama



> Auf der langen und abwechslungsreichen Kandahar mit gutem Schnee



> Kabine im alten Design


> Am Cabane de Bois

> Und Tiefblick ins deutschsprachige Wallis



> Sehr ansprechende Landschaft unter der EUB Violettes

> Die Pisten am Col du Pochet sind sicherlich eines der Highlights


> Der Bellalui ist wirklich eine tolle Felsformation


> Toula im älteren Design.

> Hat zudem eine Mittelstation (wie auch Nationale). Hinten das Drehkreuz Violettes, wohin es von hier aus leider keinen direkten Lift mehr gibt

> Felsen unterhalb des Funitels

> Von der Sesselbahn Tsa aus (die derzeit nur umständlich zu erreichen ist), wählte ich an diesem Tag die ansprechende Piste 23 und wechselte anschließend auf die 27 (der Abzweig war nur schwierig zu finden)

> Aufgrund der derzeit fehlenden EUB aus Aminona musste ich danach den sehr langen und flachen Ziehweg 15b (ist eher ein Winterwanderweg) zurück nach Barzettes nehmen. Ohne EUB fallen leider viele Pisten weg…

> Danach erstmal in der Gondel vom vielen Schieben erholen

> Auf der netten und leeren Piste 13. Die benachbarte 13a/14a war aufgrund Schneemangels leider geschlossen. Früher gab es auch in diesem Bereich einen weiteren Lift.

> Sierre in der Nachmittagssonne

> Hier untem im Wald gibt es viele nette, schmale Varianten, wie 12, 13, 14, 15 und 18

> Cabane des Violettes


> Die 12a führt durch einen kleine Canyon


> Mittelstation an der 600-Hm-KSB Nationale

> Die Landschaft (wie hier am Bellalui) ist auf jeden Fall wesentlich interessanter, als ich zuvor vermutet hätte. Hatte eher ein Skigebiet an einer einzigen großen, langweiligen Bergflanke erwartet

> Blick Richtung Martigny

> Die Nachmittagssonne hier oben am Cry d’Er ist immer wieder herrlich

> Diese große Sonnenterrasse 1.000 m oberhalb des Talbodens ist schon eine besondere Lage für eine kleine Stadt

> Montana nach der letzten Abfahrt

> Der Blick vom Balkon auf den Alpenhauptkamm


> An diesem Abend erst nach Montana und dann nach Crans


> Hier nochmal die Kleinstadt mit ihren zwei Zentren, Seen, Wäldern und Golfplätzen im Überblick. Ich mag gerne etwas größere und ungewöhnliche Orte zur Erkundung nach dem Skifahren


> Montana

> Crans
> Dienstag, 22.01.2019:


> Morgens in der neuen EUB in Montana ist es noch schön leer

> Und nun auch morgens bestes Wetter



> Die neue KSB hoch zum Cry d’Er mit ungewöhnlichen Talstation. Die Sessel bewegen sich nur ganz langsam und man kann ganz flexibel und ohne Schranken in einen Sessel einsteigen

> Nochmal Anzère



> Auf der abwechslungsreichen Talabfahrt nach Crans

> Auch hier Kunst an den Bauwerken. Erinnert an das Kunstprojekt in Courchevel

> Bellalui an diesem Tag leerer und der Weitblick ohne Wolken

> Die abgeschiedene Schneeschüssel am Zabona

> Und am Col du Pochet


> Auf der schwarzen 16 fährt man direkt auf Sierre zu

> Piste 12a

> Blick Richtung Norden am Plaine Morte


> Auf der eher roten Kandahar ist immer viel los, wodurch es an schmalen Stellen schnell buckelig wird


> An der oberen Sektion des Toula gibt es nur eine breite Buckelpiste. Mal was anderes als eine gewöhnliche Pistenerschließung

> Weltcuppiste 6

> Vorne der neugeordnete Bereich Arnouva mit EUB und KSB, hinten Crans

> Bis etwa 15 Uhr konnte ich Skifahren, anschließend mit dem Ortsbus (mit Skiweltcup-Reklame





> Über 1.000 Hm geht es bis in die Innenstadt von Sierre. Der schnelle Kurs ohne Halt benötigt 12 Min und bildet zusammen mit dem langsamen Kurs (20 Min und 6 Haltestellen) einen Halbstundentakt. Um 16:30 stieg ich in den Zug in Sierre und dank Lötschbergtunnel war ich schon 6,5 h später in Köln

> Gesamtübersicht. Bis auf den Sektor Aminona sowie die Pisten 6a, 13a/14a und 24d war fast alles fahrbar.