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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von j-d-s » 16.11.2019 - 22:42

Manitou argumentiert doch nur innerhalb der Gedankenmuster der Umweltschützer.

Faktisch ist die Behauptung, man könne in 30 Jahren unter 2000 Meter nicht mehr Skifahren natürlich grober Unfug. Mit schlagkräftiger Beschneiungsanlage geht das sogar auf unter 1000 Metern noch sehr lange.

Insbesondere muss man bedenken, dass man im Hochalpinen Gelände viel mehr Schnee braucht, weil da oft Geröll unter der Piste ist, während ne Talabfahrt auf 700 Meter oft Wiese als Untergrund hat und entsprechend weniger Schnee benötigt.

Auch die Behauptung der Umweltschützer, dass ein Gletscher mit Skibetrieb schneller abschmelzen würde als einer ohne ist im Reich der alternativen Fakten zu verorten, denn bei Skibetrieb wird beschneit und vermattet, was logischerweise den Gletscher langsamer schmelzen lässt.
Saison 18/19 [41]: Schladming/4Berge, Dachstein West, Großeck-Speiereck, Tarvis, Nassfeld, Bad Kleinkirchheim, Pizol, Toggenburg, Flumserberg, Parsenn+Madrisa, Obersaxen, Silvretta Montafon, Mythenregion/Hoch-Ybrig, Sedrun-Andermatt+Gemsstock, Titlis, Laax, Arlberg, Golm, Corvatsch+Corviglia, Lenzerheide-Arosa, Bardonecchia+Jafferau, Serre Chevalier, Limone Piemonte, Mondole Ski, Pila, Vars-Risoul, Combloux-Megeve-La Giettaz, Valmorel-SFL, Espace Diamant, Les Contamines-Hauteluce, La Rosiere-La Thuile, Areches Beaufort, Alpe d'Huez, Val d'Isere, Grand Massif, 3x Trois Vallees, Les Gets-Morzine, 2x Paradiski
Saison 19/20 [27]: Portes du Soleil, Anzere, Vercorin, St. Luc-Chandolin, Gstaad-Rougemont, 2x 4V (Verbier etc.), Gstaad-Zweisimmen, Zermatt-Cervinia, Crans-Montana, Galibier Thabor, Espace Diamant, Les Sybelles, 2x Paradiski, Vialattea, 2x 3V, Spieljoch+Kaltenbach, Axamer Lizum+Muttereralm, 2x Skiwelt, Kitzbühel, Mayrhofen, 3 Zinnen+Padola, SFL, SHLF, ...


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Pistencruiser
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Pistencruiser » 17.11.2019 - 00:35

j-d-s hat geschrieben:
16.11.2019 - 22:42
Manitou argumentiert doch nur innerhalb der Gedankenmuster der Umweltschützer.
Was fürn Käse wieder. :tot:
Auch die Behauptung der Umweltschützer, dass ein Gletscher mit Skibetrieb schneller abschmelzen würde als einer ohne ist im Reich der alternativen Fakten zu verorten, denn bei Skibetrieb wird beschneit und vermattet, was logischerweise den Gletscher langsamer schmelzen lässt.
Einen Gletscher juckt es natürlich nicht, ob auf ihm skigefahren wird oder nicht. Praktiziert man es allerdings wie die Stubaier, die am Gaiskarferner sämtlichen Schnee großräumig von umliegenden Gletscherfeldern für Ihren blöden Park zusammenkratzen, wirkt sich das ziemlich sicher aus weil ein Großteil der schützenden Schneeschicht die den Gletscher konserviert dann natürlich fehlt.
Auch wird durch Beschneiung und Vermattung der Gletscherrückgang kein Stück verlangsamt. Wo wird den nennenswert Gletscherfläche beschneit? Am Rettenbachsteilhang, ein schmaler Streifen an der Gefrorenen Wand und der Tuxerfernerhaushang. So schafft man es gerade diese für die Aufrechterhaltung des Betriebes wichtigen Hänge mit ständig größer werdendem Aufwand mit Mühe und Not zu halten. Mehr passiert da nicht. Auf die Massebilanz der Gletscher haben diese im Vergleich zur Gesamtgröße marginalen Flächen so gut wie keinen Einfluss.
Gleiches gilt für die Vermattung: Vermattet werden Liftstützenverankerungen, Schleppertrassen und exponierte Geländekuppen, wodurch viele lustig ausehende kleine Hügel stehen bleiben die jedes Jahr höher werden während ringsum das Eis mehr und mehr schwindet. Der Effekt für den Gletscher als ganzes gleich Null. Es wird lediglich bestehende Infrastruktur so gut es geht geschützt.
Also ebenfalls Käse. :tot:
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von fettiz » 18.11.2019 - 10:16

manitou hat geschrieben:
16.11.2019 - 14:31
snowflat hat geschrieben:
15.11.2019 - 09:55
Der WWF fordert in einem Brief an LH Günther Platter die Abhaltung eines „Gletscher Gipfels“, bei dem auch ein Zukunftskonzept für den Gletscherschutz und den Wintertourismus ausgearbeitet werden soll.
Quelle: Gletscher-Ehe zwischen Pitztal und Ötztal: WWF fordert Gletscher-Gipfel
In den Artikel wird mal wieder die Dame vom WWF zitiert, die bereits in der TV-Diskussion so "geistreiche" Ansichten von sich gegeben hat:
„Immer mehr Menschen wünschen sich neue umweltschonende Angebote. Daher muss die Politik endlich Zukunftskonzepte für einen naturverträglichen, nachhaltigen Wintertourismus vorlegen. Denn die Strategie des ständigen Wachstums hat ihre ökologischen Grenzen schon längst übertroffen“, sagte Hanna Simons, Leiterin Natur- und Umweltschutz beim WWF.
Da denkt das Mädel aber verdammt kurzsichtig - und typisch für die Naturfreaks werden auf einem solchen Gipfel sicherlich mal wieder keine Vorschläge für den Wintertourismus vorgetragen, sondern nur für den Gletscherschutz in Form einer Verweigerung.
Wenn man davon ausgeht, dass in 20 Jahren niedriggelegene Skigebiete aufgeben müssen (Aussage von Naturschützern) so findet ja dann eine erhebliche Renaturierung von Skigebietsflächen statt. Das wäre naturverträglich.

Nun fordert sie einen Gipfel für "wichtige Weichenstellungen". Da mach ich gern mit!
Aus ganzheitlicher Sichtweise könnte das für das Mädel aber nach hinten losgehen. Da müsste nämlich die nachhaltige Zukunft des Wintersports adäquat berücksichtig werden - nicht nur für Sölden/Pitz, sondern für alle Skigebiete.
Ihre Forderung nach einem "nachhaltigen Wintertourismus" müsste dann nämlich den Ausbau aller über 2000-3000m hoch gelegenen Skigebiete und Gletscherskigebiete befürworten, da hier der Skisport nachhaltig gesichert werden kann.
Umweltschützer fordern ja immer Ausgleichsmaßnahmen: Folgt man derer Ausgleichsmaßnahmen-Logik, dann könnten doch die Bergbahnen unrentable niedrig gelegene Skigebiete aufkaufen - stillegen und dafür neue Gletscherflächen oder andere hoch gelegene Zusammenschlüsse genehmigt bekommen. St.A-Kappl wäre in diesem Sinn eine nachhaltige Investition, da auf 2100-2600m gelegen und folglich nachhaltig schneeesicher. In 30 Jahren sind ja zudem "nachhaltig betrachtet" die meisten Gletscher abgeschmolzen und nur noch Geröllwüsten - aber das haben die Ntaurschützer wohl nicht auf dem Schirm, sondern suggierieren in diesem Fall, als ob die Gletscher ohne Skifahrer noch deutlich länger bestehen können. In anderem Zusammenhang argumentieren sie hingegen, dass es durch den Klimawandel in 30 Jahren keine Gletscher mehr gibt.

Solche Ausgleichsmaßnahmen fänd ich vom Grundgedanken her diskussionswürdig - es könnte das Kräfteverhältnis von Destinationen etwas ausgleichen. Die Kleinen müssten dann nicht für ihren eigenen Rückbau aufkommen, sondern würden auch noch eine Entschädigung erhalten, die sie ins (naturverträgliche) Sommergeschäft investieren könnten.

Ich vermute jedoch, dass die WWF-Tante ganz andere Ansichten hinsichtlich nachhaltigem Wintertourismus vertritt, als hier von mir skizziert.
Ich halte das für Unsinn. Weil die Gesellschafterstrukturen dem widersprechen. Warum sollten die Bergbahnen z.B. der Skiwelt aufgeben, weil sie unten liegen und renaturieren, nur weil im Pitztal noch richtiger Winter herrscht? Doch nur, wenn es Ausgleichszahlungen gäbe. Zudem ist eine Renaturierung ja auch nur Natur 2. Klasse im Gegensatz zu einer richtig wilden ökologischen Landschaft. Eine Skiwert würde dann auch nie eine Naturlandschaft werden - weil die Staatsforste zuschlagen und daraus wieder eine andere Agrarwüste machen. Die sieht dann zwar grün aus, ist aber auch nicht ökologischer als ne Skipiste. Das ist ja auch wiederum ein Denkfehler der Bevölkerung - grüner Wald gleicht Natur.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von HBB » 18.11.2019 - 11:41

Ob die Gletscherschigebiete wirklich die Zukunft sind, erscheint mir fraglich. Natürlich liegen sie von allen Gebieten am höchsten - aber das ist ja nicht alles. Die vom abschmelzenden Gletscher freigelegten "Geröllwüsten" sind ein äußerst schwieriges Gelände und es ist keineswegs gesagt, dass sich die Bereiche, auf denen sich noch Gletschereis befindet, auch nach dessen Verschwinden noch zum Schi fahren eignen. Die massive Veränderung der Topographie sieht man ja heute schon auf Gletschern und meistens hat dies das Pistenangebot und die Pistenqualität nicht zum Besseren verändert.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von snowflat » 18.11.2019 - 14:42

Es beginnt im politischen Gebälk an zu knarren:
Weil sich die Grünen in das UVP-Verfahren einmischen würden, will der Chef des ÖVP-Wirtschaftsbunds Franz Hörl die Tiroler Koalition in Frage stellen
Quelle: Tiroler Gletscherehe sorgt für Zwist in schwarz-grüner Koalition
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von snowflat » 18.11.2019 - 17:33

Weil Grüne für Petition gegen Gletscherehe werben, zweifelt VP-Wirtschafts- bundchef an Pakttreue. Klubchef Mair (Grüne): „Projekt ist einfach zu groß.“
Pitztal/Ötztal wird für Hörl zur Koalitionsfrage mit den Grünen
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von icedtea » 19.11.2019 - 22:27

Gemäß beigefügtem Artikel stünde das Pitztal einmütig hinter dem Projekt.
https://tirol.orf.at/stories/3022393/
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020)
Was als nächstes kommt: :?: vielleicht St. Moritz


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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von icedtea » 20.11.2019 - 15:12

Anbei Bericht über die Veranstaltung in Imst

https://www.tt.com/politik/landespoliti ... wig-bindet

Wenig überraschend, dass die jeweiligen Parteien nach dem Bericht überwiegend ihre bekannten Positionen vertreten haben 8)

War denn jemand aus dem Forum vor Ort?
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020)
Was als nächstes kommt: :?: vielleicht St. Moritz

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von biauwe.de » 20.11.2019 - 17:12

Zitat: Ein Euro pro Nächtigung könnte in den Klimaschutz fließen, schlägt Sint vor.

Und der Skipass in Sölden kostet jetz schon 58,00 €
Da kann das Pitztal noch was drauf legen.

Ob dann immer noch die Busse aus Dingsda kommen? und die preiwerten Unterkünfte füllen?
Gruß Uwe.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Julian96 » 20.11.2019 - 17:19

biauwe.de hat geschrieben:
20.11.2019 - 17:12
Zitat: Ein Euro pro Nächtigung könnte in den Klimaschutz fließen, schlägt Sint vor.

Und der Skipass in Sölden kostet jetz schon 58,00 €
Da kann das Pitztal noch was drauf legen.

Ob dann immer noch die Busse aus Dingsda kommen? und die preiwerten Unterkünfte füllen?
Wie kommst du auf 58 €?
Laut Homepage kostet der Tagespass 56€ https://www.soelden.com/de/winter/skige ... elden.html
Dass Sölden im Vergleich zum Pitztal in Bezug auf das Preis Leistungsverhältnis mehr bietet ist ja heute schon der Fall. Außerdem das Pitztal mit seinen teils fragwürdigen Öffnungszeiten gerade im Herbst...da würde es einen echt nicht wundern, wenn man die Preise da nochmal erhöht.
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von ski-chrigel » 20.11.2019 - 20:24

Außerdem das Pitztal mit seinen teils fragwürdigen Öffnungszeiten gerade im Herbst...
Wie meinst Du das?
2019/20:95Tg:31xLaax,9xKlewen,4xA’matt,7xH’tux,4xDolo,3xSölden,je2xSavognin,Engadin,LHA,Titlis,Pitz,je1xSFee,Davos,Brigels,Malbun,23xSkitouren
2018/19:129Tg:22xLaax,19xKlewen,16xDolo,15xA’matt,12xH’tux,8xZ’matt,5xTitlis,4xSölden,3xPitztaler,3xEngadin,3xLHA,3xIschgl,3xStubai,2xGurgl,2xTux,je1xDavos,Frutt,Grüsch,SFL,SHLF,Z’arena,Aletsch,Monterosa,Stelvio
2017/18:143Tg:30xKlewen,25xLaax,15xA’matt,13xH’tux,9xDolo,7xSölden,7xIschgl,5xEngadin,je4xLHA,Pitztaler,Titlis,je2xKauni,Z’arena,Tux,Frutt,je1xDavos,SFL,SHLF,Kitz,Stubai,Hasli,SFee,Osttirol,Kühtai,Hochzeiger,Savognin,Airolo
2016/17:127Tg:29xLaax,20xKlewen,14xH'tux,7xSölden,je6x3V,Engadin,Ischgl,je4xA'matt,Gurgl,Pitztaler,Stubai,je3xLHA,Titlis,SiMo,je2xTux,Kauni,SFL,Davos,je1xDiv
2015/16:129Tg:29xLaax,24xKlewen,13xIschgl,8xGurgl,je7xEngadin,H'tux,6xDolo,5xSFL,4xSölden,je3xLHA,Stubaigl.,Titlis,je2xDavos,Golm,SiMo,je1xDiv
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Julian96 » 20.11.2019 - 20:38

ski-chrigel hat geschrieben:
20.11.2019 - 20:24
Außerdem das Pitztal mit seinen teils fragwürdigen Öffnungszeiten gerade im Herbst...
Wie meinst Du das?
Naja im Herbst selbst bei teil bester Schneelage anfangs nur bis 13 uhr oder so geöffnet. Dann zur Halbtageskarte ist die Tunnenbahn oft noch so getaktet, dass man nach Kauf der Karte noch mal ne viertel Stunde warten muss. Die Wildspitzbahn macht selbst im März schon un 15:30 zu... Könnte man auch bis 16:00 fahren. Der Schlepper läuft ja auch bis 16:00.

Solche Kleinigkeiten halt
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von ski-chrigel » 20.11.2019 - 20:47

Ach so, ja, dieses Verhalten ärgert mich auch jedes Mal. Ich dachte, Du meintest eher betreffend Saisonbeginn im Herbst oder Betriebsbeginn am Morgen. Da kann man ihnen nichts vorwerfen, im Gegenteil.
2019/20:95Tg:31xLaax,9xKlewen,4xA’matt,7xH’tux,4xDolo,3xSölden,je2xSavognin,Engadin,LHA,Titlis,Pitz,je1xSFee,Davos,Brigels,Malbun,23xSkitouren
2018/19:129Tg:22xLaax,19xKlewen,16xDolo,15xA’matt,12xH’tux,8xZ’matt,5xTitlis,4xSölden,3xPitztaler,3xEngadin,3xLHA,3xIschgl,3xStubai,2xGurgl,2xTux,je1xDavos,Frutt,Grüsch,SFL,SHLF,Z’arena,Aletsch,Monterosa,Stelvio
2017/18:143Tg:30xKlewen,25xLaax,15xA’matt,13xH’tux,9xDolo,7xSölden,7xIschgl,5xEngadin,je4xLHA,Pitztaler,Titlis,je2xKauni,Z’arena,Tux,Frutt,je1xDavos,SFL,SHLF,Kitz,Stubai,Hasli,SFee,Osttirol,Kühtai,Hochzeiger,Savognin,Airolo
2016/17:127Tg:29xLaax,20xKlewen,14xH'tux,7xSölden,je6x3V,Engadin,Ischgl,je4xA'matt,Gurgl,Pitztaler,Stubai,je3xLHA,Titlis,SiMo,je2xTux,Kauni,SFL,Davos,je1xDiv
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von maba04 » 21.11.2019 - 14:52

Zwei Artikel von der Süddeutschen Zeitung, die sich generell mit dem Thema "Verbindungen von Skigebieten" an dem Beispiel Pitztal-Ötztal beschäftigen:
Was man im Wintertourismus der Alpen in immer absurderen Dimensionen sieht, ist ein Verteilungskampf - wie im Ötz- und im Pitztal. Aber was ökonomisch für manche Sinn ergibt, kann gesellschaftlich unsinnig sein.
Quelle: Wenn nur Größe zählt
Für 130 Millionen Euro wollen in Österreich zwei Skigebiete fusionieren - und dafür einen Gletscher erschließen. Nicht nur Umweltschützer fragen: Warum?
Quelle: Wohin steuert der Wintertourismus? (Nur mit Digital-Abo lesbar)
Geplant Winter 2020/2021 (ca. 26 Skitage): 20.12. - 27.12.2020 Pinzgau (AT), 29.12.2020 - 03.01.2021 Osttirol (AT), Osterurlaub 04.2021 (Ziel unbekannt)
Winter 2019/2020 (12 Skitage): 5x Schmittenhöhe, je 3x Saalbach, Kitzsteinhorn, 1x Hochkönig
Winter 2018/2019 (25 Skitage): 8x Schmittenhöhe, je 4x Silvretta Arena, Obertauern, 2x Kitzsteinhorn, je 1x Rauris, Hochkönig, Saalbach, Kappl, See, Galtür, Großeck-Speiereck
Winter 2017/2018 (31 Skitage): 7x Zillertal Arena, 5x 4-Berge-Skischaukel, 4x Schmittenhöhe, je 3x Großeck-Speiereck, Fanningberg, Katschberg, Obertauern, 1½x Kitzsteinhorn, 1x Fageralm, ½x Maiskogel

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Werna76 » 21.11.2019 - 17:25

https://tirol.orf.at/stories/3022454/
Kurz zusammengefasst: ÖVP, SPÖ, FPÖ sind dafür
Interessant find ich diesen Satz:
In Zukunft soll es in Tirol eine Bettenobergrenze geben, stellte er ein dementsprechendes Zukunftspapier in Aussicht, das die Tirol Werbung gerade ausarbeitet.
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von biauwe.de » 21.11.2019 - 20:19

Bettenobergrenze ???

Ab einen bestimmten Preis ist das leicht zu erreichen. ;D
Gruß Uwe.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von icedtea » 21.11.2019 - 20:36

Bettenobergrenze gibt es in Südtirol auch; ob sie es durchsetzen :rolleyes:
Wo ich schon war:
Hochzeiger (1989), Ski-Zillertal 3000 außer Gletscher (viele Jahre ab 1993 :wink:), Kronplatz (2006), Söllereck (2008), Hauser Kaibling (2009 und 2014), Wildkogel (2010 - 2012), Maiskogel, Pass Thurn/Resterhöhe; Schmittenhöhe (2013), Hochzillertal/Hochfügen, Spieljoch (2016 - 2019), Alpendorf/Wagrain/Flachau (2015 und 2018), Damüls/Mellau (2017), Planai/Hochwurzen (2019), Willingen (2019), Schnalstaler Gletscher (2019), Laax, Silvretta-Montafon, Brandnertal, Golm (2020)
Was als nächstes kommt: :?: vielleicht St. Moritz

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von icedtea » 21.11.2019 - 21:32

Gerade erst gefunden
https://m.sport1.de/actionsport/2019/11 ... -interview
Für meinen Geschmack auch einen Hauch zu agressiv, aber der Tenor deckt sich mit dem, was man aus dem Pitztal so liest 🤔
Und die "Kritik" an den Onlinepetitionen habe ich ja schon mehrfach geäußert :wink:
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Julian96 » 21.11.2019 - 22:09

icedtea hat geschrieben:
21.11.2019 - 21:32
Gerade erst gefunden
https://m.sport1.de/actionsport/2019/11 ... -interview
Für meinen Geschmack auch einen Hauch zu agressiv, aber der Tenor deckt sich mit dem, was man aus dem Pitztal so liest 🤔
Und die "Kritik" an den Onlinepetitionen habe ich ja schon mehrfach geäußert :wink:
Endlich mal wieder ein Artikel bei dem man nicht gleich denkt, dass der Autor komplett von einer Seite erkauft wurde. Zumindest eine einigermaßen neutrale Argumentation.

Vielleicht kann man sich am Ende ja doch noch darauf einigen, dass man neben den Bahnen vielleicht nur eine Piste zurück anlegt und nicht das ganze Gebiet verbaut. Das wäre doch ein guter Mittelweg.
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher


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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Jan Tenner » 21.11.2019 - 22:24

Einerseits gerechtigkeitsheischend rumjammern:
Es erinnert schon ein wenig an Marktschreierei: unter Vortäuschung falscher Tatsachen wird eine Massenhysterie katalysiert (der linke Fernerkogel müsse weichen, heißt es)
um dann auf der anderen Seite sowas rauszubauen:
Ein Abschied vom Wintersporttourismus wäre eine Reise zurück in die Steinzeit.
Im gleichen Artikel wird noch erwähnt, dass im Pitztal die wintertouristische Erschließung in den 80ern erst begonnen hat. Aha, die Steinzeit dauerte also in Tirol bis im die 80er (des letzten Jahrhunderts!)? Wohl auch eher falsche Tatsachen, oder?

Dass der arrogante und besserwisserische (Groß-) Städter sich eine Meinung erlaubt, wird natürlich sehr beklagt:
Viele Menschen beteiligen sich an der Diskussion obwohl sie keinen Einblick haben. Was verstehen Auswärtige nicht an der Situation?
Wie gut aber dass der tiroler Seitentalbewohner wirklich alles über den Städter weiß, von Motivation und Haltung zum Protest, über die intellektuellen Fähigkeiten, Presseartikel verstehen und einordnen zu können, bis zu den Reisevorlieben und sogar den Trinkgewohnheiten:
Oft sind es diese grünen Highflyer, die heute gegen die Gletscherehe Pitztal protestieren und morgen ein Selfie vom Stubaier Gletscher posten und gleichzeitig ihren Sprizz aus einem Plastikbecher schlürfen... Sie sehen nur die Headlines und haben schon ihre Meinung!
So richtig schön bigott, der Artikel. Aber immer die fehlende sachliche Diskussion anmahnen. Respekt!

Wenn ich Pitztaler wäre, würde ich mich übrigens gegen solche Artikel wehren. Denn der hier skizzierte Bergführer lässt sehr entlarvend seine Haltung und Ansichten über die "Auswärtigen" durchscheinen:
Die sollen in Scharen kommen und Geld in den neuerschaffenden Gletscherarenen da lassen! Aber für eine eigene Meinung zum Klima- oder Naturschutz sind die Auswärtigen viel zu dumm, da sie sich schon einer Headline in Hysterie versetzen lassen.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von icedtea » 21.11.2019 - 22:31

Jan Tenner hat geschrieben:
21.11.2019 - 22:24
Einerseits gerechtigkeitsheischend rumjammern:
Es erinnert schon ein wenig an Marktschreierei: unter Vortäuschung falscher Tatsachen wird eine Massenhysterie katalysiert (der linke Fernerkogel müsse weichen, heißt es)
um dann auf der anderen Seite sowas rauszubauen:
Ein Abschied vom Wintersporttourismus wäre eine Reise zurück in die Steinzeit.
Im gleichen Artikel wird noch erwähnt, dass im Pitztal die wintertouristische Erschließung in den 80ern erst begonnen hat. Aha, die Steinzeit dauerte also in Tirol bis im die 80er (des letzten Jahrhunderts!)? Wohl auch eher falsche Tatsachen, oder?

Dass der arrogante und besserwisserische (Groß-) Städter sich eine Meinung erlaubt, wird natürlich sehr beklagt:
Viele Menschen beteiligen sich an der Diskussion obwohl sie keinen Einblick haben. Was verstehen Auswärtige nicht an der Situation?
Wie gut aber dass der tiroler Seitentalbewohner wirklich alles über den Städter weiß, von Motivation und Haltung zum Protest, über die intellektuellen Fähigkeiten, Presseartikel verstehen und einordnen zu können, bis zu den Reisevorlieben und sogar den Trinkgewohnheiten:
Oft sind es diese grünen Highflyer, die heute gegen die Gletscherehe Pitztal protestieren und morgen ein Selfie vom Stubaier Gletscher posten und gleichzeitig ihren Sprizz aus einem Plastikbecher schlürfen... Sie sehen nur die Headlines und haben schon ihre Meinung!
So richtig schön bigott, der Artikel. Aber immer die fehlende sachliche Diskussion anmahnen. Respekt!

Wenn ich Pitztaler wäre, würde ich mich übrigens gegen solche Artikel wehren. Denn der hier skizzierte Bergführer lässt sehr entlarvend seine Haltung und Ansichten über die "Auswärtigen" durchscheinen:
Die sollen in Scharen kommen und Geld in den neuerschaffenden Gletscherarenen da lassen! Aber für eine eigene Meinung zum Klima- oder Naturschutz sind die Auswärtigen viel zu dumm, da sie sich schon einer Headline in Hysterie versetzen lassen.
Sorry, auch wenn ich den Artikel vor allem in seinem reaktionellen Teil immer noch für sehr aggressiv halte (und damit auf dem Level der Perition), zeigt er, was nach vielen Darstellungen hier die Einheimischen denken. Das muss man nicht teilen, aber man muss es akzeptieren. Und ja, Touristen sind immer irgendwo zwischen Plage und Lebensgrundlage. Auch hier wieder gibt es zwischen Schwarz/Weiß Zwischenstufen :wink:
Wo ich schon war:
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Jan Tenner » 21.11.2019 - 22:35

Auch hier wieder gibt es zwischen Schwarz/Weiß Zwischenstufen
Die der angesprochene Artikel mit aller Gewalt vermeiden will!

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von icedtea » 21.11.2019 - 22:36

Jan Tenner hat geschrieben:
21.11.2019 - 22:35
Auch hier wieder gibt es zwischen Schwarz/Weiß Zwischenstufen
Die der angesprochene Artikel mit aller Gewalt vermeiden will!
Wie die Projektgegner auch, das ist doch das Problem :idea:
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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von Jan Tenner » 21.11.2019 - 22:48

Wobei nicht permanent über "Unsachlichkeit" rumjammern. Und auch weniger mit diskreditierenden Unterstellungen arbeiten, wie mit der plakativen "Sprizzsaufenden Umweltsau, die in Klimahysterie verfällt"

Zur Klarstellung: Mir gefallen die Zuspitzungen der Projektgegner auch nicht.

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Re: Gletscherverbindung Pitztal-Sölden

Beitrag von icedtea » 21.11.2019 - 22:58

Bäume, Wald, schallen :wink: :wink: :?:
Aus der Ferne für uns beide wohl schlecht einzuschätzen, oder :?:
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